Kurzvorstellung: Guntastic-Retro Shooter für die Couch.

Ludicrous Games wurde gegen Ende 2016 von den beiden italienischen Spiele Entwicklern Francesco Camarlinghi und Simone Ferroni gegründet.Das Indie Studio mit Sitz in Lucca versucht wie so viele Indie Entwickler auch ein Spiel für die Couch zu zaubern um den Charme der alten Münzeinwurf Automaten der 1990er Jahre wieder auf den Bildschirm zu bringen.Ihr Spiel … weiter

The Seventh Warrior

Wenn ihr mal ein richtig grafisch detailreiches Rollenspiel spielen möchtet kann ich an dieser Stelle The Seventh Warrior vom Indie Entwickler DerKIAS alias Marcel Eberhard empfehlen. Das Projekt befindet sich bereits seit Juni 2017 in der Entwicklung. Durch finanzielle Engpässe musste die Produktion jedoch häufiger in die Länge gezogen werden. Im Grunde ist The Seventh … weiter

Trail of Ayash – Überleben im alten Amerika!

Es gibt immer mal wieder groß geplante Projekte welche die Fähigkeiten von Game Engines und Programmierer aufwand auf die Probe stellen. Eines davon ist das wohl zur Zeit in Entwicklung befindliche Open World Survival Spiel Trail of Ayash.In diesem Spiel katapultieren uns die Entwickler via Unreal Engine in das Präkolumbianische Amerika. Wir sind inmitten der … weiter

Tarnishing of Juxtia – Pixel Fantasy.

Tarnishing of Juxtia ist ein 2D-Action-Adventure, welches nach einem langen, brutalen Krieg zwischen zwei großen und isolierten Königreichen spielt. Das Reich des Schattengottes Drelium hat, nachdem es durch den Konflikt stark dezimiert wurde, eine unheilige Seuche auf das Reich der Göttin Juxtia geworfen. Die Krankheit verdarb das Volk und verdrehte deren Seelen und Körper. Verzweifelt … weiter

Recursive Pain-moldawischer Shooter in der Entwicklung.

Die Republik Moldawien ist neben Weißrussland wohl ein Land in Europa von welchen man aufgrund mangelnder Pressefreiheiten und anderen Repressalien wohl am wenigsten die Gründung einer Indie Videospielfirma erwartet.Das aber auch in Ländern wie Moldawien kreative Enthusiasten sich trotz schlechter wirtschaftlicher Lage hinsetzen um ihre Träume zu verwirklichen zeigt uns auch der Entwickler Alex Varvoid. … weiter

Vorstellung: Mechanic 8230 – Rätsel lösen in Ilgrot!

Mechanic 8230 ist ein Indie Projekt der beiden moldawischen Entwickler Igor Tverdokhleb und Katherine Novakovskaya.Die Beiden tüfteln bereits seit dem 7.August 2016 an ihrem Point-and-Click-Adventure-Puzzle-Spiel.Als Grundgerüst dient die Blender Game Engine.Desweiteren kommen Programme wie Gimp und Krita zum Einsatz.Das Projekt ist bereits so weit fortgeschritten das demnächst eine Alpha Version erscheinen wird.In dieser werden wir … weiter

Vorstellung: Defensive Task Force – Hilfe,die Kraken kommen!

Defensive Task Force lautet der Titel des Spiels das von den zwei Neuseeländischen Freunden Tikiri und Zuricka zur Zeit entwickelt wird. Das Spiel ist mittlerweile so weit fortgeschritten das die zwei Entwickler ihre Beta bereits auf Kickstarter veröffentlicht haben. Doch um was für ein Spiel berichten wir hier? Defensive Task Force ist ein klassisches Tower … weiter

Sand of Space -Felder anklicken,schiessen !

Das Ein Mann Indie Entwickler Studio DM Studio Game arbeitet aktuell an seinem Erstling Sand of Space. Bei diesem Spiel handelt es sich um ein Runden basiertes Shooter Spiel mit Rollenspiel Elementen, welches in seiner optischen Form an den Klassiker Alien Invasion erinnert. In Runden in denen wir uns auf Hex Feldern navigieren können müssen … weiter

Vorstellung: Cubers Arena – Hack & Slash mit Pixeln

Was Ursprünglich ein kurzzeitiges Spiel für sich und seine Frau werden sollte entwickelte sich für Tomasz Dziobek aus Polen zu einem immer ernster zu nehmenden Projekt.Ich schreibe hier von Cubers einem Arena Spiel wie so viele andere auch und dennoch etwas besonderes auf das wir hier auf Replaying.de noch öfters ein Auge werfen werden.Tomasz ist … weiter

Waterloo3D – Unreal Engine machts möglich.

Echtzeitstrategie ist in der Indie Szene neben Rollenspielen und Shootern wohl das Genre welches ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit bekommt.Dabei haben schon so manche Solo Entwickler versucht ähnliche Spiele wie die der Macher der Total War Reihe zu kreieren.Ein Studio das sich ein solches Projekt auf die Fahne geschrieben hat ist Plus Infinity Studios. Das Team … weiter

Vorstellung: The Siege and The Sandfox – Im Dunklen unter der Wüste

Wer denkt ein 3D Entwickler ist in der modernen Welt hängen geblieben der irrt. Denn die beiden Produzenten des PS Vita Hits LittleBigPlanet, Aiden Howe und Olly Bennet, waren seit 2013 nicht müde und haben gemeinsam das Studio Cardboard Sword gegründet. Von zwei erfahrenen Experten der Spielebranche, denkt man an ihre Projekte in der Vergangenheit, … weiter

Dongo Adventure – Auf Käsejagd mit einer Ratte!

Blender ist nicht nur ein sehr gutes 3D Programm sondern bietet mit der Blender 3D Engine (BGE) auch ein mächtiges Werkzeug um eigene Spiele zu erstellen.Und genau das taten die beiden brasilianischen Zwillingsbrüder Paulo Ricardo Ribeiro und Paulo Henrique Ribeiro.Der Titel Ihres Werkes tauft sich auf den Namen Dongo Adventure.Es ist ein 3D-Plattformstil-Spiel das eine … weiter

Vorstellung: Fated Kingdom – ein digitales Brettspiel!

Fated Kingdom ist ein Brettspiel aus russischer Entwicklung.Natürlich kein reines Spiel welches auf einem traditionellen Spielbrett mit echten Würfeln ausgefochten wird.Nun ja eigentlich schon nur halt auf digitaler Weise.Denn das Spiel wird direkt am PC simuliert.Bei diesem digitalen Brettspiel,welches sich noch in der Early Access Phase befindet, können wir mit bis zu 4 weiteren Mitspielern … weiter

Rocco and Renwick: Demo (Jump ’n‘ Run)

Rocco and Renwick ist ein  Indie Jump´en Run Spiel.Das Spiel welches grafisch an alte Retro Perlen aneckt behandelt die Abenteuer der beiden schrägen Charaktere Rocco und seinem Freund Renwick.Realisiert wird das Spiel mit dem Game Maker.Wir haben Zugang zur ersten Demo die auch einige Level beinhaltet.Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig: Mit den Pfeiltasten geben wir … weiter

Interview mit Robert Jung: Der Composer von Depraved

Replaying: Hallo Robert.Du bist der Game-Composer bei dem Indie Spiel Depraved. Kannst du uns erzählen wie Du zu diesem Projekt gekommen bist? Robert: David Tondl, der auch einer der Gründer und Spieleentwickler der neu-gegründeten “Evil Bite GmbH” ist, kontaktierte mich vor einem halben Jahr mit dem Wunsch, einen Soundtrack für das neu herausgekommene Spiel “Depraved” … weiter

Vorstellung: Cryptarium – mit Motion-Capture!

Erst kürzlich bin ich im Unity Insider Forum auf ein weiteres, spannendes Projekt gestoßen, das unser guter Malte natürlich schon länger kannte. Dieses Spielprojekt besteht aus schon erfahreneren Entwicklern und ich freue mich natürlich sehr einen Artikel hierzu auf unserem kleinen Blog veröffentlichen zu können. Ich schreibe hier von Cryptarium, einem roguelike Dungeon-Crawler mit Actiongameplay, … weiter

Vorstellung: Possum – Ein Projekt von Jordy Lakiere

Das Videospiele eine kreative Ader haben und auch von jenen erschaffen werden ist uns allen ebenso bekannt wie dem belgischen ( Flänischen ) Freelancer Jordy Lakiere. Der 1991 geborene Belgier arbeitet freiberuflich als 2D und 3D Künstler und war schon an mehreren kommerziellen Spiele Projekten wie etwa Divinity Original Sin, Dragon Commander, Cataclysm, dem Herr … weiter

Neuigkeiten zu Feudal Alloy: Erste Animationen aufgetaucht!

Das tschechische Studio Attu Games hat Neuigkeiten was die Entwicklung ihres einmaligen Mittelalter Spieles Feudal Alloy betrifft.So gibt es erste Animationen zum Kampf System,einigen Kampf Animationen vom Hauptcharakter und Bossen,dem generellen gameplay sowie einen Einblick in das fertige Inventar Interface.Bereits letzten Dezember hatten wir über den Indie Titel berichtet der mit einem wirklich einmaligen Art … weiter

Vorstellung:Devader- Ballerspiel aus einer Hand.

Ja ja das Entwickeln von Videospielen ist nicht einfach und es bedarf einiges an Know How und viel Kreativität um ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. Gerade bei uns in Deutschland gibt es sehr viele Einzelkämpfer die massiv Zeit und Geld investieren um ihr eigenes Projekt auf die Beine zu stellen.Das dabei auch … weiter

Vorstellung: Synthetic Age – Strategie mit Diablo flair!

Gerade bin ich beim Stöbern im Web auf ein neues Indie-Game gestoßen, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Eins vorne weg es handelt sich mal wieder um eine deutsche Entwicklung zu einem Genre, welches in unserer Szene, vor allem auf dem großen Markt, beinahe ausgestorben ist. Natürlich rede ich hier von Strategiespielen. Der hier vorgestellte … weiter

Vorstellung: Heroes of Delum – Kodo-Tag mal anders!

Dass ehemalige Warcraft-III-Modifikationen Vorbilder für erfolgreiche Spiele sind, ist keine Seltenheit. So wurde aus den damaligen Dota-Projekten Spiele wie League of Legends oder die offizielle Variante Dota 2. Nun haben zwei deutsche Indie-Entwickler sich von der Mod Kodo-Tag gründlich inspirieren lassen und heraus gekommen ist: Heroes of Delum. Bei diesem Spiel, das sehr viele Ähnlichkeiten … weiter

Zeal – kostenloser Shooter der alten Schule!

Die meisten Indie-Entwickler streben nach dem großen Traum eines Tages Einnahmen mit ihrem Spielprodukt zu generieren und im besten Fall ein eigenes Studio finanziell zu unterhalten. Das es neben den ganzen Entwicklungen auch Projekte gibt die einfach das Ziel haben uns Spieler zu unterhalten und kostenlos zur Verfügung stehen ist uns nicht auch ganz unbekannt. … weiter

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Kurzvorstellung: Guntastic-Retro Shooter für die Couch.

Dominik am 20.Juli 2019 um 15:07:36

Ludicrous Games wurde gegen Ende 2016 von den beiden italienischen Spiele Entwicklern Francesco Camarlinghi und Simone Ferroni gegründet.Das Indie Studio mit Sitz in Lucca versucht wie so viele Indie Entwickler auch ein Spiel für die Couch zu zaubern um den Charme der alten Münzeinwurf Automaten der 1990er Jahre wieder auf den Bildschirm zu bringen.Ihr Spiel trägt den Titel Guntastic und kann im Einzel als sowohl auch im Mehrspielermodus gespielt werden.Insgesamt vier Spielfiguren bekämpfen sich in blitzschnellen One-Shot-One-Kill Matches über mehrere Level welche alle paar Runden wechseln.In pixeligen Retro Kunststil werden übertriebene Schießereien dargestellt.Obwohl das Gameplay humorvoll und komisch wirken soll ist das Spiel gleichzeitig sehr wettbewerbsorientiert.Das Spielprinzip kennt im Grunde genommen nur ein Ziel: Den Gegner vernichten.Dazu stehen uns als Spieler ein riesiges Arsenal an Waffen,Powerups und Umweltfallen zur Verfügung.Trotz der großen Auswahl an Waffen und Möglichkeiten haben wir nur begrenzt Zeit diese einzusetzen.Jede Runde dauert nur fünfundzwanzig Sekunden.Ist die Zeit abgelaufen wird jeder Spieler der danach noch lebt gewaltsam getötet.Die Entwickler setzen bei ihrem Spiel das Prinzip leicht zu lernen,schwer zu meistern ein.Obwohl die Grundlagen schnell erlernt werden können bietet Guntastic vielfältige Spielmöglichkeiten so dass die Spiele nie das gleiche sind.Wie bereits geschrieben können wir das Spiel im Einzelspieler als auch zu viert online oder lokal im Mehrspielermodus zocken.Nicht nur die Grafik wird im Retro Look gehalten auch der Soundtrack im Spiel erinnert an die 16bit Ära.Die Liebe der beiden Entwickler zu den Videospiel und Filmklassikern der Vergangenheit wird sich in Guntastic widerspiegeln.

Im Spiel können wir die Umgebung zu unseren Vorteil nutzen.Die meisten Ebenen verfügen über dynamische Elemente um Feinde zu zerbrechen.Die Themes der Level sind sehr unterschiedlich und reichen von ägyptischen Gräbern über Schlösser und Städte bis zu Fabrik hallen.Guntastic soll noch dieses Jahr für den Windows PC sowie Mac erscheinen.Die Entwickler werden als Vertriebsplattform Steam verwenden.Der Preis ist mit 16 US Dollar meiner Meinung nach etwas zu Hoch angesetzt.Das Spiel liefert den Trailern und Screenshots nach zu urteilen aber genau das was es verspricht,die schnelle Action für zwischendurch.Eine Veröffentlichung auf einer Konsole hätte dem Titel sicher keinen Abbruch getan.Ich fand das es sich gelohnt hat euch von diesem Spiel zu berichten.Für einen Gaming Abend mit Freunden ist dieses Spiel sicherlich gut geeignet.

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The Seventh Warrior

Dominik am 7.Juni 2019 um 20:06:53

Wenn ihr mal ein richtig grafisch detailreiches Rollenspiel spielen möchtet kann ich an dieser Stelle The Seventh Warrior vom Indie Entwickler DerKIAS alias Marcel Eberhard empfehlen. Das Projekt befindet sich bereits seit Juni 2017 in der Entwicklung. Durch finanzielle Engpässe musste die Produktion jedoch häufiger in die Länge gezogen werden. Im Grunde ist The Seventh Warrior ein typisches RPG Maker Spiel wie so viele andere auch. Wie ich bereits am Anfang dieses Artikels erwähnt habe ist es die schicke Optik die einen schnell in ihren Bann zieht. Das ganze soll sich später 40 Stunden in eine Geschichte um den Dämonenlord Dark auf unseren Bildschirmen abspielen. Dark ein dämonischer Prinz im Satyr Stil erschaffen wurde vor Tausenden von Jahren mitsamt seiner Armee vernichtend geschlagen als er sich daran machte die Welt der Menschen zu erobern und ins Chaos der Hölle zu stürzen. Er wurde versiegelt eingesperrt womit er dem Schicksal seiner Gefolgsleute, welche ihren Tot fanden, entging. Tausend Jahre lang war Dark im Siegel gefangen doch die Geschichten um seinen dämonischen Kult wurden nicht vergessen und so geschah es das Abenteurer das Siegel brachen und den Prinzen zurück in die Welt der Sterblichen brachten. Im Glauben Dark kontrollieren zu können wurde die Welt abermals ins Chaos gestürzt. Doch trotz seiner Rachegelüste und dem Drang nach vernichtender Vergeltung muss Dark erkennen das die Welt welche er einst zu unterjochen versucht hatte nicht mehr die gleiche wie zu seiner Zeit ist. Zudem muss Dark feststellen das er nicht der einzige Bösewicht ist der es auf die absolute Herrschaft abgesehen hat.

 

Mit dieser Story versucht der Entwickler eine andere Erzählweise in welcher der geschlagene Unhold die Spieler Figur und Hauptcharakter ist welche sich durch eine Welt von Gefahren prügeln muss. Die für RPG Maker typische isometrische Ansicht die man vor allem auf einer Weltkarte gut in Szene setzen kann ist auch bei The Seventh Warrior unverändert ebenso das Kampfsystem das in einer retro Seitenansicht rundenbasiert gespielt wird. Wie so viele andere Entwickler ist auch DerKIAS ein Kind der 90er Jahre und somit ein totaler Super Nintendo Fanboy. Erst das Spielen von Zelda und anderen großen Spielen der damaligen Zeit brachten ihn zum Entschluss einmal selbst Hand an zu legen und ein eigenes Spiel zu kreieren. The Seventh Warrior ist fast ein 1 Mann Projekt. Lediglich für die Grafiken springt der Illustrator Mashiro Jin ein die er auch gekonnt in Szene setzt. Wann das fertige Spiel erscheinen wird ist beim derzeitigen Entwickler Stand schwer zu sagen und diese Frage kann nicht einmal der Entwickler selbst beantworten. Ein positives Signal an uns Spieler dürfte allerdings die Demo des Spieles sein welche uns schon mal einen Vorgeschmack auf das liefert was Mashiro Jin und DerKIAS derzeit entwerfen.

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Trail of Ayash – Überleben im alten Amerika!

Dominik am 21.Mai 2019 um 11:05:06

Es gibt immer mal wieder groß geplante Projekte welche die Fähigkeiten von Game Engines und Programmierer aufwand auf die Probe stellen. Eines davon ist das wohl zur Zeit in Entwicklung befindliche Open World Survival Spiel Trail of Ayash.In diesem Spiel katapultieren uns die Entwickler via Unreal Engine in das Präkolumbianische Amerika. Wir sind inmitten der wilden Leben der Ureinwohner und müssen uns neben spannenden Questreihen mit der Beschaffung von Lebenswichtigen Gütern beschäftigen.Das Spiel wird uns eine Vielzahl von Stämmen zum ausprobieren bereit stellen.

So wurden über 7 Indianerstämme in das Spiel aufgenommen: Innuit, Onondaga, Cree, Ojibway, Algonquian, Chipewyanm, Yupik. Alle diese Stämme haben ihre eigenen Zeremonien, Prüfungen, Geschichten und Mythen.So werden wir nicht nur mit dem Jagen oder zubereiten von Nahrung zu tun haben sondern auch mit Alpträumen kombiniert mit alten Geschichten von den Dorf Schamanen.Native amerikanischen Monster einschließlich: Adlet, Aglooik, Amagur, Hirsch Frau, Zwerge Cannibals, Dzoavitz, Headless Ghost Mishpeshu, Nanook, Owlwoman, Qailertatng, Qulupalik, Sedna, Skinwalkers, Swampwitch und Windigo werden unseren Geist kreuzen und uns auf geheimnisvolle Wege begleiten. Der Survival Part wird bei all diesen Spuk Geschichten natürlich nicht zu kurz kommen. Je nachdem für welches Geschlecht wir uns entscheiden werden unsere Aufgaben vielschichtig ausfallen. Als Indianerin werden wir mit dem Sammeln und Zubereiten von Speisen aus Pflanzlichen Quellen beschäftigt sein während ein männlicher Charakter mit dem Jagen und ganz Typisch verteidigen des eigenen Dorfes beauftragt wird.

In jedem der vielen Dorfgemeinschaften wird es unterschiedliche Quests geben in denen wir auf die Probe gestellt werden.Auch den individuellen Lebensstil der einzelnen Völker werden die Entwickler historisch korrekt wie möglich simulieren. Eine Mammut Aufgabe bedenkt man das 7 Stämme damit programmiert werden müssen. Neben all diesen Komponenten wird es uns aber auch,Stamm unabhängig, möglich sein alleine in dem alten Amerika umher zu wandern.Als Einzelgänger können wir zudem darüber entscheiden mit welchen Stamm wir uns gut stellen.Das erlaubt eine unabhängigere Spielweise als von Beginn an in ein Korsett aus Stammesrivalitäten gezwungen zu werden. Entscheiden wir uns für den Weg einen Stamm anzugehören werden wir mit einzigartige Totems, Statuen, Tipis, Kanus, Gebäude, Feuerstellen und große beeindruckende Dörfer mit eigener Hierarchie ausgestattet.Anders als beim einsamen Wolf sind wir in den Dörfern unserer eigenen Sippe mit zusätzlichen Aufgaben beschäftigt und können Freundschaften mit NPC`s besser knüpfen.

In die Simulation von Dörfern und Menschen wurden große Details investiert. Fortgeschrittene, historisch genaue KI: Wie bereits erwähnt, sind die Spielfiguren so programmiert, dass sie das Leben der amerikanischen Ureinwohner dieser Zeit simulieren. Das bedeutet, dass Frauen beteiligt waren, um Tiere zu häuten und zu putzen, Früchte zu sammeln, die Ernte zu ernten oder das Feuer zu machen. Sie verfügen über verschiedene handwerkliche Fertigkeiten, wie Körbe flechten oder das Zubereiten von Tierhäuten. Außerdem werden weibliche Charaktere Kinder großziehen und Brennholz sammeln.Wird unser Spielcharakter verwundet ist Heilkunst aus einer Mischung von Pflanzen, Kräutern und einem Hauch Spiritualität angesagt. So müssen wir im Spiel fortlaufend die Geister beschwichtigen um in ihrer Gunst zu stehen um Krankheiten und schlechte Omen zu überstehen.Selbstverständlich wird auch Handwerkskunst bei Trail of Ayash eine Rolle spielen allerdings nicht so primär wie bei anderen Spielen dieses Genres.

Schmuckhandwerk, inspiriert von echtem indianischem Schmuck,wird dafür da sein um die jeweiligen Geister milde zu stimmen.Das Kochsystem wird auf echten Rezepten alter Indianer Gerichten basieren und uns Vorteile beim Kämpfen und jagen geben.Wir sehen die Entwickler haben sich sehr viel vorgenommen für ihr Indie Spiel. Wie viel davon im fertigen Spiel umgesetzt werden kann ist noch nicht ab zu sehen. Trail of Ayash ist bisher nur für Windows PC vorgesehen. Für die Entwickler von Nowsky Gamedesign ist es das erste vollwertige Spiel.In der Vergangenheit hat das Team eher mit Mod-Projekten für Skyrim und den Klassiker Gothic von sich reden gemacht. Ein sehr ambitioniertes Projekt stellt Trail of Ayash auf jeden Fall. Ob es komplett so umzusetzen sein wird, wie die Entwickler sich das vorstellen, bleibt mit Spannung abzuwarten.

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Tarnishing of Juxtia – Pixel Fantasy.

Dominik am 30.März 2019 um 18:03:29

Tarnishing of Juxtia ist ein 2D-Action-Adventure, welches nach einem langen, brutalen Krieg zwischen zwei großen und isolierten Königreichen spielt. Das Reich des Schattengottes Drelium hat, nachdem es durch den Konflikt stark dezimiert wurde, eine unheilige Seuche auf das Reich der Göttin Juxtia geworfen. Die Krankheit verdarb das Volk und verdrehte deren Seelen und Körper. Verzweifelt schmiedete eine Göttin dunkle und helle Seelen und Körper zu einem Krieger zusammen. Wir können somit durch beide Welten reisen, den Schrecken des Krieges trotzen und den dunklen Gott selbst herausfordern. Diesen geheimnisvollen Krieger werden wir spielen.Die vom Krieg zerrissenen Reiche von Juxtia und Drelium wurden von den Folgen der Vergangenheit eingeholt. Leid und Wahnsinn haben die bisherige Schönheit der Welt verdrängt und Wunder in Greuel und Helden in Schrecken verwandelt. Aber an manchen Orten scheinen immer noch Fragmente von längst verlorener Herrlichkeit hervorzuhallen, um die Seelen zu finden, die sie suchen. Nicht alle Einwohner des Reiches sind in den Wahnsinn getrieben worden; einige behielten ihre Intelligenz und helfen uns als Spieler sogar bei unserer Suche. Sie haben auch ihre eigenen Aufgaben und unternehmen Reisen, die sich gelegentlich mit dem eigenen Ziel von uns überschneiden. Es liegt an uns, ob wir diesen anderen Charakteren helfen oder sie behindern – oder sie vollständig ignorieren.Die Welt wird extrem groß sein und die volle Breite der beiden Königreiche umfassen. Wir Spieler werden vergrabene Belagerungstunnel erkunden, riesige Trümmer und Ruinen des Krieges, uralte Ossuare, Observatorien und vieles mehr. Auf dem Weg dorthin wird uns die Natur der Welt offenbart, ebenso wie die Wahrheit ihrer eigenen Mission und Herkunft.Ein Schwerpunkt der Entwicklung von Tarnishing of Juxtia war der Aufbau eines reibungslosen, herausfordernden Kampfsystems. Es wurde viel Zeit aufgewendet, um die Animationen, Waffen und Bewegungen des Spielers auszugleichen, und obwohl noch viel Polierarbeit zu leisten ist, glauben die Entwickler, dass der derzeitiger Zustand des Spieles eine gute Ausgangsbasis für die weitere Entwicklungen darstellt.Feindliche Abwechslung in den Kämpfen ist auch ein Schwerpunkt, wobei der Spieler sich einer großen Anzahl von tödlichen und verschiedenen Feinden stellt. Im gegenwärtigen Zustand des Spiels reichen die Feinde bereits von dem fanatischen Kultisten Dreliums über die gedankenlos wandernden Maddenpuppen bis zu den hoch aufragenden, unsterblichen Hirschen, die durch die Felder streifen.Musik ist den Indie Entwicklern sehr wichtig, sowohl als atmosphärisches Instrument als auch als Werkzeug zum Geschichtenerzählen. Das Team hat den Komponisten Mariano Parisella dazu gebracht, die Musik für The Tarnishing of Juxtia zu komponieren, und bis jetzt war dessen Werk fantastisch.Obwohl die Entwickler mit dem bisherigen Kampfsystem zufrieden sind, sind sie nicht genau das, was Sie als unparteiische Partei bezeichnen könnten. Aus diesem Grund sucht das Team nach Leuten, um das Spiel zu testen! Der ideale Tester ist vorzugsweise jemand, der sich mit seiner Kritik nicht zurückhält und bereit ist, detailliertes Feedback zum Spiel und seinen Systemen zu geben. Wenn Ihr euch als Mitglied bewerben möchtet, könnt Ihr die Entwickler auf ihren Discord-Server nachfragen.

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Recursive Pain-moldawischer Shooter in der Entwicklung.

Dominik am 23.März 2019 um 13:03:58

Die Republik Moldawien ist neben Weißrussland wohl ein Land in Europa von welchen man aufgrund mangelnder Pressefreiheiten und anderen Repressalien wohl am wenigsten die Gründung einer Indie Videospielfirma erwartet.Das aber auch in Ländern wie Moldawien kreative Enthusiasten sich trotz schlechter wirtschaftlicher Lage hinsetzen um ihre Träume zu verwirklichen zeigt uns auch der Entwickler Alex Varvoid. Dieser nutzt die Einführung der von der europäischen Union unterstützten Marktwirtschaft und entwickelt sein eigenes Pc Spiel.Dabei handelt es sich um das Projekt Recursive Pain.Pain ist ein Multiplayer Shooter in einem Science-Fiction Seeting. Bis zu 16 Spieler werden in zahlreichen unterschiedlichen Maps gegeneinander antreten.Die Welten werden sich grundlegend in ihren atmosphärischen Begebenheiten voneinander unterscheiden.So wird es Karten geben auf denen eine sehr niedrige Schwerkraft vorhanden sein wird.Dies wird uns als Spieler die Möglichkeiten geben an Wänden herauf zu laufen oder stellenweise durch die Luft zu schweben.Bisher sind 7 Maps fertiggestellt worden.Der Shooter wird in einer third-person Ansicht dargestellt.Insgesamt soll es laut Entwickler 7 unterschiedliche Modus geben in denen wir unsere Shooter Skills ausprobieren dürfen. Welche genau das sein werden sind uns in diesem frühen Entwicklungsstadium leider noch nicht bekannt.Fest steht allerdings das es sehr flexible Spieleinstellungen geben wird.So wird auf ein automatisches Team Gleichgewicht geachtet welches dafür sorgt das Spieler anhand ihrer DK rate gleichmäßig in den Teams verteilt werden.Auch ein Ungleichgewicht in Form von mit Spielern unterschiedlich gefüllten Teams wird durch ein automatisches Anpassungssystem verhindert.Neu wird die sogenannte Echoortung sein.Mit dieser können wir unsere Spielfigur auch bei vollkommener Dunkelheit navigieren und feindliche Spieler orten.Die geliebte LAN Funktion,welche wir aus lang vergessenen Tagen kennen,wird laut Alex ihren Weg in die Spieloptionen finden.Für das Hosten von Online Servern wird es die Möglichkeit geben dedizierte Server zu eröffnen und beizutreten. Beide Netzwerk Optionen finden wir bei vielen heutigen Spielen nicht mehr. Recursive Pain wird mit der Unreal Engine realisiert.Das Spiel wird ausschließlich für Windows Pc erscheinen. Bei einem vorläufigen Gesamtpreis von knapp 7 US Dollar.Der Hauptzweck dieses Spiel zu entwickeln ist nach eigenen Aussagen des Entwicklers etwas völlig neues im Mehrspieler Genre zu erschaffen.Das testen,entwickeln und probieren von neuen gameplay mechaniken die in Online Shooter noch nicht umgesetzt wurden sind, sind der Ansporn für den moldawischen Entwickler.In einem so frühen Stadion der Entwicklung ein Urteil zu fällen steht uns keinesfalls zu.Aufgrund des uns zur Verfügung gestellten Materials lässt sich allerdings ein sehr ausgetüfteltes gameplay erkennen.Wenn es dem Indie Entwickler gelingt daraus noch mehr zu basteln und mit ansprechenden Maps und Interface zu versehen werden wir uns wieder melden und mehr über Recursive Pain berichten.Bis dahin wünscht Replaying Alex alles Gute auf seinem Weg ein neues Mehrspieler Spiel zu erschaffen.

 

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Vorstellung: Mechanic 8230 – Rätsel lösen in Ilgrot!

Dominik am 10.März 2019 um 11:03:52

Mechanic 8230 ist ein Indie Projekt der beiden moldawischen Entwickler Igor Tverdokhleb und Katherine Novakovskaya.Die Beiden tüfteln bereits seit dem 7.August 2016 an ihrem Point-and-Click-Adventure-Puzzle-Spiel.Als Grundgerüst dient die Blender Game Engine.Desweiteren kommen Programme wie Gimp und Krita zum Einsatz.Das Projekt ist bereits so weit fortgeschritten das demnächst eine Alpha Version erscheinen wird.In dieser werden wir bereits 3 Ebenen des Spiels antesten dürfen.Nach Aussagen von Igor dauert aber die Entwicklung länger als geplant.Da wie so viele andere auch die beiden Künstler ihr Spiel in ihrer Freizeit erstellen.In Mechanic 8230 geht es um die Welt der Mutanten in einer postapokalyptischen Welt mit Cyberpunk-Atmosphäre.Eine Umweltkatastrophe hat den Großteil der Oberfläche unbewohnbar gemacht.Doch eine alte rostige Stadt namens Ilgrot hat den Großteil des Infernos überstanden und trotzt allen Bedingungen die die Natur ihr auferlegt hat.Übrig geblieben sind nur zwei intelligente Arten welche nun den Planeten bevölkern.Sie sind direkte Nachfahren der Menschen und teilen sich in die Morsums und Crocols auf.Die Crocols sind robuste und starke Kreaturen, die sich wenig um die Umwelt sorgen. Die Morsums sind schwächer als Crocolas, anfälliger für Angriffe von außen, aber mit einer weiter entwickelten Intelligenz.Der Hauptcharakter des Spiels muss einen Weg finden die Stadt Ilgrot gemeinsam mit seinen Roboter freund zu verlassen.Um in der verseuchten Wildnis überleben zu können muss er außerdem alle Bauteile eines Schutzanzuges finden und sammeln.Der Weg dorthin wird mit vielen Rätseln gespickt sein.Auf diesem neuen Planeten der Bifrostya genannt wird gibt es auch noch andere Lebewesen wie zum Beispiel die sechsbeinigen Gesta, eine Art neue Hunderasse.Die meisten Lebensformen verkriechen sich unter eng vernetzten gigantischen Höhlenkomplexen wo sie ihre Nahrung in Form von Mummen und anderen finden.

 

Das Spiel ist eine Abenteuerquest wo die Interaktionen an Objekten und Details beschränkt sind.Das Hauptaugenmerk liegt auf Rätseln und dem finden von Questitems.Das Skript der Geschichte wird auf vielen verschiedenen Arten erzählt werden.So wird es Informationschips,die im Spiel für PDAs verstreut sind, geben.Die Chips erzählen Tratsch und Klatsch oder einige Geschichten aus dem Leben der Einwohner von Ilgrot aber auch Hinweise für Türcodes sind darin enthalten.Mechanic 8230 wird ein Einzelspieler Spiel mit recht großen Umfang an Möglichkeiten mit der Umwelt zu interagieren.In den kommenden Monaten wird die Alpha-Version der Demo in 3 Stufen erscheinen. Skizzen der 3. Ebene, die noch nicht veröffentlicht wurden haben wir als Dankeschön für diesen Artikel erhalten.

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Vorstellung: Defensive Task Force – Hilfe,die Kraken kommen!

Dominik am 8.März 2019 um 19:03:14

Defensive Task Force lautet der Titel des Spiels das von den zwei Neuseeländischen Freunden Tikiri und Zuricka zur Zeit entwickelt wird. Das Spiel ist mittlerweile so weit fortgeschritten das die zwei Entwickler ihre Beta bereits auf Kickstarter veröffentlicht haben. Doch um was für ein Spiel berichten wir hier? Defensive Task Force ist ein klassisches Tower Defensive Spiel. In diesem geht es darum mehrere Wellen von feindlichen Horden mit Hilfe von Verteidigungstürmen abzuwehren bevor die Feinde ihr Ziel erreichen und somit uns als Spieler Schaden zufügen. Den Hintergrund liefert ein Science-Fiction-Szenario. In diesem sind wir der Kommandant einer Minenplattform auf den fiktiven Planeten Delta Atheni. Außerirdische Wesen die als Kraken kategorisiert sind versuchen unseren Arbeitern das Leben zur Hölle zu machen. Als Commander der Sicherheitskräfte können wir dies natürlich nicht zu lassen und müssen Abwehrsysteme ( Türme ) bauen um die Produktion der Mine zu gewährleisten. Das ganze ist verpackt in einer schönen 3 Dimensionalen Umgebung. Insgesamt stellen uns die beiden Entwickler 20 Missionen mit mehreren nichtlinearen Aspekten und einen signifikanten Wiederspielwert zur Verfügung. Durch dynamisch erzeugten Hintergrundumgebungen wird jede dieser Missionen neu auf uns Spieler wirken. Das Gameplay ist flexibel ausgelegt für unendliche Angriffswellen an Gegnern sowie auch für normal auftretende Wellen. Insgesamt wird es 25 unterschiedliche Arten von außerirdischen feindlichen Einheiten geben. Jede dieser Einheiten wird eine einzigartige Herausforderung darstellen was von uns abverlangt eine sorgfältig geplante Kombination aller 10 Türme einzusetzen. Da jeder Turmtyp ein eigenes Angriffsprofil besitzt, ist es möglich mit einer Vielzahl an Turmkombinationen unterschiedliche Abwehrmechanismen zu entwickeln. Zusätzlich wird es einen tiefgreifenden Talentbaum geben bei diesem wir neue Attacken und Fähigkeiten erforschen können. Laut dem Entwickler soll dies das Hauptziel des Spieles untermauern, die Messlatte im Tower Defense Genre von Spielen höher zu legen. Um Defensive Task Force besser vermarkten zu können haben die zwei Entwickler eine eigene Firma, ChillX Ltd, gegründet. Aktueller Status des Spieles ist die Beta Phase. Bis zum Release, und bei erfolgreicher Kickstarter Kampagne wird es wohl noch ein bisschen dauern. Wir finden das uns vorliegende und zur Verfügung stehende Spiele Material zeigt schon einen tiefen Einblick in ein gut durchdachtes und ausgereiftes Spielprinzip. Wir wünschen den Beiden viel Erfolg bei ihrer Kampagne und das wir bald mehr von Defensive Task Force hören werden.

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Sand of Space -Felder anklicken,schiessen !

Dominik am 22.Februar 2019 um 20:02:50

Das Ein Mann Indie Entwickler Studio DM Studio Game arbeitet aktuell an seinem Erstling Sand of Space. Bei diesem Spiel handelt es sich um ein Runden basiertes Shooter Spiel mit Rollenspiel Elementen, welches in seiner optischen Form an den Klassiker Alien Invasion erinnert. In Runden in denen wir uns auf Hex Feldern navigieren können müssen wir uns auf dem, von der Erde, weit entfernten Planeten Trappist-1h gegen Außerirdische und Monster durchsetzen. Die Story hinter dem Ganzen ist zügig erklärt. Der Space Söldner Nighthawk bekommt ein verdächtiges zwielichtiges Angebot. Er ist der einzige Überlebende eines Raumschiff Absturzes auf dem Planeten Trappist-1h, einer einst sehr wohlhabenden Kolonie im All. Der Himmelskörper steht jedoch seit Jahren unter Quarantäne und ist von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten. Eine durch die Biologie der Umwelt um sich greifende Plage hat die stolzen Metropolen des Planeten in die Steinzeit zurück katapultiert. Nun kriechen Außerirdische Lebensformen, einst Ureinwohner von Trappist-1h, durch die Straßen und Gassen. Nighthawk völlig auf sich alleine gestellt muss nun, durch unsere Hände gesteuert, versuchen den Raumhafen der Stadt zu erreichen um ein funktionierendes Schiff zu finden um diesem Alptraum zu entkommen. Dabei durchqueren wir nicht nur die Straßen der Metropolen sondern müssen uns auch durch steiniges Ödland und trockene Wüsten kämpfen um die besagte Stadt mit dem Hafen zu finden. Obwohl nur eine einzige, uns unbekannte, Person Sand of Space entwickelt macht das Spiel in seinem jetzigen Stand einen mehr als guten Eindruck. Auch wenn so manche Texturen, man beachte einmal die Fensterscheiben in den Screenshots, sehr einfach gehalten wurden, macht der Gesamteindruck schon einiges her. Inspiriert hat sich der Entwickler von Spielen wie Fallout oder Dead Space sowie Filmen wie Aliens, The Thing oder Stasis lassen. Sand of Space basiert auf der Unity Engine, dem Liebling der Indie Entwickler. Für die Erstellung der 3D Modelle nutzt der Entwickler das Programm Autodesk Maya 2016. Mit der Hilfe von Substance Painter werden die Texturen gemacht. Das Interface sowie weitere 2D Grafiken werden in der neusten Version von Photoshop erstellt. Die Waffen im Spiel werden allesamt auf Fernkampf basieren. Schwerter, Dolche oder andere Nahkampfwaffen werden in diesem auf Schusswaffen spezialisierten Spiel nicht zu finden sein. Einen Mehrspielermodus wird es laut Entwickler leider nicht geben. Eine weitere Implementierung ist in Form von Body Modification geplant. So werden wir die Möglichkeit erhalten unseren Charakter mit Cyper biologischen Elementen wie etwa künstliche Augen und Glieder auszustatten um unsere Charakter werte zu verbessern. Geplant ist zum Beispiel das ein Kypernetisches Auge etwa die Sichtweite des Charakters auch bei Dunkelheit konstant hält. Somit haben wir dann auch bei Dämmerung mehr Hex Felder für Angriffsoptionen zur Verfügung. Obwohl der Planet Trappist-1h größtenteils verlassen sein wird, werden wir auch andere menschliche Lebensformen in Gestalt von NPCˋs treffen, die wir in Aufgaben begleiten oder beschützen müssen. Um mit diesen zu kommunizieren greift der Entwickler auf bekannte alternative Gesprächsformen wie etwa Comic Sprechblasen zurück. Ob er dabei auf eine eigens kreierte Font Schreibschrift zurückgreift oder bekannte verwendet ist uns nicht bekannt. Zur Zeit werden von Seiten des Studios noch einige Bug fixes durchgeführt um die Stabilität des Spieles zu gewährleisten aber auch um neue Features wie etwa das durchschießen von Glasscheiben zu implementieren. Wann Sand of Space erscheinen wird ist im derzeitigen Entwicklungszustand nicht zu sagen. Wie bei so anderen Projekten auch bleibe ich aber am Ball und werde ausführlich über weitere Änderungen berichten.

 

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Vorstellung: Cubers Arena – Hack & Slash mit Pixeln

Dominik am 22.Februar 2019 um 20:02:13

Was Ursprünglich ein kurzzeitiges Spiel für sich und seine Frau werden sollte entwickelte sich für Tomasz Dziobek aus Polen zu einem immer ernster zu nehmenden Projekt.Ich schreibe hier von Cubers einem Arena Spiel wie so viele andere auch und dennoch etwas besonderes auf das wir hier auf Replaying.de noch öfters ein Auge werfen werden.Tomasz ist in der Gaming Branche kein Unbekannter: Er ist Produzent bei Teyon einem polnischen Entwickler und Herausgeber von Videospielen.Seit 10 Jahren hat Dziobek bereits Erfahrung in der Erstellung von Spielen.Dabei sind ihm wirklich keine Themenfelder Neuland.Egal ob 3D-Kunst,Texturen,Leveldesign oder Animationen in allem hat der Produzent bereits Erfahrungen sammeln können und schöpft dieses Wissen nun in vollem Umfang aus um Cubers:Arena fertig zu stellen.Er selbst ist ein großer Fan von Action Spielen und Slashern insbesondere mit einem Couch-Modus.Dies waren die Inspirationen die Tomasz brauchte um mit der Unreal Engine los zu legen und für seine Frau ein interessantes Spiel zu entwerfen.Natürlich wird auch für jeden der es liebt Horden von Feinden zu zerschneiden etwas dabei sein.

Teyon, Tomasz Arbeitgeber, ist Entwickler und digitaler Publisher von Videospielen für große Plattformen.Das im Jahr 2006 gegründete Unternehmen hat sich seitdem ständig erweitert und verfügt mittlerweile über Niederlassungen in Lodz (Polen) und Tokio (Japan).Über 70 Mitarbeiter kann das Unternehmen mittlerweile zählen.Die Hauptzentrale befindet sich aber nach wie vor in Krakau wo auch die Firma gegründet worden ist.Teyon hat über eine proprietäre plattformübergreifende Technologie erfolgreich über 100 selbst entwickelte Titel veröffentlicht und viele weitere lokalisiert.Cubers:Arena ist jedoch ein privat Projekt von Tomasz und hat mit der Firma (noch) wenig zu tun.

In Cubers übernehmen wir die Figur mit dem Namen The Baller.Dieser wurde von seiner Familie in die Sklaverei verkauft.Anders als im römischen Reich müssen wir allerdings nicht den Kaiser davon überzeugen uns die Freiheit zu schenken sondern müssen stattdessen den Meister der Gladiatoren besiegen um uns in die Freiheit zu führen.In unserem Haupt-HUB im Spiel, einem Sklavenlager namens Oasis, können wir mit The Baller einen Schmied besuchen und Rüstungen und Waffen dort bei ihm erwerben und verbessern. Ein zusätzlicher Skillmeister kann ebenfalls aufgesucht werden um mächtige Fähigkeiten zu erlernen.Als dritte Option steht uns noch ein Jäger zur Verfügung bei dem wir Edelsteine in unsere Ausrüstung sockeln können.Wir dürfen als Spieler mehrere Modi auswählen darunter Kampagne,Koop oder Player versus Player Spiele.Das Spiel kann im Einzelspieler sowie im Mehrspieler mit bis zu 2 Personen gespielt werden.Die Arena Kämpfe sind sehr schnell und herausfordernd und erfordern von uns gute Reflexe und Koordination.Die Fähigkeit sich gleichzeitig sich in alle Richtungen zu bewegen und zu kämpfen gewährt eine bessere Kontrolle über das Schlachtfeld als andere Klick basierte Hack&Slash Spiele.Das Spiel bietet ein nicht so oft genutztes Friendly Feuersystem das es den Gegnern ermöglicht sich gegenseitig zu verletzen.Dadurch werden uns viele taktische Optionen offen gehalten.Es wird sehr viele Arten von Feinden geben insgesamt 25 einschließlich 4 Bosse.Die Kämpfe werden sich dynamisch gestalten mit sammelbaren Power-Ups und zerstörbarer Umgebung innerhalb der Arena.Von den Arenen wird es im Spiel ganze 4 Stück geben.Durch die vielen Fähigkeiten und Ausrüstungen zum Entsperren und Anpassen werden wir immer in der Lage sein verschiedene Techniken aus zu probieren.Insgesamt wird es 3 Arten von Koop und 5 Arten von Mehrspieler Modis geben.Ein Leaderboards-System wird außerdem auch einen Einzig in das Spiel erhalten.

Tomasz nutzt für die Erstellung der Grafiken 3DS Max und Photoshop.Etwa 70% der Produktion kommt aus seinen Händen für den Rest kommt ein Programmierer für Konsolen Umsetzungen und fortgeschrittenere Codierungen zum Einsatz.Einige Inhalte vom Spiel wurden aber auch von Freiberuflern umgesetzt.Cubers wird auf verschiedenen Plattformen erscheinen darunter Windows Pc,Switch,Playstation 4 und Xbox One.Ich finde dafür das Cubers Ursprünglich nur für seine Frau entwickelt wurde,wurde aus Tomasz Dziobek Projekt ein Spiel welches sich nicht verstecken braucht und uns in der Zukunft sicherlich noch sehr viel Spass bereiten wird.

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Waterloo3D – Unreal Engine machts möglich.

Dominik am 16.Februar 2019 um 18:02:31

Echtzeitstrategie ist in der Indie Szene neben Rollenspielen und Shootern wohl das Genre welches ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit bekommt.Dabei haben schon so manche Solo Entwickler versucht ähnliche Spiele wie die der Macher der Total War Reihe zu kreieren.Ein Studio das sich ein solches Projekt auf die Fahne geschrieben hat ist Plus Infinity Studios. Das Team rund um Chefentwickler Sivakumar Kanakraj plant einen neuen Strategietitel der mit der Unreal Engine realisiert werden soll.

Dazu haben die Entwickler am Code herum geschnibselt um mehr als 30.000 Skelette zu animieren und in Gefechte ziehen lassen zu können.Das Spiel wird Waterloo3D heißen und die schicksalhaften 100 Tage von 1815 nacherzählen. Darin schlüpfen wir in die Rollen der Armeen Napoleons,Großbritanniens oder Preußens.Um die Schauplätze so authentisch wie möglich zu gestalten griff Plus Infinity Studios auf Geodaten der zum damaligen Zeitpunkt finalen Orte zurück.Somit ist alles bis zum belgischen Bauernhaus,welches aus Geschichtsbücher und Bauzeichnungen entnommen wurde,sehr realistisch nachgebildet.Auch im Spiel werden wir unseren Einheiten Taktiken und Märsche erteilen die in den Militärdoktrinen der 1810Jahre üblich waren.Natürlich kann es auch sehr langweilig werden alles historisch korrekt nach zu spielen weswegen es auch so genannte Was-wäre-wenn Kampagnen ins Spiel ihren Platz finden werden.

In diesem Modus soll es sogar möglich werden seine eigene Armee zu erstellen.Wie das jetzt genau ablaufen wird ob man z.B. Truppentypen aus Franzosen und Engländern mixen oder frei erfundene Einheiten aufstellen kann ist uns im aktuellen Stand der Entwicklung nicht bekannt.Neben diesem Modus wird es noch mehrere Dutzend Minikämpfe und Gefechtsszenarien geben.Für Neueinsteiger in dieser Spielmechanik stellt der Entwickler umfangreiche Tutorials ingame bereit.Die Hauptkämpfe werden Waterloo, Quatre Bras und Ligny thematisieren.Wir Spieler werden mehrere kritische Ereignisse und Wendepunkte in der Hauptschlacht als getrennte Minikämpfe spielen können.Mit einem kleinen Kampagne Editor dürfen wir auch eigene Schlachtabläufe und Missionen gestalten.Spieler können 4 Schwierigkeitsgrade für die KI einstellen: Grouchy-Modus, Ney-Modus, Davout Modus und Kaisermodus.

Mit jedem dieser Modi wird die KI progressiv aggressiver und gerissener.Spielerisch kann man Kavallerie-Regimenter außer Kontrolle bringen wenn man mit Schrapnell Ladungen der Artillerie in sie hinein schießt.Man muss die Evolution der Linien verwenden, um ein Bataillon durch ein anderes zu führen (sowohl vorwärts als auch rückwärts).Wenn Infanterie in Rauch gehüllt ist kann sie keine Formationen ausführen.Bei übermäßigen Offiziersverlust können einzelne Regimenter gar keine Angriffs-oder Verteidigungsstellungen mehr machen.Die Entwickler planen einen Stresslevel der Einheiten einzubauen.Steigt der Stress und übersteigt eine gewisse Grenze können Truppen auch ohne Befehle feuern und flüchten.Das finde ich in diesem Bereich eine wirklich sehr sinnvolle Neuerung.Ob das Indie Studio letztendlich mit diesem Projekt Erfolg haben wird und ein paar tausend Verkäufe stemmen kann finde ich schwierig.Der Markt ist in diesem Bereich aufgeteilt zwischen den beiden Führern der Global Strategiespiele Paradox und Creative Assembly.Einen Angriff auf die Spiele der Total War Macher als Indie ist schon sehr gewagt.Trotz Unreal Engine wird da den Entwicklern wohl noch einiges an Arbeit bevorstehen.

 

 

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Vorstellung: The Siege and The Sandfox – Im Dunklen unter der Wüste

Dominik am 16.Februar 2019 um 18:02:57

Wer denkt ein 3D Entwickler ist in der modernen Welt hängen geblieben der irrt. Denn die beiden Produzenten des PS Vita Hits LittleBigPlanet, Aiden Howe und Olly Bennet, waren seit 2013 nicht müde und haben gemeinsam das Studio Cardboard Sword gegründet. Von zwei erfahrenen Experten der Spielebranche, denkt man an ihre Projekte in der Vergangenheit, würden wohl die allerwenigsten ein Indie Spiel im 2D Pixel Look erwarten, mich eingeschlossen. Denn nachdem die Beiden in den ersten 2 Jahren seit Studio Gründung das Kapital des Unternehmens in Beratung investiert hatten und einige Reihen an Spiele Ideen entworfen haben fiel der Hammerschlag letztendlich bei der Idee zu The Siege and The Sandfox. Doch um was genau handelt es sich bei diesem Titel? Ist es eine Innovation im Bereich der 2D Spiele oder doch eher schon durch gerührter Einheitsbrei den wir woanders schon einmal gesehen haben ? Bei Siege and The Sandfox schlüpfen wir in wunderschöner Pixel Grafik in die Haut eines unscheinbaren Diebes. Inmitten der Wüste liegt seine strahlende Stadt, ein eigenes Königreich. Doch so schön die Dächer des Palastes auch im Sonnenschein funkeln es herrscht Krieg und die Stadt steht unter einer unbeugsamen Belagerung. Wie es das Schicksal so will findet unser Dieb einen Verräter in den Reihen des Königs. Erst einmal entdeckt will sich dieser nicht so leicht der Gerechtigkeit überführen lassen und lässt durch eine List unseren Beutelabschneider fälschlicherweise anklagen und in den Kerker werfen. Neben dem Belagerungszustand ein weiteres Übel dem wir als Spieler entkommen müssen. The Siege and The Sandfox gibt unserer Spielfigur akrobatische Fähigkeiten mit denen wir die höhlenartigen Tiefen eines uralten unterirdischen Gefängnisses erforschen werden. Die Entwickler bezeichnen ihr Spiel als Stealthvania-genre. Dabei werden klassische Stealth spiele Elemente in Kombination mit typischen Metroidvania-Erlebnissen gekreuzt. Durch dieses zuvor nie benutzte gameplay will Cardboard Sword eine einzigartige Wendung im allseits präsenten Genre bieten. Tiefes, akrobatisches Kontrollsystem bestehend aus Wall running, kriechen und schleichen sowie Schwingen in einer offenen Welt mit neuen freischaltbaren Fähigkeiten. Durch den Einsatz der Unreal Engine 4 werden moderne Licht- und Partikelsysteme mit authentischer 2D Pixel Grafik gepaart. Durch ein Ambient Story Telling wird die Geschichte in eine tiefe Umgebung getaucht die einige Überraschungen unter dem Sand frei setzen wird. Das britische Entwickler Studio werkelt mit insgesamt 5 Programmierern und Künstlern an dem Projekt. Externe Teilzeit Entwickler sind ebenso an The Siege and The Sandfox beteiligt. Nach der ersten Runde des UK Games Fund und dem Unreal Developer Grant haben die Entwickler nun eine Partnerschaft mit Chucklefish geschlossen. Dies erlaubt eine noch höhere Fokusierung auf die Entwicklung des Spieles. Ich finde es einen äußerst ungewöhnlichen Weg ein 2D Spiel auf Basis der UE4 Engine zu entwickeln. Anstatt auf einen 2D Editor zu setzen in dem Tile maps und Sprites angeordnet werden, werden die Grafiken von The Siege and The Sandfox auf einer 2D Plane in eigentlicher 3D Umgebung erstellt. Sicherlich die Shader Effekte der Unreal 4 Engine sind verdammt gut aber ob das bei einem 2D Titel so gut rüber kommt? Ich zweifel da etwas. Nichts desto Trotz ist das Projekt spieltechnisch und auch grafisch sehr interessant. Ich kenne eigentlich seit Metal Gear kein anderes Schleichspiel das in 2D dargestellt wird. Ich bin gespannt wie das ganze letztendlich umgesetzt wird über eine Demo oder Beta Zugang würde ich mich sehr freuen. Vielleicht erfüllen mir die Entwickler von Cardboard Sword ja diesen Wunsch dann steht einem Testbericht nichts mehr im Wege 🙂

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Dongo Adventure – Auf Käsejagd mit einer Ratte!

Dominik am 8.Februar 2019 um 16:02:38

Blender ist nicht nur ein sehr gutes 3D Programm sondern bietet mit der Blender 3D Engine (BGE) auch ein mächtiges Werkzeug um eigene Spiele zu erstellen.Und genau das taten die beiden brasilianischen Zwillingsbrüder Paulo Ricardo Ribeiro und Paulo Henrique Ribeiro.Der Titel Ihres Werkes tauft sich auf den Namen Dongo Adventure.Es ist ein 3D-Plattformstil-Spiel das eine Side-Scroller Ansicht verfügt. Das Spiel wirkt auf den ersten Blick wie ein direkter Donkey Kong Country Abklatsch und das ist es durchaus auch.Ich bin ein großer Fan der damaligen Technik in welcher die country Reihe realisiert worden ist.Deswegen bin ich von der Grafik von Dongo Adventure auch sehr beeindruckt.Die Texturen wirken alle wie direkt von der Kamera aufgenommen.Nach eigenen Aussagen hat Ricardo diese selbst erstellt und mit der Hilfe von Blender 3D auch sämtliche Modelle,Animationen und die Programmierung umgesetzt.Für das Interface,das Menü und die Symbole sowie sämtliche anderen anstehenden 2D Grafiken hat ihn sein Zwillingsbruder geholfen.Die Produktion des Spieles dauerte genau 1 Jahr.Wie so viele andere Entwickler haben auch die Beiden das Spiel in ihrer Freizeit entwickelt.Die Story hinter Dongo Adventure ist schnell erzählt.Wir steuern eine Ratte mit einem Rucksack voller Käse und müssen uns durch mehrere Areale hüpfen um dann schlussendlich unserem Erzfeind, einer Katze,eins auf die Rübe zu geben.Die Levels sind alle sehr unterschiedlich und fordern uns mit immer neuen Hindernissen heraus.So sind wir einmal in der Küche eines Familienhauses unterwegs während wir an anderer Stelle durch die Kanalisation springen oder durch einen von Lurchen bewohnten Teich wandern.So manche Gegner Typen erinnern mich stark an das große Super Nintendo Vorbild.So gibt es auch in Dongo Adventure Bienen als Feinde die dank der schönen Texturen einen Hauch von Fotorealismus wirken.An anderer Stelle bekommen wir es auch mit Mäusefallen zu tun die uns mit Coins in Form von Käse anlocken.Das Spiel kostet gerade mal knappe 4 Euro und ist seit Dezember auf Steam verfügbar.

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Vorstellung: Fated Kingdom – ein digitales Brettspiel!

Dominik am 25.Januar 2019 um 22:01:43

Fated Kingdom ist ein Brettspiel aus russischer Entwicklung.Natürlich kein reines Spiel welches auf einem traditionellen Spielbrett mit echten Würfeln ausgefochten wird.Nun ja eigentlich schon nur halt auf digitaler Weise.Denn das Spiel wird direkt am PC simuliert.Bei diesem digitalen Brettspiel,welches sich noch in der Early Access Phase befindet, können wir mit bis zu 4 weiteren Mitspielern klassisches Tischerlebnis auf dem heimischen Monitor erleben.Im Gegensatz zu vielen anderen digitalen Brettspielen kontrolliert Fated Kingdom die Ausführung von Regeln auf der Softwareseite nicht.Die sind eindeutig in einem Regelbuch aufgeführt, das im Spielmenü verfügbar ist.Wie im realen Leben müssen wir Spieler selbst nach der Umsetzung der Regeln suchen.Die Regeln können auch nach gegenseitiger Absprache abgeändert und ergänzt werden.Wie am Spieltisch kann auch geschummelt werden was von der Software großräumig unterstützt wird.Am Beginn der Entwicklung haben es sich die Macher zum Ziel gesetzt uns Spielern die Freude an einem echten Spieltisch mit einem farbenfrohen Brett, Kartenspielen, Würfeln und Charaktermarken zu reproduzieren.Um dieses Ziel zu erreichen wurden alle wesentlichen Vorteile von Tabletop-Spielen umgesetzt um uneingeschränkte Handlungsfreiheit zu garantieren.Die Runden finden in Echtzeit statt und alle Aktionen der Mitspieler werden von ihnen selbst ausgeführt.Doch was wäre dieses düstere Fantasy Spiel ohne eine im Hintergrund treibende Story? Richtig nichts!Das Spiel spielt in einer düsteren mittelalterlichen Welt mit Fantasy-Elementen. Das Königreich Kinmarr war voller Monster, Untoten und Plünderer. Das Volk verließ die Felder, die lange Zeit keine Ernte eingebracht hatten und die gesamte königliche Armee marschierte in den Krieg und kehrte nie wieder zurück. Es schien, dass das Schicksal selbst möchte, dass das Land in den Abgrund von Chaos und Verzweiflung stürzt.Um den zahlreichen Unglücken zu widerstehen und die Kontrolle über das Königreich wieder zu erlangen, rief der König die Hilfe seiner treuesten Diener an und gründete 4 Gilden: Feudalpakt, Arkane Kommune, Pfadfinder und Erben von Kinmarr. Jede Gilde erhielt volle Handlungsfreiheit und einen klar festgelegten Vertrag: Zerstöre alles, was der heimischen Krone schadet.

Zu Beginn des Spiels sind bereits 10 Jahre vergangen, und in dieser Zeit haben die Gilden ihre Mission nicht erfolgreich abschließen können. Das Königreich schrumpfte auf die Hauptstadt, mehrere große Städte und kriegszerstörte Länder in näherer Umgebung. Es gibt keine klare Handlungslinie im Spiel, aber auf den Karten finden wir kurze Hinweise, auf denen wir etwas über die Welt und der darin lebenden Kreaturen erfahren können.Die Idee des Spiels besteht darin, alle coolsten Features von echten Tabletop-Spielen zu übertragen, ohne dass alle Objekte und vor allem Regeln vollständig skriptiert werden. Das Spiel kontrolliert die Ausführung von Regeln in keiner Weise und beschränkt uns Spieler außerdem nicht bei der Bearbeitung von Objekten. Natürlich sind einige Momente des Spiels noch in Skriptform. Zum Beispiel wird das Mischen von Decks automatisch durchgeführt.Ebenso bei den Grundfunktionen wie der Wahl der Farbe am Start und dem Zähler der Siegpunkte (Die Kugel in der Mitte). Die russischen Entwickler beschlossen auch, die „Zahlen“ zu nutzen, und vereinbarten eine zufällige Anordnung der Brettfelder und der „Hand“, in der wir Spieler eine Karte mit Fähigkeiten und besiegten Kreaturen erhalten.Das Spiel wird für ca 9 Euro im Steam Store angeboten.Noch befindet es sich in der Early Access Phase.Die Professionalität dieses Spieles kann man schon anhand der uns vorliegenden Mediendaten erahnen.Ich selbst habe das Spiel noch nicht ausprobiert oder angetestet. Allen uns zur Verfügung gestellten Inhalten haben wir von den Präsentationen der Entwickler entnommen.Ich fand dass das Spiel eine Erwähnung in unseren Indie Bereich auf jeden Fall Wert war.Schaut euch in der Galerie um und macht euch selbst einen Eindruck was Fated Kingdom zu bieten hat.

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Rocco and Renwick: Demo (Jump ’n‘ Run)

Dominik am 5.Januar 2019 um 12:01:45

Rocco and Renwick ist ein  Indie Jump´en Run Spiel.Das Spiel welches grafisch an alte Retro Perlen aneckt behandelt die Abenteuer der beiden schrägen Charaktere Rocco und seinem Freund Renwick.Realisiert wird das Spiel mit dem Game Maker.Wir haben Zugang zur ersten Demo die auch einige Level beinhaltet.Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig: Mit den Pfeiltasten geben wir die Richtung vor während mit den tasten A und S die Aktionen durchgeführt werden können. Die Funktion von A ist springen während S Angriffe auslöst.Die Auflösung ist leider kein full HD. Viel Spass beim zocken 🙂

Rocco and Renwick Demo
Demos « Downloads

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Veröffentlichungsdatum05-01-2019
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Interview mit Robert Jung: Der Composer von Depraved

Dominik am 23.Dezember 2018 um 09:12:59

Replaying: Hallo Robert.Du bist der Game-Composer bei dem Indie Spiel Depraved. Kannst du uns erzählen wie Du zu diesem Projekt gekommen bist?

Robert: David Tondl, der auch einer der Gründer und Spieleentwickler der neu-gegründeten “Evil Bite GmbH” ist, kontaktierte mich vor einem halben Jahr mit dem Wunsch, einen Soundtrack für das neu herausgekommene Spiel “Depraved” zu komponieren. Ihm gefiel meine bisherige Arbeit an anderen Spielen und wir kamen schnell ins Gespräch.

Replaying: War Depraved dein erstes Spiel bei dem Du die Soundtracks komponiert hast?

Robert: Ich mache das schon seit einer ganzen Weile. Neben der Musik für Spiele komponiere ich außerdem für Film und Fernsehen.

Replaying: Wie lange arbeitest du schon als Komponist für die Game Branche?

Robert: So weit ich zurückdenken kann, hatte ich meinen ersten “Auftrag” im Jahr 2002. Ein Kumpel von mir, der damals Informatik an der Universität in Halle studierte, hatte ein Spiel als Teil seiner Semesterarbeit entworfen und ich half ihm ehrenamtlich. Das machte so viel Spass, dass ich seitdem Spiele-Musik komponiere. Anfangs war das natürlich ein Hobby. Irgendwann waren unter meinen Projekten auch bezahlte Aufträge dabei.

Replaying: Gibt es für Dich Herausforderungen beim komponieren? Kommen Dir die Ideen immer frei aus dem Kopf oder hast du auch mal Momente bei denen Du dich von anderen Soundtracks
Inspirieren lässt?

Robert: Der berühmte Amerikanische Maler Chuck Close hat mal gesagt: “Inspiration is for Amateurs” – Inspiration ist für Anfänger. Wenn man eine Weile kreativ tätig ist, entwickelt man Arbeitsprozesse, die produktiv sind und funktionieren. Ich habe ständig Ideen im Kopf. Diese lasse ich immer in meine Arbeit einfließen. Als Teil des Arbeitsprozesses gehört auch, dass man mit dem Auftraggeber zusammen Ideen austauscht. Es passiert sehr oft, dass wir ein “Moodboard” erstellen – eine Sammlung aus bestehenden Soundtracks, Songs, Game-Art und anderen Ideen.

Auf dieser Basis beginne ich dann, erste Entwürfe zu machen. Das geht erstaunlich schnell. Die eigentliche Schwierigkeit ist eigentlich das Verzichten auf Ideen, das Loslassen, Kürzen, Wegwerfen – auch dass, worauf man nicht immer stolz ist: Das Versagen. Hat man sich die Frage gestellt: “Wie gut habe ich mit meiner Arbeit geholfen, dieses Spiel/diesen Film zu verbessern?” anstelle von “Wird meine Arbeit an diesem Projekt jetzt der große Durchbruch sein?” Wenn der erste Entwurf dem Kunden noch nicht so zusagt, dann beginnen wir wir noch mal aufs neue.

Natürlich habe auch ich, wie auch schon andere, Situationen erlebt, in denen man nicht wirklich auf einen Nenner kommt und man sich entscheidet, getrennter Wege zu gehen. Was viele nicht verstehen ist, dass selbst das Scheitern ein produktiver Prozess ist. Nur durch diese Situation erlangt man zusammen mit dem Entwickler oder auch Regisseur zur ultimativen Realisation seiner Vision. Dazu gehört auch das Wissen, welchen Weg man nicht einschlagen möchte.

Replaying: Depraved spielt ja im Wilden Westen. Gab es für dieses Szenario spezielle Anforderungen um die Musik entsprechend des Genre zu gestalten?

Robert: Die Anforderungen von Evil Bite waren recht hoch. Auch musste die Musik Lizenzfrei sein, da man Copyright Problemen auf Youtube und Streaming-Portalen aus dem Weg gehen und den Spielern den Spaß am Hochladen von Gameplays nicht verderben wolle. Ich hatte das Gefühl, dass bei einem Spiel dieser Kategorie ein Soundtrack entstehen muss, der etwas authentisches mit sich bringt. Dies gelingt nur durch Live-Aufnahmen mit echten Musikern. Also habe ich mal geschaut, was mit dem gegebenen Budget möglich sein kann.

Replaying: Arbeitest du mehr mit klassischen Musikinstrumenten oder setzt du auf digitale Software?

Robert: Ich arbeite sowohl mit klassischen Musikinstrumenten, als auch mit digitaler Software. Das hängt ganz davon ab, was für den Spieleentwickler möglich ist.

Replaying: Wie bist Du zur Musik gekommen?

Robert: Ich habe schon in sehr frühem Alter auf Objekten herum getrommelt und gesungen. Ich komme aus einer musikalischen und kreativen Familie. Da war es selbstverständlich, dass ich Instrumente erlerne.

Replaying: Glaubst Du das auch in dem Komponieren nicht immer die besten Fähigkeiten zählen sondern auch den Zahn der Zeit zu fühlen und dementsprechend Soundtracks zu kreieren?

Robert: Das ist in der Tat sehr wichtig. Allerdings gehört es als kreative Zugkraft auch dazu, gegen den Strom zu schwimmen und etwas Verrücktes tun zu können. Man kann dies sehr gut im Soundtrack für “Cuphead” hören und erleben.

Replaying: Du verdienst nach eigenen Aussagen kein Geld mit dem Soundtrack Bundle welches du für Depraved komponiert hast. Verdienst Du Geld mit deiner Musik zum Brot Erwerb oder ist das ganze für Dich ein Hobby mit dem du ein bisschen Geld verdienst?

Robert: In der Tat, wie ich bereits schon erwähnte, war es den Entwicklern von Evil Bite wichtig, dass die Musik lizenzfrei ist. Hierbei wird man nur einmalig vergütet und ich gewährte den Entwicklern eine bestimmte Nutzungslizenz. Ich verdiene den Hauptteil meines Unterhalts durch Aufträge als Freiberuflicher Komponist.

Es ist als Musiker nicht immer sehr einfach. Viele meiner Kollegen geht es sehr ähnlich – Die arbeiten dann bei IKEA oder geben abends Musikunterricht. Ich mache das nicht. Wenn man auf der Seite irgendwelche Nebenjobs annimmt, läuft man Gefahr da irgendwo hängen zu bleiben und auch die Zeit für Aufträge und eigene Projekte wird dann knapper.  Darum habe ich mich lieber darauf konzentriert, “Assets” zu produzieren. Material aus verschiedenen Projekten, welches mir ab und zu etwas einbringt. Eines davon ist z.B. “Fat Finger Error” (http://ffe.dreikelvin.nl/) – ein EDM-Projekt, mit dem ich auf Spotify und iTunes ein paar Cents dazuverdiene. Außerdem verkaufe ich Lizenzfreie Musik in meinem Onlineshop (https://www.dreikelvin.nl/shop).

Replaying: Welchen Einfluss hat für Dich die Musik in der Game Branche?

Robert: Musik macht einen großen Teil des interaktiven Erlebnisses aus und darf einfach nicht fehlen. Auch Spiele sind Storytelling und da gehört der Ton einfach dazu. Sie beflügelt, gruselt oder feuert Dich im 1 on 1 Match an.

Replaying: Hast du auch schon mal Auftritte in Bars oder Konzerten gehabt?

Robert: Ich habe mich in der Teenager zeit schon sehr früh ausprobieren können. Dann habe ich aber schnell gemerkt, dass mir das Auftreten vor einem Publikum nichts gibt – eher umgekehrt. Auf der Bühne habe ich das Gefühl, dass mir die Energie entzogen wird. Daher arbeite ich lieber hinter den Kulissen und lasse andere Künstler mit meinem Material auftreten. Das bedeutet aber nicht, dass ich keinen Spaß am Jammen mit Kollegen habe.

Replaying: Welchen Musikgeschmack hast du eigentlich? Komponierst Du auch das was dir persönlich gefällt oder ist es Dir egal welche Musikrichtung Du für ein Projekt auswählst?

Robert: Es ist verrückt. Ich fand mal Michael Jackson ziemlich cool und Die Prinzen. Dann Foo Fighters und Massive Attack. Schließlich hörte ich Frank Zappa und die Beatles. Im Moment bin ich bei Siriusmo, Neon-Indian und Youtube-Multitalent Jack Stauber. Als Multi-Genre-Komponist kommt man irgendwann zur Erkenntnis, dass dein Musikgeschmack mit persönlichen Lebenserfahrungen und dem Epochen wandel verwoben und im Grunde irrelevant ist wenn es um gute Musik geht. Tatsächlich gefällt mir jede Musik, wenn Sie gut geschrieben ist. Das kann auch mal eine Polka sein oder ein Otamatone-Metalsong. Ich bewundere viele Komponisten, tote und lebende. Einer davon ist zum Beispiel der kürzlich verstorbene Jóhann Jóhannsson.

Replaying: Was würdest du Anfängern raten, die noch keine großen Erfahrungen gemacht haben, beim komponieren zu beachten?

Robert: Stell Dir die Frage: brauchst Du dieses Gerät jetzt wirklich, um weiter zu kommen oder kannst Du das nicht auch mit anderen Tricks irgendwie hinbekommen? Ich hatte früher mal einen General-Midi Expander, eine MU100R – diese war absolut nicht dazu in der Lage war, für Synthesizer typische Geräusche zu erzeugen, wie beispielsweise das “Zwitschern” eines selbst-oszillierenden Filters. Nach langem Studieren der Anleitung, SysEx und Herumprobieren, bei denen Ich eine Menge über Sinuswellen und “Partials” gelernt habe, konnte ich so etwas simulieren – ganz ohne Filter. Es war nicht perfekt, aber schon irgendwie anders und es hat mich inspiriert. Später habe ich mir dann meinen Traumsynthesizer gekauft und dessen Filter kaum benutzt. Mir hat am Ende das Erforschen und Experimentieren mehr gebracht als das Akquirieren des Gerätes.

Replaying: Was sind deine nächsten Projekte? Auch wieder Games oder was ganz anderes?

Robert: Mal was ganz anderes: Musik für eine Aquaman-Parodie! In Kürze auf Youtube zu sehen. Ich poste dazu in den kommenden Tagen mehr auf Twitter (@dreikelvin) Außerdem arbeite ich gerade an einem Rundenbasiertem Battle-Game das in Polen entwickelt wird.

Replaying: Hast Du eine Webseite bei der wir mal rein schnuppern dürfen und uns einige deiner Lieder Anhören können?

Robert: Soundcloud ist noch immer die ultimative Anlaufstelle: https://www.soundcloud.com/dreikelvin. Mein Spotify-Profil für “Fat Finger Error” findest Du hier: http://ffe.dreikelvin.nl/.

Replaying: Robert wir von Replaying danken Dir für das Interview.

Robert: Vielen Dank auch von meiner Seite!

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Vorstellung: Cryptarium – mit Motion-Capture!

Dominik am 11.November 2018 um 16:11:39

Erst kürzlich bin ich im Unity Insider Forum auf ein weiteres, spannendes Projekt gestoßen, das unser guter Malte natürlich schon länger kannte. Dieses Spielprojekt besteht aus schon erfahreneren Entwicklern und ich freue mich natürlich sehr einen Artikel hierzu auf unserem kleinen Blog veröffentlichen zu können. Ich schreibe hier von Cryptarium, einem roguelike Dungeon-Crawler mit Actiongameplay, entwickelt von einem zwei Mann-Team unter Federführung von dem 3D Artist Thomas Schreiter.

Schreiter selbst ist seit dem Jahr 2005 bei der Spielentwicklung dabei. Er hat einige Kompetenzen vorzuweisen. So startete er als freier Mitarbeiter bei einer Spieleschmiede in Darmstadt. Als nächste Station in seiner Berufslaufbahn war er einige Jahre in der kommerziellen Spielbranche tätig. In Firmen wie damals Rocket Science Games arbeitete er als 3D-Modellierer an Spielen für Kinder. Als externer Partner entwickelte die Schmiede aber auch an großen Titeln wie Siedler 6 von Bluebyte mit.

Schreiter war unter anderem für die Gebäude des Spieles zuständig. Nebenher war er noch für die Veranstaltung der Dusmania beteiligt, die deutsche Untergrund-Spiele-Veranstaltung für alle Indie-Entwickler. Da dort auch Entwickler von größeren Studios anwesend waren konnte man dementsprechend Kontakte knüpfen. Zu dieser Zeit startete der 3D Künstler auch sein damaliges Projekt Hurrican welches eine Hommage an dem Amiga Klassiker Turrican war. Vor ungefähr 4 Jahren dann begann Schreiter mit der Entwicklung von Cryptarium, bei dem damals noch ganze vier Mann zum Kernteam gehörten. Auf Basis der Unity Engine ging der Startschuss der Entwicklung los. Durch das ständige Erweitern von Updates dieser mussten die Entwickler vieles wegen fehlender Kompatibilität umschreiben . Nach eigener Aussage hat sich dieser Schritt für die Entwicklung immer gelohnt da es immer wieder neue brauchbare Features gab die Schreiter für sein Projekt gebrauchen konnte. Thomas programmiert mit einer visuellen Scriptsprache die sich Playmaker nennt. Die Sprache ist ein zusätzliches Plugin für die Unity Engine. Damit auch Grafiker wie er, die kein C# beherrschen, die Möglichkeit erhalten ein Spiel zu programmieren. Für unerwartete Programmierarbeiten die Schreiter dennoch nicht umsetzen kann hat er einige Bekannte die ihm diesbezüglich aushelfen können. Die Idee zu Cryptarium entstand aus Inspirationen von Titeln wie the Binding of Isaac und Dark Souls. Im Unterschied zu beiden genannten wollten Schreiter und sein Team aber ein Spiel erschaffen welches klassische Hack`Slay Elemente beinhaltet aber gleichzeitig durch neue zufallsgenerierte Levels und dem integrieren von immer neuen Feinden einen Dauerspielspaß bieten kann. Genug der vielen Vorworte kommen wir endlich zum Spiel Cryptarium welche Story es bietet und was sonst noch alles dahinter verborgen ist.

Es waren einmal vor langer Zeit in einem anderen Universum 7 Königreiche die in Harmonie miteinander lebten. In der Mitte das größte Königreich umringt von 6 kleineren Reichen. Eines Tages wurde das mittlere Königreich von einem großen Meteroiden getroffen und teilweise zerstört. Die 6 Königreiche eilten zu Hilfe und halfen dabei das Königreich wieder aufzubauen. Im tiefen Krater des Meteroiden unter der Erde fanden Bergleute blau leuchtende Kristalle. Diese Kristalle hatten mächtige Fähigkeiten und waren sehr begehrt. Allerdings tauchten Nachts auch Stück für Stück immer mehr Monster und mächtige Kreaturen aus dem Krater auf. Die Menschen kämpften gegen die Kreaturen konnten aber bald gegen die Überzahl an Gegnern nicht mehr viel ausrichten. In einem Akt der Verzweiflung errichteten sie eine Riesige Mauer um einen großen Teil des Königreiches und versiegelten es mit einer magischen Barriere. Die Menschen nannten das Gebiet das Cryptarium. Eine Mischung aus Labyrinth und Krypta. Jahre vergingen und die Menschen wurden tollkühner. Es gab etliche Bergleute und Händler die aus dem Cryptarium Schätze und Kristalle bargen. Viele bezahlten mit dem Leben doch es gab einen regen Schwarzmarkt. Die Königin des restlichen mittleren Königreiches war außerdem sehr interessiert an den Kristallen und rief einen Wettbewerb ins Leben.
Jedes Jahr öffnet Sie das Cryptarium für eine kurze Zeit und die besten Kämpfer der 6 Königreiche können versuchen in das Herz des Labyrinths einzudringen um der Königin als Beweis einen Machtkristall zu besorgen. Der Kämpfer der es schafft winkt großer Reichtum.
Wir als Spieler sind ein alter abgehalfterter Söldner der aus Geldmangel und Schulden an dem Wettbewerb teilnehmen wird. Durch fortlaufende Quests wird die Geschichte immer weiter erzählt. Alternativ sind andere Erzählperspektiven wie findbare Schriftstücke von anderen toten Abenteurern möglich. Es gibt eine große Anzahl an Waffen und anderen Ausrüstungsgegenständen, die im Fantasy genre üblich sind, mit denen wir unseren Charakter bestücken können. Die Kämpfe erinnern ein wenig an Dark Souls in dem blocken und parieren einen wichtigen Bestandteil darstellen werden. Fallen und knifflige Parkours werden uns das vorankommen ebenfalls erschweren wie die unterschiedlichen Feindtypen. Zusammengefasst könnte man das Spiel als einen Dungeon Crawler mit vielseitigen unterschiedlichen Levels und einem Kampfsystem von Dark Souls betrachten. Leider wird Cryptarium aufgrund von mangelnden Netzwerk Programmierer Erfahrungen ein Einzelspieler Spiel werden. Für einen möglichen zweiten Teil, bei dem ein Coop Modus geplant werden könnte,hebt sich Thomas noch das Suchen nach einem Experten auf.

 

Die Charaktere im Spiel werden mit dem beiden Modellierungsprogrammen Maya und Zbrush erstellt. Auch zum sculpten kommen die beiden Tools zum Einsatz. Schreiters Kollege verwendet hingegen Cinema 4D. Substance Painter wird wie meistens üblich für die Texturen benutzt. Die Entwickler haben zu Beginn des Projektes noch Assets aus dem offiziellen Unity Store als Platzhalter eingesetzt. Im Laufe der Zeit wurden diese aber schrittweise und konsequent durch eigene Produkte ersetzt. Interessant wird es bei dem Erstellen der Animationen. Diese werden zu einem Teil per Hand kreiert und der Rest mithilfe von einem Motion Capture Anzug den Schreiter aus China sich besorgt hat. Da komme ich doch gleich noch zu einem zweiten Projekt des Künstlers. Dieser startet nämlich nebenbei sein eigenes Motion Capture Studio. Ziel dieser Unternehmung wird es sein für andere Studios Animationen anbieten zu können. Ich habe den Einsatz einer solchen Technologie bei Indie Studios noch nie gesehen und finde es spannend das uns die Entwickler einen Einblick in das Erstellen solcher Animationen gewähren. Cryptarium ist eine Mischung aus Hobby- und kommerziellen Projekt. Mögliche Zielplattformen werden Steam und der Playstatio-Store sein. Das Projekt kann direkt über Discord, Facebook oder patreon besucht und unterstützt werden.

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Bewertung: 5.0/5 (4)
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Vorstellung: Possum – Ein Projekt von Jordy Lakiere

Dominik am 10.November 2018 um 13:11:07

Das Videospiele eine kreative Ader haben und auch von jenen erschaffen werden ist uns allen ebenso bekannt wie dem belgischen ( Flänischen ) Freelancer Jordy Lakiere. Der 1991 geborene Belgier arbeitet freiberuflich als 2D und 3D Künstler und war schon an mehreren kommerziellen Spiele Projekten wie etwa Divinity Original Sin, Dragon Commander, Cataclysm, dem Herr der Ringe Kartenspiel, Rage of Bahamut und Dark Days Ahead beteiligt. Zu seinen Kunden die er sich über die Jahre angesammelt hat zählen bekannte Studios wie Larian Studios, Cubicle 7 oder Fantasy Flight Games. Für sein neustes Projekt, dem Arena spiel Possum, arbeitet er jedoch nicht für Studios oder andere Auftraggeber sondern in Eigenregie. Seine Begeisterung für die Bronzezeit und dem Mittelalter sowie seine Fähigkeiten beeindruckende Artworks und 3D Modelle zu erstellen haben ihn zu dem Entschluss gebracht einmal selbst Hand anzulegen und ein eigenes Indie Spiel zu entwickeln. Bei Possum handelt es sich um ein Action geladenes Arena Kampfspiel bei dem wir als Spieler in die Haut eines Gladiators schlüpfen und uns Etappenweise zu Ruhm und Ehre kämpfen müssen. Das Spiel basiert auf der Unreal Engine 4 und zeigt sich Optisch in einem bunten Cartoon Stil mit lustig ansehenden Figuren und Objekten. Ganz Klassisch erlangen wir nach jedem Sieg Ausrüstungsgegenstände wie etwa Waffen und Rüstungen und werden in Fertigkeiten investieren die unserer Spielfigur neue Moves beibringen. Obwohl ein Großteil des Spieles von Lakiere selbst erstellt wird hat er derzeit einige Probleme beim darstellen von flüssigen Animationen. Bewegte Bilder und Abläufe gehörten bisher nicht zu den Stärken des Künstlers. Mit Kurven und Trajektorien versucht der Entwickler die glatten Attack / Slash Animationen zu erstellen. Flaggen die im Wind flattern kann er aber ohne Probleme umsetzen. Mit einer neuen Kollisionserkennung sollen die Abläufe vom Zielen und Treffen mit dem Schwert möglichst realistisch umgesetzt werden. Im Spiel selbst wird es ein komplexes Kampfsystem geben bei dem wir bestimmen können welches Körperteil des Feindes wir treffen möchten. Schlagen zwei Schwerter aufeinander so wird die Kampfanimationen mit einem Ruckler unterbrochen und wir müssen unseren Angriff erneut gezielter ausführen. Auch bei den Sounds arbeitet Lakiere alles im Alleingang ab. Laut eigener Aussage hören sich aufprallende Schwerter realistischer an wenn man mit einem Löffel auf eine Gabel schlägt anstatt zwei echte Schwerter gegeneinander zu schlagen. So verwendet der Belgier zum Beispiel auch eine knackende Eierschale um Treffer auf Schilden darzustellen. Ich weiß zwar nicht ob sich das wirklich so anhören mag aber der Entwickler wird wissen was er zu tun hat. Auch die Zuschauer in der Arena werden auf das Kampfgeschehen reagieren und viele Freuden- und Fluch Geräusche von sich geben je nachdem wie sich der Kampf zu unseren Gunsten entwickelt. Auch in der Umgebung will Lakiere für ordentlich Abwechslung sorgen. So duellieren wir uns in Arenen des alten römischen Reiches, griechischer Theaterbühne, gallischem Dorf oder auch in Fernöstlichen Kaiserreichen. Letztes dürfte jetzt historisch nicht so genau zum Setting des Spiels passen macht aber optisch bisher einen soliden Eindruck. Wann genau Possum erscheinen wird steht noch in den Sternen. Bis jetzt ist der Entwickler damit beschäftigt alle Animationen und Bewegungsabhandlungen flüssig umzusetzen. Ein Großteil der Grafiken wurde bereits erstellt und der Indie Modellierer steht noch vor einigen Fragen zum Beispiel ob auch weibliche Charakter Einzug ins Spiel finden werden.

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Neuigkeiten zu Feudal Alloy: Erste Animationen aufgetaucht!

Dominik am 6.November 2018 um 19:11:10

Das tschechische Studio Attu Games hat Neuigkeiten was die Entwicklung ihres einmaligen Mittelalter Spieles Feudal Alloy betrifft.So gibt es erste Animationen zum Kampf System,einigen Kampf Animationen vom Hauptcharakter und Bossen,dem generellen gameplay sowie einen Einblick in das fertige Inventar Interface.Bereits letzten Dezember hatten wir über den Indie Titel berichtet der mit einem wirklich einmaligen Art Design aufwartet. Schaut euch doch die neuen bewegten Bilder an die auf mehr hoffen lassen 🙂

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Vorstellung:Devader- Ballerspiel aus einer Hand.

Dominik am 4.November 2018 um 21:11:29

Ja ja das Entwickeln von Videospielen ist nicht einfach und es bedarf einiges an Know How und viel Kreativität um ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. Gerade bei uns in Deutschland gibt es sehr viele Einzelkämpfer die massiv Zeit und Geld investieren um ihr eigenes Projekt auf die Beine zu stellen.Das dabei auch massenweise Fehlschläge entstehen die am Ende im schlimmsten Fall sogar zu einem finanziellen Fiasko führen ist ein großer Teil der Wahrheit hinter den ganzen Indie Entwicklern. Ähnliches musste auch der Programmierer Marc erfahren. Vor fast 9 Jahren bastelte dieser in seiner Freizeit an HTML5 herum und beschloss aus dieser Erfahrung heraus eigene Webprojekte zu gründen.Durch Inspiration von der Idee basierend auf Robocode,bei dem kleine Panzer sich bekämpfen, entwickelte er Cyberlympics – Panzer. Bei diesem ersten Versuch sollten mehrere KI gesteuerte Minipanzer automatisch in die Schlacht geschickt werden.Die Bots konnte Marc in Javascript programmieren und es konnten dadurch bis zu 100 Panzer gegeneinander antreten.Laut eigener Aussage lief das Spiel perfekt und es mangelte letztendlich an einer großen Hürde, den Spielern.Marc konnte für Cyberlympics nicht genug Leute begeistern was ihm auch im Marketing nur schwer gelang. Lange Rede kurzer Sinn Marc musste das Projekt aufgeben und widmete sich anderen Dingen im Leben.Bis er auf den Gedanken kam das es wohl besser wäre wenn die Spieler selbst die Kontrolle über die Fahrzeuge übernehmen könnten. Doch diesmal wollte er nicht mit Panzern hantieren sondern mit Rennfahrzeugen sein Glück versuchen.Somit war der Grundgedanke von Cyberlympics – Rennen geboren.Dies brachte natürlich auch komplett neue Probleme mit sich die der Entwickler lösen musste.Da vor allem die Perfomance stimmen musste.Eine Neustrukturierung und die Umstellung auf WebGL kosteten dem Single Entwickler einige Nächte was sich am Ende schließlich auszahlte da die neue Game Engine viel flüssiger lief.Aber Marc scheiterte auch an diesem Spiel.Diesmal lag es allerdings nicht an nicht vorhandener Spielerzahlen sondern an der Umsetzung des geplanten Mehrspielermodus.Den letzten Todestoß gab aber die Organisation cyberlympics.org die zeitgleich startete und einen Rechte Konflikt auslösen konnte.Nun jetzt habe ich aber genug von Marcs früheren Spiele Projekten geschrieben. Richten wir unseren Blick auf das was dieser Artikel erzählen möchte, nämlich Marcs erfolgreicheres Projekt Devader.

Devader wurde im Dezember 2015 während einer ZFX.info-Aktion (Game Jam) gestartet.Das Erstellen eines Einzelspieler Spieles erschien Marc reizvoller als das Werkeln eines Mehrspieler Titels.Eigentlich sollte Devader eine schnelle Nummer werden doch aus dem Projekt wurde ein 1,5-jähriges Unternehmen.Obwohl die Leistungen von Javascript sehr zugenommen haben blieb das Entwickeln eine Herausforderung.Vor allem das Abhandeln von mehreren Tausend Objekten mit Kollisionsabfragen war ein großer Lernprozess für den Programmierer.Doch um was genau handelt es sich bei dem Spiel Devader? Im Grunde ist es ein buntes altes an Retro Spiele angelehntes Ballerspiel.Wir steuern einen Mech der auf einem fremden Planeten gegen allerlei Ungeziefer kämpft.Dabei werden wir von unserem Raumschiff,das im Orbit seine Runden dreht,mit Luftunterstützung und Atomwaffen gedeckt.Der Inhalt des Spiel ist es das aggressive Spinnenwesen übernatürliche Kristalle auf dem Planeten zerstören und uns eben diese mit einem Hilferuf auf den Himmelskörper locken.Wir müssen mit einem großen Arsenal an Waffen die Kreaturen daran hindern die Kristalle zu zerstören.Dabei stellen wir Highscores in den unterschiedlichen Waffengattungen auf.Mit Upgrades können wir dann im späteren Verlauf des Spiels unsere Feuerkraft verstärken.Die Waffen haben folgende Eigenschaften die im Spiel relevant sein werden: Bounce (prallt ab von Wänden), Homing (Zielsuchend), Power (fetter, stärker), Multi (doppelter Schuss), Tree (Schuss teilt sich nach einer Zeit), Exploding (Beim Einschlag werden weitere Schüsse generiert die zufällig wegfliegen). Wir werden gegen massenweise Gegner antreten und gegen jedem Level ende einen Endboss gegenüberstehen.Die Feinde sind alle Gliederfüßer und andere Insekten.Auch einige Fabelwesen die im Science-Fiction Bereich angesiedelt sind wie etwa Tentakelmonster wird es geben.

 

 

 

 

 

 

 

Das Spiel ist eindeutig was für Shoot`em Up Enthusiasten.Die bunte Grafik und der eher hektische Spielstil sagen nicht jedem zu.Es gibt außer dem Knacken von Highscore punkten auch keine weiteren Spielziele.Das Feuerwerk welches uns das Spiel auf den Bildschirm zaubert erzeugt einiges an Action und Knall Effekten. Für ein Einmann Projekt lässt sich Devader durchaus sehen.Der Entwickler Marc hat bereits auf Steam Greenlight mit 230 Ja Stimmen grünes Licht erhalten. Wer jetzt mit dem Gedanken spielt Devader probeweise anzuspielen der sollte nicht verschreckt werden einen Fehlkauf zu tätigen.Marc stellt für sein Spiel eine kostenlose Demoversion bereit. Anzocken ist also ohne Probleme möglich.Nach eigener Aussage hat Marc große Probleme mit dem Marketing seines Spieles.Wir hoffen wir konnten ihn mit diesem Artikel etwas helfen sein Spiel bekannter zu machen.Auch wenn Devader es nicht vermuten lässt. Hinter diesem Spiel steckt eine Menge Zeitaufwand und Arbeit und wir finden Devader hat es verdient eine Erwähnung zu erhalten auch wenn das Spiel nicht jedermann zusagt und kein großer Titel ist.

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Vorstellung: Synthetic Age – Strategie mit Diablo flair!

Dominik am 26.Oktober 2018 um 20:10:34

Gerade bin ich beim Stöbern im Web auf ein neues Indie-Game gestoßen, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Eins vorne weg es handelt sich mal wieder um eine deutsche Entwicklung zu einem Genre, welches in unserer Szene, vor allem auf dem großen Markt, beinahe ausgestorben ist. Natürlich rede ich hier von Strategiespielen. Der hier vorgestellte Titel Synthetic Age vereint so vieles welches seiner zeit vor allem bei der Warcraft 3 Modifikation Civilization Wars so populär in Erscheinung getreten ist. Das Spielprinzip ist einfach gehalten. Wir bauen eine Basis und errichten Gebäude die Einheiten produzieren welche auf vorgegebenen Pfaden auf die feindliche Basis zu marschieren. Verteidigungstürme können wir als Spieler nicht bauen sondern sind auf den Eingängen zur heimischen Basis vor platziert. Wir können diese jedoch ausbauen und mit immer stärkeren Upgrades ausrüsten. Dabei empfiehlt es sich das wir gegen die drei Einheitentypen: Lebend, Hybrid und mechanisch wirksame Abwehrwaffen errichten. Die Entwickler setzen bei den Streitkräften auf verschiedene Wesen und Kreaturen die jeder Spieler erforschen und rekrutieren darf. Wir haben es bei diesem Spiel nicht mit vordefinierten Fraktionen zu tun sondern können uns in einem riesigen Forschungsbaum aussuchen welche Truppen wir ins Gefecht senden. Der Forschungsbaum wird eine Größenordnung von 50 bis stolze 100 Fähigkeiten verfügen in denen wir uns wild austoben können und allerlei verschiedene Experimente durchführen können. Das ganze Spiel ist in einer isometrischen 2D Perspektive verpackt die mit wirklich sehr schönen Grafiken ausgearbeitet worden ist. Das Spielprinzip der W3 Mod Civilization Wars mag jetzt nicht jedermanns Sache sein aber mit diesem vorhandenen Grundgerüst in Kombination mit den vielen schönen Grafiken und Spielmöglichkeiten könnte Synthetic Age eine Lücke füllen von der es noch nicht so viele Vertreter gibt. Die Maps werden wie beim Vorbild ( oder wie in fast jedem Shooter ) in drei Pfade aufgesplittert sein. Jeweils 2 Teams, bestehend aus bis zu drei Spielern, werden darauf gegeneinander antreten. Spezialisierungen durch Forschung in die Einheiten können schnell einen Vorteil erbringen, wobei es zu jeder Einheit auch eine konternde Einheit geben wird. Zwischen den Stützpunkten der Spieler wird es eine Reihe ziviler Gebäude geben die auch ihre Vorteile bei Inbetriebnahme haben werden. Einige dieser Vorteile werden die Erhöhung des Einheitenlimits sein, mit dabei werden auch Bauten sein die für die Forschung von entscheidender Bedeutung sind sowie Bonusressourcen wenn man eine bestimmte Route hält.

Wo wir gerade bei Ressourcen sind, die wird es im Spiel in Form von Energie geben. Durch bestimmte zivile Gebäude können wir Spieler den Energiespeicher um eine vordefinierte Menge erhöhen. Zu was genau wird die Energie im Spiel beitragen ? Wie bei anderen Echtzeit Strategietiteln auch benötigt man zum Forschen und Bauen eine Ressource. Im Fall von Synthetic Age ist dies die bereits erwähnte Energie. Anders als jedoch in anderen Spielen, bei denen die Ressource durch Sammler Einheiten zusammen getragen wird, wird die Energie in bestimmten Intervallen an die Spieler ausgeschüttet.Die feindliche Versorgung kann man u.a durch Stehlen mit Spionagetruppen die Energie entziehen. Ganz bitter wird es für den gegnerischen Spieler sein wenn man einen von den drei Pfaden mitsamt seinen Checkpoints komplett dominiert.Dadurch wird es möglich sein die feindliche Energie Versorgung lahm zu legen. Das halten dieser Checkpoints hat aber nicht nur auf unsere Ressource Einfluss. So können auch spezielle Bonis wie etwa eine erhöhte Angriffskraft ausgeführt werden, wenn wir einen der besagten Checkpoints über eine gewisse Zeit lang halten. Da Synthetic Age durch Civilization Wars inspiriert worden ist können wir unsere Einheiten nicht selbst steuern oder Formationen zu weisen. Aus diesem Grund ist es von entscheidender Bedeutung wie wir unsere Kasernen auf der Karte platzieren. Durch ungeschicktes positionieren können wir eine fehlerhafte Formation auslösen die unseren Einheiten im Kampf etliche Minus punkte garantiert. Da die Truppen automatisch auf den Pfaden laufen und versuchen werden sich zur feindlichen Basis durch zu kämpfen ist es sehr wichtig eine gewisse Anordnung beim Bauen der Gebäude einzuhalten. Wer die Warcraft 3 Mod kennt weiß auch das Truppen mit immer stärkeren Upgrades versehen werden können. Durch das Stein und Schere Prinzip können in
Synthetic Age spannende Taktiken ausprobiert werden. Wie ich bereits im Text weiter oben beschrieben habe wird es die drei Typen Lebendig, Hybrid und mechanisch geben. Die unterschiedlichen Einheiten haben auch so ihre Eigenarten. So sind lebendige Truppen sehr anfällig gegenüber Feuerschaden während mechanische Soldaten einen wissentlichen Nachteil haben wenn sie Schock- oder Blitz angriffen ausgesetzt sind. Die dritte Rasse der Hybriden weisen im Gegensatz zu den beiden anderen keine Nachteile auf. Ihre Schwierigkeit wird darin bestehen Sie überhaupt rekrutieren zu können. Man wird lange forschen müssen um in den Genuss der Hybriden zu gelangen. Eine der Besonderheiten des Spiels ist es u.a das manche Soldaten mehrere Waffensysteme besitzen die nacheinander abgefeuert werden können. Als Beispiel führen die Entwickler einen Mech vor der Geschütze am Bauch, einen Flammenwerfer am Arm und eine Minigun besitzt. Doch auch solche Waffenkolosse haben ihre Schwächen und so wird der wandelnde Roboter ziemlich alt gegen Flugeinheiten aussehen. Jede einzelne Waffe muss durch Upgrades erst einmal erforscht und angebracht werden bevor sie ihre verheerende Wirkung entfalten kann. Die verschiedenen Effekte der Waffen werden wie folgt gelistet.Heilung: Heilt Verbündete anstatt Schaden zu machen. Feuer: Macht zusätzlichen Schaden an lebenden Einheiten.Schock: Macht zusätzlichen Schaden an mechanischen Einheiten.Gefrierend: Reduziert Angriffsgeschwindigkeit vom Gegner.Flächenschaden: Waffe macht in einem Umkreis bei allen Einheiten Schaden.Rüstungsdurchdringung: Ein Teil der Rüstung wird ignoriert.Gebäudevernichtung: Mehr Schaden an Gebäuden, weniger an Einheiten. Damit sind alle Varianten ausgeführt die wir nutzen können um unseren Gegner das Leben zur Hölle zu machen.

Im letzten Abschnitt möchte ich euch die Entwickler und die Tools vorstellen ohne die es dieses Projekt höchstwahrscheinlich nicht geben würde. Hauptentwickler von Synthetic Age ist der 31 Jahre alte Stefan der als Ideengeber maßgeblich dafür verantwortlich ist das aus einer Mod für ein über 15 Jahre altes Spiel eine Stand Alone Version entwickelt wird. Anfang des Jahres 2014 beschäftigte er sich mit der Entwicklung von Videospielen und hatte etliche Candy Crush und Space Invader Klone programmiert um festen schritt in die Spielentwicklung zu bekommen. Aus dem Einzelkämpfer und einem ehemaligen Arbeitskollegen formte sich ein kleines Team welche die Idee verfolgt mit Synthetic Age ein neues Echtzeit Strategiespiel auf den Markt zu bringen. Zu Beginn der Entwicklung hatte Stefan noch beides, Programmierung und Grafik, ausgeübt.Da dies schnell zur Erkenntnis reifte das alles auf einmal zu viel des guten ist entschied sich der Entwickler die Erstellung von Grafiken auszulagern und sich nur noch um die Programmierung zu kümmern. Alle Mitglieder des Indie Teams arbeiten in festen Arbeitsverhältnissen und realisieren Synthetic Age in Ihrer Freizeit.Das Spiel wird mit der Visual Studio 2013 Community Edition entwickelt.Für den MapEditor wurde XNA + Windows Forms benutzt.Monogame tritt als Engine in Einsatz. Für die Grafikerstellung wird mit dem 3D Programm Blender,3d-Coat und CrazyBump gearbeitet.Auch kostenlose Software wie Gimp oder Paint.Net treten bei der Nachbearbeitung der Grafiken zum Einsatz.

Mein Fazit zum noch nicht fertig gestellten Spiel:

Spiele wie LoL machen es vor. Man bastelt aus einer Mod ein eigenständiges Spiel das man mit einer gehörigen Portion Grafik und Spielelementen ausbessert und schon ist ein neues Spiel entstanden. Beides sehe ich bei Synthetic Age und muss sagen die Entwickler geben wirklich vollen Einsatz um ein grafisch rundes Spiel zu entwickeln. Mir gefällt vor allem der Grafikstil der sehr einheitlich wirkt und ein echt stimmiges Gesamtbild des Spieles präsentiert. Es zeichnet die düstere Atmosphäre die den Hintergrund des Spieles in einer Apokalyptischen Welt abbildet. Stellenweise fühle ich mich beim betrachten der Screenshots an die guten alten Diablo 2 Zeiten erinnert. Natürlich darf ich nicht vergessen mir vor Augen zu halten dass das ein Echtzeit Strategiespiel ist welches in so schauerlicher Atmosphäre vor meinem Monitor dargestellt wird. Den aktuellen Informationen im Spiele Programmierer Forum zur Folge wird weiterhin fleißig an dem Titel gewerkelt.Wann das Spiel erscheinen wird ist momentan nicht sicher zu sagen.Fest steht ich werde auf jeden Fall weiterhin einen Blick auf dieses Projekt haben.Denn grafisch so überzeugend hat mich im 2D Bereich selten so ein Spiel.Die meisten Titel werden entweder im einfachen Pixel Look gehalten oder setzen ganz auf einen Cartoon Stil. Ich wünsche den drei Entwicklern viel Spaß beim programmieren und hoffe das aus Synthetic Age ein richtig gutes Spiel wird.

Anmerkung der Redaktion: Für weitere Infos rund um das Projekt kann auch die Webseite der Entwickler https://synthetic-age.com/ besucht werden.

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Vorstellung: Heroes of Delum – Kodo-Tag mal anders!

Dominik am 28.August 2018 um 11:08:44

Dass ehemalige Warcraft-III-Modifikationen Vorbilder für erfolgreiche Spiele sind, ist keine Seltenheit. So wurde aus den damaligen Dota-Projekten Spiele wie League of Legends oder die offizielle Variante Dota 2. Nun haben zwei deutsche Indie-Entwickler sich von der Mod Kodo-Tag gründlich inspirieren lassen und heraus gekommen ist: Heroes of Delum. Bei diesem Spiel, das sehr viele Ähnlichkeiten mit der Warcraft-Mod besitzt, müssen wir Spieler Monsterhorden ausschalten indem wir Verteidigungstürme und Mauern errichten. Das Genre lässt sich in ein Echtzeit Strategie- und Überlebensspiel einordnen. Mit der Möglichkeit Heroes of Delum auch im Multiplayer-Koop mit bis zu 5 Spielern zu zocken ist das Spiel noch spaßiger und herausfordernder. Die Maps auf denen wir unsere Türme errichten ist immer zufallsgeneriert was für eine größtmögliche Abwechslung sorgen soll. Durch das sammeln von Ressourcen wie Gold und Holz schaffen wir die Voraussetzungen unsere Verteidigungsanlagen zu bauen. Das Ziel im Spiel ist es zu überleben. Mithilfe von Skills und dem zusammenarbeiten der Spieler im Multiplayer gilt es so lang wie möglich am Leben zu bleiben. Sind die Monster zu Spielbeginn noch recht harmlos werden sie im Verlauf des Spiel Geschehens immer stärker und gehen auch raffinierter vor. Als Spieler müssen wir unsere Basis anpassen denn es gibt Feinde die fliegen können, unsichtbar sind oder so klein sind, dass sie zwischen die Mauern schleichen können. Obwohl Heroes of Delum einen Einzelspieler Modus besitzt, ist es alleine sehr schwierig das Spiel zu meistern weswegen auch die beiden Entwickler Chy und Linko dazu raten im Koop-Modus zu spielen.

Den Entschluss Heroes of Delum zu entwickeln führte auf den Programmierer Chy zurück. Dieser wollte einen Freund überzeugen, dass es möglich ist ein Multiplayer Spiel zu entwickeln bei dem viele Einheiten synchronisiert werden müssen. Zum damaligen Zeitpunkt war das Spiel noch ein 2D Prototyp. Mit den Grafiken und Assets des Künstlers Linko wurde daraus schon sehr bald ein ansehnliches Spiel weshalb die beiden Entwickler beschlossen Heroes of Delum für das Steam Greenlight Programm zu entwickeln und anschließend zu veröffentlichen. Voraussetzungen bei der Entwicklung gab es bei beiden nicht da Sie keine klare Voraussetzungen hatten. Als Grundbaugerüst diente für das Spiel die Unity Engine. Zum einen hatten die beiden Spielentwickler bereits Erfahrungen mit der Engine und die kostenlose Verfügbarkeit dieser war für das low budget Projekt mehr als Vorteilhaft. Durch das regelmäßige Updaten der Engine war ein Programmieren auf aktuellsten Stand immer möglich. Neben Unity kamen bei der Produktion noch die Programme Blender, für die 3D Modelle, und Photoshop für 2D Arbeiten zum Einsatz. Die Soundeffekte und Musik wurde mit dem kostenlosen Tool Audacity verwirklicht. Es war für die Entwickler nicht immer einfach während der 3 Jahre langen Produktion immer am selben Projekt zu arbeiten weshalb es auch einige Pausen und Motivation löcher gab.

Heroes of Delum ist für Windows PC, Linux und Mac OS X verfügbar. Das Spiel kann für wenig Geld bei Steam erworben und gezockt werden. Die Entwickler versorgen das Spiel regelmäßig mit kostenlosen Updates und da zur Zeit auch nicht an einem Nachfolger getüftelt wird, wird sich dieser Zustand in naher Zukunft voraussichtlich auch nicht ändern.

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Zeal – kostenloser Shooter der alten Schule!

Dominik am 22.Juni 2018 um 16:06:52

Die meisten Indie-Entwickler streben nach dem großen Traum eines Tages Einnahmen mit ihrem Spielprodukt zu generieren und im besten Fall ein eigenes Studio finanziell zu unterhalten. Das es neben den ganzen Entwicklungen auch Projekte gibt die einfach das Ziel haben uns Spieler zu unterhalten und kostenlos zur Verfügung stehen ist uns nicht auch ganz unbekannt. Da erinnere ich mich zum Beispiel liebend gerne an einen Bomberman Klon den ich damals mit einem Kumpel auf der Freeware Rubrik einer Gamestar DVD entdeckt und unzählige Stunden gespielt hatte. Das es mittlerweile aber auch Spiele gibt die technisch sowie spielerisch einiges mehr als Bomben legen und werfen zu bieten haben beweist uns dieser Tage das Projekt Zeal von dem deutschen Entwickler Henrik Wollmann. Was es mit diesem Spiel auf sich hat erfahrt ihr in diesem Artikel. Zeal ist ein Spiel das wohl auf unserem Blog hier auf Replaying bestens zugeschnitten ist. Es handelt sich um einen 3D Arcade-Shooter der an die guten alten Zeiten von Titeln wie zum Beispiel Serious Sam anknüpft. Trashig und Spaßig ist das Motto der Entwickler. Die Geschichte will sich nicht ganz so ernst nehmen und uns Unterhaltung mit viel Knall und Witz liefern. Bevor ich auf die Besonderheiten des Spiels eingehen möchte, möchte ich noch kurz die Vorgeschichte zum Hintergrund der Story erörtern.

Zeal ist der Name eines Planeten der ungefähr 700 Lichtjahre von unserer guten alten Erde entfernt im All herumtorkelt. Obwohl dieser Himmelskörper in seiner Erscheinung das gleiche Ebenbild präsentiert ist er doch um das 20fache kleiner als unser blauer Planet. Auf diesem kleinen Prellball bestimmte eine lange Zeit lang ein Kaiserreich die Geschicke der Bevölkerung und verbreitete Frieden und Wohlstand. Doch an einem schicksalhaften Tag wurde der Herrscher gestürzt und die gut funktionierende Gesellschaft ins Ungleichgewicht geschleudert. Als Folge dieses politischen Wechsels geriet die Wirtschaft durcheinander und die Kluft zwischen Arm und Reich wurde immer größer. Auf dem dominierenden Kontinent lebte das Volk der Novacrons. Diese sind im Besitz der fortschrittlichsten Technologien und besitzen einen beachtlichen Wohlstand. Und wie es die Gesetze der Größenordnung so bestimmte lebten auf dem kleinsten Kontinent auf die ärmlichen Rudra. Deren einzige Möglichkeit zu Überleben bestand in der Arbeit der Landwirtschaft und dem abbauen von Erzen in den vielen Bergwerken. Doch eine glückliche Fügung ließ zu das der State of Novacron ein seltenes Mineral entdeckte der in den Minen der Rudra abgebaut werden konnte. Einst durch einen Zufall von Forschern entdeckt erwies sich der Rohstoff Vishnan als der Schlüssel für das ultimative pharmazeutische Produkt. Vishnan enthält ein Molekül das unter den Wissenschaftlern Biocrys getauft wurde. Dieses bewahrt Zellen vor dem Absterben und erneuert diese auf regenerative Weise. Vishnan war nun der Segen für die Rudra, da die Novacrons es nie schafften den Stoff synthetisch herzustellen. Das dadurch zwanghaft entstandene Handelsabkommen machte die Nation der Rudra zu einem sehr starken Export-Staat. Die ärmlichen Lebensverhältnisse begannen sich zu ändern und die Rudra konnten nun Leben wie ihre wirtschaftlich starken Nachbarn. Doch wie das Schicksal es so wollte geschah nach all diesen positiven Entwicklungen etwas Grauenhaftes. Eine fremde Spezies, die schon lange auf der Suche nach dem Vishnan waren, entdeckten das Vorkommen der Rudra und starteten einen gewaltigen Feldzug gegen das, für diese Invasion nicht gerüstete, Volk der Rudra. Es handelte sich um abstoßende hässliche Hybriden und Mutanten. Natürlich dauerte es nicht lange bis die Novacrons, durch ausbleibende Lieferungen, von der Sache mitbekamen. Um den ausgefallenen Handel auf den Grund zu gehen wurde eine Spezialeinheit zu den Rudra entsendet. Das Stormstriker Elite-Team. Angeführt vom erfahrenen Veteranen Sgt. Stormleader sind diese Jungs bestens dafür ausgebildet worden um komplexe Sicherheitssysteme zu knacken und mit ihren übigen Wummen selbst die stärksten Bestien zu Kleinholz zu verarbeiten. Als Elite Kämpfer starten wir als Spieler selbstverständlich in dieser Truppe und jagen Mutanten und Hybriden vor die Lunte.

 

Diese Vorgeschichte wird uns Chef Entwickler Henrik Wollmann in der finalen Version von Zeal in Form eines Comic-Intros erzählen. Um das Beste mal vorne weg zu nehmen, das gesamte Spiel und die Dialoge werden vollvertont werden! Hierfür treten die drei Synchronsprecher Kati Winter, Louise und Campino234 auf. Ich finde das ist echt eine klasse Sache das in einem kostenlosen Shooter solcher Aufwand betrieben wird, Hut ab an die Entwickler. Aber komme ich erst mal zurück zu den Inhalten von Zeal. Es wird 16 komplett unterschiedliche Waffen geben wobei nach aktuellen Entwicklungsstand 20 geplant sind. Da wird so ziemlich alles was wir so lieb gewonnen haben dabei sein. Kettensägen, Raketenwerfer und die klassische Minigun. Wir werden allerdings ein Inventar System haben das uns erlaubt nur jeweils 4 Waffen tragen zu können. Da werden wir wie in Titeln wie Borderlands abwägen müssen welche Wumme zu unseren Spielstil am besten passt und darauf achten müssen die beste Kombination zwischen Feuerrate, Schaden und Entfernung zu machen. Für die zahlreichen Waffen gibt es auch 4 verschiedene Rüstungsschmieden die uns diese Feinheiten anbieten werden. Da gibt es zum einen die Waffe Volta, eine Marke der Rudra. Dies ist eine simpel gehaltene Waffe mit sehr hohen Schaden. Die Novacrons bieten uns dagegen die hochentwickelte Nova-Waffe an, die mit einer primär Funktion ausgestattet ist. Der Neonranger ist eine Schusswaffe aus nicht gelisteter Manufaktur mit Zufall Werten. Eine Waffe der Krophixx ist die einfache Karlaxx, eine Alien Waffe mit ordentlichen Knall Effekt. Zusätzlich zu diesen getragenen Waffen gibt es auch kleine Geschütztürme die wir im Inventar als Objekte mit nehmen und platzieren können. Um all diese Wunderwerke auch sinnvoll einsetzen zu können schicken uns Wollmann und sein Team 15 unterschiedliche Gegner und 3 Bosse auf den Hals. Wir dürfen jetzt allerdings keine komplexe KI der Feinde erwarten. Das Spiel Zeal wird sich vor allem dadurch auszeichnen uns die Gegner in Horden entgegen zu schicken. Durch immer neue Wellen werden wir sehr schnell in die Ecke gedrängt und da heißt es nur draufhalten was das Zeugs hält. Das Ganze wird natürlich durch drei Schwierigkeitsgrade abgerundet. Die beeinflusst vor allem die Ausdauer unserer Spielfigur und die Anzahl der Gegner.

Zum Schluss möchte ich noch die technischen Aspekte und den Hintergrund der Entwicklung beleuchten. Für begeistere Hobby Entwickler ein sehr interessanter Einblick alle anderen denen nur die Spielelemente wichtig waren können den Artikel jetzt gerne schließen. Der Startschuss zum Projekt fand damals im Forum der 3DGS Hobbyschmiede statt. Moment mal 3DGS das kennen wir doch irgendwo her? Ja es ist das ehemalige Forum und die Webseite von Hobby Entwickler Andreas Betge der zurzeit weiterhin an seinem RPG Projekt Turm der Gezeiten bastelt. Aber kommen wir zurück zu Zeal, unserem Artikel Thema. 3DGS war auch das Forum der Acknex-Engine. Bereits im Jahr 2011 hat der begabte Henrik Wollmann die ersten Konzept Zeichnungen und Testlevel erstellt. Als er daraufhin seine Werke der damaligen Community zeigte fand er regen Anklang und das Projekt Zeal kam in die Sprünge. Doch schon sehr bald zeigte sich für Wollmann dass das Projekt alleine nicht zu stemmen ist weshalb er um offene Unterstützung suchte. Das Team das er kurz danach zusammenstellte löste sich bedauerlicherweise sehr schnell auf sodass am Ende nur noch zwei Entwickler übrig blieben. Wollmann fand aber große Unterstützung im musikalischen Bereich. Für den Sound spring Titanslayer ein und eine Synchronstimme leiht ihm die bereits erwähnte Kati Winter. Für das Spiel kommt die Acknex Engine A8 zum Einsatz. Eine Aufstockung auf die Pro Version ist bereits in Planung um auch Online Features in Zeal zu ermöglichen. Ich denke Wollmann würde sich auf Spenden sehr freuen um das zu bewerkstelligen. Wollmann selbst ist ein 24 Jahre alter Hobby Spiele Entwickler. Beruflich ist er als gelernter Mauerer unterwegs. Wie wir alle ist er ein sehr leidenschaftlicher Spieler und Hobby Entwickler und befasst sich mit dem Thema Spieleentwicklung bereits seit mehr als 10 Jahren. Zeal ist für Ihn eine Herzensangelegenheit und der Traum ein Spiel der alten retro-shooter Schule kostenlos zu veröffentlichen. Seine Artworks sehen sehr gut aus und zeigen viel Liebe zum Detail und eine düstere Stimmung die in einem Projekt wie Zeal sehr gut passt. Auch die 3D Grafik des Spiels sieht echt super aus und macht mir Lust auf mehr. Henrik Wollmann ist übrigens seit neusten Mitglied unserer Replaying Community. Falls Ihr Fragen rund um Zeal oder Ihm habt zögert nicht und schreibt einen Kommentar. Ich bin mir sicher Wollmann wird gerne antworten. Ich kann Dir nur sagen Henrik, wenn du Häuser hochziehst wie dein Projekt Zeal dann Hut ab, mach bitte weiter so ich freue mich sehr auf eine spielbare Version!

Anmerkung der Redaktion: Die Entwickler suchen händeringend nach Unterstützung in Form von Motivation, aussagekräftige Kritik und auch eine kleine Spende kann helfen das Projekt weiter voran zu bringen. Zeal basiert wie Replaying.de als Hobby und sämtliche Einnahmen werden für Software verwendet die zur Entwicklung benötigt werden. Für weitere Infos rund um das Projekt besucht doch die Offizielle Webseite oder Facebook.

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