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Seit Jahren liefert die PC-Spieleindustrie besorgniserregende Absatzzahlen: Vor allem klassische Shooter-Spiele sinken in der Gunst der Gamer. Ganz aktuell bilanziert der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) für 2012 insgesamt zwar ein stabiles Ergebnis mit rund 58 Millionen verkauften Spielen und einem Gesamtumsatz von 1,56 Milliarden Euro, der Abwärtstrend bestätigt sich aber. Geschönt werden die Zahlen nämlich durch die heimlichen Gewinner: Games für Bewegungssteuerungen wie PlayStation Move und Microsoft Kinect für Xbox 360 konnten im Weihnachtsgeschäft enorm punkten und der gesamten Branche ein wenig Hoffnung machen. Auch PC-Spiele verzeichnen ein kleines Wachstum – in Umsatz und Abverkauf. Tatsächlich aber befinden sich die großen Spieleschmieden seit Jahren auf einer Talfahrt. Verzeichnet der BIU 2008 noch 8 Millionen Käufer für klassische PC-Games, waren es 2009 nur noch 7,2 Millionen, im letzten Jahr sank der Wert weiter.

Die folgenden Videospielformen könnten in der Zukunft noch eine wichtigere Rolle spielen als sie es jetzt schon ohnehin sind :

  • Bewegungsspiele auf Konsolen werden weiter an Bedeutung gewinnen. Dank der verbesserten 3D-Techniken auf Fernsehgeräten hat der PC als Spieleplattform in der Familie ausgedient. Man turnt lieber vor dem TV als mit der Maus eine animierte Figur über den Bildschirm zu schieben.
  • Online-Spiele: Während die PC-Spieleindustrie lamentiert, reiben sich die Anbieter von Browsergames die Hände. Die kleinen Online-Spiele sind vordergründig kostenlos, plattformunabhängig und stellen keinerlei nennenswerte Ansprüche an Prozessor oder Grafikkarte. Und sie verführen täglich zig Millionen Deutsche zum schnellen Zeitvertreib. Branchengrößen wie Gameforge und Bigpoint verzehnfachen ihre Umsätze derzeit Jahr für Jahr. Der Grund: Natürlich sind die Spiele nicht kostenlos. Über den Verkauf von Spielefeatures und Werbung verdienen sich die Anbieter eine goldene Nase. Pech für Multicore-Programmierer, denn deren Wissen ist hier nicht gefragt. Die Spiele setzen auf Flash und künftig auf HTML 5, das nativ von allen kommenden Browsern wie Chrome oder IE9 unterstützt wird.
  • Games für SoC-Systeme: Zugegeben, Spiele für Smartphone und Tablets sind im Vergleich zu PC- und Konsolenspielen nicht der ganz große Renner. Ihnen aber gehört die Zukunft. Bessere Prozessoren und größere Speichereinheiten in den Mobiltelefonen bilden die optimale Plattform für Social Games. Und bald auch für die anderen Spiele-Genres. Sie glauben, Shooter, Simulationen oder Sportspiele würden auf den kleinen Display nicht funktionieren? Falsch! Vor 10 Jahren konnte sich auch niemand vorstellen, dass man mit einem Handy im Internet surfen kann. Wenn das Spielkonzept in Bedienung und Grafik konsequent auf die Möglichkeiten der Smartphones ausgerichtet wird, werden diese Spiele den Markt diktieren.
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Bewertung: 5.0/5 (3)
Stehen klassische PC-Spiele vor dem Aus?, 5.0 out of 5 based on 3 ratings
Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von Dominik am 20. Mai 2012.
Dominik ist hier das Urgestein schlechthin. Natürlich nicht wegen seines Alters, aber er ist beinahe seit Gründung von REPLAYING.de an Board und bereichert regelmäßig mit zahlreichen Inhalten! Dominik kümmert sich dabei vorwiegend um Indie-Spiele. Er hat 245 Artikel geschrieben.

Artikel aus Retro. Der Artikel wurde 3.287 mal geklickt.





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Kommentare (9) zu Stehen klassische PC-Spiele vor dem Aus?

  • DoktorTrask sagte am 19.02.2014 um 19:54:56

      Leider ja.

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  • Malte sagte am 18.02.2014 um 21:22:56

      @DoktorTrask @User-205
      Haha, sind die Leute dort wirklich so oberflächlich? 😀

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  • DoktorTrask sagte am 18.02.2014 um 19:44:07

      Hust* Oh ja das Windows 8 Forum kenne ich auch gut. :o)

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  • User 205 sagte am 18.02.2014 um 18:25:33

      Seien wir froh das die Windows 8-Forumuser diese Seite nicht entdeckt haben, sonst würden wir von Hatern überschwemmt 😉

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  • DoktorTrask sagte am 18.02.2014 um 00:37:26

      DRM ist das größte Problem, das hat unglaublich viele Gamer vom PC vertrieben und die die blieben warten nur noch auf die Sales bei Steam und co., niemand kauft heute noch zum Release, nicht jede Idee ist gut und ein Fortschritt, DRM hat das leider nur zu deutlich gezeigt.

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  • DoktorTrask sagte am 24.11.2013 um 22:15:06

      @Marcel
      Gehe mal zbsp. nur ins offizielle Windows 8-Forum (oder jedes andere das nicht gerade Retro zum Thema hat) und schreibe dort das du ein Klassikspieler bist, da wirst du mit unter nicht nur ausgelacht sondern sogar runtergeputzt, es ist leider einfach so das klassische Spiele und Spieler auf der Liste der gefährdeten Arten stehen.

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  • DoktorTrask sagte am 24.11.2013 um 22:09:19

      DRM, Steam, Windows 8, die Vercasualisierung und die Umrichtung in den Onlinebreich machen nicht nur dem PC zu schaffen, auch bei den Konsolen und klassischen Handhelds geht es immer weiter Bergab. Einzig Kickstarter und Indie sind zwei Dinge die in die richtige Richtung gehen, das andere, tja das eben nicht.

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  • Dominik sagte am 24.05.2012 um 18:54:40

      Ja, Klassische Spiele können auch vor allem durch ihre Qualität punkten. Bei mehr Mitbewerbern würde das aber auch wiederum bedeuten das die Anzahl gut entwickelter Spiele abnehmen würde und man Produkte serviert bekommt, dessen Qualität etwa F2P Spielen gleich kommen..

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  • Marcel sagte am 24.05.2012 um 11:07:08

      Klassische Spiele werden es defintiv schwerer haben, aber ich glaube nicht, dass diese vor dem Aus stehen. Dafür gibt es einfach viel zu viele Nutzer, die diese noch immer gerne oder gerade weil sie klassisch sind spielen.

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