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Hach, Age of Empires 3 – das schwarze Schaf von Microsofts RTS-Reihe, das niemand so wirklich spielen wollte, da es immer im Schatten von seinem Vorgänger stand. Hört und liest man heutzutage von AoE 3, so ist häufig von dem Misserfolg oder dem schlechten Spiel die Rede, aber ist das wirklich so? Oder trübt der nostalgische Blick?

Ich muss ganz ehrlich zugeben: ich wusste anfangs nicht, ob ich überhaupt eine Review zu Age 3 schreiben soll und zwar aus dem Grund, dass ich mit dem Spiel nicht wirklich etwas anfangen konnte. Wie bei vielen anderen ist AoE 2 mein Lieblingsteil der Reihe und den Nachfolger habe ich bis auf wenige Spielstunden, da ich mal die Complete Collection in einem Steam Sale via Bundle gekauft und angespielt habe, gemieden.

Da Microsoft den Hauptteilen der Reihe (also leider nicht dem Spinoff „Age of Mythology“) im Jahrestakt eine Definitive Edition spendiert hat, war nach Age 1 (2018) und Age 2 (2019) nun der bisher letzte Teil dran. Auf eine andauernde Beta, wie es sie bei den Vorgängern gab, wurde dieses Mal verzichtet. Stattdessen gab es kleine Betawellen, bei denen ich bei allen eingeladen wurde, aber bis auf die letzte Beta (das Streaming Event) bei keiner so richtig dabei war, eben aus den genannten Gründen. Erst durch besagtes Event bin ich so richtig mit Age 3 in Kontakt gekommen und habe mehrere Gefechte gegen die KI und auch Onlinerunden gespielt. Und erst hier ist mir klar geworden, wie gut Age 3 eigentlich ist!

Diese Review entsteht auf Basis meiner Spielzeit in der Beta und Vollversion.

 

Übersicht

 

Folgendes ist bei Age of Empires III: Definitive Edition dabei:

 

  • Alle Inhalte seit 2005
  • Zwei neue Völker (Inka und Schweden)
  • Art of War Kampagne (Herausforderungsmissionen)
  • Historische Schlachten
  • Überarbeitung indianischer Völker

 

Die Epoche

 

Zeitlich gesehen spielt Age of Empires 3 unmittelbar nach seinem Vorgänger und erstreckt sich bis in das 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht die Kolonialisierung. Drehte es sich beim Hauptspiel und der ersten Erweiterung „The War Chiefs“ noch um Amerika, so wurde der Kampf um die Kolonien mit „The Asian Dynasties“ um den Fernen Osten erweitert. Schlachten in Europa sucht man somit vergebens, was von der Spielerschaft als Kritikpunkt an Age 3 gilt, da Spiele von der Konkurrenz (z.B. Cossacks) genau das anbieten.

Hierzu übrigens ein Fakt am Rande: Ensemble Studios wollte das Spiel anfangs nicht als Age of Empires 3 vermarkten, sondern wie bei Age of Mythology ein Spinoff zur Age-Reihe veröffentlichen. Als das Spiel schon halb fertig war baten sie Microsoft genau darum, es nicht als Age of Empires 3 zu veröffentlichen, was abgelehnt wurde.

 

Gameplay

Zu Beginn des Spiels verfügt man über ein Dorfzentrum und ein paar Siedler, sowie einigen Kisten an Rohstoffen. Es ist wichtig, möglichst früh weitere Dorfbewohner zu erschaffen, um die natürlichen Rohstoffe abzubauen. Von denen gibt es in Age of Empires 3 nur noch drei Stück: Holz, Nahrung und Gold. Anders als bei Age 2 sammeln die Dorfbewohner die Rohstoffe automatisch ein, Gebäude wie das Holzfällerlager sind somit überflüssig und dementsprechend nicht mehr vorhanden. Das Voranschreiten in der Zeit ist allerdings nach wie vor ein wichtiger Bestandteil. Neu ist hierbei, dass man zwischen verschiedenen „Politikern“ (5, im Original waren das 2) wählen kann, die sobald man das nächste Zeitalter erreicht hat einen Bonus zur Verfügung stellen, z.B. Wägen, die ganz spezielle Gebäude bauen können, Rohstoffe oder Militäreinheiten. Insgesamt gibt es 5 Zeitalter: Erkundungszeitalter, Handelszeitalter, Festungszeitalter, Industriezeitalter, Imperialzeitalter. Age 3 Veteranen wird hier auffallen, dass die ersten beiden Zeitalter umbenannt wurden, dazu aber später mehr.

Spielt man mit einen der asiatischen Völker, schreitet man in die nächste Zeit voran, wenn man ein auf einen der Dorfbewohner klickt und ein Wunder baut. Diese liefern, wie auch die Politiker, verschiedene Boni. Außerdem besitzt man mit „Export“ einen vierten Rohstoff, mit dem im Konsulat in europäische Technologien investieren kann. Dazu sucht man sich einen europäischen Verbündeten aus. Export wird beim Abbau von Rohstoffen verdient.

Jedes Volk hat einen Kundschafter, der Dorfzentren oder Handelsposten bauen, sowie Schätze aufsammeln kann.

Handelsposten können entweder bei Gebäuden der Ureinwohner oder Handelsstraßen gebaut werden. Bei Ureinwohnern gebaute Posten geben einem Zugriff auf spezielle Einheiten, während man bei Handelsstraßen über die Zeit hinweg einen auswählbaren Bonus (Holz, Nahrung, Gold oder Erfahrung) erhält. Handelsstraßen können über die Zeit hinweg ausgebaut werden, sodass hier irgendwann Eisenbahnen fahren. Verfügt man über die meisten Handelsstraßen, kann man einen Countdown starten, durch den man das Spiel gewinnt.

Auf der Karte sind Schätze verteilt, die von einem oder mehreren Wächtern (Tiere oder Einheiten) verteidigt werden. Diese bieten verschiedene Boni, etwa eine kleine Menge Nahrung oder einen dauerhaften Bonus, z.B. eine Erhöhung der Lebenspunktzahl für alle Gebäude.

Das Bau- und Erschaffungslimit für bestimmte Gebäude/Einheiten, sowie die Bevölkerungsgrenze von 200 wurde aus dem Original übernommen.

Age of Empires 3 spielt sich im Allgemeinen schneller und actiongeladener als seine Vorgänger.

 

Heimatstädte, Kartendecks und Schiffsladungen

Jedes Volk hat eine Heimatstadt, welche Schiffsladungen versenden kann. Dabei handelt es sich um bis zu 25 Karten, die man individuell in einem Deck zusammenstellt.

Diese Karten erstrecken sich von Rohstoffen über Boni bis hin zu Einheiten und Gebäuden. Die Boni sind dabei mit den Spezialtechnologien aus Age 2 vergleichbar und dementsprechend nur ein Mal einsetzbar. Zu diesen Karten gehört z.B. „Kapitalismus“ für die Deutschen, die einen dauerhaften, kleinen Geldschub bis Spielende gewährt. Von den anderen Karten gibt es zwei Typen: Karten, die man unendlich einsetzen kann und jene, die nur ein Mal einsetzbar sind. Einmalkarten, bieten meist mehr Rohstoffe und Einheiten, als die Unendlichen. Einige Karten sind erst ab einem bestimmten Zeitalter verfügbar.

Schiffsladungen werden erst gewährt, wenn man eine Fortschrittsanzeige durch Erfahrung gefüllt hat. Hat man eine neue Ladung zur Verfügung ertönt ein Signal. Erfahrung erhält man, indem man Gebäude baut (und die gegnerischen zerstört), Einheiten erschafft (und feindliche tötet), gegnerische Kundschafter verwundet oder sich bei Handelsposten Erfahrung „liefern“ lässt.

Das Kartendeck wird durch einen Klick auf die Flagge des Volkes aufgerufen.

Musste man im Original die Heimatstädte über die Spielzeit hinweg „aufleveln“, um so neue Karten für das Deck freizuschalten, hat man nun von Anfang an Zugriff auf alle Karten. Neue Spieler stehen somit im Multiplayer nicht mehr im Nachteil.

Wie man es schon erahnen kann: das System macht die Völker deutlich dynamischer als im Vorgänger, da man sich seine Boni nun relativ frei selbstaussucht und das Deck auch speichern kann.

 

Revolution stand auf ihren Fahnen

Ist man im Industriezeitalter (4. Zeit), hat man die Möglichkeit, sich von seinem Heimatland loszusagen, indem man revoltiert. Im Spiel äußert sich das durch eine Technologie, die man anstelle des fünften Zeitalters entwickeln kann. Diese ist billiger, aber riskant. Hierbei nimmt man dann eine neue Identität an. Als Briten hat man z.B. die Auswahl zwischen den Vereinigten Staaten, Ägypten, Südafrika und Kanada. Wie auch schon bei den Politikern kommt jede Wahl mit ihren eigenen Boni daher. Als Vereinigte Staaten bekommt man z.B.  Gatling Kanonen geschenkt, während die Siedler als Kanada einen mächtigen Fernangriff hinzubekommen.

Revoltiert man, werden – je nach Wahl des Volkes – alle bereits erschaffenen Siedler zu Revolutionären. Das ist eine Militäreinheit, die 100 Nahrung kostet und laut Spiel eine Allzweckeinheit ist. Das Kartendeck schrumpft auf ein Revolutionsdeck, bei dem „Bürgschaft“ die wichtigste Karte ist, die man zuerst nutzen sollte. Diese ermöglicht es, neue Siedler nach dem Revoltieren zu erschaffen und dies für 40 Gold statt 100 Nahrung.

Das gilt allerdings nur für die europäischen Völker.

 

Die Völker

 

Die in Age of Empires 3 verfügbaren Völker könnten in ihrem Spielstil nicht unterschiedlicher sein. So gibt es die Holländer, denen als spezielles Gebäude die Bank zusteht, welches pro Sekunde ca. 2 Münzen generiert. Außerdem kosten die Siedler der Holländer Münzen anstelle von Nahrung. Die Franzosen hingegen erschaffen keine Siedler, sondern „Coureur des Bois“, die zwar 20 Nahrung mehr als normale Siedler kosten, aber dafür von Grund auf schneller sammeln.

Da die asiatischen Völker (Japaner, Chinesen und Inder) weder Mühlen noch Gutshöfe bauen können, haben diese die Reisfarmen zur Verfügung, die wahlweise Nahrung oder Münzen generieren.

Die in der Definitive Edition hinzugefügten Schweden haben mit dem Torp eine spezielle Art von Haus, das in der Nähe gelegene Rohstoffe einsammeln kann. Zudem haben die Schweden eine Karte, mit der sie eine Eisenmine auf der Karte „bauen“ können, um dort Münzen abzubauen.

 

Präsentation

Anders als seine Vorgänger ist Age of Empires 3 vollständig in 3D und war bereits in seiner ursprünglichen Form ein richtig schönes Spiel (wenn auch für heutige Augen etwas matschig und grell). Verglichen mit anderen Spielen aus jener Zeit (Empire Earth, Age of Mythology) kann sich das Spiel also immer noch sehen lassen.

Die Definitive Edition hübscht das Spiel noch etwas auf und ersetzt die alten, matschigen Texturen durch Gegenstücke, die in 4K neuerstellt wurden. Zudem wurde der Bloomeffekt etwas zurückgefahren, was das Spiel nicht mehr so grell in seiner Farbgebung wirken lässt.

Besonders beeindruckend im Original war eine Physiksimulation, die Beschädigung an Gebäuden und Schiffen eindrucksvoll umsetzt in Form von herunterbröckelnden Teilen an den Mauern oder einstürzende Maste, wenn auch ohne Einfluss auf die Lebenspunktzahl. Einheiten sind durch Kanonenbeschuss ebenfalls getroffen und geschleudert geworden. Beides ist bei der Definitive Edition dabei.

Ebenfalls eindrucksvoll ist die Geräuschkulisse in Verbindung mit den Schlachten. Gewehre und Kanonen donnern und krachen aus den Lautsprechern und lassen sich durch den Surround-Sound auch auf der Karte orten, wenn man mal nicht am Geschehen dran ist. Auch optisch machen die Schlachten einiges her, insbesondere, wenn Feuer im Spiel ist und irgendetwas explodiert.

Kleinere nette Details lassen sich auch bei den Karten (nicht den Schiffsladungen!) an sich finden. Da die Kolonie in Plymouth als „Geburtsort“ von Thanksgiving gilt, lässt sich in den Basen der Mitspieler ein Bankett mit einem Truthahn in der Mitte finden.

 

Indianische Völker und alte, neue Namen

Da die Darstellung der Ureinwohner Amerikas extrem Stereotypisch war, engagierte Microsoft einige Experten, die aus Nachfahren der im Spiel vertretenen Völker bestehen.

In Zusammenarbeit mit den Experten wurden einige Anpassungen bei den Irokesen und Sioux vorgenommen, die nun Haudenosaunee und Lakota heißen. Des weiteren wurden die Sprachdateien beider Völker von den Experten neuaufgenommen. Zudem engagierte man einen Autor, der stereotypische Elemente aus den War Chiefs-Kampagnen entfernte.

Außerdem wurde die ab dem Festungszeitalter zur Verfügung stehende Plantage in Gutshof und wie schon weiter oben geschildert die ersten beiden Zeitalter (Entdeckungszeitalter und Kolonialzeitalter) umbenannt. Das sorgt derzeit für einigen Unmut unter den Spielern, die den Entwicklern eine „SJW“-Agenda, also gezwungene politische Korrektheit vorwerfen. Aber wozu? Age of Empires war noch nie als Spielereihe mit absoluter historischer Genauigkeit bekannt, da man sich immer Freiheiten in der Erzählweise der Kampagnen genommen hat, z.B. die El Cid Kampagne aus Age 2, die mehr der Legende von El Cid folgt als der Realität. Zudem sind Kolonien etwas, was hauptsächlich bei den Europäern ein Begriff war und es nicht wirklich indianische Kolonien auf anderen Kontinenten gab. Somit generalisiert man eher die Begriffe.

 

Kampagnen

Bei den Kampagnen ging Age of Empires 3 einen anderen Weg als seine Vorgänger: man entschied sich nicht dazu, mehrere Kampagnen, die bestimmte historische Persönlichkeiten (Attila, Johanna von Orleans, Cäsar, …) näher betrachten, zu erstellen, sondern auf eine ausgedachte Geschichte zu setzen, die trotzdem einen historischen Hintergrund hat. Der Fokus bei den Kampagnen vom Hauptspiel und War Chiefs liegt dabei auf der Familie Black, deren Geschichte sich von 1500 – 1800 erstreckt. Hierbei ist man z.B. auf der Suche nach dem Jungbrunnen oder nimmt auch bei der Schlacht am Little Big Horn teil.

Die Kampagnen von Asian Dynasties hingegen behandeln unterschiedliche Themen: die Vereinigung Japans; ein chinesisches Schiff, welches 1421 vor Columbus die neue Welt entdeckt haben soll und die Indische Rebellion

Wie auch schon bei AoE 2 DE gibt es hier eine Art of War-Kampagne, die in einigen Herausforderungsszenarien grundlegende Spielmechaniken näher bringen will.

 

Modsupport

 

AoE 3 DE hat wie auch schon die Definitive Edition des Vorgängers einen eingebauten Modmanager, der über den Menüpunkt „Tools“ aufgerufen wird. Bisher erwähnenswerte Mods ersetzen die neuen Zeitalternamen durch die Bezeichnungen aus dem Original (Spiel muss dazu auf Englisch eingestellt sein); „erhöhen“ das Bevölkerungslimit, indem der Wert für bestimmte Einheiten auf 1 gesetzt wird (wertvollere Einheiten belegen mehr Plätze beim Bevölkerungslimit) oder „heben“ die Baugrenze für bestimmte Gebäude „auf“, indem die Grenze auf 99 gesetzt wird. Wie schon bei den vorherigen Definitive Editions werden die Mods über die offizielle Seite gehostet.

 

Performance

Wie auch schon bei der Definitive Edition zu Age 2 hat das Spiel auf einigen Systemen mit Performanceproblemen zu kämpfen. Die Probleme sind vielschichtig, von Framedrops bis hin zu Abstürzen oder gleich ein Spiel, das nicht starten möchte. Da AoE 2 DE aber mittlerweile flüssig läuft und Krankheiten beseitigt wurden (RAM Hunger für das UHD DLC), kann man hier auch davon ausgehen, dass zukünftige Patches etwas richt werden.

Mir ist aufgefallen, dass das Spiel mit ein- und ausgeschalteten V-Sync sich bei mir bei der 30 FPS-Marke bewegt, das Geschehen aber ansonsten flüssig ist, was mich ein wenig verwundert hat.

Das Spiel belegt 35 GB auf der Festplatte, ein UHD DLC gibt es nicht.

 

Wie sieht es mit anderen Betriebssystemen aus?

 

Wie es mit Windows 7 und 8 aussieht kann ich derzeit nicht sagen, Microsoft ist aber mit Parallels Desktop eine Partnerschaft eingegangen, um über deren Programm das Spiel auf einem Mac spielbar zu machen. Dabei handelt es sich um einen virtuellen Windows 10 PC, der unter Mac läuft. Aber Achtung: eine neue Lizenz von Parallels Desktop kostet 79,99 €. Falls ihr also einen Mac habt, dann schaut euch nach einer günstigeren Alternative um.

 

Fazit / Meinung

 

Mit der Definitive Edition zu Age 3 schließt sich nun der Kreis der Hauptteil-Remaster und das in etwas umstrittener Art und Weise, wenn man sich die Bewertung auf Steam ansieht. Stand 3. November 2020 ist das Spiel bei 58 % positive Stimmen, teilweise aufgrund der Performance, teilweise aber auch aufgrund der vorgenommen Änderungen.. Da ich aber der Meinung bin, dass es sicherlich nicht schadet, wenn man historische Ungenauigkeiten korrigiert, kann ich mit den Anpassungen gut leben.

Ich hätte selbst nicht gedacht, wie sehr Age 3 überhaupt Spaß machen kann! Das Gameplay ist erfrischend anders und jedes Volk fühlt sich anders an, insbesondere die asiatischen Völker, die nicht klassisch wie die anderen Völker in der Zeit voranschreiten, sondern Wunder bauen müssen. Insbesondere der chinesische Flammenwerfer gefällt mir da.

Sobald erste Patches veröffentlicht wurden, mit denen das Spiel auf mehr Rechnern läuft als es derzeit der Fall ist, kann ich AoE 3 DE jedem empfehlen, ganz egal, ob man das Original schon mal gespielt hat, oder nicht – das gilt auch für die Age 2 Fans. Es ist wirklich schade, dass Age of Empires 3 als der „Misserfolg“ der Reihe betrachtet wird. Er ist anders, aber nicht schlecht. Dem Spiel hätte vermutlich im Jahr 2005 ein anderer Name gut getan.

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Bewertung: 5.0/5 (2)
Age of Empires III: Definitive Edition – Review, 5.0 out of 5 based on 2 ratings

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von FloosWorld am 8. November 2020.
Flo ist für seine unbeschreibliche Hingabe zur Age-of-Empires-Reihe und Rennspielen berühmt berüchtigt und füttert REPLAYING.de nach Lust und Laune mit coolen Beiträgen zu diesen Rubriken. Seine Pseudonyme ClassicGameingFan oder FloosWorld nutzt er auch auf seinen gleichnamigen YouTube-Kanälen - Vorbeischauen lohnt sich! Er hat 39 Artikel geschrieben.

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Ein Kommentar zu Age of Empires III: Definitive Edition – Review.

  • Dominik sagte am 09.11.2020 um 12:39:12

      Teil 1 war eines meiner ersten Pc Spiele welches ich damals zum Geburtstag bekommen hatte. Mit Teil 3 bin ich trotz vieler Netzwerk spiele nie warm geworden. Es lag nie an der Grafikumstellung sondern das es einfach etwas hektischer war. Die Reihe stand für mich immer für solide gemütliche Spielrunden. Wenn ich etwas schnelles im RTS wollte hab ich Warcraft 3 oder Starcraft Broodwar gezockt. Klasse Artikel 😃 👍

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