Metal Gear Solid Peace Walker




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Testbericht, Review zu Metal Gear Solid: Peace Walker

Entwickler: Kojima Productions

Publisher:  Konami

Plattformen: Playstation3 , Playstation Portable, Xbox360

Release:  28. April 2010

Genre: Stealth action, Third-person Shooter

Basierte Engine: FOX Engine ( erstellte Modelle)

Metal Gear Solid Peace Walker spielt 10 Jahre nach dem Ende des dritten Teils. Inzwischen konnte sich der ehemalige Foxhound Agent naked Snake vom Einfluss der Patriots Gruppe lösen und damit beginnen eine eigene kleine Söldnertruppe, die MSF (Militaires Sans Frontières ), aufzustellen. An der Barranquilla Küste wo die MSF ihr Hauptquartier in Kolumbien bezogen hat erfährt Er durch seinen Stellvertreter Master Miller, das die Regierung von Costa Rica die MSF anheuern möchte um eine interne Bedrohung des Landes auszuschalten.

Es ist der 4. November 1974 als ein mit einer Handprotese ausgestatter Mann gemeinsam mit einem jungen Mädchen das Hauptquartier der MSF an der Barranquilla Küste aufsucht. Schnell geben sich die Beiden als Zadornov und Paz aus, sie stammen aus einer Friedensuniversität aus Costa Rica. Das Land wird seit 1 Jahr von einer millitanten Gruppierung ,den Sentinels (PS), für illegale Operationen missbraucht. Da die Regierung in ihrer Verfassung das Aufstellen einer eigenen Armee verhindert, bitten die Beiden den alten Snake um Beistand. Zögerlich nimmt dieser gemeinsam mit seiner MSF den Auftrag an. Um seine Operationen gegen die PS besser koordinieren zu können stellt Zadornov eine Offshore Basis an der Küste Costa Ricas der MSF zur Verfügung. Schnell stellt sich heraus das die Sentinels mithilfe der CIA Atomwaffen ins landesinnere schmuggeln. Die Infiltration erreicht ihren Höhepunkt als bekannt wird das der CIA Leiter Zentralamerikas Coldman gemeinsam mit KI Wissenschaftlern in einem Bergkomplex an neuen automatisierten Superwaffen arbeitet. Und wäre das schon nicht genug muss Snake feststellen das seine für tot geglaubte Mentorin ebenfalls ihre Finger im Spiel hat.

Das Spiel startet mit der Landung Snakes an der Küste Costa Ricas. In Third person Ansicht steuern wir den alten Agenten, vorbei an schwer bewaffneten Wachen, in die Versorgungsbasis der Sentinels. Wie in der Serie üblich können wir uns dabei an feindlichen Posten vorbei schleichen oder es gleich direkt mit dem Schaldämpfer versuchen. Zu Beginn sind wir jedoch relativ spährlich ausgerüstet sodass die zweite Variante sehr schwer umzusetzen ist. Feindliche Söldner sind am besten im Würgegriff außer Gefecht zu setzen. Werden wir entdeckt wird der Alarm modus ausgelöst. Da bleibt uns nur die Wahl schnell das Weite zu suchen oder sich den eintreffenden Sonderkomandos entgegen zu stellen, was nicht zu empfehlen ist. Neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände können wir mit angeheuerten Entwicklern in der Mother base erforschen. Das Geld hierfür entnehmen wir aus externen Einsätzen unserer MSF Truppen. Werden unsere Kameraden verwundet, sollten sie schnell auf die Krankenstation verlegt werden. Frischlinge nehmen wir mithilfe des Fulton-Fallschirmes auf. Dabei muss dieser auf betäubte Gegner angewendet werden, der Flug bringt diese direkt zum Stützpunkt. Das ganze geschieht während wir mit naked Snake unsere Missionen ausführen. Denn anders als in den Vorgängern wird die Story nicht linear erzählt. Zwischendurch können wir immer auf die Mother base zugreifen und unsere Einheiten auf anderen Kontinenten in die Schlacht führen. Dies wird jedoch nicht Ingame dargestellt sondern in Textmeldungen und einer vereinfachten UI. Ansonsten kann Snake alles was man als Agent eben können muss zB. schleichen. Ist man im späteren Spielverlauf besser mit Waffen versorgt können auch offene Konfrontationen mit feindlichen Einheiten besser ausgetragen werden.

Metal Gear Solid Peace Walker versetzt uns in die Zeit des kalten Krieges. Als die Sowjetunion und die westlichen Allierten um Machteinfluss auf der ganzen Welt ringten. Das Spiel ist in den  1970er Jahren angesiedelt. Allerdings wirkt das Szenario aufgrund ziemlich moderner Waffensysteme und Fahrzeugen nicht zeitgemäß, was zusätzlich durch die Frisuren der Charaktere unterstreicht wird. Auch die Ausrüstung wie panzerungen oder uniformen tragen ihren Teil dazu bei.

Das Spiel schöpft in der grafischen Darstellung das volle Potential der Playstation Portable aus. Objekte und Modelle sind sehr gut dargestellt und auch die Texturen können sich sehen lassen. Das das Spiel nicht wie andere Teile der Serie auf ein rießiges Areal ohne Ladezeiten verzichten kann dürfte angesichts der Portable Harware verständlich sein. Somit Bewegt man sich in kleinen Teilbereichen eines Levels die durch Übergänge miteinander verbunden sind. Der Dschungel wird von allen Leveln am besten dargestellt. Zwar sind einzelne Objekte in dem Urwald ziemlich stark verpixelt aber im gesamteindruck kommen desen Levels am stimmungsvollsten herüber.

Hideo Kojima`s Team hat bei der Erzählung der Kampagne wieder einmal hervorragende Arbeit vollbracht. Anfangs führt man noch einfache infiltrationen gegen die Sentinels und ihren Einrichtungen aus. Im Verlauf dieser Missionen lernt Snake immer neue Verbündete kennen die ihn mit Informationen über die Vorgänge der PS aufklären. Spannend wird es dann wenn die CIA auftaucht und selbst der alte Snake an den Geschichten von Zadornov zweifelt. Dazu gesellen sich dann noch KI Waffen und versprengte Rebellengruppierungen. Unerwartete wendungen und Einblicke nie erkannten Ausmaßes wechseln sich ab hälfte des Spiels regelmäßig ab. Die eigentliche Story scheint aus dem Ruder zu laufen und neue Prioritäten werden aufgestellt. So spannend sind eben nur die Metal Gear Geschichten welche nicht davor zurück scheuen eine Tragödie nach der anderen zu offenbaren. In Rückblicken werden außerdem noch die Erreignisse aus Metal Gear Snake Eater erläutert. Damit verstehen auch sehr schnell Anfänger die Vorgeschichte und deren Auswirkungen in Peace Walker.

Mein Fazit:

Die Metal Gear Solid Reihe sind die einzigen Spiele welche ich auf modernen Konsolen spiele. Als ich Peace Walker anspielte reitzte mich das neue Szenario und die Charaktere in der Geschichte kaum. Einige Stunden später erkannte ich wieviel Innovation in Peace Walker eigentlich steckte. Die Idee mit der Mother base und den ganzen SchnickSchnack damit machen das Spiel zwischen den Missionen um einiges abwechslungsreicher. Das man diesmal Snake auch durch offenes Terrain führt erzeugt viel Stimmung. Die Flash Sequenzen die die Geschichte vorantreiben sind gut umgesetzt und fordern teilweise den Spieler auf selbst aktiv zu werden, indem man bestimmte Tasten kombinationen betätigen muss um ein Erreignis auszulösen. Die Story fesselt bis zum Schluss und darüber hinaus. Ich freue mich auf den nächsten Metal Gear Teil

spannend erzählte Geschichtezu kleines Leveldesign
Einsatz der Mother basemanche Objekte zu verpixelt
verschiedene UniformenPaz Love Mission ??
Forschungsmenüstreng Linear aufgebaut
reallistisches GegnerverhaltenAusrüstung nicht zeitgemäß der 70er Jahre
Zusatz MissionenFrisuren nicht zeitgemäß der 70er Jahre

8,5 / 10

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (6)
Metal Gear Solid Peace Walker: Testbericht, Review, 5.0 out of 5 based on 6 ratings


von Dominik am 10.Dezember 2011   Artikel aus Metal Gear Solid Peace Walker, Testberichte in der Datenbank! « 139.019 Klicks

🎮 Metal Gear Solid Peace Walker


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