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unterwasser

Lost Horizon gehört zu einer aussterbenden Art von Videospielen- den Point-and-Click-Adventures. Vorweg es ist ein echt gutes Spiel, aber eher unbekannt. Vom Stil her erinnert es sehr stark an die Geheimakte Serie und hat aber auch das Flair eines Indiana Jones Films.

Das Spiel eröffnet mit einem Überfall von feindlichen Truppen auf britische Soldaten in Tibet, einer kann mit einem Mönch in einen geheimen Raum fliehen und nachdem der Mönch verstorben ist, verschwindet der Soldat durch ein Portal. Zeitsprung und Ortswechsel. Fenton Paddock wird von dem Vater des jungen Soldaten, von dem er selbst ein Freund war, beauftragt ihn zu finden und es beginnt ein Wettlauf um die Welt auf der Suche nach Shangri-La.

Gameplay besteht aus üblichen Rätsel lösen, das Spiel ist nicht sehr schwer und die Rätsel sind recht leicht zu lösen. Man steuert mit der Maus und muss geschickt Objekte manipulieren.

Ein besonderer Wert wurde auf den cineastischen Eindruck gelegt, hin und wieder gibt es sehr gute Zwischensequenzen, meistens Actionsequenzen, die schon sehr stark an Indiana Jones erinnern. Grundsätzlich ist das ganze Spiel eine Hommage an den berühmten Archäologen, der Hauptcharakter gleicht ihm teilweise, ja sogar Indys Peitsche tritt auf, wird aber in einer anderen Version verwendet als in den Filmen, wer das Spiel gezockt hat erinnert sich sicher an diese Szene.

Und es wäre ein Verbrechen die Musik nicht zu erwähnen, ein echt guter Soundtrack und die Entwickler waren so stolz darauf, dass man ihn auch in den Programm Files finden kann (auf der Rückseite der Spielepackung wird sogar darauf hingewiesen) Voice Actors und Soundeffekte sind gut, obwohl manchmal die Ansprachen, die manche Charaktere halten, zu lange sind.

Man erkennt wirklich das viel Liebe in Lost Horizon gesteckt wurde, man bekommt zum Beispiel ein Art Achievment, wenn man eine ausgeliehene Flöte zurückbringt und die Story ist auch wirklich packend.

Einzig negatives ist vielleicht das die Rätsel manchmal einfach zu leicht sind, Adventure-Veteranen fühlen sich wohl unterfordert. Ich hatte auch teilweise Grafikfehler, die aber nur den Hintergrund betrafen. Auch kann es manchmal nervig sein, dass manche Charaktere viel zu lange reden.

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Bewertung: 4.0/5 (2)
Lost Horizon: Test, Review, 4.0 out of 5 based on 2 ratings
Profilbild von User 205 von User am 10.Mai 2014   Leserartikel, Lost Horizon in der Datenbank! « 1.623 Klicks

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