Rückblick: Duke Nukem 3D (DOS) « rePlaying.de


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1996 erschien Duke Nukem 3D, der bereits dritte Teil, auf Basis der damals modernen Build-Engine. Raycasting ist das Schlagwort, was eine dreidimensionale Darstellung verschiedener Objekte aus der Ego-Perspektive erlaubt. Je nach Sichtwinkel erlaubt die Engine die Darstellung von einfachen 2D Elementen als gefälschte 3D Elemente. Heutzutage vergleichbar mit der Tessellation, nur dass aus einfachen 2D Texturen nun tatsächlich 3D Objekte entstehen. Zwar eine durchaus beliebte Engine, Leveldesigner taten sich aber schwer, da Senkrechtes nach oben oder nach unten schauen nicht möglich war. Lediglich mit mehreren Tricks, die auch bei Duke Nukem 3D eingesetzt wurden, kann dem Spieler eine voll-dimensionale Geometrie vorgegaukelt werden. Zeit übliche „Billboards“ verwendet die Engine ebenso. Die Gegner- oder andere Mitspieler sowie Objekte sind vollständig in 2D dargestellt, und bewegen sich in Richtung des Blickes. Blood hingegen verwendete schon sogar eine Frühe Version der Voxel-Technik. Sah man dem Spiel überhaupt nicht an. Die Build-Engine ermöglichte ebenso einen innovativen Mehrspieler-Modus. Duke Nukem 3D hat einen. Damals reichte bereits ein einfaches 28.8 Kpbs Modem aus, und das war schon ein schnelles Stück.

Duke Nukem 3D an sich spielt in einem fiktivem SciFi-Szenario. Eine von Aliens überfallene Welt muss befreit werden, und damit sich der Duke nach einem harten Arbeitstag auch mal erholen kann, muss der Spieler attraktive Frauen für’n Duke befreien. Das war’s? Das war’s! Trotzdem macht Duke Nukem 3D nach wie vor höllisch viel Spaß. Schon in der ersten Mission steht dem Spieler nicht nur ein kleines Außenlevel zur Verfügung, auch ein großes Casino ist frei erkundbar. Die Suche nach kleinen Easter-Eggs‘ oder versteckten Waffen, die sich in gerade einem höheren Schwierigkeitsgrad stark bezahlt machen. Dem Duke stehen übrigens eine Vielzahl von Waffen zur Verfügung: Pistole, MGs, Schrotflinte, Raketenwerfer. Das übliche halt. Aber auch fiktive Waffen kann der Duke einsetzen. Den „Shrinker“ (Aliens werden um ein Vielfaches verkleinert. Manche unter Euch werden sich über’s Zertreten der Aliens dann amüsieren. Ich auch!) oder den „Freezer“ (Aliens frieren ein). In größeren Außenlevels steht dem Spieler sogar ein Jetpack zur Verfügung. Tja, aber was wäre der Duke ohne ’nen coolen Spruch? Hier eine kleine Sammlung seiner Lieblingssprüche:

httpv://www.youtube.com/watch?v=-fwp8QrK1V4

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Bewertung: 5.0/5 (3)
Rückblick: Duke Nukem 3D (DOS), 5.0 out of 5 based on 3 ratings
Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von Malte am 9. März 2010.
Malte ist Gründer von REPLAYING.de und scheint häufig verschwunden zu sein. Auch wenn's von ihm mal ein paar Monate nichts zu lesen gibt, kümmert er sich doch immer pflichtbewusst um die Instandhaltung der Webseite, oder erweitert sie um unnütze Features. Er hat 247 Artikel geschrieben.

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Kommentare (2) zu Rückblick: Duke Nukem 3D (DOS)

  • venenbluten sagte am 17.03.2010 um 08:24:53

      Duke forever!

      Mit diesem Spiel habe ich ein Teil meiner „Kindheit“ verbracht.
      Legendäre Sprüche, tolle Grafik ( damals 😉 ) und geniale Waffen ( Haftmine mit Laser [ hab den typen auf dem Klo IMMER vermint 😀 ], Schrumpfkanone, .. )!

      Da kommen grossartige Erinnerungen hoch.

      uuuuuuuuuund … irgendwann kommt Duke Nukem Forever. Ich glaub daran.

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    • Mr.Blade sagte am 17.03.2010 um 10:28:36

        Kann gut sein, dass Forever irgendwann mal in der Ladentheke stehen wird. Ich bezweifle allerdings, dass es ein großer „Verkaufserfolg“ sein wird. Der Hersteller hat die Fans mittlerweile so verärgert, so lese ich zumindest immer wieder, dass das Spiel schon aus Prinzip nicht gekauft wird. Ich selbst habe Duke Nukem 3D früher nicht gespielt, war doch noch ein paar Jahre vor meiner Computer Zeit. Kennengelernt habe ich es erst recht spät. 😀
        Aber falls Duke Nukem Forever irgendwann mal rauskommen wird, kauf ich’s mir auf jeden Fall. Allein um 3D Realms ein wenig zu „finanzieren“. Es sei denn, es ist Technisch ein totaler Flop.

        Grüße

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