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07. Juni 2019
The Seventh Warrior



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Andreas Betge, Projekt Leiter bei der 3DGS Spielschmiede,  hat mit seinem Rollenspiel Debüt Turm der Gezeiten bereits bewiesen das er Atmosphärische Spiele gekonnt in Szene setzen kann. Ein weiteres seiner Projekte, dass mithilfe der Gamestudio A7 Engine erstellt wurde, ist das Spiel Death Laboratory an dem er und sein Team seit Oktober 2009 fleißig arbeiten. Ursprünglich war das Projekt das Ergebnis eines vom Studio 3DGS veranstalteten Wettbewerbs, bei dem es darum ging ein Horror Spiel zu entwerfen. Der Beitrag war so überzeugend das Betga daraus ein Community Projekt für seine Spielschmiede machte. Das Spiel handelt von einem gewöhnlichen Taxifahrer den der Spieler verkörpert. Bei dessen neusten Auftrag einen geschniegelten Anzugträger zu seinem Anwesen zu bringen geht jedoch einiges schief. Nachdem der Fahrgast für längere Zeit in der Villa verschwindet und nicht mehr zurückzukehren scheint schaut der besorgte Chauffeur nach dem rechten und findet sich prompt in einem gigantischen Unterirdischen Labor wieder. Über interne Nachrichten erfährt der Spieler von einem vor kurzen  auf der Erde eingeschlagenen Meteor der in dem Labor anscheinend untersucht werden sollte. Die Folgen dieses Experiments sind jedoch kaum zu übersehen. Mutierte Wesen und Zombiehorden haben es sich in der Anlage gemütlich gemacht und den Alltagsfahrer bleibt nichts anderes übrig als nach dem Waffenschrank zu greifen um seinen verschollenen Fahrgast wiederzufinden.

Death Laboratory erinnert ein Stückweit an Doom 1 gemischt mit Elementen aus Half Life. Das Spiel findet, wie üblicherweise für das Genre typisch, in der Ego Perspektive statt. Die Produktionsdauer der ersten Wettbewerbsversion dauerte gerade mal 2 Monate weshalb man auch keine hohen Erwartungen an Grafik und Gameplay haben sollte. Für Nostalgiker dürfte das Spiel jedoch eine wahre Zeitreise bedeuten. Geschmückt mit Soundtiteln die direkt aus den 90ern zu kommen scheinen, verbreitet Death Laboratory eine Stimmung wie ich sie zuletzt in Doom2 oder Quake hatte. Es gibt keine dynamischen Elemente wie etwa das umwerfen von Stühlen oder Kisten geschweige denn klare Lichtschatten. Und auch Flammen, Explosionen oder andere Kollisionseffekte wirken wie in 15 Jahren alten Videospieltiteln. Dafür stimmt die Atmosphäre und auch der Rest der Technik passt kontrastlos ins Gesamtbild des Spiels. Bisher hat das kleine Entwicklerteam 3 Ebenen ihres Unterirdischen Labors fertig gestellt darunter die zentrale Computer und Energieversorgung, die obere Empfangsebene sowie die medizinische Abteilung. Death Laboratory wird also garantiert Abwechslung im Game Design bieten. Einziger derzeitiger Kritikpunkt den ich habe , warum gibt es noch keine spielbare Demoversion ? Das muss 3DGS noch unbedingt nachholen.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (7)
Indie: Death Laboratory (PC), 5.0 out of 5 based on 7 ratings

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von Dominik am 9. Juni 2012.
Dominik ist hier das Urgestein schlechthin. Natürlich nicht wegen seines Alters, aber er ist beinahe seit Gründung von REPLAYING.de an Board und bereichert regelmäßig mit zahlreichen Inhalten! Dominik kümmert sich dabei vorwiegend um Indie-Spiele. Er hat 293 Artikel geschrieben.

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