Starcrafts Mod: Wie aus einem Youtube-Hit ein Spiel wurde!

Vor drei Jahren begann die Erfolgsgeschichte von Carbot Animations auf der Plattform Youtube. Das sechs Mann starke Animationsteam begann auf Basis der Starcraft Spiele witzige Cartoon Animationen über typische Gameplay Inhalte des Spiels zu veröffentlichen. Mit mittlerweile mehr als 842 Tausend Abonnenten hat sich um die Episoden der Marine und … weiter

Warcraft III – Reign Of Chaos: Test, Review

Ein geheimnisvoller Prophet erscheint dem jungen Kriegshäuptling Thrall und offenbart ihm das Ende der Welt von Azeroth. Während mit Hilfe des Unbekannten der Ork Anführer seine Horde in ein fernes Land führt offenbart sich eine Dunkle Seuche in dem Nordöstlichen Königreich Lordaeron. Kronprinz und Paladin Anwärter Arthas muss auf Befehl … weiter

Diablo 3: Test, Review

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Kolumne: Diablo 3 wird seinem Hype nicht länger gerecht

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Rückblick: Diablo 3 OpenBeta Wochenende

Wie so viele andere habe auch ich das Wochenende genutzt um die Open Beta von Diablo3 auszuprobieren. Nach mehreren Verbindungsabbrüchen und unzähligen Mausklicks später konnte ich beruhigt das Spiel beenden und meine Charaktere auf dem Server sterben lassen. Mein erster Eindruck spiegelte genau das was ich mir erwartet hatte. Blizzard … weiter

Rückblick: Warcraft II – Tides of Darkness (PC)

  Hersteller: Blizzard Entertainment Release: 9. Dezember 1995 Produktionsjahr: Februar 1995 Platformen: MS-DOS, Linux, Sega Saturn, Playstation 1, Pc (Windows) Genre: Echtzeit-Strategiespiel Basierte Engine: Unbekannt Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Nachdem die Horde der Orks, angeführt vom legendären Ogrim Doomhammer, die Stadt Sturmwind im Süden Azeroths zerstört hatte, segelte die Barbarenmeute … weiter

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Starcrafts Mod: Wie aus einem Youtube-Hit ein Spiel wurde!

Dominik am 30.Mai 2017 um 15:05:49

Vor drei Jahren begann die Erfolgsgeschichte von Carbot Animations auf der Plattform Youtube. Das sechs Mann starke Animationsteam begann auf Basis der Starcraft Spiele witzige Cartoon Animationen über typische Gameplay Inhalte des Spiels zu veröffentlichen. Mit mittlerweile mehr als 842 Tausend Abonnenten hat sich um die Episoden der Marine und Zerg Abenteuer eine breite Fan Basis gebildet. Mittlerweile können die Animatoren und Designer der Serie von ihrer Arbeit leben. Zeit für das Team den nächsten Schritt für ihre kultigen Cartoons zu gehen. Mit der Billigung durch den Offiziellen Entwickler und Publisher Blizzard arbeitete das kleine Indie Team an einer Mod welche die Cartoon Figuren auf den Bildschirm zaubern und kontrollieren lässt. Das grundlegende Gameplay von Starcraft 2 wurde dadurch nicht wesentlich verändert. Wir steuern die uns bekannten Rassen der Menschen, Zerg und Protoss durch taktische Echtzeitgefechte. Obwohl sich an diesem Spielinhalt nicht viel ändert bietet das Animationsteam noch einige Überraschungen und extra Modis um den Spieler bei Laune zu halten. Einige dieser Modis ist zB der sogenannte Käse Modus. Dabei können innerhalb der ersten 5 Minuten im Spiel alle Einheiten in verschiedene Käsesorten verwandelt werden die jeweils ihren eigenen Käse Skill besitzen. In Flagge des Triumphs kann man, wenn eine neue Erweiterung an Gebäuden gebaut wird, eine CarBot-Flagge des Triumphs erhalten welche im Spiel lustige Trompeten Töne von sich gibt. Nun steht die Frage im Raum was genau diese Mod bezweckt und wozu man sie spielen sollte wenn man das Ursprüngliche Starcraft in besserer Grafik und gleichem Gameplay bereits spielen kann? Der Hauptfaktor bei Carbot Animations Mod liegt eindeutig auf spaßige Gefechte im Mehrspieler die mit lustigen Animationen aus der bekannten Cartoon Serie verknüpft sind. Die Entwickler selber legen viel Wert darauf das die Spieler vom eher hektischen Starcraft 2 im Battle.net abschalten können und in eine Comichafte Welt abtauchen können, die das Spielgefühl auflockert und in lustigen Szenen rüberbringt. Vor allem sollen Casual Spieler mit der Mod angelockt werden um Starcraft wieder für diese Spieler Gruppe interessanter machen.

Bis jetzt konnte das 6 Mann starke Team über 99 Tausend US Dollar für sein Projekt zusammenkratzen. Damit ist es dem Indie Entwickler nun möglich zusätzliche Programmierer und Game Designer in Vollzeit an seiner Mod zu beschäftigen. Dies ist auch bitter nötig denn alleine um alle Starcraft Einheiten in den Cartoon Look zu erstellen brauchen die Animatoren 348 Frames (Einzelbilder) pro 2D Sprite. Diese werden alle mit digitalen Grafik Tablets Handgemalt. Insgesamt sind es 54 Einheitengrafiken die die Designer in unterschiedlichen Konstellationen zeichnen müssen. Dazu kommen noch die etwa 46 Gebäude plus die Landschaften der Maps. Man könnte jetzt sagen das Animationsteam könnte seine Grafiken von seiner Cartoon Produktionen verwenden doch dafür sind sich die Entwickler zu Stolz. Sie wollen lieber alles Detailgetreu von neuem zeichnen.

Update: Starcrafts Mod ist bereits fertiggestellt und kann in vollem Umfang gespielt werden! Einfach der Anleitung beim Download folgen und das lustige Spiel kostenlos zocken.

 

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Bewertung: 3.0/5 (2)
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Warcraft III – Reign Of Chaos: Test, Review

Dominik am 7.Mai 2017 um 08:05:19

Ein geheimnisvoller Prophet erscheint dem jungen Kriegshäuptling Thrall und offenbart ihm das Ende der Welt von Azeroth. Während mit Hilfe des Unbekannten der Ork Anführer seine Horde in ein fernes Land führt offenbart sich eine Dunkle Seuche in dem Nordöstlichen Königreich Lordaeron. Kronprinz und Paladin Anwärter Arthas muss auf Befehl seines Vaters, dem König, und mithilfe seines Mentors Lord Uther Lichtbringer nicht nur Marodierende Orkbanden in Schach halten, sondern auch gegen die Bedrohung der Seuche und ihrer Untoten Auswirkungen vorgehen. Doch ist der junge Prinz in der Lage all diesen Herausforderungen stand zu halten? Ist er nicht selbst ein Spielball in einem weitaus, für die Welt noch bedrohlicheren Plan? Die Antworten darauf erfahrt ihr in unserem neuen Testbericht zu Warcraft 3 Reign of Chaos.

Warcraft 3 ist der im Jahr 2002 erschienene Nachfolger zu Warcraft 2: Beyond the Dark Portal und gehört mittlerweile zu einem Retro Klassiker. Das Spiel basiert anders als sein Vorgänger auf einer 3D Engine welche die grafischen Darstellungen in einem ansprechenden aber durchaus bunten Comic Stil präsentiert. Das Spiel verfügt über ein ähnliches Spielsystem wie Warlords Battlecry. In diesem Steuern wir mit Maus und teilweise Tastatur ( für Hotkeys) Armeen die von mehreren Helden begleitet werden. Zu diesen Helden zählen unter anderem der Menschenprinz Arthas sowie der Ork Häuptling Thrall. Diese Spezialeinheiten verfügen über einen eigenen Manavorrat und Inventar das wir mit diversen Gegenständen füllen und somit unseren Helden Verbesserungen geben können. Das Mana brauchen wir um die Fähigkeiten der Helden einsetzen zu können. Diese erlangen wir mit dem Aufsteigen jeden Levels bis zur Stufe 10. Ab den 6 Level kann die Spezialfertigkeit frei geschaltet werden. Diese sind bei Arthas das Wiederbeleben Verbündeter Einheiten und bei Thrall ein Erdbeben das feindliche Soldaten verlangsamt. Jeder Einsatz einer dieser Fähigkeiten verbraucht Mana Punkte die wir mit Tränken oder der natürlichen Regeneration auffrischen können. Zum Allgemeinen Spielablauf gehört außerdem das Aufbauen einer Basis und die Produktion von Einheiten. Wir können unser Hauptgebäude bei allen Vier im Spiel zur Verfügung stehenden Rassen, Menschen, Elfen, Untote und Orks, in Drei Stufen ausbauen. Bei jeder neuen Stufe können wir neue Gebäude herstellen lassen welche neue Einheiten zur Rekrutierung bereitstellen. Die Ressourcen dafür sind bei Warcraft 3 Gold und Holz. Das Gold bauen wir mit unseren Arbeitern in Minen ab während das Holz überall wo bewaldetes Gebiet ist besorgt werden kann. Unsere Armee verbraucht samt Helden einen Vorrat den wir mit Höfen erweitern müssen um eine schlagkräftige Truppe aufzustellen. Im Mehrspieler des Spiels kann unsere Armee aus bis zu drei Helden bestehen. Diese verbrauchen einen erheblichen Anteil am Vorrat. Dafür ist es eine recht starke Kombination wenn man mit drei Level 10 Helden und der restlichen Armee seinen menschlichen Gegenspieler angreift. Um seine Recken auf die Maximale Stufe zu bekommen gibt es in den Maps so genannte Creep Lager. Das sind neutrale vom Computer gesteuerte Monster die sich allerdings nicht bewegen und immer an einer Stelle verharren. Mit dem Beseitigen dieses Ungeziefers erlangen unsere Helden Erfahrungspunkte und auch wertvolle Gegenstände. Die Monster haben selbst unterschiedliche Stufen was die Erfahrungspunkte erhöhen kann. Professionelle Spieler nutzen teilweise die Bewegungsrouten der Creeps um ihren Gegnerischen Spieler den Weg abzuschneiden oder selbst einzukesseln. Diese Taktik funktioniert aber meistens nur gegen Menschliche Spieler. Neben den Standart Gefechten bietet das Battle.net, die Mehrspieler Plattform, noch die Möglichkeit auf Modifizierten Karten zu spielen. Das sind durch den Editor von der Community erstellte Mods die man einfach nur im Spiel herunterladen muss. Es ist also keine aufwändige Installation notwendig um diese spielen zu können.

Storytechnisch hat es Warcraft 3 faustdick hinter den Ohren. Das Spiel präsentiert uns seine Geschichte in Form von sehr Hochwertigen CGI Filmsequenzen und Ingame Videos. Die Story ist sehr Abwechslungsreich und wartet mit einigen Überraschungen auf uns. Besonders die CGI Momente lassen die Kinnlade weit herunter klappen.

Mein Fazit:

Auch Heute noch 15 Jahre nach Erscheinen des Spiels macht es mir eine Menge Spass Warcraft 3 zu zocken. Die Grafik ist zwar nicht mehr auf der Höhe der Zeit aber dank HD Patch lassen sich die bunten Figuren aus der Ferne weiterhin gut betrachten und kommandieren. Vor allem der Mehrspielermodus und die unendlich große Auswahl an Modifikationskarten machen eine Menge Spaß. Die Kampagne habe ich für diesen Testbericht wieder neu angefangen und ich muss sagen sie ist schön übersichtlich gegliedert und erklärt auch neuen Spielern auf recht einfache Weise das Spielprinzip. Ich kann das Spiel nur jedem empfehlen der es noch nie gespielt oder davon gehört hat.

Drei spielbare Heldenbunte und veraltete Grafik trotz HD Patch
Vier verschiedene VölkerGefechte bei Drei Helden etwas unübersichtlich
gut erzählte und Abwechslungsreiche GeschichteGefechte im Mehrspieler nicht Einsteiger freundlich
flüssiges Gameplay, Spiel wirkt wie aus einem Guss
viele Mods dank einfachen Editor
Einsteigerfreundliches Tutorial
Actionlastiges Gameplay
sehr schöne CGI Videos

8,5 /10

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Diablo 3: Test, Review

Dominik am 15.Juni 2012 um 22:06:41

Es herrscht wieder einmal Chaos auf dem Kontinent Sanktuario. Ein Meteor durchschlägt den Himmelsphäre über das Gebiet rund um Tristram. Der einstige Schauplatz an dem Diablo das Königshaus Leorics verdarb und seine Macht ausbaute wird wieder Zeuge unvorhersehbaren Schreckens. Denn als der Meteorit in die alte Kathedrale einschlägt reißt er den letzten verbliebenen  Horadrim Deckard Cain in die Tiefen der unterirdischen Katakomben des einstigen Palastes des untergegangenen Königs Leoric. Durch die dadurch freigesetzten Energien wird der verstorbene König wieder ins Leben zurückgerufen und mit ihm zahlreiche Untertanen die nun als wandelnde Leichen den neuen Ortsteil von Neu Tristram verwüsten. Nur durch Glück entgeht Cains Nichte Leah den Einschlag des überirdischen Gesteinsbrocken und flüchtet mit letzter Kraft in die nun von Zombie Horden belagerte Stadt. Dieses Ereignis blieb der Außenwelt nicht verborgen und unermüdliche Helden machen sich auf dem Weg um sich der neuen Bedrohung zu stellen und Neu Tristram vor dem Untergang zu retten. Wir sind einer von Ihnen.

 

 

 

 

Mit Diablo 3 geht eine mehr als 10 jährige Entwicklung endlich zu Ende. Blizzard hat sich viel Zeit gelassen und einen meiner Meinung nach bisher halbwegs gelungenen Nachfolger zum Hack&Slay Klassiker des Jahres 2000 erschaffen. Neben vielen Änderungen am Talentsystem, dem Spielumfang insgesamt und der Grafik wurden außerdem 5 brandneue Klassen dem Spiel hinzugefügt. Vorbei sind die Zeiten des Paladins, Amazonen und der Totenbeschwörer. Stattdessen haben nun der auf Distanzangriffe spezialisierte Dämonenjäger, den universal einsetzbare Hexendoktor und der Nahkampf spezifische Mönch den Weg in die Pforten Sanktuarios gefunden. Die neuen Klassen bieten nur teilweise einen Kontrast zu ihren Vorspielern aus Diablo 2. So kann der Mönch neben zahlreichen Kung Fu Einlagen seine Gefährten heilen und Feinde kurzzeitig außer Gefecht setzen. Der Hexendoktor beschwört mithilfe von Vodoo Zaubern unterschiedliche Gehilfen die Diablos Diener im Nahkampf binden können während er selber mit dem Spuckrohr aus der Ferne agiert. Den Dämonenjäger sind Bögen und Armbrüste wichtiger als irgendwelche Äxte und Schwerter. Aus dem Hinterhalt überrascht diese Klasse seine Gegner mit Pfeilhageln und Bolzengeschossen. Im direkten Kontakt mit Untergebenden der Hölle sieht er aber kein grünes Licht. Der Handel mit seltenen und wertvollen Gegenständen und Waffen hat bereits Diablo 2 sehr geprägt. So sehr das auf der Handelsplattform Ebay digitale Schwerter für echte Dollars zu ergattern waren. Blizzard hat dieses Konzept 1:1 in das neue Metzelspiel integriert. An erster Stelle wurde das Auktionshaus als wichtiger Bestandteil des Spieles integriert. Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung hat der Publisher angedeutet das dieses System zum zentralen Spielinhalt des neuen Diablos gehören wird. Um den Handel zwischen den Spielern effektiver zu gestalten wurden außerdem die Droprates an dieses System angepasst. So kommt es sehr selten vor das man beim Spielen nützliche Gegenstände für die eigene Charakterklasse findet. Vielmehr muss man sich diese im Auktionshaus für Spielgeld kaufen. Neu hinzugekommen ist auch noch das Echtgeldauktionshaus. In diesem können Spieler Items für echte Euros kaufen. Blizzard behält sich als Plattformanbieter außerdem das Recht vor bei einer Geldauszahlung eine  teil des Gewinns für sich zu behalten. Mit der Unterstützung von Drittanbietern wie Paypal werden die Transaktionen abgewickelt. Bis jetzt sind noch nicht alle digitalen Spielgüter für Euros zu haben. Mit kommenden Hotfix`s werden aber auch diese nachgereicht werden wie etwa zum Beispiel Spielgold. Ich persönlich hoffe das ein Großteil der Community diesem Bezahlsystem kritisch gegenüber steht und die Finger vom Handel mit dem echten Geld lässt.

Geschichtlich spielt das neue Diablo einige Generationen nach dem letzten Teil. Seit die drei großen Übel Diablo, Mephisto und Baal von einer Heldengruppe besiegt und vernichtet wurden kehrte für längere Zeit Frieden in Sanktuario ein. Bis ein Feuer vom Himmel dieser Idyllischen Ruhe ein Ende bereitete und ein Meteor in die alte Kathedrale der Ruinen von Tristram einschlägt. Deckard Cain der letzte verbliebene Magier des vom Erzengel Tyrael gegründeten Horadrim Ordens wird bei dem Aufprall in die Tiefen gerissen und nur seine Nichte Leah schafft es dem Einschlag zu entgehen. Die durch den Meteor freigesetzten Ströme bringen neues Unheil über die Bevölkerung von Neu Tristram. Der gefallene König Leoric wurde wieder in die Welt der Lebenden geholt und mit ihm eine ganze Horde Untoter verschiedener Dimensionen. Der Terror des einstigen Tyrannen entflammt erneut auf und die Überreste der Lebenden verschanzen sich in der belagerten Stadt. Die eigentlich Bedrohung der Welt geht jedoch nicht von Leoric und seinem Gesindel aus. In den weiten Wüsten von Kehjistan, in der Kaiserlichen Handelsmetropole Caldeum lauert im Untergrund eine weitaus größere Gefahr. Das vergessene Böse hat sich erneut erhoben und ist bereit die Welt mit Flammen zu überziehen.

Wie auch in den beiden Vorgängern ist Diablo3 ein Hack&Slay Spiel bei dem es darum geht immer bessere Ausrüstung zu sammeln um immer stärker werdende Gegner schneller zu besiegen. Dabei kämpft man nicht gegen einzelne Feinde sondern steht fast immer einer großen Gruppe gegenüber. Neben der richtigen Ausrüstung spielt noch das Talentsystem in Form von Runen eine wichtige Rolle. Nach einem Stufenaufstieg hat der Spieler die Möglichkeit neue Runen mit Fertigkeiten auszuwählen. Darunter gibt es viele Spezialisierungen. So kann man sehr starke Zauber wirken die besonders gegen schwer gepanzerte oder besondere Gegner effektiv sind. Dann gibt es noch Fähigkeiten deren Stärke in der Anwendung auf Flächen basiert. Neben diesen Angriffsfertigkeiten sind noch Runen zu entdecken die Ausweichmanöver, verstärkende Rüstungen oder das Beschwören von Gehilfen ermöglichen. Alle diese Fähigkeiten können beliebig kombiniert werden um besondere Taktiken zu entwickeln. Der Großteil des Spielspaßes ist auf den Mehrspielermodus ausgelegt. In diesem werden die Feinde je nach Anzahl der Spieler stärker oder schwächer und seltene Rare Gruppen bieten auf den vier Schwierigkeitsgraden immer neuere Herausforderungen. Allerdings sind viele dieser Bossgruppen auf höheren Stufen sehr schwer zu bezwingen. Im letzten Schwierigkeitsmodus, dem Inferno, ist es wenigen Spielern bisher gelungen das erste Drittel des Spiels erfolgreich zu meistern. Im Einzelspieler gibt es Begleiter die den Spieler im Kampf unterstützen können. Darunter sind ein Templer, eine andere Version des Paladins, ein Schurke und eine Zauberin. Diese vom Computer gesteuerten Charaktere können mit dem Spieler neue Level aufsteigen, ausgerüstet werden und besitzen sogar ein eigenes kleines Talentsystem. Als Spieler kann man aber nur einen von den Drei mit nehmen. Der Wechsel zu einem anderen Begleiter kostet kein Gold jedoch sollten diese optimal ausgerüstet sein damit sie gegen die Höllenbrut ihre Stärken ausspielen können.

Technisch ist Diablo 3 wie fast jeder Titel von Blizzard kein Meilenstein in der grafischen Darstellung. Es wurde auf eine Dreidimensionale Umgebung verzichtet und die Spielmodelle sind bei genauerem betrachten recht Polygonarm gehalten. Die Welt wird in einer vorgerenderten 2D Grafik präsentiert. Diese ist sehr Detailverliebt gestaltet und bietet mit seiner Farbenfrohen Darstellung den ein oder anderen Hingucker. Durch den Einsatz mehrerer Farbpaletten ist Diablo 3 bunter als sein Vorgänger und damit weniger düster was der Atmosphäre aber keinen Abbruch tut. Denn insgesamt ist die Grafik an sich sehr stimmig und es gibt keinen Moment in den man das Zusammenspiel von Bildhintergrund und Geschichte missversteht. Leider gibt es nur eine begrenzte Zoomfunktion. Drehen oder Höhenverstellungen mit der Kameraansicht sind nicht möglich. Damit schafft es Blizzard Low Polymodele geschickt zu verwischen um Ecken und Kanten an Figuren nicht bemerkbar zu machen. Bei Effekten wurde hingegen weniger gespart. Partikel und Explosionen wirken wie aus einem Guss. Damit wird bei Gruppenkämpfen so manches Feuerwerk auf dem Bildschirm gezaubert. Sehr nett anzusehen, bei brenzligen Situationen jedoch eher ein Störfaktor. Das GUI ( Benutzerinterface) sieht mit seinen beiden Globes sehr gut umgesetzt aus und auch die malerische Darstellung von Inventar, Items und anderen Gegenständen passt wunderbar zusammen. Am beeindruckendsten sind aber die Cinematic Sequenzen. Deren Hollywood reife Inszenierung zeigt mal wieder das Blizzard es versteht spannende Momente in Szene zu setzen. Gemeinsam betrachtet stimmt die Optik überein und zeigt der Branche wieder mal sehr deutlich das High end Grafik nicht in allen Genrebereichen von großer Bedeutung ist.

massiv Items zum Sammeln und verkaufenDroprate zu niedrig
sehr viele Monster und GegnertypenBerufe bringen kaum Vorteile
neue gut spielbare KlassenTalentsystem nicht Individuell genug
Film reife Cinematic SequenzenEchtgeldauktionshaus
schöne detailverliebte UmgebungAH steht zentral im Game Design
Event DungeonsAKT III und Akt V bieten zu wenig Umfang
4  herausfordernde SchwierigkeitsgradeOnline Zwang als DRM Maßnahme
gut inszenierte GeschichteAktbosse zu einfach gehalten
Stabile ServerInferno Modus teilweise zu schwierig
gute deutsche Synchronisation
ausreichend Speicherpunke
sehr guter Soundtrack

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Bewertung: 4.6/5 (11)

Kolumne: Diablo 3 wird seinem Hype nicht länger gerecht

Dominik am 1.Juni 2012 um 20:06:50

Wer hätte es gedacht?.. Schon im Vorfeld wurde der Onlinezwang des Action Rollenspiels Diablo 3 seitens vieler Spieler bemängelt und nun sind bereits 2 Wochen seit der Veröffentlichung vergangen und Blizzards Server haben neben dem Error 37 ( kein Verbindungsaufbau möglich) mit noch ganz anderen Problemen zu kämpfen. So wurde auf diversen Seiten der Diebstahl mehrerer Account gebundener Gegenstände bemängelt und das Battlenet 2.0 wurde seiner angepriesenen Sicherheit beraubt. Als die ersten Meldungen dieser Hacks bekannt wurden habe ich mir sofort den Mobile Authenticator für mein Smartphone besorgt um wenigstens vor Bruteforce Attacken sicher zu sein. Doch was wenn die unbekannten Eindringlinge bereits Zugang zu internen Datenbanken besitzen? Da hilft mir auch der generierte Code der Battlenet App relativ wenig. Hinzu kommt die ernüchternde Erkenntnis dass das in den Himmel gelobte Diablo 3 den Anforderungen seiner Vorgänger nicht mehr gerecht wird und sich bestenfalls in den Reihen weiterer missglückter Spiele Nachfolger anstellen darf. Bei 3,5 Millionen verkauften Einheiten klingt das eher unberechtigt, doch den meisten Spielern ist mittlerweile klar geworden das Blizzard sein Spiel zu direkt auf die Abhängigkeit des Auktionshauses entwickelt hat. Die ersten Ansätze findet man schon im Lootsystem der Monster. Die Gegner und sämtliche Bosse dropen so gut wie keine nützlichen Gegenstände für den eigenen Heldencharakter. Stattdessen tauchen immer vermehrt Ausrüstungen und Edelsteine auf, die auf andere Klassen zugeschnitten sind. So wird das Auktionshaus zum zentralen Bestandsteil von Daiblo3. Teuer die, wenn überhaupt, guten Items verkaufen um sich überhaupt einen Gegenstand für den eigenen Helden leisten zu können. Von einem Einzelspielererlebnis kann hier keine Rede mehr sein. Dazu muss ich sagen das man auf vielen anderen Seiten immer wieder Behauptungen ließt, Diablo sei ein  Singleplayer Spiel oder ein MMO. Nun beides ist so nicht richtig. Der dritte Teil ist wie seine Vorgänger ein Actionrollenspiel oder auch Hack&Slay mit zusätzlichen Onlinefunktionen. Wobei die Internetanbindung und die extreme Auslagerung auf ein Onlinespiel gewollt ist. Rückblickend war Diablo 2 nicht das Spiel was heute von vielen angenommen wird. Die Internet- und Netzwerkspiele und der daraus florierende Handel mit digitalen Gütern war ein Nebeneffekt der im laufe der Spielzeit bei Diablo2 auftratt. Blizzard hat nun dieses Konzept fest in den dritten Teil der Serie integriert mit dramatischen Folgen für uns, die Spielerschaft. Denn sobald das Echtgeldauktionshaus einsatzbereit ist wird es kaum noch Möglichkeiten geben gute Items mit Spielgeld wie gold zu bezahlen. Das vermeintliche leichte Geld verdienen wird tausende vom bisherigen Auktionshaus weglocken. Als Folge würden, aufgrund des mit Absicht hohen Schwierigkeitsgrades, erforderliche Ausrüstungsgegenstände nur noch gegen echtes Euros zu erwerben sein. Das der Verkäufer keinen geringen Teil seines Erlöses an den Hersteller sowie externen Dienstleistern wie etwa Paypal abtreten muss sollte hierbei als Selbstverständlich betrachtet werden. Die Mindestgebühr von 1 Euro könnte aber wiederum  die Sicherheit gewährleisten das auch nur sehr schwer zu findende Gegenstände ins Echtgeldauktionshaus gelangen. Andere Sorgen bereitet mir aber in diesem Zusammenhang wieder das Spielgold. Denn es wird auch möglich sein dieses für echtes Geld zu bekommen. Da werden Goldhändler wie sie vergleichsweise in vielen Onlinespielen vertreten sind sich wieder eine „wahrlich“ goldene Nase verdienen. Die Folge dürfte wohl vielen klar sein. Der Wert des Spielgeldes wird in den Keller sinken und die bisher normal verlaufende Spielwirtschaft wird komplett zerstört werden. So oder so sehe ich keine Möglichkeit für Gelegenheitsspieler in Zukunft in Diablo3 etwas zu erreichen. Was mich aber sehr stört ist die Tatsache das Blizzard das gesamte Spielprinzip zu Lasten durch selektive Drops verändert und den Spieler das Auktionshaus regelrecht aufzwingt. Mich würde gerne euere Meinung dazu interessieren. Wie findet ihr dieses System mit dem ein Spielen ohne das AH nicht mehr möglich ist und was haltet ihr von dem Echtgeldauktionshaus ? Schreibt doch in den Kommentaren, euere Meinung würde mich sehr interessieren.

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Bewertung: 4.6/5 (8)

Rückblick: Diablo 3 OpenBeta Wochenende

Dominik am 23.April 2012 um 18:04:54

Wie so viele andere habe auch ich das Wochenende genutzt um die Open Beta von Diablo3 auszuprobieren. Nach mehreren Verbindungsabbrüchen und unzähligen Mausklicks später konnte ich beruhigt das Spiel beenden und meine Charaktere auf dem Server sterben lassen. Mein erster Eindruck spiegelte genau das was ich mir erwartet hatte. Blizzard ist der Linie des Vorgängers treu geblieben. Keine schwenk und zoom bare Kameraführung, die Ansicht ist fest fixiert und zentralisiert den Charakter. Die Grafik fand ich Stimmig und passte zur Untoten Atmosphäre. Schöne Texturen an Gebäuden und Gegenstandsobjekten, Aber halt! Die Matschtexturen vor allem bei der in der Beta gezeigten Graslandschaft war wohl doch kein Resultat bei früheren Vorführungen von qualitativ schlechten Videoaufnahmen, sondern tatsächlich der Stand der Dinge. Dies ist das einzige an der Grafik was mich etwas gestört hatte.

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Bewertung: 5.0/5 (8)

Rückblick: Warcraft II – Tides of Darkness (PC)

Dominik am 8.August 2011 um 20:08:24

 

Hersteller: Blizzard Entertainment

Release: 9. Dezember 1995

Produktionsjahr: Februar 1995

Platformen: MS-DOS, Linux, Sega Saturn, Playstation 1, Pc (Windows)

Genre: Echtzeit-Strategiespiel

Basierte Engine: Unbekannt
Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Nachdem die Horde der Orks, angeführt vom legendären Ogrim Doomhammer, die Stadt Sturmwind im Süden Azeroths zerstört hatte, segelte die Barbarenmeute weiter nach Norden richtung Lordaeron. In Hillsbrad traffen die Orks auf ein Bündnis zwischen den Königreichen Stromgarde und Lordaeron sowie Quel’Thalas, dem Reich der Elfen. Nachdem es dieser Allianz gelungen war die Invasion abzuwehren und die Horde durch das Dunkle Portal aus der sie kam zurückzudrängen, fühlte Azeroth sich den lästigen grünen Plagegeistern entledigt. Doch hinter dem Portal auf der Heimatwelt der Orks, Dreanor, sammelt der Dunkle Schamane Ner`zhul die restlichen Clans um mithilfe mehrerer Dimensionstore erneut in Azeroth einzufallen.

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