Vorstellung: Depraved – Aufbaustrategie im Wilden Westen.

Beim Stöbern im Internet auf ein Spiel gestoßen, das vielleicht die Herzen von Strategiespielern sowie Age of Empires-Fans höher schlagen lässt. Das Spiel heißt Depraved und behandelt die Zeit der Pioniere im Wilden Westen. Depraved wurde bereits fertig entwickelt und befindet sich auf der Plattform Steam zum Kauf. In Depraved steuern wir die Pioniere des … weiter

Rückblick: Pharao (PC)

Pharao ist eine der Entwicklerinternen neuen Spielserie die sich direkt von der Caesar Reihe Inspirieren lässt. Ähnlich folgt auch das Spielprinzip sowie große Teile der Gebäude Hierarchie den vorangegangenen Ceasar Spielen. Sie steigen als Spieler in die Rolle einer beliebigen Ägyptischen Dynastie und stellen sich Ihrer Herausforderung eine Kulturelle und Wirtschaftliche Großstadt aufzubauen. Dabei fängt … weiter

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Vorstellung: Depraved – Aufbaustrategie im Wilden Westen.

Dominik am 26.November 2018 um 16:11:21

Beim Stöbern im Internet auf ein Spiel gestoßen, das vielleicht die Herzen von Strategiespielern sowie Age of Empires-Fans höher schlagen lässt. Das Spiel heißt Depraved und behandelt die Zeit der Pioniere im Wilden Westen. Depraved wurde bereits fertig entwickelt und befindet sich auf der Plattform Steam zum Kauf. In Depraved steuern wir die Pioniere des Wilden Westens.

Wir starten mit nur einem Planwagen voller Ressourcen in ein Abenteuer. Wir suchen einen geeigneten Platz für unsere erste Siedlung aus und beschaffen uns Baumaterialien, aus der Natur oder von Händlern, um unseren Einwohnern eine neue Heimat zu erschaffen. Je zufriedener unsere Bürger sind, desto schneller wird unsere Siedlung wachsen und gedeiehen.
Wir müssen unsere Einwohner mit Nahrung und Wasser versorgen. Wir schützen sie vor der Witterung und vor Krankheiten, indem wir sie mit Textilien und Holz fürs Lagerfeuer versorgen. Auf unserem Weg werden wir zahlreichen Gefahren begegnen. Unwetter, Krankheiten oder Banditen werden uns Spieler heimsuchen, und auch unsere eigenen Einwohner können zu einer Gefahr werden, wenn wir ihre Bedürfnisse nicht befriedigen.

Die Bürger in Depraved haben wie bereits erwähnt Bedürfnisse. Ihre Grundbedürfnisse sind Hunger und Durst.Darüber hinaus benötigt jede Bevölkerungsstufe einen anderen Nahrungstyp. Falls unsere Stufe in einen Nahrungsengpass gerät und das bevorzugte Nahrungsmittel nicht zur Verfügung steht, können wir sie auch mit einem alternativen Nahrungsmittel ernähren – allerdings wird sich dies negativ auf die Stimmung unserer Siedler auswirken. Unzufriedene Bürger zetteln Schlägereien an, begehen Überfälle und andere Straftaten oder verlassen im schlimmsten Fall die Stadt. Je zufriedener die Einwohner einer Stadt sind, desto beliebter wird das Leben in ihr und mehr und mehr Siedler schließen sich uns an. Wird unsere Stadt aber von Hungersnöten, Krankheiten oder Gesetzlosigkeit geplagt, dann kehren die Einwohner der Stadt den Rücken ähnlich wie im Klassiker Stronghold.
Der Wilde Westen ist gefährlich! Dutzende Herausforderungen warten darauf, dass wir uns um sie kümmern. Es gibt unterschiedliche Lebensräume, wo sich unsere Bewohner niederlassen können – doch jeder von ihnen hat seine eigenen Tücken. Während in der Wüste die Nahrungs- und Wasserversorgung schwierig sind, herrscht in schneebedeckten Gebieten eisige Kälte, der wir nur mit ausreichend Feuerholz trotzen können.Eine weitere Gefahr geht von der umliegenden Welt der Tiere aus. Auch wenn die meisten Tiere die Menschen meiden, sollten wir uns vor Wölfen und anderen Wildtieren hüten. Die können unsere Siedler schwere Verletzungen zufügen und sogar töten.Auch umliegende Banditenlager können uns in Depraved sehr gefährlich werden. Unterschätzen sollten wir sie nicht, denn sie bestehlen unsere Einwohner und begehen Überfälle. Diese Verbrechen wirken sich sehr stark auf das Sicherheitsgefühl unserer Bürger aus und können uns wiederum wertvolle Rohstoffe kosten.

Für den Soundtrack dieses Indie Spieles zeichnet sich der deutsche Musiker Robert Jung aus.Er hat auch den im Steam Store erhältlichen Soundtrack Bundle gemeinsam mit anderen Live-Musikern komponiert und gestaltet.Eines vorne weg:Jung verdient keinen einzigen Cent mit dem Verkauf der Soundtracks.Sämtliche Einnahmen gehen direkt an das Entwicklerstudio Evil Bite.Um den ikonischen „Western“ Sound zu erzielen, machte Jung Gebrauch von der „Dobro“ Gitarre – das ist eine Gitarre mit Stahlkorpus, die mit einem speziellen Metallstück gespielt wird, um Noten und Akkorde zu verbiegen.Der Kanadische Violinist Hammerson Peters ergänzte das Tanzstück „Free Wilderness“ mit seinen meisterhaften Fertigkeiten auf der Fiedel.Weitere Informationen zum Arbeitsablauf findet ihr auch der entsprechenden Webseite des Musikers http://dreikelvin.nl/portfolio/depraved-o-s-t/. Das Entwickler Studio hinter Depraved ist ein deutsches namens Evil Bite und wurde von zwei Brüdern gegründet.Im Jahr 2015 startete das Projekt.Nach eigenen Aussagen lieben es die Entwickler ein Spiel bis ins Detail zu planen und produzieren deshalb Spiele mit viel Tiefgang.Ich denke das ist Ihnen mit Depraved sehr gut gelungen.Da sie ein kleines Unternehmen sind, können sie sich auf das Wichtigste konzentrieren: die Spiele. Flache Hierarchien ermöglichen dem Studio zudem mehr Flexibilität für neue Ideen und deren Umsetzung.Mit Depraved ist nun ein Aufbau Strategiespiel herausgekommen das sich nicht verstecken braucht.

 

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Bewertung: 5.0/5 (5)
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Rückblick: Pharao (PC)

Dominik am 23.November 2010 um 18:11:50

Pharao ist eine der Entwicklerinternen neuen Spielserie die sich direkt von der Caesar Reihe Inspirieren lässt. Ähnlich folgt auch das Spielprinzip sowie große Teile der Gebäude Hierarchie den vorangegangenen Ceasar Spielen. Sie steigen als Spieler in die Rolle einer beliebigen Ägyptischen Dynastie und stellen sich Ihrer Herausforderung eine Kulturelle und Wirtschaftliche Großstadt aufzubauen. Dabei fängt der Anfang ganz bescheiden an,wir bauen ein paar Notdürftige Strohhütten,müssen unserer kleinen Gemeinde eine Nahrungsquelle am Nil beschaffen,errichten Tempel und Marktplätze. Ist ertsmal dieser fertig so werden im Laufe des Spielgeschehens immer wieder Karawanen unser blühendes Dorf besuchen und verschiedenste Waren austauschen. Irgendwann haben wir es zu großen Wohlstand geschafft, gewaltige Lehmhäuser zieren entlang der Straßen, Kriminalität breitet sich aus, Armeen müssen ausgehoben werden und Imposante Tempel und Pyramiden zeigen der Welt unsere Größe. Damit wir überhaupt so weit kommen können müssen wir erstmal die Bevölkerung mit ausreichend Nahrungsmittel versorgen. Dies können wir nur teilweise mit den Lieferungen der Karawanen erreichen. An Vorderster Stelle steht die Agrarwirtschaft in Einklang mit dem Nil. So muss man zunächst Felder entlang des rießigen Flusses bauen um anschließend bei Ebe und Flut diese bewirtschaften zu können. Doch Aufgepasst auch die Ufer des Nils neigen zu Überschwemmungen was Häuser und Menschenleben kosten kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Spiels ist es den verschiedenen Göttern Schreine und Tempel zu errichten,denn deren Gunst bietet uns viele Vorteile wie zB. Bauverbesserungen,Argarkulturen und Machteinfluss. Wenn wir erstmal diese wichtigen Einrichtungen abgedeckt haben entwickeln wir uns schrittweise immer weiter. Dabei stoßen wir immer mehr auf andere wichtige Dinge wie etwa die Gesundheitsversorgung, Den Schutz unserer Stadt vor Invasoren,Schulbildung und Kriminalität. Das ganze Spiel wird von einer Drehbaren Vogelperspektive gesteuert. Was den Entwicklern nur teilweise gelungen ist,ist bei Drehung der Karte  die Ausrichtung der Gebäude. So zeigen Lehmhäuser und Marktplätze ihre Westseite während der Regierungspalast genauso Sturr Einseitig wie zuvor zu betrachten ist.  Die Musik passt sehr gut zum Szenario wird jedoch auf Dauer ziemlich nervig,so das man nicht selten den Sound abstellt. Nur der Nil und die Karawanen sind in der Lage unsere Bevölkerung zu ernähren, Tiere wie Krokodile oder Kamele sind einzig dazu da unsere Leute bei Bedarf umzubringen. Historisch korrekt wird der Aufbau einer Pyramide in Szene gesetzt, erst wird ein Fundament gelegt und dann Stein für Stein aufgebaut,was schon beim zusehen großen Spass macht. Die wenigen Kriege sind dagegen gar nicht direkt für den Spieler sichtbar. Angriffe und Verteidigungen laufen im hintergrund ab und man bekommt jediglich eine Benachrichtigung ob man gewonnen oder verloren hat.  Für eine nette Runde ein guter Zeitvertreib,Dauermotivation ist vorprogrammiert schwindet aber mit jeder Entwicklung der eigenen Stadt dahin. Die Karten bieten zu wenig Abwechslung weshalb nach 1 Spiel schon die Motivation im Keller sein kann. Wenn man das Spiel noch nicht kennt, ausprobieren lohnt sich!

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Bewertung: 4.7/5 (3)