Vorstellung: Synthetic Age – Strategie mit Diablo flair!

Gerade bin ich beim Stöbern im Web auf ein neues Indie-Game gestoßen, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Eins vorne weg es handelt sich mal wieder um eine deutsche Entwicklung zu einem Genre, welches in unserer Szene, vor allem auf dem großen Markt, beinahe ausgestorben ist. Natürlich rede ich hier von Strategiespielen. Der hier vorgestellte … weiter

Review: Rise of Nations – Extended Edition

Lust auf ein wenig Weltherrschaft? Rise of Nations aus dem Hause Big Huge Games macht es möglich. Ursprünglich aus dem Jahr 2003 wurde die Extended Edition am 13. Juni 2014 über Steam veröffentlicht und beinhaltet neben dem Hauptspiel die erste und einzige Erweiterung Thrones and Patriots. Designt wurde das Spiel von Brian Reynolds, welcher an … weiter

Empire Earth: LAN & Multiplayer auf Windows 10 spielen!

Empire Earth aus dem Jahr 2001 gilt unbestritten als eines der besten Echtzeit-Strategiespiele aller Zeiten. Das Spiel steht dank Rick Goodman ganz im Stil von Age of Empires. Umso mehr schade ist es, dass Activision nach der Übernahme von Sierra die Multiplayer-Server im Jahr 2008 abgestellt hat. Doch nun gibt es seit einiger Zeit einen … weiter

Rückblick: Force 21 (PC)

 Force 21 spielt in einer fiktiven Zukunft. Im Jahre 2015 marschiert die Chinesische Armee in Kasachstan ein,um Ihren Wirtschaftlichen Aufschwung mit neuen Ressourcen zu versorgen. An dieser Stelle kommen die USA und Russland ins Spiel und erklären China den Krieg.  Nun können wir selbst entscheiden auf welcher Seite wir spielen, als Amerikanischer Kommandeur oder lieber … weiter

» Echtzeit Strategie

Vorstellung: Synthetic Age – Strategie mit Diablo flair!

Dominik am 26.Oktober 2018 um 20:10:34

Gerade bin ich beim Stöbern im Web auf ein neues Indie-Game gestoßen, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Eins vorne weg es handelt sich mal wieder um eine deutsche Entwicklung zu einem Genre, welches in unserer Szene, vor allem auf dem großen Markt, beinahe ausgestorben ist. Natürlich rede ich hier von Strategiespielen. Der hier vorgestellte Titel Synthetic Age vereint so vieles welches seiner zeit vor allem bei der Warcraft 3 Modifikation Civilization Wars so populär in Erscheinung getreten ist. Das Spielprinzip ist einfach gehalten. Wir bauen eine Basis und errichten Gebäude die Einheiten produzieren welche auf vorgegebenen Pfaden auf die feindliche Basis zu marschieren. Verteidigungstürme können wir als Spieler nicht bauen sondern sind auf den Eingängen zur heimischen Basis vor platziert. Wir können diese jedoch ausbauen und mit immer stärkeren Upgrades ausrüsten. Dabei empfiehlt es sich das wir gegen die drei Einheitentypen: Lebend, Hybrid und mechanisch wirksame Abwehrwaffen errichten. Die Entwickler setzen bei den Streitkräften auf verschiedene Wesen und Kreaturen die jeder Spieler erforschen und rekrutieren darf. Wir haben es bei diesem Spiel nicht mit vordefinierten Fraktionen zu tun sondern können uns in einem riesigen Forschungsbaum aussuchen welche Truppen wir ins Gefecht senden. Der Forschungsbaum wird eine Größenordnung von 50 bis stolze 100 Fähigkeiten verfügen in denen wir uns wild austoben können und allerlei verschiedene Experimente durchführen können. Das ganze Spiel ist in einer isometrischen 2D Perspektive verpackt die mit wirklich sehr schönen Grafiken ausgearbeitet worden ist. Das Spielprinzip der W3 Mod Civilization Wars mag jetzt nicht jedermanns Sache sein aber mit diesem vorhandenen Grundgerüst in Kombination mit den vielen schönen Grafiken und Spielmöglichkeiten könnte Synthetic Age eine Lücke füllen von der es noch nicht so viele Vertreter gibt. Die Maps werden wie beim Vorbild ( oder wie in fast jedem Shooter ) in drei Pfade aufgesplittert sein. Jeweils 2 Teams, bestehend aus bis zu drei Spielern, werden darauf gegeneinander antreten. Spezialisierungen durch Forschung in die Einheiten können schnell einen Vorteil erbringen, wobei es zu jeder Einheit auch eine konternde Einheit geben wird. Zwischen den Stützpunkten der Spieler wird es eine Reihe ziviler Gebäude geben die auch ihre Vorteile bei Inbetriebnahme haben werden. Einige dieser Vorteile werden die Erhöhung des Einheitenlimits sein, mit dabei werden auch Bauten sein die für die Forschung von entscheidender Bedeutung sind sowie Bonusressourcen wenn man eine bestimmte Route hält.

Wo wir gerade bei Ressourcen sind, die wird es im Spiel in Form von Energie geben. Durch bestimmte zivile Gebäude können wir Spieler den Energiespeicher um eine vordefinierte Menge erhöhen. Zu was genau wird die Energie im Spiel beitragen ? Wie bei anderen Echtzeit Strategietiteln auch benötigt man zum Forschen und Bauen eine Ressource. Im Fall von Synthetic Age ist dies die bereits erwähnte Energie. Anders als jedoch in anderen Spielen, bei denen die Ressource durch Sammler Einheiten zusammen getragen wird, wird die Energie in bestimmten Intervallen an die Spieler ausgeschüttet.Die feindliche Versorgung kann man u.a durch Stehlen mit Spionagetruppen die Energie entziehen. Ganz bitter wird es für den gegnerischen Spieler sein wenn man einen von den drei Pfaden mitsamt seinen Checkpoints komplett dominiert.Dadurch wird es möglich sein die feindliche Energie Versorgung lahm zu legen. Das halten dieser Checkpoints hat aber nicht nur auf unsere Ressource Einfluss. So können auch spezielle Bonis wie etwa eine erhöhte Angriffskraft ausgeführt werden, wenn wir einen der besagten Checkpoints über eine gewisse Zeit lang halten. Da Synthetic Age durch Civilization Wars inspiriert worden ist können wir unsere Einheiten nicht selbst steuern oder Formationen zu weisen. Aus diesem Grund ist es von entscheidender Bedeutung wie wir unsere Kasernen auf der Karte platzieren. Durch ungeschicktes positionieren können wir eine fehlerhafte Formation auslösen die unseren Einheiten im Kampf etliche Minus punkte garantiert. Da die Truppen automatisch auf den Pfaden laufen und versuchen werden sich zur feindlichen Basis durch zu kämpfen ist es sehr wichtig eine gewisse Anordnung beim Bauen der Gebäude einzuhalten. Wer die Warcraft 3 Mod kennt weiß auch das Truppen mit immer stärkeren Upgrades versehen werden können. Durch das Stein und Schere Prinzip können in
Synthetic Age spannende Taktiken ausprobiert werden. Wie ich bereits im Text weiter oben beschrieben habe wird es die drei Typen Lebendig, Hybrid und mechanisch geben. Die unterschiedlichen Einheiten haben auch so ihre Eigenarten. So sind lebendige Truppen sehr anfällig gegenüber Feuerschaden während mechanische Soldaten einen wissentlichen Nachteil haben wenn sie Schock- oder Blitz angriffen ausgesetzt sind. Die dritte Rasse der Hybriden weisen im Gegensatz zu den beiden anderen keine Nachteile auf. Ihre Schwierigkeit wird darin bestehen Sie überhaupt rekrutieren zu können. Man wird lange forschen müssen um in den Genuss der Hybriden zu gelangen. Eine der Besonderheiten des Spiels ist es u.a das manche Soldaten mehrere Waffensysteme besitzen die nacheinander abgefeuert werden können. Als Beispiel führen die Entwickler einen Mech vor der Geschütze am Bauch, einen Flammenwerfer am Arm und eine Minigun besitzt. Doch auch solche Waffenkolosse haben ihre Schwächen und so wird der wandelnde Roboter ziemlich alt gegen Flugeinheiten aussehen. Jede einzelne Waffe muss durch Upgrades erst einmal erforscht und angebracht werden bevor sie ihre verheerende Wirkung entfalten kann. Die verschiedenen Effekte der Waffen werden wie folgt gelistet.Heilung: Heilt Verbündete anstatt Schaden zu machen. Feuer: Macht zusätzlichen Schaden an lebenden Einheiten.Schock: Macht zusätzlichen Schaden an mechanischen Einheiten.Gefrierend: Reduziert Angriffsgeschwindigkeit vom Gegner.Flächenschaden: Waffe macht in einem Umkreis bei allen Einheiten Schaden.Rüstungsdurchdringung: Ein Teil der Rüstung wird ignoriert.Gebäudevernichtung: Mehr Schaden an Gebäuden, weniger an Einheiten. Damit sind alle Varianten ausgeführt die wir nutzen können um unseren Gegner das Leben zur Hölle zu machen.

Im letzten Abschnitt möchte ich euch die Entwickler und die Tools vorstellen ohne die es dieses Projekt höchstwahrscheinlich nicht geben würde. Hauptentwickler von Synthetic Age ist der 31 Jahre alte Stefan der als Ideengeber maßgeblich dafür verantwortlich ist das aus einer Mod für ein über 15 Jahre altes Spiel eine Stand Alone Version entwickelt wird. Anfang des Jahres 2014 beschäftigte er sich mit der Entwicklung von Videospielen und hatte etliche Candy Crush und Space Invader Klone programmiert um festen schritt in die Spielentwicklung zu bekommen. Aus dem Einzelkämpfer und einem ehemaligen Arbeitskollegen formte sich ein kleines Team welche die Idee verfolgt mit Synthetic Age ein neues Echtzeit Strategiespiel auf den Markt zu bringen. Zu Beginn der Entwicklung hatte Stefan noch beides, Programmierung und Grafik, ausgeübt.Da dies schnell zur Erkenntnis reifte das alles auf einmal zu viel des guten ist entschied sich der Entwickler die Erstellung von Grafiken auszulagern und sich nur noch um die Programmierung zu kümmern. Alle Mitglieder des Indie Teams arbeiten in festen Arbeitsverhältnissen und realisieren Synthetic Age in Ihrer Freizeit.Das Spiel wird mit der Visual Studio 2013 Community Edition entwickelt.Für den MapEditor wurde XNA + Windows Forms benutzt.Monogame tritt als Engine in Einsatz. Für die Grafikerstellung wird mit dem 3D Programm Blender,3d-Coat und CrazyBump gearbeitet.Auch kostenlose Software wie Gimp oder Paint.Net treten bei der Nachbearbeitung der Grafiken zum Einsatz.

Mein Fazit zum noch nicht fertig gestellten Spiel:

Spiele wie LoL machen es vor. Man bastelt aus einer Mod ein eigenständiges Spiel das man mit einer gehörigen Portion Grafik und Spielelementen ausbessert und schon ist ein neues Spiel entstanden. Beides sehe ich bei Synthetic Age und muss sagen die Entwickler geben wirklich vollen Einsatz um ein grafisch rundes Spiel zu entwickeln. Mir gefällt vor allem der Grafikstil der sehr einheitlich wirkt und ein echt stimmiges Gesamtbild des Spieles präsentiert. Es zeichnet die düstere Atmosphäre die den Hintergrund des Spieles in einer Apokalyptischen Welt abbildet. Stellenweise fühle ich mich beim betrachten der Screenshots an die guten alten Diablo 2 Zeiten erinnert. Natürlich darf ich nicht vergessen mir vor Augen zu halten dass das ein Echtzeit Strategiespiel ist welches in so schauerlicher Atmosphäre vor meinem Monitor dargestellt wird. Den aktuellen Informationen im Spiele Programmierer Forum zur Folge wird weiterhin fleißig an dem Titel gewerkelt.Wann das Spiel erscheinen wird ist momentan nicht sicher zu sagen.Fest steht ich werde auf jeden Fall weiterhin einen Blick auf dieses Projekt haben.Denn grafisch so überzeugend hat mich im 2D Bereich selten so ein Spiel.Die meisten Titel werden entweder im einfachen Pixel Look gehalten oder setzen ganz auf einen Cartoon Stil. Ich wünsche den drei Entwicklern viel Spaß beim programmieren und hoffe das aus Synthetic Age ein richtig gutes Spiel wird.

Anmerkung der Redaktion: Für weitere Infos rund um das Projekt kann auch die Webseite der Entwickler https://synthetic-age.com/ besucht werden.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.0/5 (1)
2 » Indie

Review: Rise of Nations – Extended Edition

FloosWorld am 10.März 2018 um 11:03:19

Lust auf ein wenig Weltherrschaft? Rise of Nations aus dem Hause Big Huge Games macht es möglich. Ursprünglich aus dem Jahr 2003 wurde die Extended Edition am 13. Juni 2014 über Steam veröffentlicht und beinhaltet neben dem Hauptspiel die erste und einzige Erweiterung Thrones and Patriots. Designt wurde das Spiel von Brian Reynolds, welcher an Civilization 1 und 2 mitgearbeitet hat.

Umfang

Die Extended Edition von Rise of Nations beinhaltet sämtliche Inhalte, die das Original bereits hatte:

  • 2 Spielmodi (Welteroberungskampagnen, Schnelle Schlacht)
  • 8 Zeitalter (Von der Antike bis in die Gegenwart)
  • 18 Nationen
  • 14 (historische) Weltwunder

Sowie verbesserte Grafikeffekte und Onlinemultiplayer. Mit der Veröffentlichung im Microsoft Store wurde der LAN-Modus entfernt.

Welteroberungskampagnen

Die Extended Edition beinhaltet fünf Kampagnen, in welchen wir versuchen können, die Welt zu erobern. Diese Reichen von der Antike über Napoleon bis in den Kalten Krieg, sowie die ganze Welt aber der Antike an.

Der Modus selbst ist aufgebaut wie beim bekannten Brettspiel Risiko: verschiedene Völker kämpfen um die Vorherrschaft auf der Karte. Aber anders als bei Risiko gibt es hier auch neutrale Provinzen, welche erobert werden können.

Während der Runden kann man Bonuskarten kaufen, welche Tribut kosten. Diese Karten können dann in den Schlachten eingesetzt werden und bringen verschiedene Boni.

Greift man eine Provinz auf der Karte an oder wird man angegriffen, wechselt das Spiel in die Echtzeit und fühlt sich dabei an wie Age of Empires oder Empire Earth. Wie in diesen Spielen baut man eine Basis auf, sammelt Rohstoffe, entwickelt Technologien und erschafft Einheiten. Das, was man bei Age of Empires als Dorfzentrum kennt, ist hier eine Stadt, wie bei Civilization eben.

Als Angreifer hat man das Ziel den Gegner innerhalb von 90 Minuten zu besiegen, als Verteidiger muss man das Gebiet 90 Minuten lang verteidigen, oder man erobert die gegnerische Hauptstadt und hält diese für 3 Minuten.

Neben militärischen Aktionen lassen sich auch Diplomatische Aktionen ausführen: mit dem Gegner einen Friedensvertrag aushandeln, Bonuskarten tauschen, Tribut zahlen.

Die Szenarien haben ein Zeitlimit, lassen sich aber auch danach noch weiterspielen.

Schnelle Schlacht

Das Herzstück von Rise of Nations ist allerdings die Schnelle Schlacht, der Echtzeitteil des Spiels. Wie bei Genrekollegen spielen hier bis zu 8 Spieler auf einer Karte. Verschiedene Modi stehen zur Auswahl: klassische teambasierte Partien, Diplomatie und viele mehr. Mein Highlight ist dabei der Modus „Attentäter“: 2-8 Spieler, welche auf sich gestellt sind und einen der Gegenspieler ausschalten müssen. Bewegt man sich in ein anderes Gebiet als das vom Zielgegner, verschleißen die Einheiten. Zerstört man sein Ziel erhält man das Ziel, was der Gegner zerstören sollte.

Der Echtzeitteil umfasst 8 Zeitalter, welche historische Epochen von der Antike bis in die Gegenwart abdecken. Zu jedem neu erreichten Zeitalter kommen neue abbaubare Rohstoffe hinzu: Sind im Mittelalter nur Gold, Holz und Nahrung wichtig, so spielt im modernen Informationszeitalter Öl eine wichtige Rolle.

Neben den normalen Technologien, die in den verschiedenen Gebäuden entwickelt werden können, gibt es im Informationszeitalter die sogenannten „Supertechnologien“, die besondere Vorteile bringen, etwa ein automatisches Abwehrschild gegen Nuklearraketen und konventionelle Marschflugkörper oder schnellen Bau.

Weltwunder gibt es ebenfalls, davon hat Rise of Nations 14 Stück, welche mehr oder weniger historisch sind. Das besondere an ihnen: anders, als bei Age of Empires 1 und 2 erfüllen diese auch einen Sinn! Baut man z.B. die Terrakotta-Armee erhält man in regelmäßigen Zeitabständen eine Einheit geschenkt. Ebenfalls besonders: jedes Weltwunder gibt es nur einmal im ganzen Spiel. Einmal gebaut, können diese von keinem anderen Spieler gebaut werden. Wurde das Weltwunder zerstört, dann bleibt es auch für den Rest der Partie zerstört. Weltwunder können aber erobert werden, wenn man die dazugehörtige Stadt schleift.

Städte sind wichtig, um sein Einflussgebiet zu erweitern. Fremde Einheiten, welche nicht zu einem Feind gehören verschleißen innerhalb des Einflussgebietes.

Zwei Features, welche bei Rise of Nations dabei sind, vermisse ich in anderen Strategiespielen: die Möglichkeit Endlos-Warteschleifen in Militärgebäuden zu erstellen und Einheiten mit verschiedenen Aggresivitätszuständen erschaffen zu lassen. In Age of Empires 2 können nur 15 Einheiten in eine Warteschleife gepackt werden, in Rise of Nations wird die Schleife solange wiederholt, bis die benötigten Rohstoffe aufgebraucht sind. Ebenfalls sind Einheiten bei Age of Empires 2 automatisch auf „aggresiv“ gestellt, was bei brenzligen Situationen, wie einer Belagerung schnell nach Hinten losgehen kann, da aggresive Einheiten automatisch alles bis zum Tod angreifen.

Rise of Nations bietet Raketensilos, die zwei Typen von Raketen beinhalten können: konventionelle Marschflugkörper mit geringer Reichweite und Tempo sowie Nuklearraketen mit hoher Sprengkraft und großer Reichweite. Feuert man eine Nuklearrakete ab wird man für eine gewisse Zeit vom Welthandel ausgeschlossen. Das bedeutet: man kann für mindestens 5 Minuten Rohstoffe weder kaufen noch verkaufen um einen weiteren unmittelbaren Nuklearschlag zu verhindern. Das lässt sich mit dem Weltraumprogramm als Weltwunder umgehen. Spätestens ab dem Informationszeitalter sind Rakteten jedoch nutzlos auf fremden Gebiet, da hier das Abwehrschild zur Verfügung steht.

Mit den Nuklearraketen ist ebenfalls das Armageddon verbunden: In jeder Partie läuft die sogenannte Armageddon-Uhr, welche nach jedem erfolgreichen Nuklearschlag um eine Minute vor gestellt wird. Ist die Uhr bei 0 angelangt, verliert jeder Spieler durch Armageddon.

Fazit

Für manche ist Rise of Nations das bessere Empire Earth, doch ich finde, dass man beide Spiele nicht miteinander vergleichen kann. Empire Earth steht mehr im Stil von Age of Empires 1 und Rise of Nations merkt man seine Wurzeln in der Civilization-Reihe an.

Ich kann RoN jedem empfehlen, welcher jemals Age of Empires oder Civilization in der Hand hatte! Das Spiel macht richtig Spaß. Allerdings verstehe ich nicht, warum es nötig war den LAN-Modus zu entfernen. Hat da wohl wer Angst, dass seine Spiele kopiert werden? Naja, was solls.. Rise of Nations gehört für mich zu den besten Strategiespielen aller Zeiten.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.8/5 (4)

Empire Earth: LAN & Multiplayer auf Windows 10 spielen!

FloosWorld am 2.März 2018 um 14:03:09

Empire Earth aus dem Jahr 2001 gilt unbestritten als eines der besten Echtzeit-Strategiespiele aller Zeiten. Das Spiel steht dank Rick Goodman ganz im Stil von Age of Empires. Umso mehr schade ist es, dass Activision nach der Übernahme von Sierra die Multiplayer-Server im Jahr 2008 abgestellt hat. Doch nun gibt es seit einiger Zeit einen Mod für Empire Earth und seiner Erweiterung Zeitalter der Eroberungen einen von Fans erstellten Patch, der neue Server bereitstellt und zudem einige Probleme behebt, die Empire Earth unter modernen Windows-Systemen wie Windows 10 hat. Wie man den findet und installiert? Das erkläre ich euch nun! 🙂


1. Empire Earth + Addon installieren

Wer noch die CDs zu Empire Earth hat kann das Spiel über diesen Weg installieren, allerdings zickt der Installer ab Windows 7 gerne herum. Ich empfehle daher, dass man sich die Gold Edition bei GOG.com kauft (Normalpreis 5,09 €) und falls man das Spiel auf Deutsch haben möchte den Sprachpatch bei validstrategies.com installiert. Somit hat man Hauptspiel und Erweiterung komplett auf Deutsch.

2. NeoEE herunterladen + installieren

Der Mod, welcher Empire Earth und Zeitalter der Eroberungen wieder ihren Multiplayer gibt nennt sich NeoEE. Dieser lässt sich hier finden. Vorsicht bei der Installation: Manche Antivirenprogramme, wie z.B. Avast erkennen beim Starten des heruntergeladenen Installers gerne mal einen Virus. Das ist eine Falschmeldung und kann ignoriert werden! Das Antivirenprogramm sollte man trotzdem sicherheitshalber während der Installation deaktivieren.

3. Kompatibiltätseinstellungen ändern

Die GOG.com-Version von Empire Earth ist standardmäßig auf Windows XP (Service Pack 2) eingestellt, was unter Windows 10 für Probleme sorgen kann (Einfrierendes Spiel, Spontanabstürze). Von daher sollte man die Einstellung für die ee.exe und ee-aoc.exe deaktivieren! Zudem sollte man das Programm nicht als Administrator ausführen und die DPI-Skalierung auf System (Erweitert) einstellen!

Wenn alles richtig eingestellt ist, sollte es so wie auf folgendem Screenshot aussehen:

4. Empire Earth starten und Einstellungen ändern

Besonders unter Windows 10 scheint es Programme zu geben, welche Probleme mit der grafischen Darstellung haben: bestimmte Bereiche des Bildschirms sind verschwommen. Das ist leider auch bei Empire Earth der Fall. Um da Abhilfe zu schaffen, sollte man die Grafikeinstellungen ändern.

Standardmäßig ist die 3D-Beschleunigung auf Direct3D eingestellt, was leider zu dem verschwommenen Bild führt. Ich habe daher die Einstellung zu Direct3D Hardware TnL geändert, was diesen Fehler auch behebt. Die Grafikkarte kann auf Primärer Anzeigetreiber gelassen werden.

Diese Einstellung sollte man sowohl beim Hauptspiel, als auch bei der Erweiterung vornehmen!

5. Multiplayer einrichten

Eine der Funktionen von NeoEE ist, dass dem Spiel ein neuer CD-Key zugewiesen wird, was Multiplayer-Spiele online möglich macht.

Diesen Schritt kann man sowohl beim Hauptspiel, als auch bei der Erweiterung machen: Im Hauptmenü auf Multiplayer klicken und im neuen Multiplayer-Menü auf die Schaltfläche Neuen Benutzer erstellen klicken. Dort kann man sich dann für die NeoEE-Server registrieren mit Nutzername und einer gültigen Email-Adresse. NeoEE nutzt dann den selben Account sowohl für Empire Earth, als auch für Zeitalter der Eroberungen.

Hat man sich registriert, kann man mich mit dem Nutzernamen Einloggen und hat nun Zugriff auf die Multiplayer-Lobby.

Ich hoffe, dass euch die Anleitung geholfen hat, Empire Earth wieder online zu spielen! 🙂

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.8/5 (12)

Rückblick: Force 21 (PC)

Dominik am 4.Dezember 2010 um 22:12:52

 Force 21 spielt in einer fiktiven Zukunft. Im Jahre 2015 marschiert die Chinesische Armee in Kasachstan ein,um Ihren Wirtschaftlichen Aufschwung mit neuen Ressourcen zu versorgen. An dieser Stelle kommen die USA und Russland ins Spiel und erklären China den Krieg.  Nun können wir selbst entscheiden auf welcher Seite wir spielen, als Amerikanischer Kommandeur oder lieber Chinesischer General? Beide Seiten bieten ihre eigenen Reize,so führt man mit den Vereinigten Staaten eine modern gerüstete Armee während die Chinesen eher auf ihre Infanterie Überlegenheit setzen. Force 21 unterscheidet sich im Gegensatz zu anderen Vertretern von Strategie Spielen dadurch, dass keine Basis errichtet werden muss. Vielmehr haben wir insgesamt bis zu 16 Platoons zur Verfügung, von denen jede einzelne aus mehreren Kampfpanzern,Apache Hubschraubern, Infanteristen und mobiler Artillerie  besteht. Zu Beginn jeder Mission hat man also nur eine begrenzte Anzahl von Einheiten mit denen man meistens gegen eine Übermacht antreten muss. Da aber die Computer KI desöfteren sinnlos reagiert ,ist dies schaffbar. Mit jeder neu Gewonnenen Mission erhöht sich die Anzahl unserer Platoons und somit unsere Armee Größe. Die Einheiten sind einigermaßen Ausbalanciert, so haben Panzer ein Problem gegen Hubschraubern, zerstören Artillerie jedoch mit leichtigkeit. Um den ganzen noch den letzten Feinschliff zu geben haben manche Fahrzeuge spezielle Fertigkeiten so wie zB. der Abrahams Kampfpanzer, dieser kann einen Verteidigungswall um sich aufbauen und dadurch etwas Schaden absorbieren. Jeder überlebter Einheitenzug sammelt Erfahrung welche die  Bewegungsgeschwindigkeit, Kampffertigkeit und Feind-Erkennung verbessert. Insgesamt können die Truppen vier Formationen einhalten :Linie, Keil, Reverse Keil und Spalte. Ein großes Hindernis im Spiel ist die Wegfindung der Einheiten. Diese wird nach Ausführungsbefehlt nicht mehr angezeigt. Dadurch können wir weder den Weg der Einheit noch deren Wegfindungsende sehen, was bei einem Spiel wie diesem  unverzeihlich ist. Viel Spass bereitet dagegen der Multiplayer Modus,in diesem können bis zu vier Spieler Verbündet oder Gegeneinander antreten.Force 21 hatte bereits zum releasezeiten nicht die besten Karten. Bei ein paar Stunden Einspielzeit gewöhnt man sich aber schnell an die fehlerhaften Funktionen.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/5 (0)