Star Wars Podracers: Test, Review « rePlaying.de


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Ebenfalls zum Start des Star Wars Episode I Films kam Podracers für den Pc und Nintendo 64 auf den Markt. Das Spiel simuliert die Wettrennen mit Antigravitationsgleitern im Star Wars Universum. Bekanntester Schauplatz aus der Filmvorlage, die Rennstrecke um Mos Espa, bildet den Auftakt des Spiels. Insgesamt 25 Piloten mit unterschiedlichen Podracer stehen im Spiel zur verfügung. Die meisten muss man sich zuerst hart erkämpfen indem man die vielen Turniermodusrennen meistert. Neben bekannten Figuren wie Anakin Skywalker, Sebulba und Gasgano finden sich auch unbekannte Piloten wie Dud Bolt oder Fud Sang auf den Rennpisten.

Das im Film Star Wars Episode I die dunkle Bedrohung stattfindende Podracerrennen gab Lucas Arts genug Anlass ein Computerspiel zu produzieren welches die intergalaktischen Wettrennen auf die Bildschirme zauberte. In 8 Sternensystemen treten wir mit Anakin Skywalkers podracer gegen die Konkurrenz an, um den galaktischen ersten Platz zu erreichen. Den Start bildet die Piste um Mos Espa auf Tatooine die bereits im Film zu sehen ist. Für jedes gewonnene Rennen erhalten wir Credits die in neue Pit droids ( eine Art Boxenstopproboter), Upgrades und Fahrer mit dazugehörigen Renngleitern investiert werden können. Mit jeder neuen Strecke werden wir mit dem Champion der Bahn konfrontiert, den es zu besiegen gilt. Schafft man es diesen zu übertreffen winken extra Credits die das Spiel enorm erleichtern können. Im normalen Turnier macht sich das kaum bemerkbar, da der Schwierigkeitsgrad dort sehr gering ist. Erst in den später spielbaren Pokalligen bei denen die anderen Fahrer echte Herausforderungen darstellen wirken sich einzelne Upgrades wie Wunder aus. Neben den Wettrennen gibt es noch weitere Arten die Triebwerke des Pods zum glühen zu bringen, beispielsweise die Zeitrennen die ohne Mitfahrer auskommen. Ziel dieser Rennen ist das aufstellen und überbieten von eigenen Rekorden. Wer des einsamen Rasens überflüssig ist hat zudem noch die Option mitbewerber einzuladen. Bis zu 8 Spieler können über Internet und Lan gegeneinander antreten. Der Mehrspieler war bei uns aufgrund des hohen Spielealters nicht ausführbar, weswegen kein Bericht dazu geschrieben werden kann.

Die Spielmechanik von Podracers beruht auf dem Grundprinzip auf dem jedes Rennspiel aufgebaut ist. Beschleunigen, bremsen und am Ende von steilen Kurven wieder beschleunigen. Doch die Podracer lenken sich ganz anders als vierrädige Kraftfahrzeuge. Öfter ist man gezwungen gegenzulenken um nicht gleich gegen die nächste Wand zu krachen. Das Schadensmodell bezieht sich auf die den Pod ziehenden Triebwerke welche durch einen Energiestrahl miteinander verbunden sind. Zuviel Schaden kann Geschwindigkeit und Lenkung beeinträchtigen. Im Schlimmsten Fall explodiert eine Turbine was aber jedenfalls nicht sofort das Ende bedeutet. Vielmehr wirbelt man noch einige Meter durch die Luft bevor der Pod endgültig das Zeitliche segnet. Das kostet bis zum Wiedereinstieg Zeit die man vor allem in den oberen Ligen nicht mehr hat. Durch das Aufrüsten durch Ersazteile gegen Credits vom Schrottplatz können Kurvenlage, beschleunigung, kühlung und Reparatur verbessert werden. Diese Upgrades machen sich Anfangs nur leicht bemerkbar, da die Schwierigkeit der KI kaum herausfordernd ist. Mit dem Aufstieg in die Pokalebenen werden bekannte Rennstrecken jedoch erweitert und neue Hindernisse hinzugefügt weshalb es ratsam ist die Streckenchampions zu besiegen um sich die teueren Verbesserungen überhaupt leisten zu können, die bei diesen Pisten dringend erforderlich sind.

Fazit

Selten ein Science Fiction Rennspiel gezockt welches mir mehr Spass machte als die F-Zero reihe. Ein Spiel diesem genres im Star Wars Universum zu finden ist schlimmer als eine Nadel im Heuhaufen zu suchen. Genau genommen gibt es nur einen Ableger und das ist eben Podracers. Ich finde das Spiel gut umgesetzt und es unterhielt mich einige Stunden bevor ich meinen Controller in die Ecke legte. Schade das es keine Möglichkeit gab den Multiplayer anzuspielen. Der könnte bei 8 Spielern und den manchmal verwirrenden Strecken ziemlich lustig sein. Ein sehr altes Spiel das abgesehen von der Grafik durchaus seine Reize zum spielen bietet.

Star Wars Rennspiel veraltete Technik
fordernde Rennpisten Multiplayermodus nicht verfügbar
25 unterschiedliche Podracer Strecken ähneln sich teilweise
Tuning möglichkeiten  

4,5 /10

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 3.3/5 (6)
Star Wars Podracers: Test, Review, 3.3 out of 5 based on 6 ratings
Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von Dominik am 3. März 2012.
Dominik ist hier das Urgestein schlechthin. Natürlich nicht wegen seines Alters, aber er ist beinahe seit Gründung von REPLAYING.de an Board und bereichert regelmäßig mit zahlreichen Inhalten! Dominik kümmert sich dabei vorwiegend um Indie-Spiele. Er hat 244 Artikel geschrieben.

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