Crash Bandicoot: Warped – Ein Spiel, das damals als Meisterwerk galt.

Das im Jahr 1998 erschienene Crash Bandicoot: Warped ist der dritte Teil der Crash Bandicoot Reihe und mit 5, 7 Millionen verkauften Einheiten weitaus erfolgreicher als seine beiden Vorgänger. Die Verkaufszahlen brachten dem Spiel den Titel als zehntes meistverkauftes PlayStation-Videospiel aller Zeiten ein. Besonders in Japan konnte sich das Spiel trotz seiner westlichen Cartoon Grafiken … weiter

Rückblick: Caesar III (PC)

Caesar III stellte damals die Grundlage für Pharao und Herrscher des Olymps – Zeus dar. Im Oktober wurde das lang errsehnte Strategiespiel veröffentlicht. Nicht nur maßgebend war die 2D gezeichnete Grafik, sondern auch die Vielseitigkeit und Komplexität von Caesar III. Der Städtebau reicht von einem kleinen Dörfchen bishin zu einer gigantischen Metropole. Auch das Handelssystem … weiter

Rückblick: Deathtrap Dungeon (PC)

Deathtrap Dungeon ist ein von Eidos Interactive Entertainment im Jahr 1998 veröffentlichtes mittelalterliches Action-Adventure für den Pc sowie der Playstation 1.

» 1998

Crash Bandicoot: Warped – Ein Spiel, das damals als Meisterwerk galt.

Dominik am 8.Juni 2019 um 14:06:28

Das im Jahr 1998 erschienene Crash Bandicoot: Warped ist der dritte Teil der Crash Bandicoot Reihe und mit 5, 7 Millionen verkauften Einheiten weitaus erfolgreicher als seine beiden Vorgänger. Die Verkaufszahlen brachten dem Spiel den Titel als zehntes meistverkauftes PlayStation-Videospiel aller Zeiten ein. Besonders in Japan konnte sich das Spiel trotz seiner westlichen Cartoon Grafiken im Millionen Bereich absetzen. Durch diesen Bestseller war das Spiel das erste nicht-japanische Videospiel welches einen Platinpreis in Japan erhielt. In Crash Bandicoot: Warped steuern wir wie schon in den Vorgängern den Beuteldachs Crash. Gemeinsam mit seiner kleinen Schwester Coco muss dieser die Erde vor dem bösen Zwillingsbruder von Crash Verbündeten Aku Aku sowie Crash alten Erzfeind Dr. N Cortex beschützen.

Die beiden Schurken planen mithilfe einer Zeitmaschine die Edelsteine welche Crash im Vorgänger gesammelt hatte in der Vergangenheit zu stehlen. Um diesen Plan zu vereiteln reisen Coco und Crash selbst mit einer Zeitmaschine durch die Gegend um alle Kristalle und Edelsteine vor dem bösen Duo einzusammeln. Das Spiel befördert uns in 6 Warp Räume die einen Zeitsprung erlauben. In jedem Raum sind 6 Level die jeweils mit einem Boss Kampf enden. Ursprünglich sollte dies das letzte Spiel werden das Entwickler Naughty Dog nach ihrem Drei-Spiele-Vertrag fertigstellen sollte. Universal Interactive Studios konnten von den Entwicklern überzeugt werden ein Rennspiel um der Spielfigur Crash und seinen Feinden zu entwickeln. Die Entwickler bauten einen Speicherstand Modus ein in dem man 105% des Spiels erreichen konnte wenn man als Spieler alle Kristalle und Edelsteine einsammelt und alle Relikte in Gold oder Platin besitzt. Sobald das Spiel zu 100% abgeschlossen ist, kann der Spieler Fake Crash in zwei oder in der PAL-Version in drei Stufen sehen: Toad Village, Makin ‚Waves und Hog Ride (exklusiv PAL).

Das Titelmenü ist in der japanischen Version völlig anders. Crash taucht auf und tanzt und sein Tanz enthält neue Moves, die in seinen Tänzen in anderen Versionen nicht vorhanden sind. Crash Bandicoot: Warped ist das erste Hauptkontinuitätsspiel, in dem das Titelbild den Unfall in einem Fahrzeug sowie in einem anderen Outfit zeigt. Die Schriftart, die im Warp-Bereich für die Level-Nummern verwendet wird, ist dieselbe Schriftart die in der Prototyp-Version des ursprünglichen Crash Bandicoot-Spiels als Hauptschriftart verwendet wurde. Der Game Informer hat dieses Spiel als das 109te bestes Spiel aller Zeiten eingestuft. Die arabischen Levels scheinen auf Agrabah von Disneys Aladdin zu basieren. Um diese Theorie weiter zu beweisen, gibt es Feinde in roten und schwarzen Gewändern (Jafar), Affen in lila Kleidern (Abu) und Genies auf Zauberteppichen, die weiße, geschwollene Gewänder wie Aladdin tragen, wenn er sich in Prinz Ali verwandelt.

Neben Crash Bandicoot: The Wrath of Cortex bietet dieses Spiel die meisten Levels aller Crash Bandicoot-Teile. Insgesamt sind es 30 Levels ausgenommen der Bosse. Aku Aku spricht zum ersten Mal nicht-japanisch, gesprochen von Mel Winkler von diesem Spiel bis Crash of the Titans. Derzeit ist dies das einzige Spiel, bei dem Polar, Pura und Baby T gleichzeitig auftreten. Die Entwickler von Naughty Dog haben für Crash ca. 30. 000 Animationsbilder erstellt. Die Animationskünstler dachten das sie mehr Bewegungen als jede andere Videospielfigur zur damaligen Zeit erstellt hatten. Der Titelsong für dieses Spiel wurde mehrmals remixt. Variationen davon wurden zu Titelliedern für Crash Bash, The Wrath of Cortex, The Huge Adventure und N-Tranced.

Entwickler Naughty Dog ist für seine einzigartige Art der Spielentwicklung bekannt. Denn das Studio hat in keinem seiner Teams einen Produzenten. Dadurch gibt es weniger mittleres Management. Somit hat Naughty Dog die Fähigkeit innovative und coole Dinge zu machen da das Management wie auch die geschäftliche Seite nicht direkt in das Unternehmen eingebunden sind. Ein Entwicklungstool mit dem Namen Goal Oriented Object LISP wurde vom Entwickler eingesetzt um die Charaktere und das Gameplay von Crash Bandicoot: Warped zu erstellen. Den finalen Schliff erfuhr das Spiel aber erst mit den damals frisch an Bord gekommenen Cartoonisten Charles Zembillas und Joe Pearson. Diese gaben der Spielfigur Crash bereits in den Vorgänger teilen sein Aussehen sowie Studien zu seinen Animationsbewegungen. Der langjährige amerikanische Spieledesigner und Produzent Mark Cerny überzeugte Naughty Dog, seine neuen Ressourcen auf die Entwicklung eines charakterbasierten Plattformspiels zu konzentrieren, das die 3D-Fähigkeiten der neuen Systeme voll ausnutzt.

Dadurch entstanden erst die Crash Bandicoot Spiele. Das Spiel wurde seit seiner Veröffentlichung von der Fachpresse und Kritikern hoch gelobt. Es wurde eine sehr hohe Qualität in vielen Bereichen des Spiels festgestellt. Das offizielle US-amerikanische PlayStation-Magazin bezeichnete das Spiel als „den besten 2. 5D-Plattformer, der jemals veröffentlicht wurde“. Ryan MacDonald von Gamespot sagte, dass Crash Bandicoot: Warped „der bisher beste Crash“ ist und beschrieb, wie alle seine Aspekte den vorherigen Folgen der Serie überlegen waren. Vor allem der lustige und bunte Comicstil des Spiels welcher von den beiden Grafikern Charles Zembillas und Joe Pearson angestoßen worden war fand sehr viel Beifall in der Playstation Community. Auch das Wasser und seine Animationen die vor allem in den Jet-Ski Levels auftauchten wurde von den Kritikern gelobt. Es seien die realistischsten Wellen aller Playstation 1 Spiele. Randy Nelson nannte das Spiel „umwerfend schön“ und erklärte, dass „die Texturen einwandfrei sind, die Animation erstklassig ist und die Spezialeffekte für den ordentlichen Bums sorgten.

Die damaligen 3D Modelle wurden als der Höhepunkt des Playstation Renderings angesehen. Lediglich das Fehlen der Todesanimationen für feindliche Charaktere wurden kritisiert. Insgesamt kann man die Grafik als kristallklar, farbenfroh und flüssig animiert ansehen. Die Audioqualität des Spiels wurde ebenfalls kritisch gelobt. Randy Nelson war dankbar für die größere musikalische Vielfalt des Spiels im Vergleich zu Crash Bandicoot 2: Cortex Strikes Back. Es wurde von den Kritikern außerdem festgestellt das die Synchronisation der Bildschirmlippen fast perfekt auf die Stimmen abgestimmt sind. Mark Cooke sagte, dass die „übertriebene“ Sprachausgabe des Spiels „wie in guten Cartoons und manchmal sogar noch besser“ sei.

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Bewertung: 5.0/5 (3)
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Rückblick: Caesar III (PC)

Malte am 24.November 2010 um 21:11:51

Caesar III stellte damals die Grundlage für Pharao und Herrscher des Olymps – Zeus dar. Im Oktober wurde das lang errsehnte Strategiespiel veröffentlicht. Nicht nur maßgebend war die 2D gezeichnete Grafik, sondern auch die Vielseitigkeit und Komplexität von Caesar III. Der Städtebau reicht von einem kleinen Dörfchen bishin zu einer gigantischen Metropole. Auch das Handelssystem ist eine Neuerung im Genre: So kann man mit allen Städten innerhalb des Römischen Reiches Handel betreiben. Doch an dieser Stelle möchte ich Euch nicht mehr über das Handels – und Wirtschaftssystem erzählen, auf Grund der Komplexität. 😉 Stattdessen stelle ich Euch die zwei Spielmodi vor:

Kampagne

Caesar geht in Rente! Er ist auf der Suche nach einem fähigen Gouverneur, der seinen Platz eingehen kann. Nach jeder erfolgreich bestrittenen Mission erhaltet Ihr einen neuen Rang. Die Rangordnung richtet sich an die „Cursus honorum„. Nach der dritten Mission hat der Spieler die Möglichkeit den Wirtschftlichenweg oder den Militärischenweg einzuschlagen. Letzteres bietet zwar andere Herausforderungen, ordnet sich aber nicht ganz in ein eigentlich wirtschaftsbasiertes Spiel ein. Um eine Mission zu meistern, müssen verschieden Faktoren wie eine Mindestbevölkerung oder diverse Kulturfaktoren erfüllt werden. Auch hierbei handelt es sich um ein komplexes System. Nach kurzer Einarbeitungszeit, beherrscht man allerdings die Grundlagen. Ebenso lässt sich ein Schwierigkeitsgrad einstellen der sich von „Sehr leicht“ bis zu „Sehr schwer“ konfigurieren lässt. Bei höherem Schwierigkeitsgrad sind die Bedürfnisse der Bürger höher und die Infrastruktur nimmt schneller Schäden. Außerdem hat dies Auswirkung auf die einzelnen Götter. Der Göttermodus lässt sich glücklicherweise seperat vollständig deaktivieren, da das Spiel mit diesem Modus um einiges anspruchsvoller ist. So muss man darauf achten, dass jeder Gott gleich berechtigt ist (gleich viele Statuen, Tempel etc.). Erfüllt man dies nicht, lassen die Götter ihren Zorn und ihre Wut an eurer Stadt aus. Der Gott „Mars“ könnte ein Inferno auslösen, sodass viele Gebäude der Stadt niederbrennen.

Städtebau

Dieser Modus ähnelt dem Kampagnenmodus, setzt Euch allerdings nie Grenzen oder stellt Forderungen. Zu Beginn habt Ihr die Wahl aus mehreren Startpunkten auf der Imperiumskarte. So findet Ihr auf dem Festland beispielsweise weniger Goldminen als in Alpenregionen. Zum Glück könnt Ihr auch in diesem Modus handel betreiben oder eben Invasionen gegen andere Städte veranstalten.

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Bewertung: 3.5/5 (2)

Rückblick: Deathtrap Dungeon (PC)

Dominik am 6.November 2010 um 17:11:34

Deathtrap Dungeon ist ein von Eidos Interactive Entertainment im Jahr 1998 veröffentlichtes mittelalterliches Action-Adventure für den Pc sowie der Playstation 1. Der Spieler hat zunächst von Beginn an die Wahl sich zwischen dem Kettenhund einen Blutrünstigen Gladiator oder der Roten Lotus einer eleganten Schwertkämpferin zu entscheiden. Schauplatz des gesamten Spiels findet in den Verließen eines wahnsinigen Barons statt. Dieser versklavte das Städtchen Fang und bietet Abenteurern nun die Möglichkeit auf enorme Reichtümer enschließlich der Befreihung der Stadt, falls diese es schaffen sollten durch sein Labyrint des ,im wahrsten Sinne des Wortes, Chaos zu entkommen. Neben zahlreichen Feinden angefangen vom Kranken Chirugen über Skelettkrieger bis hin zu Dinosauriern bietet das Spiel neben all seinen „damaligen“ Schockeffekten auch noch eine ganze Palette kniffliger Rätsel. Leider wurde der Spielspaß desöfteren durch die miserable Kameraführung gebremst. Wie schon davor bei Tomb Raider verwendete Eidos die Third Person Kamerasicht, welche sich jedoch bei den vielen Massenmetzlereien mehr als Hindernis als Übersichtlichkeit herausstellte. Allgemein brachten die unmengen an Rätseln mehr Verzweiflung als Freude mit sich.Was auch nicht gerade possitiv zu bemerken ist,die beiden spielbaren Charaktäre unterscheiden sich kaum voneinander,Waffen sowie Animationen ähnelten sich und so bestand der einzige Unterschied im Geschlecht der beiden. Trotz allem war Deathtrap Dungeon sein Geld wert. Die KI der Gegner war gut, so reagierten sie auf verschiedene Verhaltensweisen des Spielers was nicht öfters zum eingreisen der Spielfigur führte. Die Grafik war in der Umgebung gut vorgerendert passte aber nicht immer zu den eher Polygonarmen Computergegnern. Eidos fügte dem Spiel noch einen Multiplayer Modus hinzu. Für ein paar Stunden Spielspaß reichte dieser aus,um längeren Spielspaß zu garantieren fehlten aber die notwendigen Features wie Teamdeathmatch,Capture the Flag etc. Auch wurden keine Bots integriert was den Multiplayer noch mehr in den Hintergrund stellte. Obwohl früh angekündigt stellte Eidos die Publikation Deathtrap Dungeons vorerst in den Hintergrund,das Hauptaugenmerk lag zunächst an der Vollendung des nächsten Tomb Raiders, was dazu führte das Deathtrap Dungeon aufgrund mangelnder Nacharbeit der Grafiken bei seiner Veröffentlichung wie ein Spiel der ersten Generation der Playstation wirkte, und das während die dritte Generation der Playstation 1 bereits am Markt war.

Mein Fazit : Trotz einiger Macken ein gutes Spiel,die vielen Schockeffekte,die zahlreichen Rätsel sowie das endlose Metzeln bereiten eine Menge Spaß. Die passenden Hintergrundsounds sowie díe Musik allgemein sind gut platziert und sorgen mit dem plötzlichen auftreten der KI für eine dem Spiel angebrachten Atmosphäre. Die Grafik wirkt in heutigen Zeiten von Direct X11 sehr plompig und eckig,wenn das niemanden Stört und so kann ich nur empfehlen: probiert es mal aus.

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Bewertung: 5.0/5 (2)