Flappy Birds: Wie ein Entwickler 50k US Dollar am Tag verdiente

Was für viele wie ein Traum klingen mag ist für den Indie Mobile Games Entwickler Dong Nguyen zur Realität geworden. Der Vietnamese schaffte 2013 das wovon viele Spiele Entwickler nur Träumen können. Mit seinem Spiel Flappy Bird schaffte er es durch InGame Werbung bis zu 50.000 US Dollar am Tag zu verdienen. Dabei fing alles … weiter

Canyonbreed: Vorschau – Ein deutsches SciFi-MMORPG!

Das Raumschiff Canyonbreed ist in einem Asteroidenfeld havariert und die Besatzung ist durch diese Situation in Spaltung geraten. Der eine Teil der Schiff Administration hat sich in eine sichere Zone verbarrikadiert während der Rest zu Abtrünnigen wurde. Die wenigen Überlebenden dieses Unfalls stehen sich nun feindselig gegenüber. Um das Schiff wieder Flugfähig zu machen hat … weiter

Limbo: Test, Review

Es müssen nicht immer 16.777.216 verschiedene Farben und Millionen von Angriffskombinationen sein. Das zeigt ein sogenanntes Indigame aus dem Hause Playead. Ein Adventure Jump and Run über einen kleinen Jungen mit weißen Knopfaugen, der versucht seine Schwester zu retten. Ohne einen Vorspann oder einem Tutorial wachen wir in Person eines kleinen Jungen in einem düsteren Wald … weiter

Terraria: Test, Review

Eine neue Welt in 2D die nur darauf wartet von uns entdeckt und umgestaltet zu werden. Also nichts wie los und ran an die Arbeit. Wir müssen uns vor den Kreaturen in der Nacht schützen und imposante Bauten bauen. Terraria sieht auf den ersten Blick wie ein Minecraft in 2D aus. Doch es ist wie … weiter

The Binding of Isaac: Test, Review

Der kleine Isaac kauert sich ängstlich zusammen. Doch dafür ist keine Zeit. Er muss überleben und das auch im Angesicht des Grauens, dass auf ihn wartet. In so einer Situation kann er nur noch eins tun: weinen. The Bindung of Isaac ist ein Action RPG-Shooter und das „Action“ ist definitiv gerechtfertigt. Es ist zu großen Teilen ein … weiter

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Flappy Birds: Wie ein Entwickler 50k US Dollar am Tag verdiente

Dominik am 9.Mai 2017 um 17:05:02

Was für viele wie ein Traum klingen mag ist für den Indie Mobile Games Entwickler Dong Nguyen zur Realität geworden. Der Vietnamese schaffte 2013 das wovon viele Spiele Entwickler nur Träumen können. Mit seinem Spiel Flappy Bird schaffte er es durch InGame Werbung bis zu 50.000 US Dollar am Tag zu verdienen. Dabei fing alles ganz normal an. Nach der Arbeit programmierte der heute 31 Jährige ein Spiel das zum Zeitvertreib gedacht war. Das Spielprinzip ist relativ einfach gehalten. Per Touch steuert man einen 2D Sprite Vogel durch ein durch laufendes Level das Rohrleitungen, in Form von SNES Super Mario Grafiken,  in unterschiedlichen Positionen in der Route des Vogels auftauchen lässt. Nun muss man versuchen die Spielfigur durch die Öffnungen in den Rohren zu navigieren. Berührt man die Zylinder stürzt der Vogel ab und das Spiel ist beendet. Das Ziel ist es möglich lange durchzuhalten und so viele Öffnungen durchzuqueren wie möglich. Dieses simple Geschicklichkeit Spiel ist so Sucht fördernd das weit mehr als 50 Millionen Smartphone Spieler weltweit es herunter geladen hatten. Mit zusätzlich weit mehr als 46.000 reviews führte Nguyens Spiel lange Zeit die Hitliste in den App Stores von Google Play Store und Apple an. So kam der junge Vietnamese auf stolze 50.000 US Dollar pro Tag. Aber trotz dieses wahnsinnigen Erfolges blieb Nguyen bescheiden. Als er bemerkte welche Suchtspirale sein Spiel auslöste zog er kurzer hand den Stecker und löschte die App aus den Stores. Wenn man bedenkt was seine eingenommenen Dollars in Vietnamesischer Währung Wert waren, so hatte er diesbezüglich ausgesorgt. Aber seinen ersten großen Erfolg mit Flappy Bird war für Ihn nur der Einstieg in die Spielebranche. Von einem Teil des verdienten Geldes finanzierte er den Aufbau seiner eigenen Spieleschmiede dotGEARS, ansässig in Hanoi. Flappy Bird war und ist so populär das teilweise Smartphones, mit dem Original nicht mehr verfügbaren Spiel, zu Höchstpreisen bei ebay versteigert wurden. Auch gibt es einige Klone ,vom Kuchen wollen schließlich alle etwas abhaben, die jedoch nur mäßig erfolgreich sind. Nguyen weitere Spiele sind Grafisch und vom Gameplay sehr von Super Mario aus den SNES Zeiten inspiriert. Den Erfolg seines Erstlingwerkes Flappy Bird begründete der Entwickler wie folgt : Du kannst das Spiel mit mehreren Leuten spielen ohne in einem Netzwerk zu sein. Außerdem ist es ein für jedermann leichtes Spielprinzip aber eine Herausforderung für die Profis den höchsten Highscore zu erzielen. Nguyen Schmiede bietet derzeit die Spiele Shuriken Block, Super Ball Juggling, Swing Copters und Swing Copters 2 an. Alles Apps die ebenfalls einen sehr minimalistischen Grafikstil aufweisen in den App Stores aber Millionenfach herunter geladen werden. Ob sie an den Erfolg von Flappy Bird anknüpfen können bleibt fraglich.

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Bewertung: 5.0/5 (5)

Canyonbreed: Vorschau – Ein deutsches SciFi-MMORPG!

Dominik am 2.Mai 2017 um 16:05:06

Das Raumschiff Canyonbreed ist in einem Asteroidenfeld havariert und die Besatzung ist durch diese Situation in Spaltung geraten. Der eine Teil der Schiff Administration hat sich in eine sichere Zone verbarrikadiert während der Rest zu Abtrünnigen wurde. Die wenigen Überlebenden dieses Unfalls stehen sich nun feindselig gegenüber. Um das Schiff wieder Flugfähig zu machen hat sich die Crew der Administration dazu entschlossen mithilfe von ferngesteuerten Cyborgs Ressourcen in den abgeschotteten Winkeln des Schiffes zu sammeln. Und Genau in die Haut eines solchen Halbroboters werden wir als Spieler geschlüpft.

Bei Canyonbreed handelt es sich um ein klassisches Science Fiction MMO des deutschen Hobby Spieleentwicklers Sunroc. Die Inspiration ein so großes Projekt zu starten begann für den 1974 geborenen Sunroc mit dem Spielen von Neocron, einem FPS-MMORPG. 2011 startet der bis dahin durch Adventure mit Textparser auf dem ATARI ST erfahrene Entwickler mit dem Projekt Canyonbreed. Die ersten Schritte wurden durch die Engine Blitzbasic realisiert. Die Texturen waren bis dahin noch nicht selbst erstellt sondern aus allen möglichen Quellen zusammen geschustert. Dementsprechend sah das Spiel auch relativ Bunt gemischt aus. Im späteren Verlauf der Entwicklung verzichtete Sunroc auf den weiteren Einsatz von Texturen um sich mehr den Details im Spiel zu widmen. Doch die auf Directx7 basierte Blitbasic Engine kam im Laufe der Zeit in die Jahre und so wurde das Projekt vorläufig wieder eingestellt. Neue Inspiration fand der Entwickler im Spielen von World of Warcraft und wechselte auf die für Indie Studios reizvolle Unity Engine. Die 3D Modelle waren noch immer auf dem Stand der alten Blitzbasic Engine als Sunroc die Modelle in Unity implementierte. Dem Anreiz welcher Unity dem Entwickler bot konnte er nicht ausschlagen und so wurden neue Modelle erschaffen die er in Unity gut in Szene setzen konnte.

Das Ergebnis lässt sich durchaus sehr gut sehen. Canyonbreed hat nun hochauflösende Texturen die dem Setting vom Raumschiff gerecht werden. Auch die Spielfigur des Cyborgs macht einen optischen sehr guten Eindruck. Zeit also für uns das Spiel selbst anzutesten.

Das Spiel startet wie alle typischen MMO´s. Wir erstellen uns einen Charakter der jedoch vordefiniert ist. Aussehen und Startausrüstung lässt sich nicht konfigurieren. Da das Spiel noch nicht Offiziell veröffentlicht ist, kann man auf solche Banalitäten verzichten es geht weiter mit dem eigentlichen Spiel. Wir starten in der sicheren Zone des Raumschiffes in der die Administration ihre Cyborgs aussendet um Material zu sammeln. Wir spielen selbst einen solchen Cyborg. Inhaltlich unterscheidet sich das Spiel nicht von den klassischen MMO Inhalten. Ausrufezeichen symbolisieren uns Questgeber die uns in Textform einen Auftrag erteilen. Haben wir diese erledigt so können wir die Quest bei einem mit Fragezeichen Symbolisierten NPC abgeben. Im weiteren Verlauf der Tutorial Missionen lernen wir die Werkbank kennen, bei dieser wir unsere Ausrüstung aufbessern oder ganz neue Gegenstände herstellen können. Die Gegner sind derzeit verwirrte Drohnen, andere Androiden oder ehemalige Besatzungsmitglieder die als wandelnde Toten herum irren. Das Kampfsystem spielt sich ebenso wie jenes im MMO Genre. Wir erhalten für besiegte Gegner und Aufgaben Erfahrung welche in Punkte investiert werden, Mit diesen Punkten können wir uns neue Fertigkeiten kaufen. Diese bestehen aus mehr Leben, neuen Angriffen oder sonstigen Verbesserungen. Die neuen Fähigkeiten ordnen wir unserer Aktionsleiste hinzu. Automatisch weißt diese den Fertigkeiten Hottkeys auf der Tastatur zu. Die Skills werden mit Cooldowns versehen so dass man nicht jede Fertigkeit im Dauerfeuer ausführen kann. Es sind in der derzeitigen Version nur Fernkampffertigkeitern verfügbar. Technisch fehlt noch ein passendes Interface. Wir haben öfters das Problem mit der Maus Feinde anzuvisieren. Dafür läuft die Kampfanimation des Spielercharakters sehr rund. Lediglich die der Gegner hat so ihre Schwächen weshalb wir nicht immer einschätzen können wann wir den richtigen Abstand von den Nahkampf Angreifern einhalten um nicht getroffen zu werden. Eine weitere Schwäche dieser frühen Version von Canyonbreed ist das der Charakter nicht automatisch die Richtung wechselt wenn wir einen Feind aufs Korn nehmen. So müssen wir immer die Spielfigur mit den WASD Tasten drehen um den richtigen Angriffswinkel einzunehmen. Die Levels sind in zwei weitläufigen Arealen aufgeteilt. Diese sind in Deck 1 und 2 untergliedert. Die Gegner sind auf beiden Ebenen die gleichen Drohnen und Androiden. Wir haben in unserem Test noch nicht alle Zonen dieser Level bespielt da das Areal riesig ist und die Gegner nach jedem Spielertod automatisch respawnen. Da es sich bei der Spielfigur um einen Cyborg handelt, der von einem Menschen gesteuert wird, passiert beim Sterben der Spielfigur nicht sehr viel, könnte man meinen. Von der Story her wird ein neuer Cyborg aus dem Arsenal hochgefahren und einsatzbereit gemacht. Die Skills und auch das Equipment bleiben aus Gameplaygründen jedoch erhalten Da die Kollisionsabfrage Serverseitig läuft kann es bei kurzen Latenzproblemen schnell zum verlieren eines Duells kommen. Leider können wir den MMO Effekt im Spiel nicht kommentieren da zu unserer Spielzeit kein anderer Spieler auf dem Server eingeloggt war.

Mir hat das Spiel in seinem noch frühen Status sehr gefallen. Es ist mal ein anderes Setting als nur Zwerge, Elfen und Orks zu spielen. Vor allem die sehr schöne Grafik hat mir sehr zugesagt. Auch den spielerischen Ablauf der Kämpfe fand ich an sehr vielen Stellen sehr herausfordernd. Ich kann nur beten das Sunroc sein Spiel konsequent bis zum Schluss fertig stellt, da ich in dem Spiel viel Potential erkenne welches nicht nur auf dem Setting beruht..

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Bewertung: 4.8/5 (12)

Limbo: Test, Review

Dominik am 9.März 2013 um 10:03:06

Es müssen nicht immer 16.777.216 verschiedene Farben und Millionen von Angriffskombinationen sein. Das zeigt ein sogenanntes Indigame aus dem Hause Playead. Ein Adventure Jump and Run über einen kleinen Jungen mit weißen Knopfaugen, der versucht seine Schwester zu retten. Ohne einen Vorspann oder einem Tutorial wachen wir in Person eines kleinen Jungen in einem düsteren Wald auf und hören nichts als die normalen Geräusche der Umgebung. Dies ist nicht nur der Stoff aus dem die Alpträume von kleinen Jungen und Mädchen ist sondern auch verschiedener Filme. Die Ahnungslosigkeit in Bezug auf die Identität des Jungen und seiner “Mission” wird auch das Spiel über beibehalten. Nur aus der Beilage im Heft oder auf der Internetseite erhalten wir Informationen über die Hintergrundgeschichte des Jungen in Schwarz. Er ist auf dem Weg durch den Rand der Hölle um unsere kleine Schwester zu retten. Das Spiel ist anders als zu erwarten doch farblos in Schwatz Weiß gehalten. Dies unterstützt jedoch einerseits die Einsamkeit des Charakters und andererseits die Bedrohlichkeit der Umgebung. Diese wird auch durch die wenigen Hintergrund Geräusche eher unterstrichen als Begleitet. Wir nehmen die Hintergrundgeräusche durch die Ohren des kleinen Jungen wahr, was uns beim ersten Tod durch Ertrinken klar wird. Trotz der Tristen Umgebung und das Fehlen der Farben ist die Grafik sehr gut und auch mit Hilfe der mitgelieferten Brille in 3D. Auf seiner Reise muss er viele Gefahren in Form von Bärenfallen, Kreissägen, riesigen Spinnen und anderen überstehen. Selbst die einzelnen Gestalten, die ihm auf seinem Weg begegnen sind entweder längst tot oder legen alles daran den kleinen Jungen zu töten. Zum Glück sind die automatischen Speicherpunkte gut und zahlreich gesetzt, da Limbo kein Erbarmen mit dem Spieler zeigt. Auch bei den Rätseln lernt man die Speicherpunkte zu schätzen, da diese im Spielverlauf schwerer und auch komplexer werden, was teils mehrere Versuche bedarf. Dies mag für den einen oder anderen vielleicht auf Dauer frustrieren sein. Es zeigt aber so am besten den schwarzen Humor des Spiels und die Bedrohlichkeit der Spielewelt.

 Fazit:

Limbo ist für jeden zu empfehlen, der Spaß an den Rätseln findet, das Durchhaltevermögen und vielleicht auch eine Spur von schwarzem Humor besitzt. Denn in Limbo wird dem kleinen Jungen mit den weißen Knopfaugen nichts geschenkt.

7,5 /10

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Bewertung: 3.3/5 (4)

Terraria: Test, Review

Dominik am 5.März 2013 um 20:03:40

Eine neue Welt in 2D die nur darauf wartet von uns entdeckt und umgestaltet zu werden. Also nichts wie los und ran an die Arbeit. Wir müssen uns vor den Kreaturen in der Nacht schützen und imposante Bauten bauen. Terraria sieht auf den ersten Blick wie ein Minecraft in 2D aus. Doch es ist wie der Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen, da die Schwerpunkte von Terraria doch eher im Actionbereich beim Kämpfen liegen. Das erstellen von Gebäuden dient eher dem Schutz vor den Monstern der Nacht. Natürlich kann jeder Spieler selbst entscheiden ob er mehr die Architekturmöglichkeiten oder Actionmöglichkeiten ausschöpft möchte. Für beide Möglichkeiten stellt Terraria ein sehr großes Sortiment an Objekten und Waffen zur Verfügung. Diese werden auch nicht wie in Minecraft mit bestimmten Kombinationen erstellt. Es öffnet sich eine Auswahl anhand der Gegenstände im Inventar beim benutzen einer Werkbank oder eines Bücherregales. Das erleichtert natürlich erheblich das Erstellen von Waffen, Rüstungen und Objekten. Sobald die erste Ausrüstung erstellt ist kann auch der Untergrund mit Dungeons erforscht werden, wo noch weitere Schätze für noch bessere Waffen und neue Objekten warten. Zusätzlich zu den im Boden versteckten Mineralien können auch Truhen mit Coins oder NPCs zum Handeln gefunden werden.

Action

Allen Spielern die den Actionansatz spielen möchten, bietet Terraria neben Schwerter und Rüstungen auch Schusswaffen und auch Dynamit kann geworfen werden um Feinden den Garaus zu machen. Davon gibt es zurzeit über 70 verschiedene. In Kämpfen gegen Bosse erinnert Terraria an andere 2D Klassiker wie Teeworlds.

Architektur

Terraria liefert für alle die jeden Raum individuell gestalten möchten viele verschiedene Objekte von Statuen, Kronleuchtern bis hin zu einem Sparschwein. Auch wenn es nicht nötig für den Schutz vor Feinden ist, kann auf der Rückseite eine Wand erstellt werden um auch an dieser Bilder auf zu hängen oder Fenster ein zu setzen.

Gameplay / Grafik / Sound

Das Gameplay unterscheidet sich nur geringfügig von Minecraft. Die Blöcke werden mit dem entsprechenden Werkzeug durch Klick abgebaut und mit einem Block in der Hand durch Klick gesetzt. Durch die 2 dimensionale und pixellige Grafik und das einfache Gameplay lassen sich schnell Karten mit Hindernissen oder Abgründen gestalten, die an frühe Spiele von Mario und Co. erinnern. Dabei bleibt der Sounds immer dezent und passend.

Fazit:

Terraria ist für alle Fans des Spieleprinzips des Ab- und Aufbau einer Sandboxwelt. Auch die sich bei Minecraft mehr wünschen und die Darstellung in 2D nicht abschreckt. Auch Actionfans werden auf ihre Kosten kommen bei den vielfältigen Monstern. Für 9.99€ bei Steam ist es zudem auch nicht besonders teuer.

7,5 /10

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Bewertung: 5.0/5 (2)

The Binding of Isaac: Test, Review

Dominik am 4.März 2013 um 11:03:44

Der kleine Isaac kauert sich ängstlich zusammen. Doch dafür ist keine Zeit. Er muss überleben und das auch im Angesicht des Grauens, dass auf ihn wartet. In so einer Situation kann er nur noch eins tun: weinen. The Bindung of Isaac ist ein Action RPG-Shooter und das „Action“ ist definitiv gerechtfertigt. Es ist zu großen Teilen ein sehr schnelles Spiel. Dies liegt dabei nicht nur an den Gegnern, von denen einige ziemlich flott unterwegs und andere in größerer Anzahl ersccheinen, sondern auch an den sehr verschiedenen Angriffen, die es Isaac oft schwer machen zu überleben. Die gesamte Geschichte von Isaac ist eine doch recht traurige. Er lebt mit seiner Mutter in einem netten Haus. Das Leben ist schön bis zu dem Tag, an dem seine Mutter anfängt eine Stimme zu hören. Diese befiehlt ihr Isaac ihr zu opfern. In seiner Angst entdeckt Isaak nur einen Ausweg: Die Falltür die in den Keller führt. Im Keller muss er sich dem Grauen stellen. Die Spielewelt ist in mehrere Ebenen, mit jeweils zufällig angeordneten Räumen, aufgeteilt. Am Ende einer jeden Ebene wartet auf Isaac ein Zwischenboss. The Binding of Isaac ist für alle ab 16 Jahre freigegeben. Man sollte jedoch erwähnen, dass es kein Survival Horror Titel ist. Die comichafte Grafik und die teilweise recht skurrilen Feinde nehmen The Binding of Isaac etwas den Schrecken. Die Hintergrundmusik ist bis auf die Bosskämpfe eine Mischung aus Rock und der ruhigen Musik, die aus Horrorfilmen bekannt ist. Auch ist die Idee, den kleinen Isaac mit einem endlosen Vorrat an Munition auszustatten, wenig furchterregend. Die Tatsache, dass seine Tränen und einige Bomben meist alles sind, mit denen Isaac den gefährlich Weg durch die zufällig generierten Level beschreitet, ist auch eher belustigend. Zusätzlich zu den Tränen können jedoch noch über 100 verschiedene Objekte mit den unterschiedlichsten Effekten gefunden und neue Charaktere freigeschaltet werden. Die Effekte sind aber nicht immer positiv. Was teilweise witzig ist – manchmal aber bei zu wenig Lebenspunkten auch zum sofortigen Tot führen kann. Die freizuschaltenden Charaktere haben jeweils eine besondere Fähigkeit oder Eigenschaft, wie zum Beispiel ein zusätzliches Herz. Es lohnt sich also die komplette Welt von The Binding of Isaac zu erkunden.

Fazit:

The Binding of Isaac richtet sich besonders an alle Shooter-Fans, die RPG-Elemente und eine Comic-Grafik zu schätzen wissen. Aber auch Gelegenheitsspieler kommen bei The Binding of Isaac voll auf ihre Kosten. Durch seine vielen Objekte gibt es auch viel zu entdecken, jedoch ist es dadurch erforderlich, mehrere Runden zu spielen, um alles zu entdecken.

8 /10

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Bewertung: 5.0/5 (3)