Vorstellung: The Siege and The Sandfox – Im Dunklen unter der Wüste

Wer denkt ein 3D Entwickler ist in der modernen Welt hängen geblieben der irrt. Denn die beiden Produzenten des PS Vita Hits LittleBigPlanet, Aiden Howe und Olly Bennet, waren seit 2013 nicht müde und haben gemeinsam das Studio Cardboard Sword gegründet. Von zwei erfahrenen Experten der Spielebranche, denkt man an ihre Projekte in der Vergangenheit, … weiter

Thief – Deadly Shadows: Test, Review

Ich möchte in diesem Artikel meine Gedanken und meine Wertung über das in 2004 erschiene Thief: Deadly Shadows. Entwickelt von Ion Storm Austin, bekannt für die ersten beiden Deus Ex Titeln und Daikatana. Bei Deadly Shadows handelt es sich um den dritten Titel in der Thief Reihe, welche dieses Spiel zum Ende geführt hatte, bis … weiter

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Vorstellung: The Siege and The Sandfox – Im Dunklen unter der Wüste

Dominik am 16.Februar 2019 um 18:02:57

Wer denkt ein 3D Entwickler ist in der modernen Welt hängen geblieben der irrt. Denn die beiden Produzenten des PS Vita Hits LittleBigPlanet, Aiden Howe und Olly Bennet, waren seit 2013 nicht müde und haben gemeinsam das Studio Cardboard Sword gegründet. Von zwei erfahrenen Experten der Spielebranche, denkt man an ihre Projekte in der Vergangenheit, würden wohl die allerwenigsten ein Indie Spiel im 2D Pixel Look erwarten, mich eingeschlossen. Denn nachdem die Beiden in den ersten 2 Jahren seit Studio Gründung das Kapital des Unternehmens in Beratung investiert hatten und einige Reihen an Spiele Ideen entworfen haben fiel der Hammerschlag letztendlich bei der Idee zu The Siege and The Sandfox. Doch um was genau handelt es sich bei diesem Titel? Ist es eine Innovation im Bereich der 2D Spiele oder doch eher schon durch gerührter Einheitsbrei den wir woanders schon einmal gesehen haben ? Bei Siege and The Sandfox schlüpfen wir in wunderschöner Pixel Grafik in die Haut eines unscheinbaren Diebes. Inmitten der Wüste liegt seine strahlende Stadt, ein eigenes Königreich. Doch so schön die Dächer des Palastes auch im Sonnenschein funkeln es herrscht Krieg und die Stadt steht unter einer unbeugsamen Belagerung. Wie es das Schicksal so will findet unser Dieb einen Verräter in den Reihen des Königs. Erst einmal entdeckt will sich dieser nicht so leicht der Gerechtigkeit überführen lassen und lässt durch eine List unseren Beutelabschneider fälschlicherweise anklagen und in den Kerker werfen. Neben dem Belagerungszustand ein weiteres Übel dem wir als Spieler entkommen müssen. The Siege and The Sandfox gibt unserer Spielfigur akrobatische Fähigkeiten mit denen wir die höhlenartigen Tiefen eines uralten unterirdischen Gefängnisses erforschen werden. Die Entwickler bezeichnen ihr Spiel als Stealthvania-genre. Dabei werden klassische Stealth spiele Elemente in Kombination mit typischen Metroidvania-Erlebnissen gekreuzt. Durch dieses zuvor nie benutzte gameplay will Cardboard Sword eine einzigartige Wendung im allseits präsenten Genre bieten. Tiefes, akrobatisches Kontrollsystem bestehend aus Wall running, kriechen und schleichen sowie Schwingen in einer offenen Welt mit neuen freischaltbaren Fähigkeiten. Durch den Einsatz der Unreal Engine 4 werden moderne Licht- und Partikelsysteme mit authentischer 2D Pixel Grafik gepaart. Durch ein Ambient Story Telling wird die Geschichte in eine tiefe Umgebung getaucht die einige Überraschungen unter dem Sand frei setzen wird. Das britische Entwickler Studio werkelt mit insgesamt 5 Programmierern und Künstlern an dem Projekt. Externe Teilzeit Entwickler sind ebenso an The Siege and The Sandfox beteiligt. Nach der ersten Runde des UK Games Fund und dem Unreal Developer Grant haben die Entwickler nun eine Partnerschaft mit Chucklefish geschlossen. Dies erlaubt eine noch höhere Fokusierung auf die Entwicklung des Spieles. Ich finde es einen äußerst ungewöhnlichen Weg ein 2D Spiel auf Basis der UE4 Engine zu entwickeln. Anstatt auf einen 2D Editor zu setzen in dem Tile maps und Sprites angeordnet werden, werden die Grafiken von The Siege and The Sandfox auf einer 2D Plane in eigentlicher 3D Umgebung erstellt. Sicherlich die Shader Effekte der Unreal 4 Engine sind verdammt gut aber ob das bei einem 2D Titel so gut rüber kommt? Ich zweifel da etwas. Nichts desto Trotz ist das Projekt spieltechnisch und auch grafisch sehr interessant. Ich kenne eigentlich seit Metal Gear kein anderes Schleichspiel das in 2D dargestellt wird. Ich bin gespannt wie das ganze letztendlich umgesetzt wird über eine Demo oder Beta Zugang würde ich mich sehr freuen. Vielleicht erfüllen mir die Entwickler von Cardboard Sword ja diesen Wunsch dann steht einem Testbericht nichts mehr im Wege 🙂

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Thief – Deadly Shadows: Test, Review

User am 1.Juni 2014 um 21:06:21

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Ich möchte in diesem Artikel meine Gedanken und meine Wertung über das in 2004 erschiene Thief: Deadly Shadows. Entwickelt von Ion Storm Austin, bekannt für die ersten beiden Deus Ex Titeln und Daikatana. Bei Deadly Shadows handelt es sich um den dritten Titel in der Thief Reihe, welche dieses Spiel zum Ende geführt hatte, bis die Reihe in 2014 rebootet wurde.

Die Thief Reihe war schon immer als Urvater des Stealthgenres bekannt und auch der dritte Teil macht hier keine Ausnahme, ein angriffslustiger oder aggressiver Pfad ist meistens die Lösung und eine der obersten Pflicht lautet nicht töten, obwohl dies als Option enthalten ist. Meistens bricht man in Häuser oder größere Anlagen ein, muss ein Hauptziel erfüllen und stiehlt dabei so viel wie möglich, um das Geld den Armen (also sich selbst) zufließen zu lassen.

Verpackung

Thief: Deadly Shadows kommt in der standardisierten DVD-Hülle, in der sich heute jedes Spiel befindet. Die Xbox Version des Spieles wurde auch in dieser geliefert, nur mit anderer Farbgebung. Auch existiert eine Premier Collection Version des Spieles, die aber nicht große Unterschiede in der Verpackung aufwies. Eine Version in einer der kleinen CD-Hüllen wurde dann, hauptsächlich zum Gebrauch in der Wühlkiste, herausgegeben.

Vor kürzerer Zeit erschien noch eine Squareenix Enix Masterpieces Version, für 10 Euro und eine Sammlung mit der gesamten originalen Thief Trilogie, die auch wiederum in einer DVD-Hülle erschienen. Das Handbuch befindet sich hierbei auf den DVDs.

Grafik und Atmosphäre

Das Spiel benutzt eine stark modifizierte Unreal 2 Engine und es sieht auch heute gut aus. Natürlich erkennt man auch heute die wenig aufgelösten Texturen und manchmal etwas seltsamen Effekte wie Feuer, aber was Thief 3 nicht mit Grundgrafik schafft, retuschiert es mit Atmosphäre und Hintergrundmusik, die sich so gut in die Welt einblendet, das man sie öfters nicht bemerkt. Laternen fackeln, das Weinen von Kindern ist in einem verlassen Waisenhaus zu hören, Licht fällt durch trübe Fensterscheiben, Fackeln brennen, man belauscht das Gespräch zwischen zwei Wachen. Das und zusammen mit den Echtzeitschatten wird Thief 3 zu einem wahren atmosphärischen Meisterstück. Allerdings bringt der Umstieg von der DarkEngine, die in den letzten 2 Teilen verwendet wurde, auf die Unreal 2 Engine auch Nachteile: Level sind grundsätzlich in mehrere Teile unterteilt und mit Ladezeiten verbunden, auch kann Garret aufgrund der Limitationen der Unreal 2 Engine nicht mehr schwimmen.

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Ich möchte noch ein paar Worte zu den Ladebildschirmen finden. Grundsätzlich sind die Ladezeiten ca. 40-50 Sekunden lang, auf einem PC schwankt das aufgrund der Leistung des Computers, aber auf meinem, wohl gemerkt schlechten, Laptop dauerten die Ladezeiten ungefähr 10 Sekunden, was nicht sonderlich lang ist. Auch werden die Ladebildschirme meiner Meinung nach gut ausgenützt. Oft wird in den Ladezeiten kleine Ausschnitte aus verschiedenen Gedichten und Texten präsentiert, meistens sind diese sogar recht brutal oder unheimlich gestaltet und kriechen auch manchmal unter die Haut.

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Steuerung

Thief: Deadly Shadows steuert sich ähnlich wie ein normaler Ego-Shooter, WASD zum Bewegen, Maus zur Steuerung der Kamera. Man hat die Wahl zwischen der Egosicht und Third-Person-Perspektive, das Spiel sollte aber hauptsächlich in der Ego-Perspektive gespielt werden, für Anfänger ist die Third-Person-Sicht empfehlenswert, da man hier mehr Kontrolle und Sicht über den Spielcharakter hat. Da das Herumschalten zwischen den zwei Sichten sehr schnell verläuft, empfiehlt es sich sogar an manchen Stellen die Ansicht zu wechseln, besonders empfiehlt sich die Third-Perspn-Ansicht beim Klettern mit den Kletterhandschuhen.

 

Mit x kriecht man und mit der linken Maustaste schlägt man mit Dolch oder Knüppel bzw. spannt man den Bogen. Gegenüber dem Vorgängern wurde Garrets Schwert gegen einen Dolch ersetzt um den Stealtheindruck zu verstärken. Neu ist es, dass man ein kleines Minigame absolvieren muss, um Schlösser zu knacken.

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Gameplay

Das Spiel beginnt mit einem Turtorial, das penibel genau die Steuerung erklärt. Thief 3 ist ein Schleichspiel, das heißt Gegner möglichst ausweichen, in den Schatten bleiben, zuschlagen und verschwinden, Fackeln löschen, leise sein, den Lichtedelstein, am unteren Rand des Bildschirm im Auge behalten, Leichen verstecken. Thiefs Gameplay ist leicht zu verstehen aber schwer zu meistern, so wird man einige Stunden damit verbringen sich zu verbessern. Ich erinnere mich das erste Mal wie ich Thief 3 gespielt habe. Ich habe die Wachen immer frontal attackiert und viel zu viele Gegner getötet, ich überstand die ersten Stunden des Spielens nur mit sehr viel Neuladen und Glück.

Auf dem Turtorial folgt die 1. Mission, man bricht in eine Burg ein und schlägt sich mit den Wachen herum. Nachher wird man in die namenlose Stadt entlassen und erfüllt Auftrage der Hüter um weiter in der Story voran zu kommen.

Ein cooles Feature ist dass man sich mit Gruppen verbünden kann, indem man verschiedene Aufträge erfüllt, wie das Töten von riesigen Käfern oder das Bekämpfen von Untoten. Die Stadt ist bevölkert von verschiedenen Gegnern, Freunden und Neutralen, die einem wirklich das Gefühl geben in einer großen Metropolis zu sein, leider grenzen die kleinen Gebiete dieses Gefühl wieder ein.

Was wäre Thief ohne stehlen, der Namen sagt`s schon, was man hier auch tun wird. Nämlich Gold, Silber und Edelsteine stehlen und dann an Hehler verkaufen, damit man sich neue Waffen und andere Gegenstände leisten kann.

K.I. und Gegner

Die häufigsten Gegnern werden die einfachen Wachen seinen, sie sind mit einem Schwert bewaffnet und patrollieren in Herrenhäuser und in den Straßen der Stadt. Das Gegnerraster von Thief 3 ist recht hoch gesteckt, es werden öfters neue Gegner erscheinen, die immer neue Taktiken erfordern, wenn man also den einen Gegner genau kennt und ihn gut austricksen kann, kommt schon der nächste und man muss sich das alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Garrets Waffen, wie Blitzbomen, Minen und Ölflaschen und sein Bogen mit verschiedener Munition kommen ihm genau richtig. Meine persönliche Lieblingsfeinde waren die Gargoyles und die Puppen. Die Gargoyles sind sehr aggressiv und mächtig und verlangen ein sehr gekonntes Schleichen, die Puppen sind genauso gefährlich, nur dass sie auch noch Grusel mit sich führen und man leicht eine Gänsehaut bekommt. Thief 3 wechselt die Gegner oft genug um das Gameplay nicht ein trocknen zu lassen und es fühlt sich auch am Ende frisch an.

hammer gamall

Die K.I. ist grundsätzlich gut, sie durchkämen das Dunkle nach Garret sollte ihnen etwas verdächtig vorkommen. Sie reagieren auf den Charakter und die Geräusche die er verursacht, genauso auf verlorene Gegenstände und offene Türen. Sie sind nicht sehr nachgiebig und teilweise richtig schlau. Auch fühlen sie sich realistisch an, sie wollen leben, nicht wie andere Gegner in anderen Spielen, die in ihren Tod laufen. Sie fliehen wenn verletzt rufen um Hilfe und alarmieren so andere Wachen. Leider hat die K.I. so ihre Aussetzer, sie können manchmal Treppen nicht heraufsteigen, reagieren zu langsam und sehen Garret manchmal nicht obwohl er sehr sichtbar ist. Auch sind den Wachen ein paar Fähigkeiten nicht programmiert wurden, wie Leitern erklettern und schwimmen. Letzteres kann auch Garret nicht, da die Unreal 2 Engine, das nicht ermöglicht.

Story

Die Story fängt an, damit dass Garret eine Burg ausraubt und einen Opal erbeutet. Bald darauf bitten die Hüter ihn um Hilfe, damit Garret eine Prophezeiung zu Ohren kommt muss er Aufgaben für sie erfüllen. Das Geschehen steigert sich immer mehr und man entdeckt Geheimnisse und Verschwörungen im Hüterorden, eine antike Macht, ein fürchterliches Geschöpf lauert im Dunklen…

Weiter und genauer erzählen wäre schade, für jeden der das Spiel noch nicht gespielt hat. Die Story ist wirklich gut, sie überschlägt sich und wendet sich ein paar mal. Man wird auch in einige wirklich gute Levels geschickt. Die Höhepunkte sind eindeutig, die Shalebridge Wiege und das Strandhaus. Beide geniale Level, die Shalebridge-Wiege ist unheimlich und entführt einem in lange vergangenen Zeiten und das Strandhaus ist düster und hat einen sehr interessanten Flair, den man irgendwie mit Gruselhaus trifft Melancholie trifft untreue Dienerschaft und Witwe vergleichen kann. Die Story ist wirklich gut und endet auch gut, die Thieftrilogie wird würdevoll zu Ende getragen und das mit dem besten Soundtrack, den ich je vor dem Abspann gehört habe.

Fazit

Thief 3 ist ein grandioses Spiel, genauso gut wie alle anderen Teile der Serie, wenn nicht besser. Allerdings kann man sich wohl nicht genau entscheiden welcher nun der Beste ist, sie alle sind einfach nur zu gut um genau eine Entscheidung zu treffen. Ja, es mag sein, dass Thief3 seine Schwächen hat, aber das macht es wett mit Atmosphäre, einem tollem Gameplay, guter Story…. Für jeden Stealth und Thieffan ein Muss, aber auch Neulinge werden ihren Spaß haben, nur weiß ich nicht ob ich die Xbox Version empfehlen soll, da diese einen unbehbaren Bug besitzt, der dien Schwierigkeitsgrad resettet.

Unbe2nannt

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Bewertung: 5.0/5 (4)