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Story

Kapitän Jack Carver verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Transport von Gütern und Personen kreuz und quer über den Pazifik. Ein harter Job unter der karibischen Sonne, aber irgendjemand muss ihn ja tun. Klingt gemütlich aber nicht besonders abenteuerlich. Die einzige Challenge, die sich Jack täglich auferlegt ist die Auswahl des richtigen Sonnenschutzfaktor. Bis zu dem Tag, an dem sich die hübsche Journalistin Valerie Cortez von unserem guten und selbstverständlich uneigennützigen Jack zur Insel Cabutu schippern lässt. Kaum angekommen werden die beiden Sonnenanbeter auch schon freundlich vom etwas terroristisch ambitionierten Begrüßungsteam des Reisebegleiters empfangen. Da davon absolut nichts im Reisekatalog stand zieht es die wagemutige Reporterin vor ihr Heil im Dickicht des tropischen Südseeinsel-Dschungel zu suchen. Statt dem pfeifen tropischer Buntvögel ist es nun an Jack sich mit pfeifenden Kugeln auseinanderzusetzen, die nicht nur ihm ans Leder, sondern auch seinem Boot an den Kiel wollen. Kein Boot, keine Journalistentussi und ein echt beschissener Tag. Wenn uns das Reisebüro nur nicht vermittelt hätte! Lange Rede, kurzer Sinn, Jack, sprich wir, machen uns auf, die schöne “Jungfrau“ (nennen wir sie mal so) aus den Fängen des malerischen Tropenparadieses und seinen “Einheimischen“ Söldnertruppen zu retten. Nebenbei decken wir noch in 22 Missionen eine Verschwörung auf, liefern uns heiße Gefechte am Paragleiter hängend mit Kampfhubschraubern und Kanonenbooten, schlucken den Staub jahrhundertealter Tempelruinen und vergnügen uns mit genmanipulierten Kriegerzombies des verrückten Wissenschaftler Dr. Krieger, der Arzt ihres Vertrauens.

Gameplay

Habt ihr euch erstmal mit der grundlegenden Steuerung vertraut gemacht, das Tutorial erklärt sich anhand der ersten Spielesequenzen, dürft ihr euch erstmal durch ein Terroristencamp kämpfen um ein Fahrzeug zu entwenden. Mit diesem Jeep geht’s dann munter querfeldein durch die wunderschöne Botanik von Cabuto, immer darauf bedacht böse Söldner ins Nirvana zu befördern. Besonders hilfreich hierbei ist zum einen die feuergewaltige Kanone am Dach eures Gefährts und zum anderen eine Art Radar die sowohl Truppenbewegungen als auch euren Auffälligkeitsgrad anzeigt. Je lauter ihr euch voranbewegt umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Unmengen an Gegnern gegenübersteht. Die KI geht sogar so weit, dass sie erst Alarm auslöst, bevor sie sich wieder um euch kümmert.

Wie ihr an ein Problem herangeht bleibt weitgehend euch selbst überlassen. Ihr könnt in Rambo-Manier alles wegblasen, das sich euch in den weg stellt, oder aber Splinter Cell- artig langsam und geduckt vorrücken und die Gegner in einen Hinterhalt locken. Bei “Far Cry“ oft die bessere Alternative. Das Thema KI wurde bei “Far Cry“ überhaupt sehr groß geschrieben, jede eurer Aktivitäten setzt eine Reaktion eurer Gegner. Vorbei sind die Zeiten, in denen ihr in Ruhe den Gesprächspartner eueres Gegenübers abknallen konntet während dieser weiter fröhlich sein Wurstsemmerl verköstigte. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Physik-Engine, die Gegenstände physikalisch korrekt umfallen oder bei Explosionen zurückschleudern lässt. Selbstverständlich lässt sich dieser Umstand mit etwas Geschick sogar zum eigenen Vorteil nutzen. So trifft man immer wieder auf Benzinfässer, die man dann mit etwas Geschick den nachkommenden Feinden entgegen rollen lassen kann. Die oft zitierte Ragdoll-Engine ist ähnlich wie in “Max Payne 2“ allgegenwärtig, wenn sie auch nicht ganz so beeindruckend ist wie dessen Havoc-Physikengine. Etwas zu unnatürlich wirken zb. die Sterbeanimationen damit.

Überhaupt ist die Handlungsfreiheit einfach genial, so kommt ihr zum Beispiel an einen Abhang wo schon ein Paragleiter auf euch wartet. Jetzt könnt ihr euch entweder auf das heiße Fluggerät schwingen und gut sichtbar für euren Gegner Tontaube spielen, oder aber der Versuchung widerstehen und euch weiter durch das pflanzliche Dickicht voran Richtung Checkpoint schleichen. Mehr Action bietet natürlich der flugtechnische Höllenritt. Wer also dicke E… in der Hose hat nimmt diesen luftigen Weg. Ein andermal befindet ihr euch im inneren eines alten, rostigen Flugzeugträger und dürft entscheiden ob ihr den direkten Weg durch die weitläufigen Gänge wählt, oder lieber kriechend durch stillgelegte Lüftungsschächte aus dem Hinterhalt euren Gegnern auflauert. Apropos Gegner, um diesen auch wirklich ordentlich zuzusetzen haben die Entwickler 17 unterschiedliche Waffen eingebaut, vom einfachen Buschmesser bis zum gewaltigen Raketenwerfer wird alles aufgeboten, das gut und teuer ist, sogar stationäre Geschütze können übernommen werden! Wer lieber auf einen fahrbaren Untersatz setzt, der freut sich über Buggies, Humphees oder sogar Kanonenboote die jederzeit von euch in Betrieb genommen werden können. Ihr seht schon, bei “Far Cry“ ist schlichtweg die Hölle los, gelegentliche Shortcuts und Zwischensequenzen in Spielgrafik treiben die stimmige Handlung kontinuierlich voran. Die akkurate CryEngine erlaubt es mit beinahe jedem Gegenstand auf der Map zu interagieren. Nerven euch zum Beispiel die süßen Fischschwärme, dürft ihr diese dank MG-Beschuss deutlich reduzieren, fehlt nur noch das abendliche Lagerfeuer mit Steckerlfisch.

Wo viel Licht im Gameplay, da auch ein wenig Schatten. Zum Beispiel gibt es die eine oder andere Unstimmigkeit im Gebrauch der an sich praktischen Handgranaten. Die Granaten können nicht mittels Mausrad wie andere Waffen ausgewählt werden sondern werden mittels speziell definierter Taste geworfen, wobei das Abschätzen der Wurfweite dabei eher zum Glückspiel verkommt. Die dabei eingeblendete Animation der linken Wurfhand kann auch nicht ganz überzeugen. Hier hätten wir uns doch etwas mehr Realismus gewünscht. Ebenso wurde auf die Darstellung von Spuren von Schuhsohlen oder Reifen verzichtet, die bei so viel grafischer Raffinesse einfach nicht fehlen sollten. Das schlimmste “Feature“ ist aber das Fehlen einer permanenten Speichermöglichkeit, wie sie heutzutage bereits in jeden Shooter selbstverständlich ist. Gespeichert wird bei “Far Cry“ an vorgegebenen Checkpoints, die verstreut über die Maps automatisch euren Spielstand beim passieren abspeichern. Da sind die elends langen Ladezeiten schon beinahe nicht mehr erwähnenswert. Trotzdem, das Game macht auch noch nach Jahren mächtig Spaß!

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Bewertung: 5.0/5 (3)
Far Cry - Ein Shooter der Geschichte schrieb, 5.0 out of 5 based on 3 ratings

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von Juliane von Hopfgarten am 30. August 2019.
Er hat 2 Artikel geschrieben.

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Ein Kommentar zu Far Cry – Ein Shooter der Geschichte schrieb

  • Dominik sagte am 30.08.2019 um 21:33:45

      Wieder mal Super geschrieben 🙂 Ich freue mich wenn du weiter machst 😀

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