Vorstellung: Possum – Ein Projekt von Jordy Lakiere

Das Videospiele eine kreative Ader haben und auch von jenen erschaffen werden ist uns allen ebenso bekannt wie dem belgischen ( Flänischen ) Freelancer Jordy Lakiere. Der 1991 geborene Belgier arbeitet freiberuflich als 2D und 3D Künstler und war schon an mehreren kommerziellen Spiele Projekten wie etwa Divinity Original Sin, Dragon Commander, Cataclysm, dem Herr … weiter

Rückblick: Age of Empires (PC)

Age of Empire sollte der Beginn einer Reihe von Strategiespielen werden, welche auf jeder Festplatte sein zuhause finden wird. Spätestens nach dem zweiten Teil ist der Spieletitel in aller Munde und weit verbreitet. Natürlich darf auch der erste Teil nicht auf unserem Blog fehlen, mit dem alles angefangen hat. Age of Empire spielt in der … weiter

Rückblick: Praetorians (PC)

Hersteller: Pyro Studios Release:  26. Februar 2003 Produktionsjahr: Unbekannt Platformen: Pc (Windows) Genre: Echtzeit-Strategiespiel Basierte Engine: Unbekannt Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: 1 Jahr bevor die Total War reihe mit Rome in die antike Welt abtauchte erschien im Februar 2003 Offiziell Praetorians. Das von Pyro Studios entwickelte Strategiespiel verwarf das Konzept vom Aufbau und setzte … weiter

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Vorstellung: Possum – Ein Projekt von Jordy Lakiere

Dominik am 10.November 2018 um 13:11:07

Das Videospiele eine kreative Ader haben und auch von jenen erschaffen werden ist uns allen ebenso bekannt wie dem belgischen ( Flänischen ) Freelancer Jordy Lakiere. Der 1991 geborene Belgier arbeitet freiberuflich als 2D und 3D Künstler und war schon an mehreren kommerziellen Spiele Projekten wie etwa Divinity Original Sin, Dragon Commander, Cataclysm, dem Herr der Ringe Kartenspiel, Rage of Bahamut und Dark Days Ahead beteiligt. Zu seinen Kunden die er sich über die Jahre angesammelt hat zählen bekannte Studios wie Larian Studios, Cubicle 7 oder Fantasy Flight Games. Für sein neustes Projekt, dem Arena spiel Possum, arbeitet er jedoch nicht für Studios oder andere Auftraggeber sondern in Eigenregie. Seine Begeisterung für die Bronzezeit und dem Mittelalter sowie seine Fähigkeiten beeindruckende Artworks und 3D Modelle zu erstellen haben ihn zu dem Entschluss gebracht einmal selbst Hand anzulegen und ein eigenes Indie Spiel zu entwickeln. Bei Possum handelt es sich um ein Action geladenes Arena Kampfspiel bei dem wir als Spieler in die Haut eines Gladiators schlüpfen und uns Etappenweise zu Ruhm und Ehre kämpfen müssen. Das Spiel basiert auf der Unreal Engine 4 und zeigt sich Optisch in einem bunten Cartoon Stil mit lustig ansehenden Figuren und Objekten. Ganz Klassisch erlangen wir nach jedem Sieg Ausrüstungsgegenstände wie etwa Waffen und Rüstungen und werden in Fertigkeiten investieren die unserer Spielfigur neue Moves beibringen. Obwohl ein Großteil des Spieles von Lakiere selbst erstellt wird hat er derzeit einige Probleme beim darstellen von flüssigen Animationen. Bewegte Bilder und Abläufe gehörten bisher nicht zu den Stärken des Künstlers. Mit Kurven und Trajektorien versucht der Entwickler die glatten Attack / Slash Animationen zu erstellen. Flaggen die im Wind flattern kann er aber ohne Probleme umsetzen. Mit einer neuen Kollisionserkennung sollen die Abläufe vom Zielen und Treffen mit dem Schwert möglichst realistisch umgesetzt werden. Im Spiel selbst wird es ein komplexes Kampfsystem geben bei dem wir bestimmen können welches Körperteil des Feindes wir treffen möchten. Schlagen zwei Schwerter aufeinander so wird die Kampfanimationen mit einem Ruckler unterbrochen und wir müssen unseren Angriff erneut gezielter ausführen. Auch bei den Sounds arbeitet Lakiere alles im Alleingang ab. Laut eigener Aussage hören sich aufprallende Schwerter realistischer an wenn man mit einem Löffel auf eine Gabel schlägt anstatt zwei echte Schwerter gegeneinander zu schlagen. So verwendet der Belgier zum Beispiel auch eine knackende Eierschale um Treffer auf Schilden darzustellen. Ich weiß zwar nicht ob sich das wirklich so anhören mag aber der Entwickler wird wissen was er zu tun hat. Auch die Zuschauer in der Arena werden auf das Kampfgeschehen reagieren und viele Freuden- und Fluch Geräusche von sich geben je nachdem wie sich der Kampf zu unseren Gunsten entwickelt. Auch in der Umgebung will Lakiere für ordentlich Abwechslung sorgen. So duellieren wir uns in Arenen des alten römischen Reiches, griechischer Theaterbühne, gallischem Dorf oder auch in Fernöstlichen Kaiserreichen. Letztes dürfte jetzt historisch nicht so genau zum Setting des Spiels passen macht aber optisch bisher einen soliden Eindruck. Wann genau Possum erscheinen wird steht noch in den Sternen. Bis jetzt ist der Entwickler damit beschäftigt alle Animationen und Bewegungsabhandlungen flüssig umzusetzen. Ein Großteil der Grafiken wurde bereits erstellt und der Indie Modellierer steht noch vor einigen Fragen zum Beispiel ob auch weibliche Charakter Einzug ins Spiel finden werden.

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Bewertung: 5.0/5 (3)
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Rückblick: Age of Empires (PC)

Dominik am 12.August 2011 um 16:08:53

Age of Empire sollte der Beginn einer Reihe von Strategiespielen werden, welche auf jeder Festplatte sein zuhause finden wird. Spätestens nach dem zweiten Teil ist der Spieletitel in aller Munde und weit verbreitet. Natürlich darf auch der erste Teil nicht auf unserem Blog fehlen, mit dem alles angefangen hat. Age of Empire spielt in der alten Antike und behandelt den Zeitraum ab Beginn der punischen Kriege bis zum Aufstieg Julius Cäsars. Die Spielbaren Völker sind die Karthager, Römer, Griechen, Perser, Ägypter, Babyloner, Sunniten und Japaner ( Yamato ). Die Kampagne beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Untergang Karhagos sowie der Römischen Expansion in Europa. Insgesamt ist das Spiel von der Steinzeit bis zur Eisenzeit spielbar.

Wir beginnen also als einfache Nomaden errichten ein kleines Dorf dessen Zentrum uns die Ausbildung von Bauern ermöglicht. Um die auf die Spielwelt loszulassen benötigt man aber Nahrung. Also Speer in die Hand und auf zur nächsten Gazelle. Vegetarier können natürlich auch den nächstgelegenen Busch mit Beeren verwenden. Zusätzlich sollten wir noch einen bescheidenen Hafen, bestehend aus Sandbänken, errichten. Auf hoher See gibt es in unserer Zeit unbegrenzte Fischschwärme. Steht erstmal die Lebensmittelversorgung kann es auch gleich weitergehen ins nächste Zeitalter. Nach und nach bauen wir eine blühende Metropole auf. Aus einfachen Strohhütten werden Häuser aus Stein. Farmen , die ähnliche Funktionen haben wie die Getreidefelder aus Age of Empire 2, ersetzen unser früheres Jagdbedürfniss. Unsere Keulenkrieger entwickeln sich zu schlagkräftigen Soldaten in Bronzerüstungen. Die Stadt blüht auf, doch dann schlagen Schwere Steine in unsere Gebäude ein. Der Krieg macht auch vor uns nicht halt. Aber wir haben vorgesorgt, denn unsere hochentwickelten Mauern und Wachtürme hat das feindliche Heer, dessen Volk noch in simpler Jungsteinzeit ist,  nichts entgegenzusetzen.

So ungefähr spielt sich Age of Empire. Und das macht Lust auf mehr! 17 Gebäude einschließlich eines Weltwunders stehen uns im Laufe des Fortschritts zur Verfügung. Über das Regierungsfundament verbessern wir unsere Truppen, Der Marktplatz dient zur Erforschung verbessertem Handwerks für die Wirtschaft ( über den Markt kann nicht wie im Nachfolger gehandelt werden). Und der Tempel unserer Götter bildet Priester, die unsere Kämpfer heilen und feindliche Einheiten und sogar Gebäude konvertieren können. Handel zwischen Verbündeten findet ausschließlich über den Seeweg statt. Damit wir aber auch dort gut beschützt unseren Geschäften nachgehen können, verbessern wir erstmal unsere Galeeren zu Tirimen. Forschung und Weiterentwicklung sind ein wichtiger Modifikator. Denn ohne sind wir schnell unseren Kontrahenten unterlegen, und was kann schon ein Steinschleuderer gegen eine Phalanx ausrichten?

Jedes der im Bericht erwähnten Völker greift im Kriegsfall auf historische Waffen zurück. Wie etwa die Karthager und Ägypter auf berittene Elefanten und Kamelreiter. Die Griechen kontern die Kavallerie mit ihren langen Phalanxeinheiten. Die Römer ziehen mit Eisenschwertern in den Krieg. Leider ganz im gegensatz zum Nachfolger sind das die einzigsten unterschiede zwischen den Heeren. Denn die meisten Einheiten stehen allen Völkern offen. Besonders schwach das Volk der Yamato. Bronzeschwertkämpfer anstatt Samurai Krieger? Die Gebäude der Japaner sind Volksspezifisch, ihre Armee dagegen nicht. Zum Glück fällt diese historische Unkorrektheit nur bei den Yamatos auf alle anderen scheinen da schon glaubwürdiger rüberzukommen.

Grafik und Sound. Viele Instrumentale Midi`s schmücken den Hintergrund des Spiels. Meistens aber eher unpassend, da manche Musikstücke keinen Faden zum behandelten Spielinhalt aufweisen. Die Sound und Animationskulisse ist da schon eher passend umgesetzt. Age of Empire 2 Veteranen werden gemeinsamkeiten finden. Die Grafik besteht aus einer unbekannten 2D Engine die Vergleichsweise der vom zweiten Teil entspricht. Auch das Interface ähnelt dem des Nachfolgers. Leider ist die Auflösung bei 1024×786 begrentzt. Das Spiel lässt sich aber trotzdem auf Widescreen Monitoren problemlos in vollem Bildschirm spielen. Ein so altes Spiel hat natürlich auch seine Macken. Bei Übergängen der Hintergundmusik kommt es gelegentlich zu Rucklern und auch die Wellen im Wasser werden nicht Singemäß dargestellt. Anstatt dieser werden nur bunte Pixelblüten angezeigt. Im Fazit kann ich jeden AOE2 Spieler empfehlen mal den ersten Teil auszuprobieren, auch wenn er bei weitem nicht den Umfang wie der Nachfolger bieten kann.

Das gefällt uns Das gefällt uns nicht
+ guter Kompromiss aus Wirtschafts- und Kriegsstrategie – sehr sehr angestaubte Grafik
+ Schwierigkeitsgrad reicht von sehr einfach
bis sehr anspruchsvoll
– eher wenig Einheiten, Gebäude und Ressourcen
+ Storymodus
+ schöne Multiplayerschlachten
+ Editor zum Bauen von eigenen Karten
+ Mitunter Vater aller modernen Echtzeit-Strategiespiele

Age of Empires macht Nostalgikern heute noch durchaus Spaß, gerade im Mehrspielermodus. Alle anderen sollten sich lieber direkt den dritten, hervorragenden Teil anschauen.

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Bewertung: 5.0/5 (4)

Rückblick: Praetorians (PC)

Dominik am 6.August 2011 um 17:08:32

Hersteller: Pyro Studios

Release:  26. Februar 2003

Produktionsjahr: Unbekannt

Platformen: Pc (Windows)

Genre: Echtzeit-Strategiespiel

Basierte Engine: Unbekannt

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: 1 Jahr bevor die Total War reihe mit Rome in die antike Welt abtauchte erschien im Februar 2003 Offiziell Praetorians. Das von Pyro Studios entwickelte Strategiespiel verwarf das Konzept vom Aufbau und setzte seinen Schwerpunkt in Taktische Gefechte in Interaktion mit der Umgebung. Anstatt wie in vielen anderen Genrespielen den Bau einer Basis voranzutreiben muss man lediglich mit seinem Heerführer eines der neutralen Dörfer besetzen, welche überall auf der Spielkarte verteilt sind. Dort kann man nun die Einwohner in verschiedene Regimenter rekrutieren. Regimenter ? Nun in Praetorians gibt es keine einzelnen Einheiten. Stattdessen werden große Truppenverbände ausgehoben. Das ganze wird durch die Anzahl der Dorfbewohner limitiert. So wird sichergestellt das nur große Städte Spezialeinheiten wie zB. Die Gladiatoren zum rekrutieren freigeben. Zum Spielen stehen uns Römer, Gallier und Ägypter zur Verfügung. Wie in allen Strategiespielen hat jeder der drei Parteien seine individuellen Stärken und Schwächen. Die eher stationären römischen Truppen bilden eine klare Mittelschicht zwischen Offensive und struktuierter Verteidigung. Die Gallier sind flinke Kundschafter denen es auch im Nahkampf an nichts mangelt. Die Ägypter hingegen verfügen über mächtige Befestigungen ihrer Städte und die Möglichkeit Brandpfeile zu verschießen. Das Einsetzen der Einheiten spielt vor allem im Terrain eine wichtige Rolle über Sieg oder Niederlage. Infanterie kann sich in Wäldern und Felder verstecken, Bogenschützen haben auf Hügeln eine größere Reichweite und die Kavallerie ist auf offenem Feld beinahe unbezwingbar. Praetorians war eines der Vorreiter der Spiele welche diese Beachtung der Umgebungseigenschaften in Schlachten einsetzte. Auch die begrenzte Anzahl an Bewohnern der Dörfer und Städte spielte eine große Rolle bei der Entscheidung der zu rekrutierenden truppen. Das Spiel dessen Name sich von der alten Kaiserlichen Leibgarde Roms ableitet, bietet somit viel Strategischen Tiefgang und einen ebenso gleichen Spielspass.

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Bewertung: 4.6/5 (5)