Waterloo3D – Unreal Engine machts möglich.

Echtzeitstrategie ist in der Indie Szene neben Rollenspielen und Shootern wohl das Genre welches ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit bekommt.Dabei haben schon so manche Solo Entwickler versucht ähnliche Spiele wie die der Macher der Total War Reihe zu kreieren.Ein Studio das sich ein solches Projekt auf die Fahne geschrieben hat ist Plus Infinity Studios. Das Team … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien Gründen

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst möglichem Wege Skandinavien gründen könnt und somit einen festen Platz in den Reihen der Großmächte beansprucht. Skandinavien dürfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle Nordeuropäischen Staaten einschließlich Dänemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, nämlich Schweden und … weiter

Victoria 2 Tutorial: Wir gründen Großdeutschland!

In diesem Artikel zeige ich allen Spielern wie Ihr in Victoria 2 schnellst möglich das großdeutsche Reich gründen könnt. Großdeutschland was ist das? Nun es war ab dem 19. Jahrhundert die Vorstellung eines vereinigten deutschen Nationalstaats, der auch Österreich einschließen sollte. Dieser historische Plan der in der Realität gnadenlos scheiterte kann in dem Computerspiel Victoria … weiter

Victoria 2: Test, Review

Neben seinem Strategie Schwergewichten Europa Universalis und Hearts of Iron präsentieren die Schwedischen Entwickler von Paradox mit Victoria 2 eine Strategie Simulation die das Zeitalter der Industrialisierung bis zum Ende des ersten Weltkrieges behandelt. Wie von dem Studio gewohnt sind ausnahmslos alle Nationen des damaligen Weltbildes spielbar. Über das Britische Imperium zu den Sibirischen Steppen … weiter

Rückblick: Europa Universalis (PC)

In dem von Paradox geschaffenen Spiel geht es darum eine Nation der bekannten alten Welt zwischen 1492 und 1792 zu Regieren und sich Diplomatisch,Wirtschaftlich sowie Millitärisch von anderen Nationen abzuheben und den Status einer Großmacht bzw. Weltmacht zu erreichen.

» Preussen

Waterloo3D – Unreal Engine machts möglich.

Dominik am 16.Februar 2019 um 18:02:31

Echtzeitstrategie ist in der Indie Szene neben Rollenspielen und Shootern wohl das Genre welches ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit bekommt.Dabei haben schon so manche Solo Entwickler versucht ähnliche Spiele wie die der Macher der Total War Reihe zu kreieren.Ein Studio das sich ein solches Projekt auf die Fahne geschrieben hat ist Plus Infinity Studios. Das Team rund um Chefentwickler Sivakumar Kanakraj plant einen neuen Strategietitel der mit der Unreal Engine realisiert werden soll.

Dazu haben die Entwickler am Code herum geschnibselt um mehr als 30.000 Skelette zu animieren und in Gefechte ziehen lassen zu können.Das Spiel wird Waterloo3D heißen und die schicksalhaften 100 Tage von 1815 nacherzählen. Darin schlüpfen wir in die Rollen der Armeen Napoleons,Großbritanniens oder Preußens.Um die Schauplätze so authentisch wie möglich zu gestalten griff Plus Infinity Studios auf Geodaten der zum damaligen Zeitpunkt finalen Orte zurück.Somit ist alles bis zum belgischen Bauernhaus,welches aus Geschichtsbücher und Bauzeichnungen entnommen wurde,sehr realistisch nachgebildet.Auch im Spiel werden wir unseren Einheiten Taktiken und Märsche erteilen die in den Militärdoktrinen der 1810Jahre üblich waren.Natürlich kann es auch sehr langweilig werden alles historisch korrekt nach zu spielen weswegen es auch so genannte Was-wäre-wenn Kampagnen ins Spiel ihren Platz finden werden.

In diesem Modus soll es sogar möglich werden seine eigene Armee zu erstellen.Wie das jetzt genau ablaufen wird ob man z.B. Truppentypen aus Franzosen und Engländern mixen oder frei erfundene Einheiten aufstellen kann ist uns im aktuellen Stand der Entwicklung nicht bekannt.Neben diesem Modus wird es noch mehrere Dutzend Minikämpfe und Gefechtsszenarien geben.Für Neueinsteiger in dieser Spielmechanik stellt der Entwickler umfangreiche Tutorials ingame bereit.Die Hauptkämpfe werden Waterloo, Quatre Bras und Ligny thematisieren.Wir Spieler werden mehrere kritische Ereignisse und Wendepunkte in der Hauptschlacht als getrennte Minikämpfe spielen können.Mit einem kleinen Kampagne Editor dürfen wir auch eigene Schlachtabläufe und Missionen gestalten.Spieler können 4 Schwierigkeitsgrade für die KI einstellen: Grouchy-Modus, Ney-Modus, Davout Modus und Kaisermodus.

Mit jedem dieser Modi wird die KI progressiv aggressiver und gerissener.Spielerisch kann man Kavallerie-Regimenter außer Kontrolle bringen wenn man mit Schrapnell Ladungen der Artillerie in sie hinein schießt.Man muss die Evolution der Linien verwenden, um ein Bataillon durch ein anderes zu führen (sowohl vorwärts als auch rückwärts).Wenn Infanterie in Rauch gehüllt ist kann sie keine Formationen ausführen.Bei übermäßigen Offiziersverlust können einzelne Regimenter gar keine Angriffs-oder Verteidigungsstellungen mehr machen.Die Entwickler planen einen Stresslevel der Einheiten einzubauen.Steigt der Stress und übersteigt eine gewisse Grenze können Truppen auch ohne Befehle feuern und flüchten.Das finde ich in diesem Bereich eine wirklich sehr sinnvolle Neuerung.Ob das Indie Studio letztendlich mit diesem Projekt Erfolg haben wird und ein paar tausend Verkäufe stemmen kann finde ich schwierig.Der Markt ist in diesem Bereich aufgeteilt zwischen den beiden Führern der Global Strategiespiele Paradox und Creative Assembly.Einen Angriff auf die Spiele der Total War Macher als Indie ist schon sehr gewagt.Trotz Unreal Engine wird da den Entwicklern wohl noch einiges an Arbeit bevorstehen.

 

 

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Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien Gründen

Dominik am 1.Januar 2018 um 16:01:42

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst möglichem Wege Skandinavien gründen könnt und somit einen festen Platz in den Reihen der Großmächte beansprucht. Skandinavien dürfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle Nordeuropäischen Staaten einschließlich Dänemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, nämlich Schweden und die Dänen. Um Skandinavien formen zu können müssen wir mit einem dieser beiden Nationen eine Großmacht sein und das jeweilige andere Land in der Einflusssphäre besitzen. Am einfachsten geht das mit den Schweden. Im Spieljahr 1836 ist Schweden eine Sekundärmacht mit Kerngebieten im russisch besetzten Finnland und einer sehr hohen Alphabetisierungsquote von 80%. Dank des hohen Bildungsstandes und der Tatsache das Schweden bereits eine konstitutionelle Monarchie mit breit gefächerten Wählerrechten ist, ist es mit diesem Staat eigentlich sehr einfach eine schnelle Industrialisierung aufzubauen. Denn die hohe Bildung macht für uns das Fördern von Facharbeitern und Angestellten überflüssig. Um jedoch Skandinavien gründen zu können müssen wir so schnell wie möglich eine Großmacht werden. Dafür haben wir als Sekundärmacht beste Voraussetzungen ,man bedenke das Osmanische Reich wird nicht ewig die acht größte Großmacht sein denn der Mann am Bosporus ist schwach und kann seinen Großmacht Status nicht mehr lange halten. Doch alleine mit einer starken Wirtschaft werden wir das in den 1830er Jahren nicht schaffen. Zudem haben wir mit den Schweden eine eher verhältnismäßige kleine Bevölkerung mit gerade mal 1 Million Einwohner. Was also tun ? Bevor wir starten entscheiden wir uns eine militärische starke Nation aufzubauen. Wir setzen dafür unsere beiden verfügbaren Fokuspunkte in den bevölkerungsreichsten Provinzen auf „Soldaten fördern“. Nun wäre es auch nicht schlecht wenn wir aufgrund der hohen Bildung unsere Facharbeiterquote nutzen um wenigstens etwas Industrie zu haben. Wir entmachten das Parlament und setzen die Regierungspartei auf Nationalisten. Mit deren Wirtschaftspolitik des Staatskapitalismus können wir Fabriken bauen. Sehen wir uns die Reiter der schwedischen Eigenschaften an. Aufgrund der sehr vielen Prestige Optionen müssen wir dafür sorgen das wir etwas mehr Punkte aus diesen Eigenschaften heraus kitzeln können. Dafür wird unsere erste Forschung die Romantische Kunst im Reiterbaum Kultur sein. Bevor wir nun das Spiel starten müssen wir die Steuern hoch schrauben, wir brauchen Kohle für Armee und Fabriken. Unsere zum Spielbeginn verfügbare Flotte lösen wir schweren Herzens auf. Landstreitkräfte geben mehr militärische punkte und wir sparen unnötige Kosten. Wir lassen die Zeit laufen und rekrutieren eine zweite Armee. Dragoner und Kürassiere sollten mit drin sein, der Feldaufklärung wegen, die restlichen Einheiten sollten Infanterie und Artillerie sein. Mit den Dänen gehen wir gleich freundschaftlich gepflegte Kontakte ein. Am besten jeden Diplomatie Punkt für „Beziehungen verbessern“ ausgeben.

Haben wir die Romantik erforscht sollte unsere nächste Forschung der Stärkung unsere Armeen dienen. Deshalb gleich den „Vorderlader“ erforschen. Damit können wir Pioniere rekrutieren, die vor allem am Anfang sehr starke Infanterie Einheiten sind. Auf die Forschung Medizin für eine bessere Versorgung verzichten wir vorerst. Auch die Eisenbahn lassen wir erst mal weg. Auch wenn unsere Fabriken etwas mehr Effizienz gebrauchen könnten lieber alles auf Prestige und Militär setzen, wir wollen schnell eine Großmacht werden. Als Fabriken bieten sich in diesem Tutorial Sägewerke, Glas- und Schnapsfabriken an. Für beide drei hat unser Land die nötigen Ressourcen. Natürlich lässt das Zeitalter der Liberalität auch Schweden in Europa nicht Kalt. Das Volk fordert mehr Bürgerrechte auf politischer Ebene. Wir erhalten die entsprechenden Meldungen und müssen mit einer hohen Militanz und einem ausufernden Bewusstsein bei unserer Bevölkerung rechnen. Da wir das Volk etwas beruhigen müssen setzen wir als Reform die „Staatspresse“ auf „Pressezensur“. Mit dieser Reform erhöhen wir den Alphabetisierung Anteil und das öffentliche Bewusstsein unseres Volkes. Ich würde diese Art an Reform nicht bei jedem Land anwenden aber Schwedens hoher Bildungsgrad macht es möglich eine etwas freiere Presse zu genießen. Letztendlich ebnen wir damit den Weg zu einer offeneren Gesellschaft. Der Vorderlader ist nun fertig erforscht, alle unsere Einheiten erhalten einen höheren Angriffswert und die Pioniere können ausgebildet werden. Dieser Schritt macht uns sogleich zur Großmacht. Jetzt müssen wir Dänemark so sehr beeinflussen das sie in unsere Einflusssphäre gelangen und wir Skandinavien gründen können. Dafür brauchen wir genug Diplomatische Power. Diese holen wir uns indem wir unter dem Technologiebaum Handel auf „Marktstruktur“ erforschen gehen. Diese Technologie verbessert die Leistung von Landwirtschaft und Bergbau und gibt uns zusätzlich mehr diplomatische Punkte. Unser großer Konkurrent um die Gunst Dänemarks ist das deutsche Preußen. Die Preußen werden aber genug Diplomatie punkte damit verschwenden die anderen deutschen Staaten zu beeinflussen, dass gibt uns mehr Freiraum und wir können doppelt so viele Punkte in die Beziehungen zu Dänemark investieren. Nach der „Marktstruktur“ wird es jetzt aber höchste Zeit für „Medizin“. Wir brauchen einen Wachstumsschub in der Bevölkerung und Feldlazarette. Haben wir die medizinische Versorgung abgeschlossen möchten wir noch etwas die Armee stärken und erforschen deshalb den Reiter „Berufsoffiziere“. Zwischenzeitlich haben wir das Einflussspiel mit Preußen um Dänemark gewonnen und sind nun bereit Skandinavien zu gründen.

Ohne einen großen europäischen Konflikt zu provozieren haben wir nun das Skandinavien erschaffen das alle Nordeuropäischen Länder zusammen fasst. Die Forschung im Speicherstand steht noch auf die Berufsoffiziere, wie es danach weiter geht bleibt euch überlassen. Dank der dänischen Kolonien in Afrika ist der Grundstein für ein späteres Expandieren in diese Richtung schon mal gelegt. Die Hauptgegner für euch werden wohl die deutschen, allen voran Preußen, und das russische Zarenreich sein. Russland hält nach wie vor Finnland in seiner Gewalt auf diesem besitzt Ihr Kerngebiete was wohl zu späteren Konflikten führen kann. Die Preußen brauchen um ihren Norddeutschen Bund zu gründen Holstein das ein Vasall von euch ist. Aber mit den dänischen Truppen und den Forschungen müsstet ihr Militärisch gewappnet sein um es mit diesen beiden Gegnern aufnehmen zu können. Wichtig werden in den kommenden Spieljahren vor allem die politischen Umwürfe sein die noch mehr Wählerrechte für eure Bürger von euch fordern werden. Viel Spaß beim weiterspielen !

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Victoria 2 Tutorial: Wir gründen Großdeutschland!

Dominik am 19.Oktober 2017 um 12:10:13

In diesem Artikel zeige ich allen Spielern wie Ihr in Victoria 2 schnellst möglich das großdeutsche Reich gründen könnt. Großdeutschland was ist das? Nun es war ab dem 19. Jahrhundert die Vorstellung eines vereinigten deutschen Nationalstaats, der auch Österreich einschließen sollte. Dieser historische Plan der in der Realität gnadenlos scheiterte kann in dem Computerspiel Victoria 2 mit etwas politischen Geschick mit dem Staat Preußen umgesetzt werden . Preußen ist in dem Spiel die viertgrößte Großmacht und ein militärisches Schwergewicht. Sicher mit nur 3,57millionen Einwohnern ist es kein Großstaat wie Frankreich, das russische Zarenreich oder eben das Habsburgerische Österreich. Was also sind die Vorteile die wir mit dieser eher kleinen Großmacht nutzen können ? Nun zuerst haben wir den Forschungsbaum „Berufsoffiziere“ gleich zu Spielbeginn freigeschaltet. Mit dieser Option ist die Moral unserer Truppen erst einmal um einiges höher als die der Nachbarreiche, das müssen wir so schnell wie möglich ausnutzen. So bauen wir zuerst neue Truppen 3 Artillerie und 7 Infanterie Regimenter die restlichen verfügbaren Soldaten am besten in Dragoner und Kürassiere investieren. Die beiden letzten Einheiten sind wichtig für die Aufklärung im Feld die wir bitter benötigen werden. Doch bevor das große Schlachten beginnt schauen wir zunächst auf unsere politische und wirtschaftliche Situation. Politisch haben wir außer den Süddeutschen Staaten Baden, Württemberg und Bayern alle anderen kleindeutschen Länder außer Sachsen, Holstein und Hannover in unserer Einflusssphäre. Das ist schon mal sehr gut da wir mit diesen Ländern sehr schnell Militärbündnisse eingehen können. Ihre militärische Stärke entspricht zwar bei weiten nicht der unseres reiches Preußen doch sind sie sehr nützliche Verbündete. Unser erstes Ziel sollte es sein den Norddeutschen Bund zu gründen. Dies wird eine wichtige Vorstufe sein um letztendlich das Großdeutsche Reich gründen zu können. Dazu müssen wir die Staaten Hannover, Sachsen und Holstein in unsere Einflusssphäre aufnehmen. Zusätzlich benötigen wir Flensburg von Dänemark. Da Holstein ein Vasall von letztem ist, dürfte unser erster militärischer Schlag gegen Dänemark gerichtet sein. Da die dänische Flotte der unseren überlegen ist gehen wir ein Militärbündnis mit der großen Seenation Großbritannien ein. Schnell noch das Kriegsziel Marionettenstaat entlassen gegen Dänemark richten und die Kriegsvorbereitungen können beginnen. Um zusätzlich unsere zu diesem Zeitpunkt sowieso schon starke Armee aufzurüsten erforschen wir im Industrie Stammbaum die Option Medizin um unsere Truppen die Eigenschaften „Heeresverlustquote reduzieren“ und „Militärkrankenhäuser“ hinzu zu fügen. Außerdem sorgt das zusätzliche Bevölkerungswachstum für mehr Bürger.

Es ist endlich soweit. Der Kriegsgrund gegen Dänemark ist abgelaufen: Es ist an der Zeit den Krieg zu erklären. Wir mobilisieren zusätzlich noch Reservetruppen um schnell mit einer großen Armee in den Küstenstaat einzufallen. Sämtliche kleindeutschen Verbündeten folgen den Ruf zu den Waffen auch Großbritannien erklärt den Dänen den Krieg. Die englischen Schiffe spielen dabei eine Schlüsselrolle um die dänische Flotte zu vernichten und unseren preußischen Soldaten den Übergang nach Kopenhagen zu gewährleisten. Schnell sind wir in diesem ersten Krieg die Sieger. Die dänische Armee ist unserer deutsch- preußischen Übermacht nicht gewachsen. Auch die mit den Dänen verbündeten Holsteiner werden schnell kapitulieren. Am Ende unsere ersten Kampagne haben wir Holstein aus den Klauen Dänemarks befreit und Flensburg annektiert. Perfekt, doch die wahren Gefechte mit weitaus größeren und stärkeren Gegnern stehen uns noch bevor.

Jetzt starten wir einen Krieg gegen einen Feind der noch im vorherigen Kapitel unser Verbündeter war. Großbritannien besitzt Hannover als Satellitenstaat und hat diesen in seiner Einflusssphäre. Erst einmal müssen wir unser Bündnis zu den Briten beenden und die politischen Beziehungen verschlechtern. Um den Norddeutschen Bund gründen zu können brauchen wir Hannover als freien Staat in unserem Einfluss. Aus diesem Grund machen wir einen „Marionettenstaat entlassen“ Kriegsgrund gegen die Engländer. Während dieser läuft erforschen wir in der Zwischenzeit die Technologie „Vorderlader“. Mit neuen Gewehren und der verbesserten Moral + den Medizin Vorteilen dürfte unsere Armee noch Leistungsfähiger sein. Bei einem erneuten Blick auf die politische Landkarte ist uns dabei ein neuer entscheidender Vorteil zu gute gekommen. Die Briten haben sich nach dem Ende unseres Bündnisses die Österreicher als Verbündete genommen. Im Grunde gar nicht so schlecht denn um Großdeutschland gründen zu können brauchen wir auch Österreich in unserer Einflusssphäre. Da Österreich aber eine Großmacht ist müssen wir dafür sorgen das der Staat zu einer normalen Nation wird. Dies können wir nur dadurch erreichen indem wir das Land so lange besetzen bis seine Industrie so abschwächt das es aus der Liste der Großmächte verschwindet. Das bedeutet für uns aber auch einen zwei fronten Krieg. Den Vorteil denn wir daraus ziehen müssen ist Hannover schnell zu besetzen und dann eine Gegenoffensive gegen Österreich zu führen. Die Briten werden unsere Handelsrouten zur See blockieren und versuchen irgendwie an Land zu kommen. Sie können aber mit nur sehr wenigen Truppen landen weswegen wir die Engländer erst einmal ignorieren und uns mehr auf den Landkrieg gegen Hannover und Österreich konzentrieren werden.Den Seekrieg werden wir ohnehin nicht gewinnen können. Der Kriegsgrund ist fertig und wir erklären Großbritannien den Krieg mit dem Ziel „Hannover zu befreien“ und die Österreicher aus ihrem Großmachtstatus zu fegen. Bevor wir den Krieg erklären mobilisieren wir die Bevölkerung. Die zusätzlichen Armeen dienen zur Abwehr gegen die zu erwartende österreichische Offensive. Unsere Berufstruppen überfallen derweil Hannover. Der zukünftige Expo Staat ist schnell besiegt, uns standen nur 14 tausend Soldaten zur Gegenwehr. Jetzt gilt es schnell die hannoverischen Provinzen zu besetzen und unseren Reservisten gegen die Österreicher zu helfen. Denn gegen die Berufsarmee jener ziehen unsere bewaffneten Bauern den kürzeren. So verlieren wir große Teile Schlesiens und müssen darauf achten die von den Österreichern besetzten Provinzen mit unseren Reservisten zurück zu erobern. Beim Eintreffen unsere preußischen Hauptarmee sehen die österreichischen Truppen alt aus. Die Computer KI welche die Österreicher steuert hat wohl nicht so viel in die Militärtechnologie investiert wie wir. Selbstverständlich kämpfen auch unsere kleindeutschen Vasallen mit uns an der Front. Doch deren Hilfe fällt gegen die Österreicher gering aus. Wir brauchen Sie nun eher um die Provinzen des rießigen Reiches zu erobern. Doch der von mir weiter oben erwähnte eingriff der Briten ist gekommen. Während unser gesamtes Heer in Österreich kämpft landen englische Armeen an unseren Küsten. Es gilt nun die Armee aufzuspalten und etwa 2 Regimenter an die Küste zu entsenden. Die Engländer mögen die überlegene Seemacht sein doch zu Land dürfte die KI genau so wenig in seine Truppen investiert haben wie der österreichische Computerwurm. Und genau so ist es auch gekommen, unsere Abwehrtruppen können die britische Armee wieder auf ihre Schiffe jagen. Doch wie sieht es derweil mit unseren Eroberungen in Österreich aus? Ja Sapperlot da haben sich ereignisse aufgetan die wir ganz übersehen haben. Wir konnten mit der Hilfe unsere kleindeutschen Verbündeten zwar ganz Österreich erobern aber dort ist nun eine offene Revolte ausgebrochen. Die nördliche Provinz Böhmen hat sich abgespaltet und unabhängig erklärt ein Nachteil den wir später spüren werden, denn Großdeutschland ohne die böhmisch tschechischen Provinzen ist keine großdeutsche Lösung. Da unsere Armeen zum großteil abgezogen sind und die österreichische Armee nicht mehr existiert sowie deren Wirtschaft ebenfalls ruiniert ist, ist das Land in den von uns gewünschten Rang einer normalen Nation abgerutscht. Das bedeutet wir können es in unsere Einflusssphäre aufnehmen. Um dies zu erreichen erweitern wir einfach die Kapitulationsbedingungen um den entsprechenden Reiter. Die österreichische KI springt sofort darauf ein und Österreich wird einer unserer Vasallen. Damit ist ein Frontabschnitt befriedet. Weiter geht es gegen Hannover und die Briten. Letztere können es nicht sein lassen und versuchen immer wieder unsere Strände zu stürmen. Doch mit der gestärkten preußischen Armee können es die roten Truppen nicht aufnehmen. Kurzzeitig komme ich nun zu einem anderen wichtigen Thema das existentiell für diesen Kriegsausgang ist. Solltet ihr selbst versuchen so zu spielen pumpt alle Forschungspunkte in den Militärbaum. „Vorderlader geschütze“, „bessere Verteidigung“ und „Militärpläne“ sind entscheidend für einen erfolgreichen Feldzug. Um die Wirtschaft voran zu treiben den Fokus in der Industriemetropole Berlin auf Facharbeiter setzen gleichzeitig in Königsberg Kapitalisten fördern. Den Zoll solltet Ihr bei 43 bis 54% lassen, noch ist nicht die Zeit den Freihandel zu wählen. Kommen wir aber nun weiter zu unserem Krieg. Die Briten werden noch einige versuche unternehmen Hannover zurück zu gewinnen. Hier gilt es einfach die Invasoren so lange abzuwehren bis die Kriegspunkte immer mehr zu unseren gunsten stehen. Steht den Briten eine 50% Niederlage bevor werden sie schließlich auf unsere Forderungen eingehen und Hannover in unsere Einflusssphäre lassen. Der zweite Krieg zum großdeutschen Reich ist gewonnen. Und nun können wir ein Ereignis anwählen das für den letzten noch bevor stehenden Krieg sehr entscheidend ist. Wir gründen den norddeutschen Bund. Alle deutschen Staaten außer Württemberg, Baden und das Königreich Bayern vereinen sich unter unserer Führung zu einem Banner. Somit haben wir im Spieljahr 1850 eine Bevölkerung von rund 5,74millionen Einwohnern. Um unsere Landwirtschaftsleistung zu optimieren erforschen wir nun die „Anorganische Chemie“ sowie die „Eisenbahn“ um die Fabriken effektiver zu machen. Politisch hat sich die Landkarte radikal verändert. Das russische Zarenreich hat uns Österreich als einflussstaat geklaut und Böhmen hat sich mit den Russen verbündet. Durch diesen Einschnitt müssen wir erst mal dafür sorgen das die süddeutschen Länder in unseren Einfluss gelangen. Das ist die Voraussetzung um das deutsche Kaiserreich zu gründen. Da wir aber Großdeutschland gründen möchten brauchen wir noch die Österreicher sowie das Elsass von Frankreich das ebenfalls mit Russland verbündet ist. Uns steht ein Krieg in bisher nie gekannten ausmaß bevor.

Unsere Startvoraussetzungen für den letzten entscheidenden Krieg könnten nicht schlechter sein. Wir sind sprichwörtlich von Feinden umzingelt also brauchen wir Verbündete. Da bieten sich die süddeutschen Staaten an die wir nun in unserem Einfluss aufnehmen konnten. Diese akzeptieren unsere Bedingungen und wir sind militärisch schon einmal etwas stärker gewappnet. Ein weiterer Verbündeter wird das von der KI neu gegründete Italien sein. Mit diesem Bündnis können wir eine breitere front gegen Frankreich eröffnen, wie wir die russischen Truppen abwehren können ist noch ein großes Fragezeichen. Denn das Zarenreich hat die größte Armee von allen Großmächten. Groß in der Mannstärke aber schwach in der Ausrüstung. Frankreich hingegen dürfte eine Armee haben die unserer gleich kommt. Also brauchen wir bereits vor der Kriegserklärung eine relativ große Armee um beide Frontabschnitte bedienen zu können. Zuerst wählen wir also den Kriegsgrund „Provinz Erobern“ gegen Frankreich aus und starten die Mobilmachung bereits bei 78% Fortschritt der Erklärung. Um diese für unsere Verhältnisse große Armee finanzieren zu können schrauben wir die Steuern für Unterschicht, Mittelschicht sowie Oberschicht auf das Maximum. Eine Aufstiegsgesellschaft mittels niedrigerer Steuern können wir uns bei einem so großen Krieg nicht leisten. Gegen beide Gegner werden die vorherigen Kriege wie mückenstiche wirken. Als Technologie erforschen wir während dessen den „Hinterlader“. Dieser erhöht nochmal den Schaden den unsere Regimenter austeilen. Da ich vermute das die französische KI mehr Forschungspunkte in den Handel und die Wirtschaft steckt spekuliere ich wieder auf eine überlegene Armee auf unserer Seite. Wir geben unsere Kriegserklärung ab und pausieren das Spiel. Der nun folgende Feldzug muss wohl durchdacht sein. Unser Plan lautet folgendermaßen : An der Westfront schnell mit der Armee ins Elsass und die Pariser Vorstädte einfallen und die direkte Konfrontation mit den französischen Truppen suchen.Im Osten hingegen auf einen Verteidigungskrieg gegen Russland pochen und die russische Armee Kriegsmüde machen. Das Gefecht erfolgt und da uns die süddeutschen Armeen gemeinsam mit den Italienern unterstützen verläuft der Plan für den Westfeldzug hervorragend. Einziges Hindernis dürfte die Schweiz sein. Das in der realen Welt neutrale Land hat uns im Spiel an der Seite Frankreichs den Krieg erklärt und bindet die italienischen Truppen in den Alpen. Die Kämpfe zwischen unseren Norddeutschen und den feindlichen französischen Truppen verlaufen Kräfte verzehrend. An der Ostfront überrennt uns Russland mit seiner zahlenmäßig viel größeren Armee. Wir müssen die angeschlagenen Regimenter nach Berlin zurück ziehen um eine Zermürbung zu verhindern. Dank den Hinterladern und der „Armee Entscheidungsfreiheit“ Forschung sind unsere Soldaten den Französischen nun überlegen wodurch wir Armeen in den Osten abziehen können. Die Französische KI hat kaum noch Regimenter um erfolgreich Feldzüge führen zu können, deshalb belassen wir es beim Halten der eroberten Elsass Gebiete. Nun erfolgt eine aufwendige klick Arbeit im Osten unseres Bundesstaates. Wir müssen unsere Truppen solange gegen die russischen Angreifer führen und Siege davon tragen bis das Schlachtglück zu unseren Gunsten fällt und die Siegespunkte aufgrund mehrerer Niederlagen von der russischen KI abgezogen wird. Einen Eroberungskrieg gegen Russland sollten wir vergessen. Das Land ist zu weitläufig um kontrolliert erobert werden zu können. Steigt die Anzahl der Siegespunkte für unsere Kriegspartei ist es endlich soweit. Frankreich tritt das Elsass an uns ab. Noch befinden wir uns im Krieg gegen das russische Zarenreich aber wir können jetzt mit geballter Kraft gegen diesen Feind vorgehen. Nacheinander besiegen und vernichten wir die russischen Einheiten bis Russland auch unseren Siegesbedingungen zustimmt und Österreich aus seiner Einflusssphäre entlässt. Automatisch gelangt nun dieses in unserem Einfluss und nun können wir unter dem Reiter „Deutschland gründen“ das Großdeutsche Reich ins Leben rufen.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Tutorial einen Einblick geben was Ihr im Spiel machen müsst um Großdeutschland gründen zu können. Der Weg ist vor allem für Neulinge steinhart. Erfahrene Victoria 2 Spieler dürften es auch nicht so einfach haben dieses Spielereignis ins Leben zu rufen. Doch wenn man erst mal Großdeutschland gegründet hat und auf wirtschaftlicher Basis in den Freihandel samt von Kapitalisten betriebenen Fabriken umsteigt ist man quasi unaufhaltsam. Man hat eine Bevölkerung die es mit der von Russland aufnehmen kann, dazu eine zahlenmäßig ebenso große Armee aber mit technologischer Überlegenheit. Selbst einen Krieg gegen alle anderen Großmächte, bei denen man zwischen den ersten und zweiten Platz liegen sollte, ist mit Großdeutschland kein Problem. Ich hatte mehrere anläufe gebraucht um dieses Tutorial in der jetzigen Form erstellen zu können. Es ist einfach unfassbar schwierig den richtigen Weg zu finden um schnellstmöglich einen Krieg gegen so viele Gegner führen und gewinnen zu können.

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Victoria 2: Test, Review

Dominik am 12.März 2013 um 17:03:35

Neben seinem Strategie Schwergewichten Europa Universalis und Hearts of Iron präsentieren die Schwedischen Entwickler von Paradox mit Victoria 2 eine Strategie Simulation die das Zeitalter der Industrialisierung bis zum Ende des ersten Weltkrieges behandelt. Wie von dem Studio gewohnt sind ausnahmslos alle Nationen des damaligen Weltbildes spielbar. Über das Britische Imperium zu den Sibirischen Steppen des Russischen Zarenreiches, von der Wüste Teherans bis zu dem mit Wäldern bedeckten Lothringen sind alle Völker spielbar. Natürlich zählt neben Militärischer Stärke, guter Infrastruktur und Zufriedenheit der unterschiedlichen Bevölkerungsschichten auch der Aufschwung von Wirtschaft und Forschung. Denn ohne diese beiden letzten Elemente ist euere Nation nur eine unter vielen aufstrebenden Staaten der Westlichen und Östlichen Hemisphäre. Ob sich ein Einstieg mit dem kaiserlichen Japan wohl eher lohnt als gleich mit den Franzosen die Wüsten Afrikas zu kolonisieren klärt unser Ausführlicher Test.

Für welche Nation soll ich mich entscheiden? Diese Frage dürfte sich wohl jeder stellen der beim Anblick der Weltkarte, im Startmenü, über die Kontinente mit dem Mauszeiger schwebt und dabei Volksentscheidende Themen wie zivilisierte Nationen und Teilverwestliche Länder vorfindet. Generell macht gerade dieser Umstand den Unterschied aus. Während Europa und große Teile Amerikas bereits zu Spielbeginn mit dem Forschen von Hinterladern, Fließbändern und Dampfschiffen beginnen können und ganz nebenbei Sozial und Politikreformen einleiten, kriechen Nationen wie Ägypten, China oder Afrika noch am unteren Ende ihrer Industrialisierung und müssen Ausländische Investoren und Militärberater ins Land einladen um wenigstens einen Teil ihrer maroden Volkswirtschaft retten zu können. Denn ohne den Bau von Fabriken und des damit einher gehenden Wachstums können keine Armeen und Provinzen ausgebaut werden. Während Frankreich nationale Schwerpunkte wie etwa die Förderung von Kapitalisten und Facharbeitern voran treibt benötigen Völker wie jene des nahen Ostens vor allem Geistliche Wissenskraft um Forschungspunkte für ihre Verwestlichung zu ergattern. Um den Bau von Fabrikanlagen erstmal zu ermöglichen bedarf es einer Umsumme an Geld und Material, die wir nur mit Steuererhöhungen und Regulierung der Zölle erreichen können. Als nächsten Schritt sollte gut überlegt werden wo das geplante Wirtschaftswunder überhaupt erstellt werden soll. Kolonien eignen sich hierzu überhaupt nicht da ihre Bevölkerungen nicht in der Lage sein werden die mit 10.000 Arbeitsplätze benötigte Raffinerie zu besetzen. Im Fall von Frankreich direkt im Mutterland und in Regionen mit hoher Population platzieren. Der letzte Schritt besteht nun lediglich darin eine in Planung befindliche Fabrik der erforderlichen Ressourcen anzupassen. Sind diese im eigenen Land nicht vorhanden sollte man auf den Bau verzichten und sich eine geeignetere  Anlage suchen. Der Besitz mehrerer Industrieller Komplexe verändert neben dem Geldbeutel vor allem die, in den jeweiligen Regionen, vorhandenen Arbeitskräfte. So werden aus Landarbeitern und Handwerkern schnell Facharbeiter die vor allem zu Beginn der neuen Ära sehr selten anzutreffen sind. Neben diesen beiden Nebeneffekten steigert die Organisierte Produktion auch unser Weltansehen und ehe man sich versieht landet man auf einen der insgesamt mit Acht Plätzen belegten Weltrangliste der Großmächte. Damit spielt nun Frankreich eine fundamentale Rolle im Geplänkel um Macht und Einfluss in Europa.

Doch machen wir uns nichts vor, nur alleine durch Angebot  und Nachfrage kann man kein Reich und vor allem die Welt regieren. Dazu benötigt es Soldaten und zwar eine menge Soldaten. Je nachdem wie weit unsere Forschung im Waffensektor voranschreitet verändert sich, simuliert dargestellt, die Vorgehensweise unserer Armeen. Vorbei sind die Zeiten von Vorderladern und Bajonetten. Jetzt sind Maschinengewehre und schwere Artillerie gefragt. Denn mit modernen Truppen lässt sich schnell Land gewinnen. Damit das ganze nicht außer Kontrolle gerät und auf den Globus ein einziges Feuerwerk veranstaltet wird, gibt es Richtlinien die den Krieg realistisch wirken lassen sollen. Ohne Kriegsrechtfertigung marschiert nicht ein Gefreiter ins feindliche Land, zufällige Events ausgeschlossen. Unberechtigte Überfälle steigern den Infamie Wert unseres Staates ins unermessliche. Ist eine gewisse Obergrenze überschritten kann ein Großbündnis verschiedener Länder schnell zur Abrüstung zwingen. Und das ist für eine große Nation wie Frankreich Existenz entscheidend . Befolgen wir stattdessen die Richtlinien kann die Nation im großen Umfang wachsen und neue Bevölkerungsgruppen und Religiöse Minderheiten assimilieren. Deren Alttagsbedürfnisse sollten zufriedenstellend gestillt werden sonst stehen Revolten bevor, wenn man sie nicht vorher durch Unterdrückungspunkte verhindert. Rebellionen sind für Nationen schädlicher wie jeder andere Krieg. Kurzerhand können neue Regierungssysteme etabliert werden. Aus Demokratien werden Absolute Monarchien oder Diktaturen. Aus Monarchien werden Bürgerherrschaften, Faschisten lösen Liberale ab, Konservative werden durch Kommunisten gestürzt. Knapp Formuliert, alles was wir bisher Poltisch in der Welt gesehen haben hat Paradox in Perfektion in Victoria 2 eingebaut.

Wie bei den anderen Titeln nutzt auch Victoria 2 eine verbesserte Version der Clausewitz Engine. Dabei sollte man vor allem den grafischen Umfang nicht mit anderen Game Engines, die beeindruckende Grafik samt Effekten erzeugen können, vergleichen. Die einzigen im Spiel dargestellten Dreidimensionalen Objekte sind die recht Polygon armen Armeemodelle. Der Rest wird in einer sehr übersichtlichen 2D Weltkarte präsentiert. Ohne diese würde sehr schnell die Übersichtlichkeit von Land einnahmen und Kolonialisierungen verloren gehen. So ist die gesamte Ansicht Grafisch etwas schlicht gehalten bietet aber eine beachtlich Genauigkeit und Details. Von den Alpen bis zu den Rocky Mountains ist die Welt eins zu eins nachgebildet worden. Paradox setzt dabei nur einige spielwichtigen Elemente bildlich um. Das Versorgungslimit von Provinzen wird in einer Tabelle gemeinsam mit den anderen Eigenschaften des Gebiets angezeigt. Bessere Nachschubsrouten sind vor allem durch Eisenbahnnetze ersichtlich. Den Überblick behält man aber letzten Endes durch das Einschalten von verschiedenen Ansichten die die kulturellen Regionsunterschiede, Die Reichsgrenzen (oder das Reichsterritorium) und die Effektivität von Verwaltungsorganen anzeigen. Etwas komplizierter dagegen ist trotz fein gegliederten Reitern das Wirtschafts- und Welthandelssystem. Buchhalter dürften am wenigsten Probleme damit haben die Spielinternen Statistiken auszuwerten. Ein Großteil des Spiels wird so durch die eigene Fantasie dargestellt. Dies betrifft auch die Gefechte im Spiel. Außer Moral und Versorgungsbalken sind es lediglich aufflackernde Zahlen die den Status der Armeen wiedergeben. Schlachten wie in einem Total War Spiel zu führen ist bei Paradox Speielen generell nicht möglich.

Um das Spiel noch zu versüßen haben die Entwickler aus dem kalten Norden Victoria 2 mit einem Mehrspielermodus ausgestattet. Neben den immer vorhandenen LAN Modus kann man seine Weltherrschaftsfanatasien noch auf den Hauseigenen Metaservern ausleben. An dieser Stelle sei erwähnt das sich die Community zu diesem Nischen Publisher sehr eigenstirnig verhält und man ohne Offiziellen Absprachen in den Foren kaum auf Mehrspielerpartien trifft. Dies hat den Hintergrund das bedingt durch die Spielbarkeit nur sehr wenige große Nationen zur Verfügung stehen denen eine breite Masse an schwachen Staaten gegenüber steht. Um so ein vom Spiel nicht vorgelegtes Gleichgewicht zu bewahren werden vor den Partien eigene Spielregeln aufgestellt, die bei Nichtbeachtung sehr schnell den eigenen Ruf ruinieren. Da bei diesem Spiel nur wenige hundert Spieler vorhanden sind die tatsächlich bereit sind im Online Modus gegen Unbekannte anzutreten ist es nur ratsam sich an diese individuellen Regelwerke zu halten. Die Geschwindigkeit des Zeitraffers kann nur vom Host festgelegt werden. Dadurch entsteht eine gewisse Art Rundenstrategie.

Fazit

Als langjähriger Fan von Paradox Monstersimulationen konnte auch ich der Versuchung nicht widerstehen in der Welt Anfang des 19. Jahrhunderts Fuß zu fassen. Der Einstieg war mit einer 90 Grad steilen Bergwand zu vergleichen. Die ersten Stunden endeten meistens im totalen Desaster, da ich keine Ahnung hatte was ich alles auf meiner Aufgaben Liste zu erledigen hatte. Erst durch die Zuhilfenahme von Let’s Plays und einiger Tutorials war es mir möglich, mich in diesem Komplexen Spiel zurecht zu finden. Daher kann ich den Kauf nur jeden Abraten der Ungeduldig ist und lieber ein schnelles Spiel sucht. Für Geschichtsstudenten und Historie begeisterte ist auch dieser Paradox Teil das gelobte Produkt. Grafikfetischisten dürften an Victoria 2 ohnehin durch die etwas rückständig wirkende Engine keinen Gefallen finden.

6,5 /10

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Bewertung: 5.0/5 (10)

Rückblick: Europa Universalis (PC)

Dominik am 25.November 2010 um 19:11:12

Hersteller: Paradox interactive

Release:14.März 2000 / 12.November 2001

Produktionsjahr: Unbekannt

Platformen: Pc (Windows)

Genre: Echtzeit Strategiespiel

Basierte Engine: 2D Basierende Grafikengine

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Ich möchte an dieser Stelle Europa Universalis I und II zusammenfassen,da beide Spiele die gleiche Grafik technologie verwenden sowie sich Spielerisch gar nicht voneinander unterscheiden. In dem von Paradox geschaffenen Spiel geht es darum eine Nation der bekannten alten Welt zwischen 1492 und 1792 zu Regieren und sich Diplomatisch,Wirtschaftlich sowie Millitärisch von anderen Nationen abzuheben und den Status einer Großmacht bzw. Weltmacht zu erreichen. Dies sind jedoch nicht vorgegebene Ziele sondern jediglich einige der Möglichkeiten wie man Europa Universalis spielen kann. Zu Beginn hat man mehrere Möglichkeiten ,entweder man entscheidet sich für ein Freies Spiel welches 1492 startet oder man wählt zwischen bestimmten Historischen Szenarien wie etwa dem 30 Jährigen Krieg,der Französischen Revolution, oder den Nordeuropäischen Kriegen. Zur Auswahl stehen geschichtlich Korrekt alle Nation der Erde in den jeweiligen Epochen zum spielen zur Verfügung. So kann man sämtliche Europäischen Fürstentümer,Königreiche oder Stadtstaaten , Amerikanische Ureinwohner,Indische Fürstentümer, Russische Kosakenreiche,Arabische und Afrikanische Stämme oder Asiatische Nationen Ihrer Zeit kontrollieren. Das Spiel selbst wird von einer 2D Karte aus der Vogelperspektive gesteuert. Die einzelnen Reiche unterteilen sich in Provinzen wovon es über 1000 auf dem Globus gibt. Wie ich schon weiter oben geschrieben habe gibt es außer den Szenarien keine festen Ziele. Man kann eine gewählte Nation je nach Lust und Laune spielen ,dazu kann man Kolonialreiche oder ein Handelsimperium erschaffen. Einzig Historische Ereignisse tauchen immer mal wieder auf ,welche man auch noch beeinflussen kann. So kann man die Reformation Martin Luthers verhindern oder den Ausgang der Französischen Revolution verändern. Der Wirtschaftspart im Spiel unterscheidet sich in verschiedene wichtige Bereiche wie Infrastruktur,Stabilität,Handel,Kolonisation und Fortschritt. Ein teil der Steuereinnahmen aus den Provinzen beeinflusst gleichmässig diese Gebiete. Je mehr Provinzen oder Großstädte man besitzt,desto mehr kann man seine Investitionen erhöhen. Zusätzlich liefern Kolonial Provinzen wertvollere Waren welche den Handel und die Steuereinnahmen in die Höhe schiessen lassen. Bündnisse und Kriege gehören ebenso wie die Wirtschaft zu Europa Universalis. Man hat aber auch ohne diese zahlreiche Möglichkeiten andere Staaten in seine Kontrolle zu bringen zB. Durch Vasallisierung. Doch Aufgepasst ! Das führen vieler Eroberungen ohne Kriegsgründe kann ein Reich zum Hassfeind Nummer Eins werden lassen . Das bedeutet das im schlimmsten Fall mehrere Länder eine Allianz schmieden und gemeinsam angreifen werden.

Paradox Spiel lässt Geschichte verändern und das macht am meisten Spaß. Wer geschickt und Taktisch vorgeht kann auch ein Schottisches England oder ein japanisches Australien erschaffen. Zudem lernt man automatisch sehr viel Weltgeschichte,ganz nebenbei 🙂 Ein gutes Spiel dessen Fortsetzungen sich für Weltstrategen ebenso gut sehen lassen kann.

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