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Pharao ist eine der Entwicklerinternen neuen Spielserie die sich direkt von der Caesar Reihe Inspirieren lässt. Ähnlich folgt auch das Spielprinzip sowie große Teile der Gebäude Hierarchie den vorangegangenen Ceasar Spielen. Sie steigen als Spieler in die Rolle einer beliebigen Ägyptischen Dynastie und stellen sich Ihrer Herausforderung eine Kulturelle und Wirtschaftliche Großstadt aufzubauen. Dabei fängt der Anfang ganz bescheiden an,wir bauen ein paar Notdürftige Strohhütten,müssen unserer kleinen Gemeinde eine Nahrungsquelle am Nil beschaffen,errichten Tempel und Marktplätze. Ist ertsmal dieser fertig so werden im Laufe des Spielgeschehens immer wieder Karawanen unser blühendes Dorf besuchen und verschiedenste Waren austauschen. Irgendwann haben wir es zu großen Wohlstand geschafft, gewaltige Lehmhäuser zieren entlang der Straßen, Kriminalität breitet sich aus, Armeen müssen ausgehoben werden und Imposante Tempel und Pyramiden zeigen der Welt unsere Größe. Damit wir überhaupt so weit kommen können müssen wir erstmal die Bevölkerung mit ausreichend Nahrungsmittel versorgen. Dies können wir nur teilweise mit den Lieferungen der Karawanen erreichen. An Vorderster Stelle steht die Agrarwirtschaft in Einklang mit dem Nil. So muss man zunächst Felder entlang des rießigen Flusses bauen um anschließend bei Ebe und Flut diese bewirtschaften zu können. Doch Aufgepasst auch die Ufer des Nils neigen zu Überschwemmungen was Häuser und Menschenleben kosten kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Spiels ist es den verschiedenen Göttern Schreine und Tempel zu errichten,denn deren Gunst bietet uns viele Vorteile wie zB. Bauverbesserungen,Argarkulturen und Machteinfluss. Wenn wir erstmal diese wichtigen Einrichtungen abgedeckt haben entwickeln wir uns schrittweise immer weiter. Dabei stoßen wir immer mehr auf andere wichtige Dinge wie etwa die Gesundheitsversorgung, Den Schutz unserer Stadt vor Invasoren,Schulbildung und Kriminalität. Das ganze Spiel wird von einer Drehbaren Vogelperspektive gesteuert. Was den Entwicklern nur teilweise gelungen ist,ist bei Drehung der Karte  die Ausrichtung der Gebäude. So zeigen Lehmhäuser und Marktplätze ihre Westseite während der Regierungspalast genauso Sturr Einseitig wie zuvor zu betrachten ist.  Die Musik passt sehr gut zum Szenario wird jedoch auf Dauer ziemlich nervig,so das man nicht selten den Sound abstellt. Nur der Nil und die Karawanen sind in der Lage unsere Bevölkerung zu ernähren, Tiere wie Krokodile oder Kamele sind einzig dazu da unsere Leute bei Bedarf umzubringen. Historisch korrekt wird der Aufbau einer Pyramide in Szene gesetzt, erst wird ein Fundament gelegt und dann Stein für Stein aufgebaut,was schon beim zusehen großen Spass macht. Die wenigen Kriege sind dagegen gar nicht direkt für den Spieler sichtbar. Angriffe und Verteidigungen laufen im hintergrund ab und man bekommt jediglich eine Benachrichtigung ob man gewonnen oder verloren hat.  Für eine nette Runde ein guter Zeitvertreib,Dauermotivation ist vorprogrammiert schwindet aber mit jeder Entwicklung der eigenen Stadt dahin. Die Karten bieten zu wenig Abwechslung weshalb nach 1 Spiel schon die Motivation im Keller sein kann. Wenn man das Spiel noch nicht kennt, ausprobieren lohnt sich!

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Bewertung: 4.7/5 (3)
Rückblick: Pharao (PC), 4.7 out of 5 based on 3 ratings
Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von Dominik am 23. November 2010.
Dominik ist hier das Urgestein schlechthin. Natürlich nicht wegen seines Alters, aber er ist beinahe seit Gründung von REPLAYING.de an Board und bereichert regelmäßig mit zahlreichen Inhalten! Dominik kümmert sich dabei vorwiegend um Indie-Spiele. Er hat 232 Artikel geschrieben.

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Kommentare (2) zu Rückblick: Pharao (PC)

  • Malte sagte am 23.11.2010 um 19:50:00

      Sehr schönes Spiel. Ich persönlich fand Caesar III aber besser. Stammt ja vom selben Entwickler und ist vom Spielprinzip recht ähnlich. 🙂

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