Victoria II

Entwickler: Paradox Interactive
Publisher: Paradox Interactive
Release: 31. August 2010
Plattform: PC
Genre: Strategie
2. Genre: Echtzeit-Strategie
Grafik-API: DirectX 9.0c
Engine: Clausewitz-Engine

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In Victoria 2 ist China, wie in der realen Welt, ein echter Mammut. Kein anderes Land hat so viele Einwohner und eine derartige Wirtschaftskraft wie das asiatische Großreich. Doch nicht nur seine gigantischen Ressourcen und der hohe Bevölkerungsanteil machen aus dieser Nation eine potentielle Großmacht. Die Landstreitkräfte gehen in die Hunderttausende von Soldaten und Reservisten. Schade nur, dass China im Jahr 1830 ein rückständiges, von der Qing-Dynastie dominiertes, unzivilisiertes Reich ist. Zeit das zu ändern und selbst mal Hand an diesen großen Kandidaten anzulegen. Wir starten, für das Spiel üblich, im Jahre 1836. China ist in mehrere Untertanen Staaten unterteilt: Im Nordosten herrschen die unsere Dynastie stellende Manchuria, die tiefe Mongolei bildet die Grenze zum russischen Zarenreich während das muslimische Xinjiang die Westgrenze bildet. Im Zentrum haben es sich die Fürsten der Quinghai sowie Yunnan breit gemacht. Den Schlussstrich bildet das südliche Guangxi welches vor allem mit seinen Häfen und der Anbindung an die Portugiesische Kolonie Macao ein wichtiger Handelsposten ist. Natürlich stört uns als selbsternannter Herrscher Asiens dieses mickrige Überbleibsel europäischer Expansionen, aber als unzivilisierte Nation wäre es für uns sehr ratsam nicht einen Konflikt mit den Europäern einzugehen. Stattdessen richten wir unser Augenmerk fest auf Asien, der Zukunft von Wirtschaft, Technologie und Handel. Natürlich ist unsere Dominanz auch unseren Nachbarstaaten bekannt. Denn mit dem Herrscher des Himmels möchte sich wohl kein König anlegen. So erhalten wir Bündnisanfragen aus Korea, Vietnam und Burma. Unser schlauer Kaiser weiß natürlich das all diese Staaten bald fester Bestandteil unseres Großreichs werden und lehnt mit erhobenen Kopf die Beitrittsgesuche ab. Da China in die weiter oben erwähnten Untertanen Staaten geteilt ist, haben wir nur direkte Kontrolle über Zentral China und den Hafen Hongkong. Gleich zu Spielbeginn steht uns die Möglichkeit offen Freischärler in Massen zu rekrutieren. Wir verzichten aber darauf denn wir möchten moderne westliche Infanterie haben und dafür brauchen wir den Import von Ausländischen Waffen. Also sammeln wir erst einmal ordentlich Forschungspunkte um diesen Reiter im Technologie Baum frei zu schalten. Dazu fördern wir Geistliche in unserer Millionen Metropole Beijing (das frühere Peking). Währenddessen überlassen wir es unseren Vasallen Truppen auszubilden und in Massen Freischärler zu beschäftigen.

Wir lassen die Spielgeschwindigkeit mit maximalen Tempo laufen. Im Moment haben wir nichts zu tun als die Geistlichen zu fördern, unsere Alphabetisierung voran zu treiben und darauf zu achten das wir mit dem russischen Zarenreich gute Beziehungen führen. Wozu Diplomatie Punkte an die Russen verschwenden? Russland ist der einzige Nachbar der eine westliche Großmacht ist und mit seiner Armee uns überrollen kann. Das zusätzliche Bündnis mit Frankreich macht für uns diesen Nachbarn noch gefährlicher. Es ist besser den Bären nicht zu reizen und ihn zu ermutigen Kolonien in unserem heiligen China zu errichten. Wenn es dann endlich soweit ist und wir genug Forschungspunkte für die Ausländischen Waffen haben schalten wir diese frei. Nun rekrutieren wir eine richtige Armee aus Infanterie Einheiten die unsere Militärische Power gleich um ein vielfaches steigern wird. Außerdem erhalten wir nun +25% Forschungspunkte, wenn wir feindliche Gebiete erobern. Das nutzen wir so schnell wie möglich aus und erklären mit unseren verbliebenen Diplomatiepunkten Korea den Krieg. Als Kriegsgrund nehmen wir die komplette Eroberung des kleinen Nachbarlandes. Den Krieg führen wir aber nicht direkt, sondern lassen unsere Vasallen für uns kämpfen. Schnell zeigt sich das der koreanische Herrscher unserer Invasion nichts entgegenzusetzen hat. Die Truppen der Manchuria, Mongolei, Xinjiang, Quinghai, Yunnan und Guangxi überrennen die koreanische Verteidigung und erobern Stück für Stück die Provinzen für uns. Ist das ganze Land besetzt gliedern wir Korea in unser Reich ein. Die dadurch erhaltenen Forschungspunkte investieren wir in die Offiziersausbildung sowie einer Landwirtschaftsreform. Nun haben wir mehr Produktivität und erhalten noch mal zusätzlich +25% Forschungspunkte bei Eroberungen. Die zusätzlichen Einnahmen aus der Reform investieren wir weiterhin in unsere Bildung. Wir brauchen eine hohe Pluralität denn die gewährleistet das wir schneller forschen können. Und es sieht auch ganz gut aus, unsere Alphabetisierung ist von 3 auf 6% gestiegen.

Da unsere Dynastie den Anspruch erhebt Herrscher des Himmels zu sein können wir kein freies Vietnam neben uns dulden. Unser Ziel ist es auch diesen Staat in unser Reich einzugliedern. Der Vietnam ist in keiner westlichen Einflusssphäre und verfügt über besonders begehrenswerte Rohstoffe wie etwa Tropenholz, Tabak und Weizen. Wir warten bis unser Infamie Wert, welcher sehr wichtig ist, nach unten sinkt. Haben wir die Schmerzgrenze von zwei Infamie Punkten erreicht fingieren wir einen Eroberungskriegsgrund gegen den südlichen Nachbar. Wie schon einige Spieljahre zuvor im Koreakrieg lassen wir wieder unsere Untertanen Staaten für uns kämpfen. Für einen so eher unwichtigen Krieg verlieren wir keine Truppen, außerdem bin ich zu faul die ganze Infanterie mit der Maus zu steuern. Es geht einfacher als gedacht; die Vietnamesen sind keine ernst zu nehmende Bedrohung und schnell ist auch diese Nation teil unseres chinesischen Imperiums. Mit der Eroberung haben wir ordentlich Forschungspunkte erhalten. Mit diesen erforschen wir neue Transportwege wie die Eisenbahn. Wir können nun Zentralchina mit dieser ausbauen was wir auch gleich machen werden. Mithilfe der Eisenbahn wird die Produktivität in unseren Provinzen um ganze 10% gesteigert. Zudem haben wir nun eine gute Versorgung um die spätere Industrialisierung durchführen zu können. Auch im von uns besetzten Korea bauen wir Eisenbahnlinien. Schließlich müssen wir die Produktion der Kohleminen in Nordkorea steigern. Kohle wird später einmal ein sehr wichtiger Rohstoff werden. Weiterhin kümmern wie ums um die Bildung unserer Bevölkerung . Es ist sehr wichtig das so viele Menschen wie möglich das Lesen und Schreiben lernen. Um die restlichen Forschungspunkte für die Entwicklung zu einer zivilisierten Nation zu haben spulen wir wieder einmal die Zeit vor. Für ein vollständig entwickeltes Land fehlen uns noch 25 Forschungspunkte, die investieren wir in eine Betonfabrik die auch gleich in Beijing gebaut wird. Es ist soweit wir können unser eher rückständiges Großreich den Fortschritt annähern und verwandeln China in eine von westlichen Einflüssen geprägte Nation. Der Weg zur Großmacht ist geebnet !

Mit diesem Speicherstand stehen euch noch ca. 70 Jahre Spielzeit (Ingame)zur Verfügung. China ist nun ein in Asien dominierendes Großreich. Das Militär steuert auf seinen Höhepunkt zu, zur stärksten Landstreitmacht der Welt zu werden. Mit 106 Millionen Einwohnern und einer größeren Landmasse wie Europa hat dieses Land den stärksten Binnenmarkt und kontrolliert 50% des weltweiten Rohstoffhandels. All das ist eine sehr gute Voraussetzung zur Großmacht Nummer Eins zu werden. Aber es stehen auch etliche Umbrüche an. Eure Bevölkerung hat einen geringen Bildungsstand mit gerade mal 22% Alphabetisierung. Diesen Wert müsst ihr unbedingt weiterhin steigern um Angestellte, Facharbeiter und Kapitalisten bilden zu können. Natürlich könnt ihr auch ganz der Doktrin des Staatskapitalismus verfallen und Fabriken selbst bauen, was für den Anfang auch zu raten ist. Militär habe ich jetzt nicht weiter ausgebildet. Unbedingt Artillerie und Kavallerie rekrutieren um die Infanterie besser in der Schlacht unterstützen zu können. Im Spielstand seid ihr noch eine Sekundärmacht dies kann sich sehr schnell ändern, wenn Ihr Militär und Wirtschaft kräftig ausbaut. Die schon errichtete Eisenbahn in Zentral China und Korea nutzen und vor allem in diesen Gebieten ordentlich Fabriken hochziehen. Die Expansion der Europäer in Afrika außer Acht lassen. Ihr habt dank Vietnam genug von diesen Rohstoffen die man sonst nur in Afrika finden kann. Auf ein gutes Weiterspielen !

Victoria 2: Savegames China
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Veröffentlichungsdatum24-12-2017
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Victoria 2: Savegames China
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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von Dominik am 23. Dezember 2017.
Dominik ist hier das Urgestein schlechthin. Natürlich nicht wegen seines Alters, aber er ist beinahe seit Gründung von REPLAYING.de an Board und bereichert regelmäßig mit zahlreichen Inhalten! Dominik kümmert sich dabei vorwiegend um Indie-Spiele. Er hat 240 Artikel geschrieben.

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