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Lord Charles Augustus Averton ist verstorben und sein Anwalt Herr Pendergast bittet Mr. Ice nach Grace Castle, auf die Insel Averton Island, zur Testamentsverlesung zu kommen. Doch woher kennt Lord Averton Herr Ice und was steht in dem Testament? Der Beginn eines packenden Kriminalabenteuers.

The Second Guest ist ein Point & Click Adventure von Headup Games um den Krimi des verstorbenen Lord Avertone und der Geschichte seines Ablebens.

 

 

 

Zu Beginn erhält Jack Ice ein Schreiben eines fremden Anwalts. Er bittet ihn zur Testamentseröffnung des Lord Averton auf eine Insel namens Averton Island zu kommen, da Lord Averton Jack darin “großzügig bedacht“ hat und ihm ein Brief ausgehändigt werden soll. Obwohl Mr. Ice weder Lord Averton noch Herrn Pendergast kennt macht er sich auf die Reise nach Grave Castle. Auf der Insel angekommen stellt sich nicht nur heraus, dass auch Herr Pendergast ermordet wurde, sondern der Mörder es auch auf Mr. Ice abgesehen hat. Doch warum wird Mr. Ice im Testament berücksichtigt und wer versucht ihn zu ermorden? Fragen über Fragen, die Mr. Ice klären muss, was ihm auch den Griff auf eine Flasche des Getränkewagens im Salon verwehrt. Im Haus und auf dem Rest der Insel können verschiedenste Charaktere getroffen werden, die meist einem bestimmten Klischee entsprechen. Der alte Seebär an der Anlegestelle oder die gutmütige und kräftig gebaute Köchin sind nur zwei Beispiele. Sämtliche Orte wie auch die verschiedenen Charaktere sind im hochauflösenden Comicstil gezeichnet und werden durch professionelle Synchronstimmen vertont.

Der alte Seebär hat einen viel raueren und legereren Sprachstil als zum Beispiel der Buttler, der sich sehr gewählt und wie zu erwarten war höfflicher auszudrücken weiß. Dies macht die Aussagen und die Geschichte aber noch authentischer und glaubhafter. Die gesamte Atmosphäre incl. der Hintergrundmusik ist düster gehalten und könnte original aus einem Samstagabend Krimi stammen. Genauso wie das gesamte Setting in einem alten Schloss mit den vielen Gemälden und Räumen.  Genauso wie die Charaktere, die sehr unterschiedlich sind und Jack mit ihren Aussagen verschiedene, teils hilfreiche Hinweise, geben und Jack mit persönlichen Geschichten über einander helfen andere Charaktere besser kennen zu lernen. Die Rätsel, die das wichtigste bei einem Point and Klick Adventure darstellen, sind authentisch und werden im weiteren Spielverlauf auch schwerer. Zusätzlich wird auch die Karte erforscht um an neue Ort gelangen zu können.

Um dabei lange Laufwege auf der Insel zu vermeiden, wurde eine Karte neben dem Inventar beigelegt, die es ermöglicht automatisch an den gewünschten Ort zu reisen, sobald dieser entdeckt wurde. Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig da das Kontextmenu, in dem ausgewählt werden kann, ob man mit einem Objekt sprechen, es benutzen oder es nur ansehen möchte, erst nach längerem Druck auf die linke Maustaste geöffnet wird. Dies irritiert jedoch nur kurzzeitlich.

Fazit:

The Second Guest ist an alle gerichtet, welche gern Krimis lesen und denen, die gern Rätsel lösen. Es bietet jedem, der es spielt, eine authentische Geschichte gemischt mit lustigen Sprüchen und Dialogen der liebevoll gestalteten Charakteren. The Second Guest sollte in keiner Spielesammlung fehlen.

8 /10

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Bewertung: 5.0/5 (5)
The Second Guest: Test, Review, 5.0 out of 5 based on 5 ratings
Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von Dominik am 4. März 2013.
Dominik ist hier das Urgestein schlechthin. Natürlich nicht wegen seines Alters, aber er ist beinahe seit Gründung von REPLAYING.de an Board und bereichert regelmäßig mit zahlreichen Inhalten! Dominik kümmert sich dabei vorwiegend um Indie-Spiele. Er hat 229 Artikel geschrieben.

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