Indiana Jones und der Stab der Könige


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Stab_der_Könige_Wallpaper_PS2_Wii

In diesem Review möchte ich über das LucasArts Spiel, Indiana Jones und der Stab der Könige berichten. Vorab möchte ich, wie schon beim vorangegangenen Review, für Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft, darauf hinweisen, dass ich natürlich Indiana Jones Fan bin und dementsprechend aufpassen muss, bei meinen Reviews objektiv zu bleiben. Sollte dennoch an der einen oder anderen Stelle der Eindruck entstehen, dass hier subjektiv bewertet wurde, bitte ich schon vorab um Verzeihung. Aber als Indiana Jones Fan, macht nun halt mal letzten Endes jedes Spiel irgendwie Laune.

Ich kann mich noch gut an damals erinnern, als ich im Internet nach News betreffend Indiana Jones stöberte (eigentlich nach Infos zu einem neuen Kinofilm) und plötzlich durch Zufall auf einen Artikel gestoßen bin, der dieses Game ankündigte. Das Herz pochte höher, ein neues Indy Spiel? Endlich? Schnell recherchierte ich und tatsächlich, Indiana Jones and the Staff of Kings, LucasArts arbeitet an einem neuen Indiana Jones Adventure.

War „Turm von Babel“ 1999, ja spätestens jetzt, wirklich in die Jahre gekommen und zumindest zum damaligen Zeitpunkt, aufgrund von Kompatibilitäsproblemen mit neueren Windowsversionen zum Teil nicht mehr, oder zumindest nicht mehr vollständig (fehlerfrei) spielbar und „Legende der Kaisergruft“ 2003, auch schon etwas angestaubt, wurde es doch Zeit, dass hier was Neues kommt.

  • Hinweis: „Turm von Babel“ ist durch einen replaying.de Patch nun wieder im Allgemeinen fehlerfrei spielbar, auch unter 64Bit Systemen und bis einschließlich Windows Version 8.1

Generell konnte ich persönlich, mit jedweder Art von „Lego“- Spielen nicht viel anfangen, bis heute hat sich dies übrigens auch nicht geändert, umso höher meine Freude über Stab der Könige. Ich versuchte so schnell als möglich herauszufinden, wann man denn mit dem Release rechnen könne, jedoch ohne Erfolg, fand stattdessen jedoch eine mögliche Enttäuschung, welche meine anfängliche Euphorie massiv in die Schranken wies: Available for PS/2, Wii, PSP.

Und was zum Teufel ist mit dem PC?! Alleine der Gedanke machte mich damals bereits stinkesauer. Was soll das und vor allem warum? Fehlt hier nur der Eintrag, kommt die PC Version später nach? Und wenn nicht, warum wurde auf die PC Ausgabe verzichtet? Ich verstand die Welt nicht mehr. Liegt es am Kopierschutz? Konnte doch auch nicht sein, alle anderen Games von LucasArts erschienen doch ebenfalls für Windows. Oder sah der Hersteller die Zukunft in den Konsolen, vor allem in Anbetracht der Wii Technik?

Fragen über Fragen, welche mir monatelange Anspannung kosteten und bis zum Release auch nicht beantwortet wurden. Dann kam jedoch die Enttäuschung. Keine Version für den PC. Also ab in den Laden, um neben dem Spiel, eine PS/2 Konsole zu kaufen. Damals war diese zum Glück bereits, für sehr günstiges Geld, zu bekommen. Ich spiele zwar ansonsten keine Konsolenspiele, bis heute nicht, aber ich wollte keinesfalls auf den neuen Indy Titel verzichten.

Verpackung

Wie man sich vielleicht bereits denken kann, gibt es an der Verpackung keine erwähnenswerten Besonderheiten. Ein DVD Box Cover für die PS/2 (bzw. Wii – oder PSP Box Cover für PSP), mit einem grafisch gestalteten Teaser zum Game und einem FSK Logo in Übergröße. Darin befindet sich ein Handbuch, welches, wie bereits beim Vorgänger, im Notizbuch Stil entworfen wurde, sich jedoch als sehr dünn und schlicht herausstellt und natürlich die DVD, welche die Spieldaten enthält. Die PS/2 bekannte Standardisierung bringt, anders als bei „Legende der Kaisergruft“, den Vorteil, dass das Cover gut geschützt und auch ersetzbar ist. Ansonsten macht die Verpackung im Generellen nicht besonders viel her und entspricht dem Standard.

Grafik

Aufgrund der Tatsache, dass ich bislang keine Konsolen besaß und auch bis heute, außer diesem Spiel, weiterhin meine Adventures am Desktop PC meistere, fällt mir eine Beurteilung hier sehr schwer. Da es sich hierbei ja um eine Spielekonsole handelt, auf deren Grafikprozessor und Grafikengine man keinerlei Einfluss hat, ist man darauf angewiesen, was man vom Programmierer angeboten bekommt. Anders als am Personal Computer, kann man hier keine Auflösung ändern, Shader aktivieren, oder mit Antialising, eine Kantenglättung erwirken.

Ich kenne natürlich die generelle PS/2 Grafik selbst nicht so gut, soweit ich mich jedoch umgehört habe, Let´s Play Videos, von anderen Games, online finden konnte und Meinungen von anderen Rezensenten (zB. Amazon), zu diesem Game gelesen habe, hätte man offensichtlich mehr herausholen können. Hier hat man sich offensichtlich keiner Meisterleistungen bedient. Persönlich würde ich die Grafik als bestenfalls mittelmäßig einstufen. Obwohl ich die Bildskalierung meines Fernsehers auf 4:3 fixiert und jedwede Zoomfunktion deaktiviert habe, ist das Bild ausgesprochen pixelig, verschwommen und zum Teil sehr unklar (32″Diagonale, 200Hz, FullHD, Blickentfernung ca. 2 Meter). Die Grafik flimmert zum Teil sehr stark und hat Bildfehler, die Texturen erinnern im Generellen an Teile von „Turm von Babel“. Andere Elemente des Spiels, im Besonderen Bereiche die eine Interaktion erfordern, wurden jedoch wiederum stellenweise sehr schön konzipiert.

Die generelle Einschätzung ist somit sehr schwierig, in Summe würde ich die Grafik, im unteren Mittelmaß, einstufen. Ich weiß jedoch auch nicht, was die PS/2, theoretisch technisch können müsste. Möglicherweise ist auch nicht viel mehr möglich, oder man war gezwungen Kompromisse oder Abstriche zu machen. Hätte man das Spiel für die PS/3 konzipiert, hätte sicher mehr daraus werden können. Viele Rezensenten schreiben auch, dass die Grafik auf der Wii Konsole, wesentlich besser sei, und dort auch eine der Besseren im Allgemeinen darstelle.

  • Hinweis: Was den Hersteller dazu bewogen hat, neben der PC Version, auch auf eine PS/3 Version zu verzichten, ist mir unklar, vor allem da es Letztere bereits seit 2005 gab. In diversen Fan-Foren berichtet man jedoch von plötzlichen Budget Kürzungen, während den frühen Entwicklungsarbeiten des Spieles. Offensichtlich wollte man anfänglich, wesentlich mehr aus dem Adventure herausholen, aus diesem Grund, hätte man auch derart viele Bemühungen, in die neue Bewegungsphysik investiert. Die Trailer versprachen ja wesentlich mehr, als man am Ende zu Gesicht bekommt. Möglicherweise wäre das auch die Erklärung, für die fehlende Entwicklung auf anderen Plattformen? Ob dies jedoch stimmt, oder es sich dabei nur um (unbestätigte) Gerüchte handelt(e), kann ich nicht beurteilen.

Gameplay

Gerade als PC Spieler, merkt man sofort die etwas andere Steuerungscharakteristik einer Konsole, daher tat ich mir damals anfänglich etwas schwer, lernte aber sehr schnell. Die zu drückenden Tasten werden eingeblendet, die möglichen Bewegungen durch Hinweise erklärt. Wobei diese nicht nur anfänglich, wie meist üblich, in einem Tutorial Level gezeigt, sondern während des ganzen Games gezeigt werden.

Das GamePlay ist weitestgehend in Ordnung, wenn auch wenig abwechslungsreich. Als Schusswaffe gibt es lediglich den Revolver und dies nur in gescripteten Situationen, in welchen man sich automatisch duckt und statisch, von einer gewissen vorgegebenen Stelle, auf entfernte Gegner schießen muss. Hier sind die Gegner jedoch, oftmals durch das Beschießen von anderen Gegenständen, indirekt auszuschalten, was jedoch gerade ganz am Anfang noch nicht klar ist. Man vermutet, wie von anderen Spielen gewohnt, man müsse die Gegner mit den Kugeln der Waffe treffen. Während man sich jedoch für den Schuss kurz aus der Deckung begibt, wird man selbst getroffen, ohne jedoch den Kontrahenten niederzustrecken. Das daraus resultierende Ableben, kann dazu führen, dass man mit dem Gedanken spielt, seinen Controller zu zerbeißen, oder gegen den Fernseher zu werfen. Dass der Gegner jedoch nur durch das Zerstören, einer über ihm befindlichen Werbetafel zu besiegen ist, welche auf ihn herabstürzt, ahnt man an dieser Stelle nicht, bzw. ist anfänglich nicht klar.

In den Gametrailern gewann man damals den Eindruck, als hätte man viel und vorrangig auf die Entwicklung der Faustkämpfe gesetzt, wie auch bereits bei „Legende der Kaisergruft“.
So umfangreich die Möglichkeiten theoretisch sein mögen, so begrenzt sind sie in der Praxis. In der Tat ist die Anzahl an Gegenständen, mit welchen man interagieren kann, nochmals um eine hohe Anzahl gewachsen, um im Spiel jedoch zu überleben, bedient man sich relativ schnell, der wenigen, wirklich brauchbaren, Moves, wie „Packen – Schleudern – Schlagen – Packen – etc.“ und ergänzt diese nach Möglichkeit mit dem Werfen von Gegenständen, um sich seiner Gegner zu entledigen. Um Spezialbewegungen auszuführen, bzw. diese zu testen, bleibt im Regelfall wenig Zeit. Hier geht sehr viel Potential des Spiels verloren. Den Grund dafür, ermittle ich in der in Summe doch recht statischen Steuerung. Die, durch die einzelnen Tasten ausgeführten Bewegungen, gehen nicht flüssig ineinander über, um einen dynamischen Bewegungsablauf zu generieren, sondern laufen eher Schritt für Schritt ab. Da man parallel dazu, nicht so viel Einfluss auf die Kamera hat, ist man in der Bewegung stark eingeschränkt.

Nachdem man beim Vorgänger „Legende der Kaisergruft“, eher auf komplexe Rätsel verzichtet hat, hat man bei „Stab der Könige“ etwas aufgeholt. Stellenweise frustriert dies jedoch bei diesem Game wieder. Dies führe ich jedoch nicht darauf zurück, dass man übertrieben hätte, nein, die Rätsel sind zum Teil sogar ganz gut und angemessen, lassen sich aber oft einfach nur nicht konkret als solche erkennen. Entsprechend lange sucht man zum Teil auch bei Aufgaben, die sich im Nachhinein als denkbar einfach herausgestellt hätten. Zudem kommt die mittelmäßige Grafik, und die oftmals etwas unglücklich positionierte Kamera. Ich habe mich nicht selten dabei erwischt, wie ich mich direkt vor den Fernseher setzte und begann, den Bildschirm nach Hinweisen abzusuchen, nur um festzustellen, dass das Ganze dann noch verpixelter aussah, ich noch weniger erkennen konnte und ich, zu meiner entfernten Position auf der Couch, zurückkehrte. Am Ende bleibt an gewissen Stellen nur das Heranziehen einer Komplettlösung.

Videos und Animationen kann man leider nicht überspringen und werden dadurch, im Laufe der Zeit, zur Zereißprobe. Fans erinnern sich vielleicht an die Indy-Typische Szene, in welcher der Wind, Indianas zuvor verlorenen Hut, heranweht, er ihn aufhebt, etwas Staub abklopft und ihn wieder aufsetzt. Diese Szene wird nach Indys Ableben im Spiel verwendet und per Spielgrafik nachgestellt, nachdem der zuletzt gespeicherte Spielstand geladen wurde. Gerade an Stellen, an denen man sich bereits des Öfteren versucht, führt es zu noch mehr Frust, sich zum wiederholten Male die gleiche, dann schon nervige, Sequenz, ansehen zu müssen.

Wie auch bereits beim Vorgänger, ist manuelles Speichern nicht möglich. Das Spiel speichert selbständig während des Spiels an gewissen vordefinierten, nicht zu beeinflussenden Stellen, zudem wird im gleichen Zug, die Gesundheit aufgefüllt. Auf das Finden und Verwenden von Medipacks oder Ähnlichem, wurde vollständig verzichtet.

Das Auffinden von Artefakten wurde, wie bei beiden Vorgängern, beibehalten.

Story

Anfänglich fasziniert, hat mich der Titel. Wie im ersten und dritten Indiana Jones Film, sind wir wieder auf der Suche nach einem religiösen Objekt, diesmal nach dem Stab des Mose. Persönlich interessierten bzw. interessieren mich dergleichen Storys im Generellen, immerhin haben mich auch Dan Browns Romane, in deren Bann gezogen, ebenso habe ich die anschließenden Filme verschlungen. Somit war ich auch damals bei „Indiana Jones und der Stab der Könige“ schon gespannt. Ganz erfüllt wurden meine Erwartungen jedoch nicht.

Die Geschichte ist prinzipiell gut und auch durchdacht, geht jedoch im Allgemeinen etwas unter. Auch hier wäre mehr Potential vorhanden gewesen. Die Story entwickelt sich nur sehr gemächlich und bruchstückhaft. Außerdem hält sie sich, auch angesichts des zum Teil frustrierenden GamePlays, im Hintergrund. Im Wesentlichen befindet sie sich aber auf dem Niveau der bisherigen Games und auch der Filme und ist somit ganz in Ordnung.

Fazit

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass das Spiel wohl eher für Indiana Jones Fans geeignet ist, da es für generelle Adventure Spieler, wohl ansprechendere und empfehlenswertere Titel gibt, als „Stab der Könige“. Gerade Indy Fans kommen aber in jedem Fall auf ihre Kosten. Was die Allgemeinheit betrifft, kann ich nur empfehlen, für die Kaufentscheidung generell mehrere Reviews, sowie gegebenenfalls Kundenrezensionen, heranzuziehen und auf den Preis zu achten. Das Spiel macht zum Teil nämlich schon richtig Frust und man benötigt stellenweise einiges an Geduld, um das Game zu Ende zu bringen. Prinzipiell kann ich es daher nur durchschnittlich empfehlen.

Am Ende kann ich nur hoffen, dass wir irgendwann wieder ein wirklich richtig gutes Indiana Jones Spiel zu sehen bekommen. Rätsel wie in „Turm von Babel“, Steuerung wie in „Legende der Kaisergruft“ und Bewegungs- bzw. Interaktionsvielfalt, wie in „Stab der Könige“. Die Zusammensetzung dieser Elemente wäre aus meiner Sicht, das richtige Rezept für einen Indy-Game-Kassen-Schlager. Aufgrund des Kaufs von LucasArts durch Disney, fürchte ich jedoch und zweifle ich daran, dass wir hier, außer einem weiteren „Lego Indiana Jones“, noch etwas (brauchbares) erleben werden, aber man wird sehen,…

6 /10

Vollständiges, originales, PS/2 Box Cover:

StaffOfKings_PS2Cover

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Bewertung: 5.0/5 (8)
Indiana Jones und der Stab der Könige: Test, Review, 5.0 out of 5 based on 8 ratings
Profilbild von DrHenryJonesJr von Markus am 21.Mai 2014   Indiana Jones und der Stab der Könige, Leserartikel, Testberichte in der Datenbank! « 5.158 Klicks

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4 Kommentare zu Indiana Jones und der Stab der Könige: Test, Review

  • Profilbild von DrHenryJonesJr
    DrHenryJonesJr sagte am 24.05.2014 um 19:09:28

      Danke für den tollen Tipp! Habe das Demo schon geladen und auch kurz angespielt. War vorläufig mal nicht so übel :-) Ich war heute etwas im Stress, da ich dieses Wochenende mit meiner Tochter alleine bin und meine Ehfrau in Italien ist, aber sobald ich etwas mehr Zeit habe, spiel ich das Demo mal durch. Dadurch, dass ich aber sowieso Indy Fan bin, wird es wohl sowieso darauf hinauslaufen, dass ich das Spiel erwerbe :-)

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  • Profilbild von User 205
    User 205 sagte am 23.05.2014 um 21:12:22

      Es stimmt das die Storys der Legospiele nicht wirklich etwas neues sind, dennoch werden die Geschichten (nach meiner Meinung) charmant wiedergegeben und auch das Gameplay macht spaß. Natürlich sind die Spiele nicht wirklich teuer, aber man kann sie schon für 10-15 Euro (wenn gebraucht schon ab ein paar Euros) bekommen. Das ewige Gegenstände zerkloppen, kann auf die Nerven fallen, allerdings ist es nicht unbedingt notwendig, man wird es aber trotzdem immer wieder machen, um sich neue Charaktere zu kaufen. Die Spiele sind halt leicht, man kann nicht wirklich sterben und wenn man überhaupt eine Level noch einmal spielen muss, ist wenn ein Glitch einem am weiterkommen hindert (wie ein Stuhl der sich nicht verschieben lässt). So wird das Spiel, vielleicht etwas unattraktiv für ältere Spieler. Man erkennt schon, dass es wirklich für jüngere Menschen designt wurde, das heißt Frustvermeidung: möglich wenige Installfehler, kein Sterben möglich, kein Steam mit Anmeldepflicht. Allerdings wird hin und wieder diese Zielgruppe verfehlt, wie in Lego Herr der Ringe, wo aufgrund der Grundlage keine ab 6 Freizeichen vergeben wurde oder wie man einigen Eltern auf Amazon entnehmen kann, dass sie das Spiel zu brutal für Kinder empfinden. Und ich bin wirklich ein großer Freund von der Parodie die sie abziehen. Es zahlt sich eigentlich aus, mal das Spiel auszuprobieren, ich denke es gibt eine Demo, wenn dir die Demo gefällt (oder nicht gefällt) kannst du ja eine Entscheidung treffen. Ich aber selber habe nach dem ich ca. 3 Lego Spiele hintereinander gespielt habe, echt etwas anderes gebraucht, da die ganze Kindgerechigkeit mir bald aufs Gemüt gefallen ist.
      Demo:
      http://www.fileplanet.com/186649/180000/fileinfo/LEGO-Indiana-Jones:-The-Original-Adventures-Demo

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  • Profilbild von DrHenryJonesJr
    DrHenryJonesJr sagte am 23.05.2014 um 19:02:47

      Generell war ich noch nie davon begeistert, wenn andere Marken eine Idee verwenden nur um diese einem leicht abgewandelten Konzept anzupassen um mit dem Kultstatus dieser Marke Geld zu verdienen.
      Ich bin mit Lego aufgewachsen (bin 26) und habe als Kind, viele, sogar sehr viele, Jahre lang, leidenschaftlich Lego gespielt, auch gemeinsam mit meinem besten Kindes- und Jungenfreund. Möglicherweise stammt auch daher meine Einstellung, dass Lego einfach in das Kinderzimmer und nicht auf den Desktop eines Personal Computers gehört. Ich habe da eine sehr nostalgische (möglicherweise aber antiquierte) Einstellung dazu.

      Sehen wir uns das Ganze mal näher an: Lego Star Wars, Lego Harry Potter, Lego Indiana Jones, etc., sind das alles „neue“ Ideen? Meist sind das alles nur Games, welche die gleiche Story erzählen, die wir schon aus den jeweilig zugehörigen Filmen kennen und die es als „normale“ Games, ebenfalls bereits gibt.
      Nur eben das Lego Logo draufgepappt und anstatt von gewöhnlichen Charakteren, eben mit Legomännlein versehen. Mehr als minimal erweiterte, in den Filmen nicht sichtbare, Storyteile haben die Games meist nicht zu bieten, zumindest was ich so aus LetsPLays oder gewissen Reviews weiß.
      Man möge mich eines Besseren belehren, falls ich da zu blauäugig bin oder zu vorschnell urteile, bzw. verallgemeinere.

      Natürlich habe ich als Indy Fan dennoch überlegt, mir die Spiele zu besorgen, sogar nicht nur per Steam Download, sondern als Original, auch aus Gründen einer vollständigen Sammlung.
      Aber derart billig sind die Titel nun mal leider auch nicht, als dass man sie sich lediglich als Staubfänger ins Haus tut. Ich mag auch generell das Gameplay nicht. Während ich überlegte, mir die Games dennoch zuzulegen, habe ich auch ein paar LetsPLay´s angesehen, dieses dauernde Gegenstände zerstören und die Bruchstücke einsammeln um Punkte zu bekommen, welche stark an Super Mario erinnert, ist nicht mein Ding.

      Früher habe ich nichts lieber getan, als Super Mario zu spielen, bei den Konsolen meines Nachbarn, Nintendo, Nintendo64, oder meinen eigenen wie, GameBoy, GameBoy Color, Gameboy Advance, (mehr hatte ich nie).
      Aber wie gesagt, das war früher, da war ich auch noch ein klein wenig Jünger :-)
      Als die Hersteller jedoch immer mehr dazu tendierten, von klassischen Controllern abzusehen und auf interaktive Steuerung zu setzen (Kinect, Wii, etc.), hat das Konsolen Genre vollständig den Reiz für mich verloren. Und spätestens die erste mobile Nintendo Konsole mit 2 Displays oder TouchScreen, hat mich ebenfalls nicht mehr interessiert. Ich mag da einfach die gute altmodische Steuerung.
      Was ich selbst an mir etwas seltsam finde, immerhin könnte ich mir am Mobiltelefon, den Touchscreen ja auch nicht mehr wegdenken ;-)
      Vielleicht wäre das Ganze aber auch reine Gewöhnungssache, immerhin war ich auch beim Kauf meines ersten Touchscreen Telefons etwas skeptisch.

      Eventuell werde ich den Kauf und den Versuch vielleicht mal dennoch wagen, man sehen :-)

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  • Profilbild von User 205
    User 205 sagte am 23.05.2014 um 18:00:49

      Ich habe nur die Nintendo DS Version gespielt und fand diese recht spaßig, wenn auch nicht wirklich anspruchsvoll. Auch hier gab es viele frustige Stellen, mit Geduld aber kein Problem. Einer der besseren Spiele auf dem DS, meiner Meinung nach, könnte ich aber daran liegen, dass ich sonst immer einen recht großen Ramsch auf dem DS gespielt habe.
      Noch eine Frage: Warum magst du die Lego Indiana Jones Spiele nicht? Ich bezweifele übrigens das wird noch eines von denen zu Gesicht bekomm, Lego hat die Linzens zu Indy vor drei Jahren verloren.

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