Deponia

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04. März 2013

Deponia: Test, Review

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Deponia

Nach dem großen Erfolg von „Harveys neue Augen“ versuchen die Jungs von Daedalic sich an einem neuem Setting. Sie nehmen uns mit auf eine Reise auf den von Müll übersähten Planeten Deponia und seiner zahlreichen Bewohner. Doch im Gegensatz zu den restlichen Bewohnern, die sich mit ihrem Leben im Müll abgefunden haben, will Rufus nur eins: weg. Es muss nicht immer ein vor Grafikeffekten strotzendes Actionspektakel sein um ein mitreißende Geschichte zu erzählen. Dies beweist Deponia, der neue Titel aus dem Hause Daedalic. Die Hamburger Schmiede, die schon mit ihren früheren Titeln wie „Edna bricht aus” und „Harveys neue Augen“ gezeigt hat, dass die Herren und Damen mit vielen Ideen und einer ordentlichen Portion Humor gesegnet sind. Mit Deponia stürzen sie sich wieder auf ein neues Setting, welches zwar immernoch ein Grafik Adventure ist jedoch von der Umgebung her nicht klassisch eingeordnet werden kann. Wir spielen den egozentrischen, kindlichen jedoch erfindungsreichen Außenseiter Rufus, der noch bei seiner Ex-freundin Toni wohnt. Wir begleiten ihn auf seinem Weg nach Elysium. Einem weit entfernten Ort mit wunderschönen Orbitelfen, welche natürlich nur auf Rufus warten. So zumindest seine Vermutung. Und natürlich hat Rufus auch wieder mal einen Plan sein ehrgeiziges Ziel zu erreichen. Auch aller skeptischen und meist sarkastischen Bemerkungen zum Trotz, setzt er seinen Plan in die Tat um. Auf der ersten Station seiner Reise kommt es, wie könnt es auch anders sein, zur Situation der holden Mait in Nöten. Der tapfere Rettungsversuch endet zwar mit der Befreiung der holden Mait aus den Klauen des Organon jedoch landen beide auf Deponia, wo das eigentlich Abenteuer beginnt. Deponia ist ein Point and Klick Adventure in einer im Comicstil gezeichneten Welt in hochauflösender Grafik. Jeder einzelne der Charaktere der Rufus auf seiner Reise begegnet, fügt sich gut in das Gesamtbild Deponias ein. Seien es Jacken mit Löchern oder auch Hütte, welche nicht von einem konventionellen Hutmacher gemacht wurden. Auch hat jeder seine eigene Art und trägt mit seinen Aussagen immer mehr zum Gesamtbild von Rufus bei.Während der Gesamten Spielzeit fügen sich Hintergrundmusik und Geräusche dezent und authentisch ins Spiel ein. Bei Gesprächen wie auch Monologen werden sie auch entsprechend reduziert um keinen Witz zu verpassen. Zusätzlich zum Hintergrundsound wurden für Kapitelwechsel auch Songs in das Spiel integriert. Diese werden von Poki, einem der Entwickler von Deponia, gesungen,  was dem Spiel zusätzlich Charme verleiht. Die Rätsel, die ja das wichtige bei einem Point and Klick Adventure sind, wirken zwar an einigen Stellen skurril. Sie passen jedoch immer perfekt in die Welt. Auch wenn ein Espresso mit Batteriesäure verfeinert für unsere Begriffe doch recht seltsam erscheinen mag.

 Fazit:

Deponia kann allen empfohlen werden, die sich gern kniffligen Rätseln stellen. Aber auch für die, die einen der Vorgänger gespielt haben, ist am Ende noch ein witziges Gimmick eingebaut worden. Man darf gespannt sein, ob und wenn ja wann eine Fortsetzung von Rufus Abenteuern erscheint.

8 /10

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (1)
Deponia: Test, Review, 5.0 out of 5 based on 1 rating
Profilbild von Dominik von Dominik am 4.März 2013   Deponia, Testberichte in der Datenbank! « 3.104 Klicks

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