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Trainer bzw. Manager eines Fußballvereins zu sein, ist manchmal keine angenehme Angelegenheit. Zickige Spieler, niedrige Finanzen oder Verletzungsprobleme gehören zum Trainer-Alltag. Doch dieser Fußballmanager hat es mir damals angetan.

Features

  • 3D-Engine für bis zu 4 Spiele gleichzeitig
  • Wettereffekte (Regen, Schnell, Nebel)
  • Integrierter Editor für Spielernamen und Teamnamen
  • Keine original Lizenz
  • Liga, Pokal, Länderspiele und Champions League

Gameplay

Nach der Gestaltung des eigenen Profils dürfen Sie sich für ihren Lieblingsclub und die zugehörige Liga entscheiden. Es stehen unter anderem Vereine aus der Premier League, der italienischen Serie A und natürlich der deutschen Bundesliga zur Verfügung. Sogar zehn Vereine aus der österreichischen Liga haben ihren Platz im „Fussball Manager Pro“ gefunden. Sämtliche Spielernamen sind leider verfremdet worden, sodass ein Besuch beim integrierten und sehr umfangreichen Editor Pflicht ist. So können Spieler wie Balleck (Michael Ballack), Korenyi (Kevin Kuranyi) oder Ailtun (Ailton) ihren originalen Vorbildern angeglichen werden. Positiv anzumerken ist, dass der deutsche Fußball von der Bundesliga über die zweite Liga bis hin zur Regional- und Oberliga vertreten ist. So kann auch der eigene Dorfverein in der Champions League landen.

Hat man alle nötigen Änderungen im Editor vorgenommen, steht die Gestaltung des Trainingsplans und der Aufstellung an. Welcher Spieler eignet sich für welche Position? Wer soll auf der Reservebank hocken? Und welcher Kicker soll besonders gefördert werden, damit er Leistung bringt? Dies sind nur einige von Dutzenden Fragen, die Sie sich bei der Teamformation überlegen müssen. So können Sie bestimmte Strategien und Angriffstaktiken vorbereiten und die Einsatz- bzw. Offensivfreudigkeit ihres Teams bestimmen. Damit Sie langzeitig auch Erfolg haben, müssen Transfers getätigt werden. Dies erfolgt im etwas unübersichtlichen Transfermarkt, bei dem auch etwas schwachsinnige Wechsel erfolgen. So spielt ein Weltstar auf ein mal lieber in der zweiten Bundesliga oder geht zu einem finnischen Provinzverein.

Sehen Sie über diese Kleinigkeit hinweg, dürfen endlich Taten der eigenen Spieler folgen. Der erste Spieltag steht an. Noch letzte Änderungen in der Formation und schon geht’s los. Leider gibt es anders als beim FM2003 keinen Textmodus, sodass Sie mit der etwas altbacken wirkenden 3D-Grafik vorlieb nehmen müssen. Weitere Details zur Optik auf der Technik-Seite. Im Spiel selbst haben Sie auch bestimmte Möglichkeiten, ins Spielgeschehen Ihrer Mannschaft einzugreifen. Es können Angriffe angeordnet oder dem ballführenden Spieler Phrasen an den Kopf geworden werden. Ganz nett, jedoch hatte EAs Pendant einiges mehr zu bieten. In der Halbzeit bestimmen Sie die Motivation, mit der die Spieler in die zweite Spielhälfte reingehen. Dabei steigt oder sinkt die Motivationskurve, je nachdem welche Sprüche sie zu hören bekommen. Die Palette reicht von „Ihr bekommt eine Prämie, wenn ihr das Spiel noch gewinnt!“ über „Das könnt ihr aber besser!“ bis hin zu „Ich gehe zum Präsidium!“. Mein Eindruck war jedoch, dass diese Halbzeitgespräche sehr selten einen positiven Effekt auf meine Mannschaft hatten, auch wenn die Motivation an einem Höhepunkt angelangt war.

Haben Sie die ersten Spieltage überstanden, füllt sich das Mailfach unaufhörlich. Angebote von Sponsoren für die Stadiongestaltung, Vertragsverhandlungen, Werbevorschläge oder Nachrichten über die eigenen Spieler können dort nachgelesen werden. Ab und zu müssen Sie sich dann selber für oder gegen ein Freundschaftsspiel entscheiden. Möchten Sie sich den wichtigen Dinge im Manager-Dasein widmen, schalten Sie für die unwichtigeren Bereiche den Computer-Assistenten ein. Dieser erledigt dann die unliebsamen Aufgaben. Ist die Meisterschaft erst mal gewonnen, geht’s in die Königsklasse des Fußballs, in die Champions League. Dort treffen Sie auf die Elite der europäischen Ligen. Aber auch der DFB-Pokal („Deutscher Pokal“), der Super Cup („Super-Pokal“) und der UEFA-Cup („EUFA-Cup“) stehen erfolgreichen Managern zur Verfügung.

Multiplayer

Gleich vier Spieler können wie in guten alten Amiga-Zeiten hintereinander ihre Teams verwalten. Die Spiele verlaufen dann im Vierfach-Splitscreen. Eine sehr interessante Mehrspieler-Option.

Pro und Kontra

+ Umfangreicher Editor
+ Viele Ligen
+ Ordentliche Bedienbarkeit
+ Gelungener Splitscreen

– Keine original Spieler- und Vereinsnamen
– Schwache Sound- und Grafikdarstellung
– Halbzeitgespräche haben selten einen positiven Effekt
– Transfersystem ziemlich unübersichtlich

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/5 (0)

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von Katharina Hübener am 7. September 2019.
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