Mehr




Neueste Kommentare


Dominik untersuchte Age of Empires III: ...
am 09. 11 2020
GodLike analysierte Need for Speed III: Patch / ...
am 15. 10 2020
Snake nuschelte zu Need for Speed III: Patch / ...
am 02. 10 2020
JPGAMES analysierte Als die Rennspiele ...
am 23. 07 2020
Ringkrieger schwätzte zu LEGO Rock Raiders: Patch for ...
am 21. 07 2020
Penumbra schwätzte zu The Nomad Soul: Deutsch Patch ...
am 13. 07 2020
Dominik posaunte zu Formula Retro Racing – Wer ...
am 13. 07 2020
Dominik kommentierte Unreal Tournament – muss ...
am 14. 06 2020
DoktorTrask analysierte Autobahn Raser III: Die ...
am 13. 06 2020

Die Story von „The MIR Incident“ beginnt mit dem Ende des 21.Jahrhunderts. Die Menschheit konnte durch die Erfindung neuer Antriebstechnologien schnell Außenposten auf sämtlichen bekannten Himmelskörpern in unserem bekannten Sonnensystem errichten. Die Weite des Alls zog alle möglichen unterschiedlichen Glücksritter, Piraten und Abenteurer an. Zu dieser Zeit begann die Kolonialisierung des Mars. Eigens für diese Operation wurde die Raumstation MIR2 in den Orbit des roten Riesen geschafft. Die Ausuferungen durch die Reisen der Menschheit durch die Planeten blieb nicht unbemerkt und schon bald richteten fremde Wesen ihre Blicke auf das Treiben der Menschheit im Weltraum.

An dieser Stelle beginnt das Spiel und lässt uns in die Haut eines menschlichen Versuchsobjektes die Welt erleben. In einem geheimen Labor auf der Erde erwacht unser Protagonist gefesselt auf einem Labortisch. Wie wir in diese prekäre Situation gelangen konnten wird an dieser Stelle noch nicht gelüftet und uns bleibt dazu in diesem Moment auch nicht die Zeit. Denn die Wissenschaftler und Mitarbeiter des Labors rufen den Alarm aus und es kommt zum Kampf zwischen den Laborratten und dem Personal der Einrichtung. Eine pelzige Hand befreit unseren Charakter aus seiner liegenden Position und es gilt keine Zeit mehr zu verlieren denn es gibt nur diese eine Fluchtmöglichkeit.

The MIR Incident ist ein Metroidvania Sidescroll-Action Adventure Spiel im Science-Fiction Szenario. Wir als Spieler haben die Aufgabe durch das Sonnensystem zu reisen und allerlei Aufgaben zu erledigen. Dabei dient das Sonnensystem als frei erkundbare 3D-Oberwelt. Die jeweiligen Eintrittspunkte der Level auf den Planeten sind miteinander verbunden. Die Spielmechaniken auf der Oberwelt werden sich von dem der Level unterscheiden. Obwohl die Level selbst in 2D Trickfilmgrafik gehalten sind, sind diese ebenso ähnlich frei erkundbar wie die 3Demensionale Oberwelt. Wir als Spieler müssen gegen verschiedene Gegner antreten denen wir mit aktiven Fähigkeiten wie etwa Granaten, Minen und beschworenen Begleitern sowie passiven Buffs und Lebensraub das digitale Leben schwer machen. Zu den Fertigkeiten unseres Protagonisten gehört zum Beispiel der parasitäre Spielerkern. Mit diesem können wir jeden beliebigen Charakter im Spiel übernehmen. Dabei haben die Entwickler den Ansatz eines parasitären Organismus gewählt, da dadurch kein extra geschaffener Spielercharakter gepflegt werden muss. Ist ein Feind mit dem Spielerkern infiziert und wird dadurch getötet, können wir diesen kontrollieren.

Bei dem Spiel ist dem Entwicklerteam das Audio-visuelle sehr wichtig. Mit hochaufgelösten 2D und 3D Grafiken und einer orchestralen musikalischen Untermalung soll eine größere Immersion im Spiel erfolgen. Die große Vielfalt an Levels wie etwa Gras, Mondlandschaft oder Labor sorgt dafür das selbst nach mehreren Spielstunden immer etwas neues entdeckt werden kann. Das Science-Fiction Setting erlaubt die Schaffung vieler neuer und fremdartiger Welten mit hohen Alleinstellungsmerkmal. Es gibt ca. 100 verschiedene Charaktere die jeweils in 25 Charaktertypen unterteilt sind. Die Hintergründe in den 2D Levels bestehen aus 7 Schichten die eine Ebene erzeugen. Die Parallax Hintergründe runden das ganze ab und erzeugen ein stimmungsvolles Gesamtbild.

Basierend auf unserer Ausrüstung und Attributen verhält sich die feindliche KI situationsbedingt immer anders. Die Gegner sind in der Lage die Spielumgebung wahrzunehmen und sie dementsprechend zu nutzen. Ebenfalls reagiert sie auf feindliches (unserem) Verhalten und passt sich diesen an. Die Computergegner werden auch über eigene Fertigkeiten verfügen die sie einsetzen werden. Die eigens entwickelte Wegfindung ermöglicht es der KI selbst in komplexen Level zu navigieren. Die Bewegungsarten „gehend“,“kletternd“ und „fliegend“ sind möglich. Auch die Benutzung von bewegenden Plattformen und Türen werden unterstützt. Diese von den Entwicklern gut umgesetzte Wegfindung ist die Grundlage dafür das wir als Spieler Begleiter mitnehmen können. Wir Spieler haben außerdem die Möglichkeit unseren Charakter weiter zu entwickeln, indem wir unsere Ausrüstung ändern. Auch ein Upgrade unseres Equipments oder das Lernen neuer Fähigkeiten gibt uns einige optische Veränderungen. Dadurch sollen wir animiert werden die Level genauer zu erkunden, denn es bieten sich viele Orte um stärker zu werden. Das dabei auftretende Gefühl des Fortschritts soll uns selbst gegen Ende des Spiels noch bei Laune halten. Feinde an denen wir uns am Anfang noch die Zähne ausgebissen haben lassen sich mit der Zeit mit Leichtigkeit bezwingen was ebenfalls das Gefühl der Genugtuung hervorrufen soll. Eine Wanderung vom Ende bis zur Spitze der Spiel eigenen Nahrungskette soll vollzogen werden.

Die Entwicklung an „The MIR Incident“ begann im November 2018 mit einem zwei Mann starken Team. Im Januar 2020 wurde die Gewerbegründung vollzogen. Das Unternehmen der Entwickler hinter diesem Spiel lautet „Rhineware“. Das Team hatte in dieser Zwischenzeit auch erheblichen Zuwachs bekommen. Langfristiges denken und planen bilden das Fundament auf dem die Entwickler aufbauen möchten. Das Framework des Spiels, die KI sowie auch sämtliche anderen Elemente sollen in zukünftigen Projekten wiederverwendet und weiterentwickelt werden, sodass bei jedem neuen Spiel nicht von Null angefangen werden muss. Im Moment steuern die Entwickler von Rhineware auf das Ende der Alpha-Phase zu welches Ende diesen Jahres abgeschlossen werden soll. Der Abschluss des Projektes ist für den Juni 2021 geplant.

Weitere Fortschritte der Entwickler könnt Ihr auf dem Youtube Kanal von Rhineware beobachten.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/5 (0)

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von Dominik am 23. Dezember 2020.
Dominik ist hier das Urgestein schlechthin. Natürlich nicht wegen seines Alters, aber er ist beinahe seit Gründung von REPLAYING.de an Board und bereichert regelmäßig mit zahlreichen Inhalten! Dominik kümmert sich dabei vorwiegend um Indie-Spiele und Cartoons rund um die Gaming Szene. Er hat 324 Artikel geschrieben.

Artikel aus Indie. Der Artikel wurde 2.197 mal geklickt.





Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben

Keine Kommentare zu Vorstellung: Rhineware- The MIR Incident.