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Auch wenn es keine Sache des Alters sein sollte, sehe ich es hin und wieder, dass man in Gesprächen über Videospiele komisch angeschaut wird, da man jung ist und die Klassiker kennt – so, als ob es das nicht geben dürfte. Ich bin 1995 geboren und möchte meine kleine Retrogeschichte erzählen.

Seit ich mich bewusst erinnern kann, bin ich von Technik umgeben. In meiner Familie hatten mein Vater, meine Mutter und mein Bruder einen Computer. Ich teilte mir den Computer mit meiner Mutter, da sie ohnehin nicht viel mit PCs anfangen konnte. Eine Konsole hatten wir nie, dementsprechend lernte ich alles nur aus Sicht des Computers kennen. (Funfact am Rande: als Kind hatte sich bei mir das Verb „computern“ als Synonym für „am PC spielen“ etabliert)

Eines meiner ersten Spiele war Grand Prix 2, eine Formel 1 Simulation zur Saison 1994, programmiert von Rennsim-Legende Geoff Crammond. Auch wenn ich meistens auf dem letzten Platz unterwegs war und das trotz Top-Auto (Schumacher im Benetton) – ich hatte viel Spaß! Grand Prix 2 war seinen Genrekollegen auf der Konsole zu jener Zeit haushoch überlegen und glänzte dadurch, dass es so einsteigerfreundlich war und gleichzeitig Experten ansprach – man könnte von „Easy to learn, hard to master“ reden. GP2 zeichnete ebenfalls aus, dass es dank diverser Editoren in nahezu allen Aspekten geändert werden konnte: Fahrer- und Teamstärken, Lackierung, Form der Fahrzeuge, Schaden usw. Das Bild in diesem Beitrag kommt übrigens von einer Mod zur 2010er Saison.

Einige weitere Spiele aus meiner frühen Gaming-Laufbahn und aus Kindergartenzeiten waren von Sierra. Da erinnere ich mich insbesondere an Caesar II und Indycar Racing II, welche beide auf einer Spielesammlung als Top-Titel enthalten waren. Das Handbuch zu Indycar Racing II hatte ich damals sogar ausgedruckt und mit in den Kindergarten gebracht. Warum? Vermutlich, weil ich das Artwork so cool fand. Die Sammlung enthielt weitere, eher kleinere Spiele, an die man sich wohl nicht mehr erinnern möchte – u.a. „Arcade Mania“ von Corel, die damals besonders für die Bildbearbeitungssoftware Corel Draw bekannt war.

 

Ein weiteres Spiel, welches ich zwar zunächst nicht selbst spielte, aber dafür meinen Bruder beim Spielen zusah, war das erste Age of Empires. Er bekam das Spiel in meinem vorletzten Kindergartenjahr (2000) und ließ mich dabei mit zusehen, wie er diverse antike Kulturen zum Sieg führte (manchmal auch mit Hilfe der Cheat-Einheiten…). Es gab später auch die ein oder andere LAN-Runde, die natürlich er gewann.

In meinem Einschulungsjahr (2002) fing er an, sich hin und wieder auch mal die Computer Bild Spiele zu kaufen. Auch wenn die Zeitung eine schwankende Qualität hatte, so hatte sie in diesem Jahr einige gute Titel zu bieten: Dark Project, Meistertrainer, Legacy of Kain: Soul Reaver, ja selbst Autobahn Raser 2 und 3, welche zwar beide Trashgranaten waren, aber ihren eigenen Charm hatten. Das Sharknado unter den Videospielen sozusagen.

Auch wenn ich für Spiele wie Dark Project zu jung war (USK 16) – wir spielten sie zusammen. Die Gruselmomente im ersten Dark Project hatte ich dabei kaum wahrgenommen. Commandos, ebenfalls aus dem 2002er Jahrgang, spielten wir auch gemeinsam.

Die Computer Bild Spiele galt für mich damals aufgrund ihrer Spieleauswahl als das Nonplusultra unter den Zeitschriften – gut, ich wusste es damals nicht besser. Was ich dieser Zeitung auf jeden Fall zu verdanken habe ist, dass ich das erste Driver kennenlernen durfte. Das kam so: mein Bruder und ich sahen eine Software Pyramide Werbung. Unter den Spielen war Driver dabei und ich meinte so: „das Spiel da mit dem Mann und dem Auto ist voll toll“ (ja, bei mir war es üblich von dem Cover gleich auf das Spiel zu schließen, was bei Driver ja auch stimmt… naja fast – verdammte Parkhausmission!). Mein Bruder schaute mich an, nickte nur, verschwand darauf und kehrte nach einer Stunde mit genau diesem Spiel zurück.

Driver hatte an dem Rechner meiner Mutter einen enormen Grafikfehler: das Spielerauto bestand nur aus einer Silhouette, die Räder bestanden bei allen Fahrzeugen aus einem Quadrat mit ausgeschnittenem Kreis (war auch bei den Palmen in Miami so) und die Straße war grundsätzlich schwarz. Den Fehler lösen konnten wir nie, hatten es so hingenommen und Driver intensiv gespielt. Wir bedienten uns damals einen Trick, um alle Städte freizuspielen ohne die Kampagne spielen zu müssen und New York war damals aufgrund des Spiels meine Lieblingsstadt.

Flohmärkte waren damals auch ein wichtiger Teil meines Lebens – wenn auch immer ein Flohmarkt in der Nähe war – ich wollte hin! Und ich bin den Flohmärkten meiner Kindheit gleich für mehrere Spiele dankbar: Tony Hawk‘s Pro Skater 2, Midtown Madness, Motocross Madness, Monstertruck Madness (warum hatten eigentlich alle Rennspiele von Microsoft was mit „Madness“ zu tun?!) und viele weitere erwarb ich auf diversen Flohmärkten. THPS2 verbinde ich auch nach wie vor mit Rage Against The Machine und deren Song „Guerilla Radio“, welcher im Intro des Spiels zu hören ist.

Auf einem weiteren Flohmarkt kaufte ich eine PC Games CD aus dem Jahr 2000. Und damit sind wir mittlerweile im Jahr 2004 angekommen – ein ziemlich ereignisreiches Jahr für mich, da ich kurz vor Ende des Schuljahres umzog. Dieses Jahr verbinde ich aber insbesondere mit einer Spielereihe: Age of Empires! In diesem Jahr „entbrannte“ meine Liebe für diese Spielereihe, denn auf der auf dem Flohmarkt gekauften CD war die Demoversion zu Age of Empires II: The Age of Kings enthalten! Die Demo war auf Englisch und enthielt neben der Tutorial-Kampagne (William Wallace) zwei Szenarien für den Einzel- und Mehrspieler. Doch damit nicht genug: auf einer Computer Bild Spiele CD im Jahr 2004 war die Gold Edition von Age of Empires 1 enthalten. Da mein Bruder sie schon besaß, schenkte er sie mir einfach so. Und damit spielte ich Age of Empires zum ersten Mal bewusst alleine.

Wie es bei uns daheim damals üblich war, suchte man sich auf einer deutschsprachigen Internetseite für Cheats die nützlichsten Codes heraus, die ich in meiner besten Schrift auf eine Karteikarte übertrug: bigdaddy, stormbilly, e=mc2 trooper, pow, pepperoni pizza (so bezeichnet der US-Amerikaner eine Salamipizza), quarry, coinage, woodstock.. sie haben sich bei mir bis heute eingebrannt. Welch unglaublicher Spaß Karthago mit einer Horde Babys auf Dreiräder mit einer Schrotflinte bewaffnet zu zerstören!

Age of Empires hat sich auch bei mir als DAS Spiel ins Gedächtnis eingebrannt, da es das letzte Spiel war, was ich in der alten Wohnung und umgehend in der neuen Wohnung spielte, da ich noch einen Spielstand hatte, den ich unbedingt beenden wollte.

Zu den Spielen, die ich 2004 – 2007 kennenlernen durfte gehören u.a. Mashed, Starsky & Hutch, DTM Race Driver und Thief: Deadly Shadows. Ein Großteil ebenfalls wieder durch die CBS. Spielen konnte ich sie aber nicht selbst, da mein Rechner zu schlecht war. Aber wozu hat man einen Bruder, den man beim Spielen zuschauen kann?

Neben der Computer Bild Spiele holte ich mir damals von meinem Taschengeld von Zeit zu Zeit die Bravo Screenfun. Während die CBS sich mehr und mehr der DVD Ausgabe verschrieb, bot die Screenfun bis September 2005 ihre Spiele ausschließlich auf 2 CDs pro Ausgabe an – das fand ich damals sehr gut, denn mein Rechner besaß lediglich ein CD-Laufwerk. Durch die Screenfun spielte ich erstmals RollerCoaster Tycoon.

2007 war es dann auch endlich mit Age of Empires II soweit, denn mein Bruder lieh mir Age of Kings und The Conquerors. Auch wenn ich anfangs wieder massiv Cheatcodes benutzte: es war fantastisch. Ich spielte Age II oft auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, was dank der Cheatcodes und der cheatenden KI ein Kinderspiel war. Doch anders als beim ersten Teil setzte ich weniger auf Cheat-Einheiten, sondern mehr auf Rohstoffcheats. Und auch diese brannten sich in meinem Gedächtnis ein: lumberjack, rock on, cheese steak jimmy’s (bis ich da den Apostroph richtig hatte..), robin hood. Wenn ich eine Herausforderung wollte, spielte ich mit dem aegis-Cheat. Mittlerweile spiele ich Age of Empires II in der HD-Edition und mit diversen Mods auch ohne Cheats. 😉

Im gleichen Jahr entdeckte ich dank einer Demo auf der CD zu Grand Prix Manager 2 die Worms-Reihe. Hier war Teil 2 enthalten – kurz danach kaufte ich mir Worms World Party und einige Zeit später auch Worms Armageddon.

Während meine Klassenkollegen damals alle auf Konsole oder einem neueren Rechner unterwegs waren, nutzte ich weiterhin den alten Rechner meiner Mutter, welcher seit dem Umzug nun vollständig mein Computer war. Klar, dadurch verpasste ich damalige aktuelle Titel, aber gleichzeitig konnte ich mich weiterhin den alten Spielen widmen, die ich nun seit Jahren spielte: Grand Prix 2, Cossacks, Age of Empires usw.

2010 schickte ich meinen PC, welcher mich seit nun mehr 12 Jahren begleitete, in den Ruhestand, denn er wurde durch einen Rechner mit Windows XP ersetzt. Eines der Spiele dieser Zeit war Race Driver GRID. Der XP Rechner wurde 2012 durch einen Rechner mit Windows 7 und nun Windows 10 ersetzt, welchen ich bis heute nutze.

Durch eine LAN-Party im Jahr 2012 lernte ich die Battlefield-Reihe genauer kennen, denn auf jener Party wurde Battlefield 1942 intensiv gespielt.

2016 kaufte ich mir meine ersten Konsolen. Ich fand ein Angebot bei eBay Kleinanzeigen für eine Playstation 1 und 2 mit je zwei Controllern und einer Memory Card für die PS2 für insgesamt 35 € – ein richtiges Schnäppchen für den Umfang! Dazu holte ich mir einige Spiele, die ich auch schon von dem PC kannte, sowie konsolenexklusive Titel. 2017 folgte die erste Xbox und 2018 eine Xbox 360 sowie eine Playstation 3.

Was die Zukunft so bringen wird? Wer weiß. Doch eines steht für mich fest: alte Spiele werden immer ein Teil von mir sein. Und Age of Empires.

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Bewertung: 4.3/5 (4)
Anekdote: Wie ich zu alten Spielen kam, 4.3 out of 5 based on 4 ratings

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von FloosWorld am 18. Juni 2019.
Flo ist für seine unbeschreibliche Hingabe zur Age-of-Empires-Reihe und Rennspielen berühmt berüchtigt und füttert REPLAYING.de nach Lust und Laune mit coolen Beiträgen zu diesen Rubriken. Seine Pseudonyme ClassicGameingFan oder FloosWorld nutzt er auch auf seinen gleichnamigen YouTube-Kanälen - Vorbeischauen lohnt sich! Er hat 29 Artikel geschrieben.

Artikel aus Kolumnen, Nerd. Der Artikel wurde 606 mal geklickt.





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Kommentare (8) zu Anekdote: Wie ich zu alten Spielen kam

  • Penumbra sagte am 29.06.2019 um 15:44:09

      Mein Lieblingsrennspiel ist NFS Porsche. Danach kommt Brennender Asphalt, gefolgt von Hot Pursuit (1998) und NFS 2 SE. Genauso gut ist auch die World Racing Reihe.

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  • ClassicGameingFan sagte am 29.06.2019 um 13:05:46

      @Penumbra Die Need For Speed Reihe habe ich damals auch gespielt. Ich habe mir auf Flohmärkten NfS 2 SE, Hot Pursuit, Brennender Asphalt und Porsche gekauft 🙂 NfS 4 ist unter den ganzen Titeln mein Lieblingsteil

      Battle Royale ist für mich eigentlich nur eine aufgebohrte Variante von Last Man Standing, was man damals auch bei Quake 3 und Unreal Tournament spielen konnte

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  • Penumbra sagte am 28.06.2019 um 23:35:15

      Ganz genau. Leider arbeiten ja selbst Piranha Bytes auch nicht mehr auf dem Niveau von Gothic 1 & 2. Risen und Elex sind zwar allesamt sehr gute Spiele, aber schon deutlich mehr für den Mainstream abgeflacht. Aber es gibt Ausnahmen, insbesondere unter den Indie-Titeln. Nur halt nicht bei RPGs. Aber mit Gothic kann sowieso kein Spiel mithalten. Gothic würde ich jedoch in Original-Grafik spielen, aufgrund der Atmosphäre. Mods kann man aber benutzen, wenn man es sowieso bereits einmal durchgespielt hat. Ich halte auch nix von der DirectX 11 Mod. Tolle Grafik schön und gut, aber das fühlt sich ganz einfach nicht mehr wie das echte Gothic 2 an!

      Wenn du richtig gute moderne Spiele mit Story, Tiefgang und ohne Mini-Map-Gedönse suchst, empfehle ich dir SOMA und Amnesia. Das sind Kunstwerke, oder auch Meisterwerke. Ein richtig gutes Retro-Spiel wäre auch The Cat Lady.

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  • Dominik sagte am 28.06.2019 um 20:23:25

      Na ab und zu informiere ich mich schon über aktuelle Trends kann aber mit den meisten nix mehr anfangen.Gothic 2 zock ich immer mit Sumpfies Texturpatch das gibt den ganzen eine saubere Optik.Zocke gerade diese legend of Asshun mod und bin echt sehr begeistert macht richtig fun.Ich denke des liegt auch daran das man nicht so durchs Spiel gehetzt wird wie in heutigen Spielen.Schön langsam in die Welt eintauchen und Verstecke entdecken.In heutigen Spielen blinkt ja fast überall immer was auf einer minimap auf und man wird von einem Ort zum nächsten gejagt ohne das sich die Welt langsam öffnet.

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  • Penumbra sagte am 28.06.2019 um 16:39:49

      Ich als leidenschaftlicher Gamer weiß nicht mal was Battle Royale überhaupt ist, weil diese Art von Spielen mich per se nicht interessiert. Und ja, gerade die alte Grafik erzeugt einen richtigen Flair. Gothic 1 in Battlefield 5- Grafik? Nein danke!!! Zwar skaliere ich immer gern die Auflösung in alten Spielen auf 4K hoch, aber das ändert ja nichts an dem angestaubten, originellen Grafikstil. Ich bin keiner, der absichtlich auf niedrigster Grafik spielt, nur um ein Retro-feeling zu haben. Im Gegenteil. Ich spiele gern alte Klassiker in aktueller hoher Auflösung. Pixelspiele sind auf nem 55-Zöller einfach nicht genießbar, weil man kaum etwas erkennt. Aber Grafik hat ja sowieso wenig mit Auflösung zutun. Ich mag diesen alten Stil einfach viel lieber, weil man das automatisch mit guter Story verknüpft. Man ist von modernen Spielen einfach zu oft gewohnt, dass Story und Gameplay einfach nicht mehr den Anspruch und den Tiefgang erfüllen wie vor 15-20 Jahren.

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  • Dominik sagte am 28.06.2019 um 11:14:34

      Ich kann die typischen Aussagen die alte Spiele schlecht reden wie zB die Grafik ist ja ganz schlecht nicht mehr hören.Gerade viele ältere Titel haben diesen gewissen flair und bei den Grafiken zu 2D retro spielen können so einige Indie Titel nicht wirklich mithalten auch wenn die versprechen optisch an die Nostalgie an zu knüpfen.Ich bin auch einer der wenigen der gerne retros zockt in meinem Freundeskreis.Die meisten springen auf die Hype züge auf und konsumieren ohne Ende Battle Royale oder vergleichbares.Mir sagen diese Spiele einfach nicht mehr zu…

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  • Penumbra sagte am 26.06.2019 um 17:08:03

      Ich kenne es auch. Finde ich endlich mal jemanden, der die Kunst namens „Videospiele“ überhaupt konsumiert, sagen ihm all meine guten Spiele nichts. Und seine Spiele interessieren mich nicht. Ich kenne keinen, mit dem ich mich auf Augenhöhe unterhalten kann. Man wird ja schon angeglotzt wie von nem fremden Stern, wenn man Spiele von 1999 erwähnt. Dabei hat doch die Qualität eines Spiels überhaupt nichts mit dem Jahr der Veröffentlichung zutun!

      Wie ist es denn bei dir? Kennst du „Baldur’s Gate“, „Icewind Dale“, „Planescape Torment“, “ Der Tempel des Elementalen Bösen“, „Need For Speed: Brennender Asphalt“ & „Porsche“, „World Racing“, „Scratches“, „Dragon’s Lair 3D“, „Silent Hill“, „Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth“? Ich liebe alte Spiele! Aber auch neue. Aber die alten kennt kaum jemand.

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  • DoktorTrask sagte am 25.06.2019 um 16:46:45

      Ein toller, persönlicher Artikel, ich habe ihn gerne gelesen.

      Bin Anfang 1982 geboren. Bei mir fing das spielen auch schon recht früh an, mit 6 Jahren als meine Mutter den C16 mit nach Hause brachte, die ersten Spiele die ich dort spielte waren Schiffe versenken, Rockman und ein Spiel wo man Spinnen abschießen musste, spielte sich sehr wie Space Invader. Leider killte meine Mutter das c16 mit einer versehentlichen Cola-Dusche.

      Dann ging es weiter mit den C64 und den Nes, beides besitze ich auch heute noch.

      Es folgten über die Jahre noch einige Konsolen und Handhelds, ab 1993 nherum stand dann auch noch ein PC im Haushalt der mir aber nicht gehörte. Spielen durfte ich aber unter Aufsicht schon hin und wieder, Spiele wie Monkey Island, Syndicate, Pinball etc. waren da meine Favoriten, blieb aber noch eine Zeitlang meinen Konsolen treu.

      Anfang 1998 folgte dann mein erster, eigener PC zusammen mit den Spiel Pod das der Grafikkarte, einer 3Dfx Voodoo Rush beilagen, ich bekam sogar die große Karte mit damals wuchtigen 8MB Grafikspeicher. Kurze Zeit später gab es dann für mich Command and Conquer und Z, letzteres gehört noch heute zu mienen Lieblingsspielen.

      Zu Weihnachten 1998 gab es dann für mich eines der besten Games überhaupt, Age of Empires, in diesen Spiel habe ich ähnlich viele Stunden versenkt wie in Z und das sind wahrlich viele gewesen.

      Und nun mit 37 sammle und spiele ich immer noch, mittlerweile sind es einige tausend Spiele quer durch alle Systeme die ich besitze und unzählige Rechner und Konsolen sowie Handhelds. Und ja, auch ein Laptop wobei der leider nur für genügsame Games ausreicht, da ich aber Retro bevorzuge reicht es auch völlig aus.

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