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4 Jahre sind vergangen seit Solid Snake das Zanzibarland Regime zerstört und seinen leiblichen Vater Big Boss endgültig getötet hatte. In dem Wissen um die Ermordung seines Vaters zog er sich in die einsamen Weiten Alaskas zurück und führte ein Leben abgeschirmt von der Menschlichen Zivilisation. Bis es auf der Entsorgungsanlage für Atomwaffen im Fox Archipel auf der Shadow Moses Island während einer Inspektion zu einer Übernahme durch Terroristen kam. Die US Regierung ließ daraufhin Snake Gewaltsam entführen,da die Terrorgruppe unter dem Kommando übergelaufener ehemaliger FOXHOUND Agenten besteht. Unter seinem ehemaligen Befehlshaber Colonel Roy Campbell erhält Snake die letzten Instruktionen bis er an Bord eines 1 Mann Torpedos in Richtung der Shadow Moses Insel abgefeuert wird. Zu seiner Überraschung wird Solid darüber unterrichtet das der Sqaud Leader der meuternden Fox Agenten den gleichen Codenamen wir er selbst nutzt,es handelt sich dabei um einen Mann der Liquid Snake genannt wird. Lange war es ruhig um die Metal Gear Reihe bis 1998 der größte Kracher der Playstation 1 Generation veröffentlicht wurde. Wie ich schon im Artikel zu Metal Gear 2 geschrieben hatte sind die meisten Neuerungen im Bereich der Grafik sowie der visuellen Darstellungen zu finden. Die Synthese aus Spiel und Filmreifen Sequenzen verlieh dem ganzen Spiel den endgültigen Feinschliff ,den Metal Gear brauchte um International Erfolgreicher und angesehener zu werden. Die neue Darstellung des Solid Snake brachte einen Hoch ausgebildeten Eliteagenten auf den Bildschirm dessen emotionale Konflikte ebenso ins Spielgeschehen eingebracht wurden. Viele Elemente des Vorgängers wurden in verbesserter Darstellung übernomen ,zum einen den Ortungsradar welcher nun auch das Blickfeld der feindlichen Soldaten darstellte oder die Sicherheitskameras ,welche nun auch nicht mehr Standhaft nur eine Stelle bewachten sondern in zeitlichen Abständen rotierten. Beim schleichen durch Hindernisse wechselte nun das Sichtfeld in die Ego Perspektive ebenso verhielt es sich wenn man an einer Wand entlang schleichte ,dabei schwenkte das Sichtfeld leicht um die Wandecken. Den bekannten Alarm Mode der auftauchte sobald man entdeckt wurde, wurde ebenfalls leicht überarbeitet. So gibt es verschiedene Phasen wie etwa den Red Mode in dem die Gegner den standort des Spielers kennen, sowie  einen yellow Mode der dafür sorgte das die Feinde mit erhöhter Vorsicht die Suche fortsetzten. Auch neue Interaktionen traten ans Tageslicht wie etwa das Vorgehen der Feinde wenn sie den Aufenthaltsort Snakes während des Alarm Mode´s kennen. So werfen Sie beispielsweise eine Handgranate unter Kisten wenn man sich darunter versteckt hatte. Nun  gibt es auch verschiedene Böden auf denen man sich vorsichtig fortbewegen sollte. So ist es ratsam sich bei Metallplatten langsamer zu bewegen um nicht allzu viel Aufmerksamkeit durch Geräusche zu erzeugen. Neue Ausrüstungsgegenstände die man sich im Verlauf des Spiels besorgen kann helfen außerdem manche Überwachungssysteme für kurze Zeit lahm zu legen. Wie etwa die EMP Granaten die besonders gut gegen kameras eingesetzt werden können oder Blendgranaten die dabei helfen schneller vor dem Feind abzuhauen. Neben Alten Bekannten gibt es auch neue Mitglieder die im gewohnten Codec Gesprächen Snake bei seiner Mission unterstützen und Hilfestellungen geben können. Um Herauszufinden was im Schatten Shadow Moeses wirklich geschieht muss man seinen Weg durch die als Genomsoldaten bekannten Terroristen und den FOXHOUND Agenten frei räumen. Die Letzteren sind als Bosse im Spiel vertreten die jeweils ihre eigenen Hürden für den Spieler darstellen. Die wohl bekannteste in der Spielgeschichte überhaupt stellt der Agent Psycho Mantis dar. Da dieser über Telekinetische Kräfte verfügt und die Gedanken ( Controller Eingaben) des Spielers lesen kann, ist es notwendig den Steckplatz zu wechseln. Dadurch kann dieser den Angriffen nicht mehr ausweichen und ist so einfacher zu besiegen. Alternativ kann man es auch ohne diesen Trick versuchen doch stellt dies den Härtesten Kampf in Metal Gear Solid überhaupt dar.

Wie in allen anderen Metal Gear teilen auch ist schleichen die Oberste Priorität um im Spiel vorwärts zu kommen. Es gibt allerdings auch Stellen bei denen man sich den Weg frei kämpfen muss so wie zB. nach dem Besuch der DARPA Chefs, wo man ein paar Angriffswellen abwehren muss. Das Waffenarsenal ist ähnlich dem bei Metal Gear 2, so gibt es einige Handfeuerwaffen wie die Socom-Pistole,Das FAMAS Gewehr oder Schwere geschütze wie einen Stinger Raketenwerfer. Die Story ist weit verwurzelt ,kommt aber auch gut ohne Vorkenntnisse der anderen Teile zurecht. Einige Ältere Charaktere feiern in diesem Spiel auch ihr Comeback wie Master Miller oder Gray Fox. Außer der regulären Mission bietet das Spiel noch ein paar Extras wie etwa das VR Training bei dem man  viele in der Mission vorkommende Passagen lösen muss,daher eignet sich dieser Modus vor allem als Tutorial. In der Pc Fassung gab es noch einen weiteren Mode in dem man den Cyborg Ninja Gray Fox steuern konnte und frei Söldner aubschlachten musste. Diesen Zusatzinhalt fande ich Persönlich am Besten da sich Fox viel Beweglicher Spielen lassen konnte als Snake, so konnte man zB. auf Kisten Springen und die Gegner durch Schnelle Hiebe ausschalten. In der Pc Fassung kam noch das Banana Package zum Einsatz. Ein Sturmgewehr mit unendlichen Munitionsvorrat, jedoch ist das Spielen mit dieser Waffe relativ langweilig und kaum herausfordernd.

Ursprünglich wurde Metal Gear Solid für die Videokonsole 3DO entwickelt. Kurz nach veröffentlichung der Playstation Konsole von Sony entschied man sich aber auf dieses System zu arbeiten. Die entwickelte Figur der Meryl Silverburgh welche in MGS die Tochter von Colonel Campbell darstellte, wurde bereits 1994 in dem von Kojimas veröffentlichten Spiel Policenauts für die 3DO Konsole verwendet. Ebenfalls wurde die Grundidee von MGS im Jahr 1994 gelegt. Laut Hideo Kojima war das erste Ziel die Darstellung von Metal Gear in 3D Grafik, weshalb auch viele Ideen aus den Vorgänger Teilen genommen wurden. Alllerdings setzte die neu entwickelte Geschichte den Anfang der weiteren Metal Gear Teile da man einiges am Hintergund des Big Bosses änderte. Der  Name Metal Gear Solid wurde benutzt da die älteren Ableger International kaum bekannt waren und man somit die neue Grafiktechnologie durch das „Solid“ weiter hervorstechen wollte. Das Agieren der Genomsoldaten ,den Standartfeinden im Spiel wurde durch Vorführungen der real existierenden SWAT Einheit nachempfunden. MGS wurde das erste Mal auf der E3 im Jahre 1997 vorgeführt. Aufgrund seines überragenden Mixes aus Spiel und Filmelementen gibt es verschiedene Ableger bzw. Neuauflagen wie etwa für den Gamecube. Anscheinend ist sogar für 2011 eine Neuauflage geplant. Ja zum Schluss wäre noch zu sagen: Wer MGS nicht kennt und auf Splinter Cell steht der sollte das Spiel auf jeden Fall mal ausprobieren!

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Bewertung: 5.0/5 (9)
Rückblick: Metal Gear Solid (PC), 5.0 out of 5 based on 9 ratings
Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von Dominik am 30. April 2011.
Dominik ist hier das Urgestein schlechthin. Natürlich nicht wegen seines Alters, aber er ist beinahe seit Gründung von REPLAYING.de an Board und bereichert regelmäßig mit zahlreichen Inhalten! Dominik kümmert sich dabei vorwiegend um Indie-Spiele. Er hat 245 Artikel geschrieben.

Artikel aus Rückblick. Der Artikel wurde 2.688 mal geklickt.

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Ein Kommentar zu Rückblick: Metal Gear Solid (PC)

  • DoktorTrask sagte am 16.06.2014 um 22:12:38

      Das war und ist ein tolles Spiel, das Remake auf dem Gamecube war auch Top, so müßten Remakes eigentlich immer sein.

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