Diablo 3




Neueste Kommentare


Malte erörterte zu Vorstellung: Peninja –...
am 21. 09 2017
Dominik nuschelte zu Vorstellung: Scorn –...
am 20. 09 2017
Penumbra debattierte zu Indiana Jones und der Turm...
am 20. 09 2017
Penumbra referierte zu Vorstellung: Scorn –...
am 20. 09 2017
DrHenryJonesJr referierte zu Indiana Jones und der Turm...
am 16. 09 2017
Dominik posaunte zu Gothic: Entwicklungsgalerie...
am 10. 09 2017
Dominik plauderte zu Kommentar: Call of Duty...
am 08. 09 2017
User 205 erörterte zu Kommentar: Call of Duty...
am 08. 09 2017
Dominik kommentierte Saber Rider: erste Demo zum...
am 06. 09 2017
DoktorTrask schwätzte zu Saber Rider: erste Demo zum...
am 06. 09 2017
Dominik kommentierte Vorstellung: Ash of Gods...
am 27. 08 2017
Malte schwätzte zu Vorstellung: Ash of Gods...
am 26. 08 2017
DrHenryJonesJr erörterte zu Indiana Jones and the...
am 23. 08 2017
Malte referierte zu Kommentar: Microsoft und Age...
am 22. 08 2017

Wer sieht diesen Beitrag?

1 Benutzer surfen auf dieser Seite.
Users: 1 Gast

Wer hätte es gedacht?.. Schon im Vorfeld wurde der Onlinezwang des Action Rollenspiels Diablo 3 seitens vieler Spieler bemängelt und nun sind bereits 2 Wochen seit der Veröffentlichung vergangen und Blizzards Server haben neben dem Error 37 ( kein Verbindungsaufbau möglich) mit noch ganz anderen Problemen zu kämpfen. So wurde auf diversen Seiten der Diebstahl mehrerer Account gebundener Gegenstände bemängelt und das Battlenet 2.0 wurde seiner angepriesenen Sicherheit beraubt. Als die ersten Meldungen dieser Hacks bekannt wurden habe ich mir sofort den Mobile Authenticator für mein Smartphone besorgt um wenigstens vor Bruteforce Attacken sicher zu sein. Doch was wenn die unbekannten Eindringlinge bereits Zugang zu internen Datenbanken besitzen? Da hilft mir auch der generierte Code der Battlenet App relativ wenig. Hinzu kommt die ernüchternde Erkenntnis dass das in den Himmel gelobte Diablo 3 den Anforderungen seiner Vorgänger nicht mehr gerecht wird und sich bestenfalls in den Reihen weiterer missglückter Spiele Nachfolger anstellen darf. Bei 3,5 Millionen verkauften Einheiten klingt das eher unberechtigt, doch den meisten Spielern ist mittlerweile klar geworden das Blizzard sein Spiel zu direkt auf die Abhängigkeit des Auktionshauses entwickelt hat. Die ersten Ansätze findet man schon im Lootsystem der Monster. Die Gegner und sämtliche Bosse dropen so gut wie keine nützlichen Gegenstände für den eigenen Heldencharakter. Stattdessen tauchen immer vermehrt Ausrüstungen und Edelsteine auf, die auf andere Klassen zugeschnitten sind. So wird das Auktionshaus zum zentralen Bestandsteil von Daiblo3. Teuer die, wenn überhaupt, guten Items verkaufen um sich überhaupt einen Gegenstand für den eigenen Helden leisten zu können. Von einem Einzelspielererlebnis kann hier keine Rede mehr sein. Dazu muss ich sagen das man auf vielen anderen Seiten immer wieder Behauptungen ließt, Diablo sei ein  Singleplayer Spiel oder ein MMO. Nun beides ist so nicht richtig. Der dritte Teil ist wie seine Vorgänger ein Actionrollenspiel oder auch Hack&Slay mit zusätzlichen Onlinefunktionen. Wobei die Internetanbindung und die extreme Auslagerung auf ein Onlinespiel gewollt ist. Rückblickend war Diablo 2 nicht das Spiel was heute von vielen angenommen wird. Die Internet- und Netzwerkspiele und der daraus florierende Handel mit digitalen Gütern war ein Nebeneffekt der im laufe der Spielzeit bei Diablo2 auftratt. Blizzard hat nun dieses Konzept fest in den dritten Teil der Serie integriert mit dramatischen Folgen für uns, die Spielerschaft. Denn sobald das Echtgeldauktionshaus einsatzbereit ist wird es kaum noch Möglichkeiten geben gute Items mit Spielgeld wie gold zu bezahlen. Das vermeintliche leichte Geld verdienen wird tausende vom bisherigen Auktionshaus weglocken. Als Folge würden, aufgrund des mit Absicht hohen Schwierigkeitsgrades, erforderliche Ausrüstungsgegenstände nur noch gegen echtes Euros zu erwerben sein. Das der Verkäufer keinen geringen Teil seines Erlöses an den Hersteller sowie externen Dienstleistern wie etwa Paypal abtreten muss sollte hierbei als Selbstverständlich betrachtet werden. Die Mindestgebühr von 1 Euro könnte aber wiederum  die Sicherheit gewährleisten das auch nur sehr schwer zu findende Gegenstände ins Echtgeldauktionshaus gelangen. Andere Sorgen bereitet mir aber in diesem Zusammenhang wieder das Spielgold. Denn es wird auch möglich sein dieses für echtes Geld zu bekommen. Da werden Goldhändler wie sie vergleichsweise in vielen Onlinespielen vertreten sind sich wieder eine „wahrlich“ goldene Nase verdienen. Die Folge dürfte wohl vielen klar sein. Der Wert des Spielgeldes wird in den Keller sinken und die bisher normal verlaufende Spielwirtschaft wird komplett zerstört werden. So oder so sehe ich keine Möglichkeit für Gelegenheitsspieler in Zukunft in Diablo3 etwas zu erreichen. Was mich aber sehr stört ist die Tatsache das Blizzard das gesamte Spielprinzip zu Lasten durch selektive Drops verändert und den Spieler das Auktionshaus regelrecht aufzwingt. Mich würde gerne euere Meinung dazu interessieren. Wie findet ihr dieses System mit dem ein Spielen ohne das AH nicht mehr möglich ist und was haltet ihr von dem Echtgeldauktionshaus ? Schreibt doch in den Kommentaren, euere Meinung würde mich sehr interessieren.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.6/5 (8)
Kolumne: Diablo 3 wird seinem Hype nicht länger gerecht, 4.6 out of 5 based on 8 ratings

von Dominik am 1.Juni 2012   Artikel aus Diablo 3, Kolumnen in der Datenbank! « 1.958 Klicks

🎮 Diablo 3


    Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben