Ultima 9: Ascension im Retro-Test (Review)

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Dark Project: Der Meisterdieb im Retro-Test (Review)

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Riddick: Assault on Dark Athena im Retro-Test (Review)

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System Shock 2 im Retro-Test (Review)

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Dawn of War II – The Last Stand: Test, Review

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Orcs Must Die! 2: Test, Review

Ein flotter Startschuss für die zweite Runde der spaßigen Ork-Metzelei „Orcs Must Die“! Knapp ein Jahr ließen sich die Entwickler nun Zeit für den Nachfolger zum preisgekrönten ersten Teil. Nun stellt sich natürlich die Frage, welche Erwartungen überhaupt an solch einen „Schnellschuss“ Nachfolger gestellt werden dürfen. Oder hat das eine Jahr doch für Weiterlesen

Diablo 3: Test, Review

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Sniper Elite V2: Test, Review

Wie ich sie hasse. Scharfschützen in Multiplayer-Spielen. Ob Battlefield, Star Wars Battlefront oder Team Fortress 2 – sie verderben mir als normalen Soldat die Spiellaune. Aber eine Sache gibt es definitiv nicht zu bemängeln: Die Effektivität der Scharfschützen. Für eine gewisse Zeit ungesehen räumen sie das Schlachtfeld mächtig auf, unterstützen Fußsoldaten und haben Weiterlesen

Blade Runner im Retro-Test (Review)

Das Leben in Los Angeles im Jahre 2019 ist düster. Die maßlos überbevölkerte Stadt wird täglich von verseuchtem Dauerregen heimgesucht; die Straßen sind bis ins kleinste Eck mit verrottetem Essen, altem Blech und weiterem Müll bedeckt. Tiere, Pflanzen und Bäume sind größtenteils ausgestorben, sind unbezahlbar und verweilen nur noch in den Gedanken derer, Weiterlesen

Gun (PC): Test, Review

In der Wildnis rund um die Rocky Mountains wächst der junge Colton White unter seinem Ziehvater, dem Trapper Ned, zu einem Wildjäger heran. Als die beiden in ihrem Revier an Bord  eines Dampfschiffs gehen um ihre letzte Beute zu verkaufen ändert sich sein Leben schlagartig. Psychopathische abtrünnige Soldaten überfallen den Dampfer und ermorden Weiterlesen

Enter The Matrix: Test, Review

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Star Wars Battlefront: Test, Review

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Geländewagen-Simulator 2012: Test, Review

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King’s Quest 8 – Maske der Ewigkeit im Retro-Test (Review)

Testbericht, Review zu King’s Quest 8 – Maske der Ewigkeit Roberta Williams, die kreative Denkerin von Sierre die einst die große King’s Quest-Serie geschaffen hat, bricht mit King’s Quest 8 alle Gesetze der Reihe. Kein Point & Click, sondern ein atmosphärisch dichtes 3D-Spiel mit Tastatur-, Maussteuerung sowie einer 1st- oder wahlweise 3rd-Person-Perspektive. Vollblütige Weiterlesen

Call of Duty 2: Testbericht, Review

Und wieder versetzt uns Infinity Ward in den zweiten Weltkrieg. Mit Call of Duty 2 flackert wieder der Monitor und erneut zieht man mit den Sowjets und den Allierten gegen das dritte Reich. Gleiches setting wie schon beim ersten Teil heißt aber nicht unbedingt gleiches Spielprinzip. Es hatte sich einiges verändert seit dem Weiterlesen

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Fast jedem Spieler ist der Name Call of Duty ein Begriff. Kein Wunder, war es doch Infinity Ward die es schafften Medal of Honor vom Thron der Weltkriegsshooter abzulösen. Mittlerweile ist die Marke auf fast jeder Spieleplattform vertreten. Angefangen hat alles aber auf dem heimischen Pc als ehemalige MOHA Entwickler ihr eigenes Actionspiel Weiterlesen

Medal of Honor Spearhead: Testbericht, Review

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» Testbericht

Ultima 9: Ascension im Retro-Test (Review)

throgh am 2.März 2013 um 11:03:49
Ultima-9-Ascension-Cover-Dragon-Edition.png

“Avatar, wachen Sie auf! Der Guardian ist in Britannia eingefallen, und Lord British hat Sie zu Ihrem letzten Abenteuer gerufen!”

Tja, da sind wir: Frisch aufgestanden und vielleicht noch etwas verschlafen. Zumindest stehen wir mit unserem Alter Ego, dem Avatar, in entsprechend leichtem Nachtgewand neben dem Bette. Nebst der doch sehr höflich wie förmlichen Anrede des Erzählers werden wir durch illustres Vogelgezwitscher von draußen und dem anbrechenden Tage geweckt. Hat man es bereits am Titel erkannt? Ja, in diesem Blogeintrag geht es um Eines der letzten Werke der Firma “Origin”. Basierend auf der Idee von Richard Garriott alias “Lord British” erschuf das Unternehmen die Welt von “Ultima”, in deren Erzählung wir als Erdenbürger in einer anderen Welt den Einwohnern gegen die Mächte der Finsternis zu Hilfe eilen. Nun ist der letzte Teil der Saga auch auf GOG erhältlich und somit auch Anlass für ein kurzes Resümee.

Inhalt

Wie im Intro bereits angekündigt: Der Guardian als finsterer Gegenspieler des Avatars hat es erneut geschafft Britannia in arge Bedrängnis zu bringen. In diesem Fall sind die acht Tugenden gefährdet wie auch korrumpiert. Auf uns als “Avatar”wartet also die Aufgabe die Schreine und verbundene Tugenden zu reinigen. Wie jetzt, das war es schon? Nein, keineswegs. Vorweg sei gesagt, dass “Ultima 9″ gleich zu Beginn eine ordentliche Portion Freiheit anbietet. Man kann schon allein das Haus des Avatars mit Geduld erkunden und entdeckt allerlei Andeutungen und Verweise auf andere Spiele von Origin und EA. Etwas traurig hierbei ist allerdings, dass “Origin” auch zugleich der Name der DRM-Maßnahme wie auch Onlineplattform seitens EA geworden ist. Die eigentliche Firma hat hiermit aber nichts mehr zu tun. Deren Erbe findet sich eben hier in diesem Spiel.

Was erwartet mich denn überhaupt in “Britannia”? Das kann man so adhoc gar nicht einmal sagen. Vielleicht würde es am Besten passen, wenn man schlicht erwähnt, dass es reichlich Abenteuer und Entdeckungen gibt. ”Ultima 9″ ist hierbei ganz und gar nicht linear und bietet auch einfach nur Möglichkeiten durch die Landen zu streifen. Was es dann mit dem Guardian und den verdorbenen Schreinen wie auch Tugenden auf sich hat, erfährt man durch die Gespräche mit den Einwohnern. Und man entdeckt wirklich ungeheuerliche Dinge. So besuchen wir im Verlauf der Geschichte eine Stadt der Magie, werden Zeugen einer Zivilisation der Gargoyles am Rande der Vernichtung und folgen den Spuren der Vernichtung eines Drachen. Und das sind nur einige Höhepunkte. Hatte ich schon die gute Raven nebst dem Dorf der Piraten in einer Bucht erwähnt? Und das Schiff des Avatars, mit welchem wir uns über weitere Entfernungen bewegen? ”Ultima 9″ ist ein wunderschöner Klassiker mit einer eher klassisch angehauchten Atmosphäre. Für Freunde der schnellen “Action” vielleicht nur bedingt geeignet, jedoch für den Genießer umso mehr. Man sollte also auch etwas Zeit mitbringen, um “Britannia” kennenzulernen.

Atmosphäre und Spielmechanik

Wie zuvor erwähnt: “Ultima 9″ ist ein Spiel für Genießer. Schnelle Action findet sich hier vielleicht in den Kämpfen, aber ansonsten kann man sich auch etwas Zeit nehmen. Gerade bei dem Erkunden der “Dungeons” und der dort lauernden Fallen ist auch dies nicht gerade unwichtig. Direkt noch auf der guten alten “Erde” wird man schon mit einem der zentralen Elemente konfroniert: Der Entscheidung. Das Spiel legt hier großen Wert auf die Entscheidung des Spielers bzw. Avatars und signalisiert dies auch bei der Art der Charaktererstellung, die nicht durch Werte an sich, sondern durch eine Zigeunerin geschieht. Die Dame stellt entsprechende Fragen, zu welchen man entsprechende Antworten geben kann. Hieraus resultiert dann quasi die Charakterklasse. Das Spiel ist somit auch ein wirkliches ROLLENSPIEL. Natürlich machen Werte auch einen Bestandteil eben besagten Genres aus. Jedoch ist ein Rollenspiel nicht gekennzeichnet durch das Streben nach eben besseren Werten, sondern durch das Erleben der Welt durch die Augen eines Charakters. So nimmt “Ultima 9″ dies dem Spieler aus der Hand. Keine gute Entscheidung? Nun in meinen Augen die Beste, die “Origin” hier treffen konnte. Es gibt zwar auch reichlich Kleidungsstücke, aber auch Gegenstände haben nicht den Stellenwert, wie sie es bei modernen Vertretern unter Umständen haben. Jedem bleibt selbst überlassen, wie er sich der Spirale an Gegenständen hingeben möchte. Allerdings ist in “Ultima 9″ erkunden und erforschen an der Tagesordnung.

So bestaunt man schlicht die mächtige Architektur der Stadt der Gargylen oder zieht das Schwert in einem finsteren Kellerloch in Erwartung furchtbarer Fallen und Gegner um die Ecke. Das Spiel gewinnt seine Atmosphäre durch die vielen kleinen Details. Ich kann mich durchweg daran erinnern damals noch mit einer 3DFX-Karte gerüstet mehrfach nur auf einer Klippe gestanden und die Bahnen der virtuellen Sonne beobachtet zu haben. Das allein für mehrere Stunden mit offenem Mund und dem leisen Wort “WAHNSINN” auf den Lippen. Nun ja, die Zeit ist vergangen und doch hat das Spiel bis heute nichts davon einbüßen müssen. Vielleicht hierzu noch ein Video aus der damaligen Ausgabe der GameStar?

Nein, keine Sorge: Das Spiel ruckelt nicht mehr auf heutigen PCs. Im Gegenteil läuft es außerordentlich gut.

Grafik und Sound

Auch “Ultima 9″ ist definitiv ein “Good Old Game”. Die Schärfe der Texturen ist im Vergleich zu heutigen Spielen auch kaum ein Vergleich. Ist das Spiel deswegen jetzt häßlich? Nein, die vielen kleinen Details und die liebevolle Ausgestaltung der Welt machen direkt von Angebinn bis zum Ende des Spiels Freude. Ja auch die etwas altertümlich erscheinende Musik ist ein Genuß. Auch wenn dies im GameStar-Video anders erscheinen mag. ”Ultima 9″ ist natürlich kein “Skyrim”, aber die durchweg schöne Spielwelt und eine gute Vertonung machen das Spiel zu einem echten Erlebnis.

Resümee

Das waren noch Zeiten, so möchte ich jetzt allerdings nicht enden. Viel eher mit einer weiteren Empfehlung: Jeder Cent ist gut investiert in “Ultima 9″. Man kann sich in der Welt verirren, kann aber auch jederzeit wieder auf den allg. Weg zurück finden. Nebenher sei auch erwähnt, dass die Geschichte des Spiels sehr tief erzählt wird. Also auch mit fein animierten Zwischensequenzen und das Ende, welches ich hier an dieser Stelle nicht verrate, lässt doch die eine oder andere Träne fließen. So war es zumindest bei mir als ich mit meinem Avatar dann kurz vor Abschluss stand und sich all die Weggefährten, welche man über wirklich mehr als 80 Spielstunden getroffen hat, nochmals zum Abschied versammelt hatten. Eindringlich erzählt und der Titel “Ascension” wurde auch nicht umsonst gewählt. So verbleibt die Wahl, denn “Ultima 9″ bietet auch als Originalverpackung reichlich Extras.

Allein deswegen nenne ich das Spiel immer auch bei Vergleichen zu heutigen Standards, bei welchen man schon froh sein kann ein dünnes Handbuch in der DVD-Verpackung zu bekommen. Ich bin froh, dass ich den Schritt gemacht und mir damals noch die Originalverpackung zugelegt habe. Allein die Landkarte ist wunderschön. Und nur zu gern habe ich die Fassung von GOG erworben. Der Grund? Schlicht und einfach: Meine Fassung ist deutsch. Die von GOG ist natürlich Englisch und nichts ist schöner als auch einmal den Vergleich zu haben.

8,5 /10

Einen tollen Videopodacst rund um Ultima gibt es auch diesmal auf StayForever: Hier klicken!

Link zur GOG-Gamecard “Ultima 9: Ascension”

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Bewertung: 5.0/5 (2)

Dark Project: Der Meisterdieb im Retro-Test (Review)

throgh am 1.März 2013 um 13:03:16
Dark_Project_Cover

“Du hast die Finsternis durchreist, doch was weißt du? Das Auge ist das Licht des Leibes, wenn aber das Licht in dir Finsternis ist, wie gross wird dann die Finsternis sein?”

So beginnt eines der Spiele, welches wirklich Geschichte geschrieben hat und wegweisend für ein Genre war. Ich würde sogar sagen, dass “Thief” prägend für ein gewisse Spielmechanik war. Die Idee? Ein Dieb, der sich in den Schatten verbirgt und seinem Tage- respektive Nachtwerk folgt. Sicherlich nicht überwältigend auf den ersten Blick, aber das was die Firma “Looking Glass” hier geschaffen hat gehört zu einem der schönsten, düstersten und geheimnisvollsten Werke, welches im Sektor der Spiele bis heute das Licht erblicken konnte. Aber zuerst der Reihe nach!

Inhalt

Als Spieler übernimmt man die Rolle von Garrett, einem Meisterdieb und Einwohner einer nicht näher benannten Stadt. Gleich zu Beginn erfährt der Spieler etwas über die jüngeren Tage unseres Protagonisten: Als Strassenkind aufgewachsen und eigentlich nur durch Zufall auf einen geheimnisvollen Mann getroffen, der lieber unerkannt geblieben wäre, erfährt Garrett, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als sich der einfache Mensch vorstellen mag. Der Fremde, welchen er um einige Münzen erleichtern möchte, ist ein “Hüter”. Die “Hüter” sind eine geheimnisvolle Bruderschaft, die stets im Hintergrund wachend, die Geschicke der Welt sehen und in ihren Büchern niederschreiben, teils nur als reines Protokoll, teils aber auch als Vision der Zukunft. Und so ist die Einführung also Garretts Training. Man lernt das Schwert zu führen, den Bogen zu spannen und zwei der wichtigsten Regeln auch: Bleibe im Schatten und verursache keinen Lärm. Aber Garrett ist anderer Meinung als seine Lehrmeister, die in ihm einen hervorragenden Kandidaten für ihre Bruderschaft sehen. Er möchte seine Talente etwas gewinnbringender investiert sehen und so trennen sich nach Abschluss der initialen Trainingsmission auch direkt wieder die Wege. Man wird hiernach also Zeuge von Garretts Vorstellung des Einsatzes seiner Talente und zugleich auch Agitator: In der ersten Mission erleichtert man auch sogleich einen etwas schrägen und von sich eingenommenen Edelmann der Stadt namens Lord Bafford. Im weiteren Verlauf vertiefen sich die Geschehnisse und schlussendlich finden sich unser Meisterdieb und auch wir als Spieler in einer sehr, sehr gefährlichen Lage wieder, deren weiterer Verlauf das Schicksal der kompletten Stadt beeinflussen dürfte. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, so denn aber einen Vorgeschmack auf den Stil der Erzählung geben. ”Thief” erzählt seine Geschichte in Form von einführenden Filmen wie auch ganzen Zwischensequenzen. Allesamt zu eigen ist ein ganz besonderer Stil aus wunderschön gezeichneten Bildern wie auch Animationen und für mich bis heute auch einzigartig!

Atmosphäre und Spielmechanik

Würde ich eine konkrete Punktzahl vergeben, so wäre hier ein Volltreffer erreicht. ”Thief” hat eine einzigartige Atmosphäre. Die Zitate in den Filmsequenzen, die im englischen Original unterschiedliche Sprache und deren Ausprägungen, die dynamische Hintergrundmusik und die unglaubliche Geräuschkulisse und nicht zuletzt auch die wirklich gut gemachte wie auch einfach zu beherrschende Spielmechanik. Es gibt bei “Thief” vornehmlich eine wichtige Regel: Halte dich im Hintergrund, der Schatten ist dein bester Freund! Das Spiel lässt auch die Wahl Schwert gezückt haltend auf die Wachen zu stürmen. Man merkt dann aber schnell, dass Garrett kein Superheld ist oder irgendeinen Panzer trägt. Ganz im Gegenteil ist unser Schleicher nur in eine normale Lederkluft gekleidet und liegt nach einigen Schwertstreichen auch in seinem eigenen Blut auf dem Boden. So passt man sich schnell dieser Spielweise an und was soll ich sagen? Lasst den “Dieb” in euch heraus. Es macht einfach nur Spass aus einer dunklen Ecke heraus die Wachen zu überlisten oder sich aus kniffligen Situationen zu befreien. Hierzu stehen Garrett allerlei Werkzeuge zur Verfügung: Neben dem Schwert also zunächst einmal der Knüppel, mit welchem sich Gegner schnell ins Reich der Träume befördern lassen. Dann natürlich Pfeil und Bogen! Allerdings ist Garrett ein Dieb und kein Mörder. Dies betont er auch einige Male: Töte nur wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt! Also gibt es auch weitere Pfeilarten wie zum Beispiel Seilpfeile oder Moospfeile für lautstarke Untergründe. Betäubte Gegner und Leichen sollte Garrett schnell zur Seite schaffen: Alarmierte Gegenspieler sind schwieriger als Unwissende!

Das Spiel zeichnet sich im weiteren Verlauf auch dadurch aus, dass es eine sehr gruselige Atmosphäre aufweist. So sind die Gegner von Garrett nicht nur Wachen, sondern auch andere Kreaturen, die nicht allesamt der natürlichen Ordnung unterstehen. Aber auch hier vorweg ein Video mit Hinweis, dass es vielmehr zu entdecken gibt!

Die Welt von “Thief” ist durchweg von Gegensätzen geprägt. Im Grunde genommen würde ich sie persönlich im Bereich von “Steampunk” ansiedeln. Neben den “Hütern” finden sich weitere Parteien im Verlauf der Geschichte ein: Zum Einen die “Hammeriten”, ein Orden von Fanatikern, welche dem Erbauer huldigen, einer göttlichen Instanz, welche den Menschen das Licht und das Wissen wie auch die “Technik” schenkte. Zum Anderen wären da noch die “Heiden” als konkreter Gegenpol zu den “Hammeriten”. Diese Partei ist durchweg von ihrem Glauben an die Natur geprägt. Der Waldfürst ist ihr Anführer und zugleich auch Gott. Nebenher sei hier noch verraten, dass besagter Waldfürst im weiteren Verlauf der Geschichte von “Thief - The Dark Project” eine sehr tragende Rolle übernehmen wird. Aber Garrett wäre nicht so wie er nun einmal ist: Er legt sich sogleich mit allen Parteien an. Und dennoch ist er für das Schicksal der Stadt wichtiger als er es ahnt. Er ist kein HELD im eigentlichen Sinne, eher also ein Antagonist in manchen Situationen. Voller Zynismus ist er dennoch eine Figur, die man im Grunde wirklich zu schätzen lernt. Ein ums andere Mal schmunzelt man bei den Kommentaren von Garrett bei einer eher unerwarteten Wendung oder Entdeckung!

Grafik und Sound

“Thief” ist nicht umsonst ein “Good Old Game”: Bei seinem Erscheinen im Jahre 1998 war die Engine selbst schon teils etwas veraltet. Die Figuren waren und sind arm an Details und Polygonen. Und dennoch weiß das Spiel zu Entzücken, auch mit seiner Grafik. Zum Einen weil es auf heutigen Systemen jeglicher Art und Ausprägung lauffähig ist, zum Anderen weil das Spiel eine sehr große Fangemeinde aufzuweisen hat und damit auch Leute, die sich dem Problem der Grafik angenommen haben. So wurden Texturen überarbeitet und Probleme mit Mehrkernprozessoren beseitigt. Im TTLG-Forum findet man hierzu schnell wie einfach mit TFix eine komplette Sammlung der Korrekturen: http://www.ttlg.com/forums/show thread.php?t=134733&s=ba8a0a00f 594800a088cfefdd5f15988. Dies lässt sich auch mit der GOG-Version ohne Probleme erledigen. Schatten- und Lichtspiele waren und sind aber auch sonst sehr schön gelungen! Mit DDFIX, welches ihr auch in dem Download findet, wird das Spiel auch kompatibler zu DirectX 9 und unterstützt einige moderne Grafikeffekte.

Der Sound ist allerdings bis heute über jeden Zweifel erhaben. Das Stöhnen der Zombies oder Pfeifen von Wachen erschallt aus irgendeiner Richtung und man erwischt sich dabei wie man sogleich vor dem PC alarmierter agiert und der Puls etwas höher agiert. Die Musik passt sich je nach Situation automatisch an und ist im Grunde sogar selbst ein kleines Meisterwerk: Es sei hier verraten, dass die CRF-Dateien von “Thief” mit einem üblichen Packprogramm wie 7zip geöffnet werden können und so entdeckt man schnell, dass selbst die Musik vom Programm aus Versatzstücken und Einzelaufnahmen zusammengebaut wird. Eine mehr als nur beachtliche Leistung.

Wiederspielwert

Man sagt ja immer, dass ein Spiel nach dem “Erleben” oder auch obligaten “Durchspielen” im Schrank versauert. Bei “Thief” würde ich dies nicht so sehen. Erst kürzlich habe ich eine weitere Runde begonnen und nach einer ganzen Woche in Spielstunden gerechnet erfolgreich beendet. Es war nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal sein! Hinzu kommt, dass ich besagte Spielrunde auf einem LINUX-System vollzogen habe. Insofern deckt sich das auch mit einem früheren Blogeintrag: “Thief - The Dark Project” lässt sich hervorragend unter WINE spielen. Und wer hungriger ist: “Looking Glass” hat mit DromEd den Editor für “Thief” mit der Gold-Edition veröffentlicht und so den initialen Anstoß für die Fangemeinde gegeben zahllose Missionen selbst zu designen. Dies mündet sogar in ganz neuen Abenteuern inkl. entsprechender Zwischensequenzen und reicht von einem einfachen Einbruch bis hin zu weiteren Ausflügen in dunkle Katakomben, voller Fallen und übernatürlicher Wesen. Davon ab spielen sich natürlich auch die eigentlichen Kernmissionen immer wieder anders, ganz davon abhängig wie man vorgehen möchte und welchen Schwierigkeitsgrad man eingestellt hat. So kann auch eine Mission schnell beendet sein, wenn man eine Wache tötet.
Nachfolgend einige Links, die euch bei der Suche nach weiteren Abenteuern behilflich sein können:

http://www.thief-thecircle.com/missions/
http://www.thief-universe.com/
http://www.ttlg.com/forums/forum.php

Resümee

Persönlich bin ich seit 1998 ein erklärter Fan von Garrett. Ich hatte das Glück damals durch einen Bekannten einen sog. ”Press-Release” aus den USA in Originalverpackung zu bekommen. Kaum war das Spiel damals unter Windows 98 installiert bekam man mich nicht mehr weg von der Welt. Und seitdem komme ich auch nicht fort von “Thief”. ”Looking Glass” hat hiermit ein Denkmal geschaffen in meinen Augen. Sie haben ein Meisterwerk hinterlassen und ich finde es schade, dass die Zeit selbst diese Firma überrollt hat. Aber in Foren wie TTLG (Through The Looking Glass) findet man noch heute weitere Gleichgesinnte. Wenn ihr mich fragt: Investiert das Geld auf GOG und erlebt den Meisterdieb selbst und so schließe ich meinen ersten Testbericht mit einem weiteren Ausschnitt, diesmal nur musikalischer Natur. Möge der Meisterdieb noch lange Zeit in den dunklen Strassen unterwegs sein und so manches Mal doch mehr machen als nur seine Taschen füllen: Ein Held wider Willen und doch menschlicher als es den Anschein hat!

9 /10

Link zur GOG-Gamecard “Thief Gold”

Passend zum Thema findet Ihr auf StayForever einen großartigen Videopodcast zu Thief: Hier klicken!

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Bewertung: 4.8/5 (4)

Riddick: Assault on Dark Athena im Retro-Test (Review)

throgh am 28.Februar 2013 um 15:02:58
Riddick_Cover

“Aber diese neue Prämie auf meinen Kopf, von einem heiligen Mann, einem Typen dem ich mal den Hals gerettet hatte … tja, Lektion gelernt. Das Wort FREUND ist gestrichen. Es kann nur böse enden, wenn man jemanden zu dicht an sich ran lässt … böse für sie!”

Wie soll man einen absoluten Antagonisten beschreiben, der soviel “Coolness” - um dem Neudeutschen die Ehre an dieser Stelle zu geben - ausstrahlt, dass die eigentlichen Protagonisten neben ihm teils schon verblassen? Ist die Figur “Riddick” eine reine Mode-Erscheinung bzw. eine Selbstdarstellung für den Schauspieler Vin Diesel? Oder steckt dahinter doch etwas mehr? Vielleicht der Wunsch eines Jeden doch mal den “Bad Boy” spielen zu können? Den kompromisslosen Egoisten? Ist Riddick denn ein Egoist? Ich würde vorschlagen wir beleuchten gemeinsam in diesem Review Spiel, Welt und die Figur bzw. Rolle, welche wir als Spieler übernehmen.

Die Figur “Richard P. Riddick”

Geschaffen initial im Film “Ptch Black: Planet der Finsternis” wurde Riddick dem internationalen Publikum als absoluter Antiheld vorgestellt: Entflohener Sträfling, Mörder, Gewaltverbrecher. Es gäbe da wohl reichlich Attribute und Worte, um ihn zu beschreiben. Dennoch konnte Vin Diesel in der Rolle des besagten “Richard P. Riddick” mehr als nur überzeugen, wenn auch der Film initial nur wenig Aufmerksamkeit bekam und erst spät in der DVD- und VHS-Version damals seinen nachhaltigen Erfolg feiern konnte.

Riddick fühlt sich seit Anbeginn seiner Erinnerungen ungebunden an gesellschaftliche Vorgaben und Gesetze allgemein. Genauso lernen wir ihn kennen im Film wie auch im Spiel. Er folgt seinen eigenen Regeln und seinem ganz eigenen Kodex, der willkürlich zu wirken scheint und ihn deshalb für seine Umgebung so gefährlich erscheinen lässt. Dennoch scheint in ihm ein äußerst guter Kern an sich zu stecken oder vielleicht anders formuliert: Er ist nicht vollends durchtrieben oder verdorben! Hinzu kommen dann auch die körperlichen Eigenschaften: Riddick hat seiner eigenen Aussage nach das Spektrum seiner visuellen Wahrnehmung modifizieren lassen. Das heißt: Er kann selbst in absoluter Dunkelheit Details wahrnehmen. In “Pitch Black” erfährt man, dass man so angeblich besser sehen könnte wer sich von hinten im Dunkeln annähert. Zunächst blieb es mit “Pitch Black” auch nur bei diesem ersten Ausflug in das Universum von Riddick.

Im Jahr 2004 folgte dann ein neuer Film, viel größer und weiter. Ein weiterer Ausflug in das düstere Universum und eine Aufgabe für Riddick und den Überlebenden aus “Pitch Black”. Manchmal lässt sich das Böse vom Guten nicht aufhalten. Man muss es mit einer anderen Art des Bösen konfrontieren. So beginnt die Erzählerin in “Chroniken eines Kriegers”.

Hiernach wurde es filmisch gesehen bis auf eine Zeichentrickumsetzung still um unseren Antihelden. Aber spielerisch umso lebendiger: Die Firmen Starbreeze Studios und Tigon Studios erschufen das Riddick-Universum in der digitalen Welt. Zunächst in Form des Titels “Escape from Butcher Bay”, in welchem wir als Spieler Zeugen werden wie Riddick eigentlich erst zu seiner besonderen Gabe kommt. Später dann in der Fortsetzung “Assault on Dark Athena”, welche direkt nach der Flucht von Butcher Bay im Grunde einsetzt. Zugleich jedoch enthielt dieses Spiel ein Remake des ersten Teils, inkl. verbesserter Grafik und Spielmechanik-Anpassungen.

In der Zusammenfassung könnte man sagen, dass Riddick für Freunde finsterer Science-Fiction-Abenteuer durchweg eine Bereicherung sein kann. Natürlich sollte man sich allerdings von einem nicht ganz abzustreitenden Personenkult freimachen: Das Universum hat sehr viele Facetten und Figuren zu bieten, auch abseits von Herrn Richard P. Riddick! Ich hoffe er verzeiht mir diesen kleinen Schwenker und besucht mich nicht noch heute Nacht.

Inhalt

Die über GOG.com erhältliche Version bietet die volle Bandbreite des Spiels: Sowohl “Escape from Butcher Bay” als auch “Assault on Dark Athena” sind wie in der ursprünglichen Version enthalten. Von daher sollten wir die Inhalte der beiden Spiele getrennt beschreiben. Beide Inhalte sind direkt über das Hauptmenü nach Start der Anwendung verfügbar und durch den Spieler auszuwählen.

Escape from Butcher Bay

Wir werden hier Zeugen wie Riddick verurteilt für seine Verbrechen durch den Söldner Johns im düsteren wie auch namensgebenden Gefängnis “Butcher Bay” abgeliefert wird. Schon direkt in der Einführung schlüpfen wir in Riddicks Rolle und betrachten fortan die Welt durch seine Augen. Oberste Prämisse? Entkommen aus dieser Hölle. Dabei erzählt das Spiel seine Geschichte nahezu durchweg über die Aufträge und Aufgaben, welche Riddick wahlweise durch Wärter, Gefangene oder einfach der Situation selbst erhält.

Assault on Dark Athena

Leider lässt sich hier der Spoiler nicht verstecken: Letztendlich gelingt Riddick die Flucht aus dem düsteren Gefängnis “Butcher Bay”. Zuletzt sogar mittels seines Jägers Johns. Und genau mit diesem ist er auch weiterhin unterwegs als sie auf eine weitere Bedrohung stoßen. Diese offenbart sich in Form eines riesigen Raumschiffes namens “Dark Athena”. Unter der Führung von Captain Gail Revas wird das kleine Raumschiff von Johns aufgebracht und dieser in Gewahrsam genommen. Riddick schafft es rechtzeitig in eine dunkle Ecke und kann sich zunächst vor diesen neuerlichen Häschern verbergen. Die Frage ist nur für wie lange? Auf seiner Suche nach einer möglichen Flucht entdeckt Riddick eine weit größere Bedrohung als zunächst angenommen. In Sachen Spielprinzip hat sich aber zum Vorgänger nicht viel verändert: Auch hier erzählt das Spiel das Meiste direkt aus den Augen von Riddick.

Atmosphäre und Spielmechanik

Gleich vorweg: “Assault on Dark Athena” ist, sofern man gewillt ist sich auf dieses Szenario einzulassen, ein absoluter Tiefgang in Sachen Atmosphäre. In Sachen Synchronisation warten die Spiele und Abenteuer mit einer absoluten Starbesetzung auf. Nicht dass dies wirklich nötig wäre, jedoch werden die einzelnen Figuren auch tatsächlich von ihrem Pendant in den Filmen gesprochen. Ergo ist Riddick durch Vin Diesel vertreten, eben wie auch Johns durch Cole Hauser gesprochen wird. In Kombination mit der sehr verhaltenen und dennoch düsteren Musik bietet sich dem Spieler ein wahres Feuerwerk in Sachen Sound und Audio. Die Spielmechanik ist hierbei bisweilen sehr zurückhaltend und Riddick lässt sich sehr eingängig steuern, wenn auch manches Mal vielleicht träger als erwartet. Maus und Tastatur können über das Menü konfiguriert werden und die Anbindung von anderer Peripherie wie zum Beispiel einem Gamepad dürfte ebenso keine großen Probleme darstellen. Die Oberfläche ist bisweilen ebenso im Hintergrund. Viel wird auch nicht angezeigt außer eben dem aktuellen Gesundheitszustand unseres Antihelden. Der Riddick-Ausflug findet im Vorgehen Ähnlichkeiten zu Spielen wie “Thief”, da der Gute lieber aus der Dunkelheit heraus zuschlägt. Aber anders als Garrett ist Riddick auch an sich gut gewappnet gegenüber einer offenen Konfrontation. Es sollten nur nicht zuviele Gegner auf einmal sein, da ansonsten die Übersicht verloren geht und man dann sehr schnell auf dem Boden liegt und erneut einen früheren Spielstand laden muss.

Grafik und Sound

Das technische Grundgerüst des Spiels kann heute noch locker mit so manchem aktuellen Spiel mithalten. Auch wenn es aufgrund des Alters als “Good Old Game” deklariert werden kann, finden sich wundervoll sinistre Umgebungen in diesem Spiel wieder. Die Einstellungen lassen sich sehr gut an die Hardware anpassen ohne selbst viele Verluste hinnehmen zu müssen. Natürlich könnte so manche Textur schärfer sein. Aber der Gesamteindruck zählt und hier kann “Assault on Dark Athena” absolut die volle Punktzahl für sich veranschlagen.

Bei genauerer Betrachtung fällt auch auf, dass der zuvor gezeigte Trailer keineswegs mit vorgerendertem Material erstellt wurde. Das Spiel lässt sich sowohl über Windows als auch Linux zum Laufen bringen. Unter Ubuntu Linux 12.04 über PlayOnLinux in Kombination mit Wine auch ruckelfrei!

Resümee

Man könnte sagen: Riddick ist der Anarchist in uns Allen! Vielleicht ist es auch gerade diese Eigenschaft, die teils Faszination ausübt? Das muss Jeder für sich entscheiden. Faktisch gesehen ist “Assault on Dark Athena” ein mehr als solides Spiel mit wunderschöner Grafik, verhaltener und dennoch guter Musik wie auch hervorragender Synchronisation. Ein kleines Manko wäre noch zu nennen: Die Gesichtsmimik leidet in manchen Szenen doch etwas. Das ist allerdings nur ein kleiner Wehrmutstropfen.
Das Angebot von GOG.com ist absolut lohnenswert. Man wird mit einer reichhaltigen Welt belohnt und kann diese durch die Augen einer interessanten Figur als Antagonist erleben. Riddick ist keineswegs ein Gutmensch mit einer rauen Hülle. Wenn er seinen Vorteil nutzen kann, dann wird er dies auch ohne Kompromisse machen. Wie anfangs beschrieben ist es doch dieser kleine, verbliebene Rest “Gutes”, der das gewisse Etwas der Figur ausmacht. Sehnen wir uns vielleicht auch so handeln zu können? Oder nur der kurze Ausflug um schlichtweg einfach mal der “coole” Antiheld zu sein? Letztendlich könnte man auch sagen, dass sich Riddick mit Absicht abspaltet, weil er befürchtet Leute auf seinen Weg zu ziehen. Im Grunde genommen ist er sich vollends darüber im Klaren was er für Andere darstellt. Eine Form des Schutzes, eine sichere Panzerung? Diese Entscheidung überlässt das Spiel durchweg dem Kunden. Aber das darf auch ruhig so sein. Wir haben doch keine Angst vor der Dunkelheit, oder? Wir müssen ja nicht das “Monster” sein, wenn wir nicht wollen.

8 /10

Link zur GOG-Gamecard “The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena”

von throgh
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Bewertung: 5.0/5 (2)

System Shock 2 im Retro-Test (Review)

throgh am 28.Februar 2013 um 14:02:59
System_Shock_2_Cover

„Sch-schau dich an, H-h-hacker. Ei-ei-eine erbärmliche Kreatur aus Fleisch und Knochen, die keu-keuchend und schwitzend durch meine Korridore rennt. Wie kannst du eine p-perfekte, unsterbliche Maschine herausfordern?“

So und nicht anders beginnt ein Spiel, welches in manchen Kreisen gar keiner Vorstellung mehr bedarf: SYSTEM SHOCK 2. Wieso denn jetzt bitte direkt den zweiten Teil vorstellen? Nun ja, das hätte den einfachen Grund, dass GOG diesen zuletzt initial herausgebracht hatte. Leider noch nicht den ersten Teil (Betonung liegt hier aber höchstwahrscheinlich eben auf “noch”). Ursprünglich mitunter durch Warren Spector entwickelt, welchem wir auch das großartige “Deus Ex” zu verdanken haben, beschreibt “System Shock” eine düstere Welt geprägt von “Cyberpunk”-Elementen und gilt noch heute als äußerst atmosphärisches, tiefgehendes Erlebnis. Leider jedoch ist die Lizenz dieses wundervollen Werkes der digitalen Spielekultur stark verzweigt: Die ursprüngliche Firma Looking Glass ist längst nicht mehr existent und das Namensrecht liegt bei Electronic Arts. Die beteiligte Firma Irrational Games (“Bioshock”-Reihe) ist inzwischen ein Tochterunternehmen von 2K Games. Insgesamt also sehr viele Teilnehmer an der Lizenz und daher nicht ganz so einfach erhältlich! Der Titel geisterte auch sehr lange Zeit auf der Community-Wishlist von GOG herum bis nun am 14. Februar 2013 ein denkwürdiger Tag für all die bestehenden und noch werdenden Fans war: “System Shock 2″ erhältlich über GOG.com und damit auch die Rückkehr in SHODANs düstere Welt. Daher auch ein guter Anlass nun nach einigen Tagen ein Review dieses Meilensteins der Spielegeschichte zu schreiben, selbst wenn GameStar dies schon in einem Retro-Video auch vorgestellt hat. Vielleicht kann man aber aus der Sicht eines Fans noch etwas mehr vermitteln? Wer weiß, ich würde sagen, dass entscheiden wir zusammen in dem nun folgenden Text und den Kommentaren.

Inhalt

“System Shock 2″ erzählt seine Handlung im Jahre 2114. Ort der Handlung ist das überlichtschnelle Raumschiff Von Braun. Der Spieler wacht in einer kryogenen Schlafkammer auf, ausgerüstet mit kybernetischen Implantaten. Jedoch fehlt es ihm selbst an Erinnerungen was denn wirklich geschehen. Denn vor ihm steht kein Mitglied der Krankenstation zur freundlichen Begrüßung und Pflege. Ganz im Gegenteil sogar: Explosionen, Erschütterungen und der drohende Sog in die Unendlichkeit des Weltalls erwarten uns, sofern wir nicht schnellstmöglichst die Beine in die Hand nehmen und einen Ausweg finden wie uns über Funk eine hektisch wirkende Dame mitteilt, die sich nur als Dr. Janice Polito vorstellt. Schon allein bei dieser Flucht sollte uns auffallen, dass hier neben dem maroden Zustand des Schiffes selbst auch einige andere Dinge ganz und gar nicht in Ordnung sind. Es hätte ja sein können, dass man uns vergessen hat aufgrund von anderen Problemen wie einem Einschlag durch ein fremdes Objekt. Nun ja: “Fremd” wäre hier das korrekte Wort. Als wir uns dann doch letzten Endes vor der rettenden Schluftschleuse befinden sehen wir durch ein bruchsicheres Fenster ein weibliches Besatzungsmitglied schreiend den Korridor entlang davonrennen. Den Grund erfahren wir nur wenige Sekunden darauf, als ein weiteres Wesen hinter ihr rennend eine Waffe aufrichtet und seltsame Worte in den sonst entvölkert wirkenden Korridor brüllt. Moment, war das jetzt ein Mensch? Zumindest sah dieser so aus, von heftigen Missbildungen einmal abgesehen! Kurz nach der erfolgreichen und dennoch trügerischen Flucht in die sicheren Gefilde der Von Braun erfahren wir, dass fremdartige Anneliden, die sich nun „Die Masse“ nennen, die Besatzung assimiliert und das Schiff übernommen haben. Der Bordcomputer und KI Xerxes ist dem Anschein nach vollkommen in einer Fehlfunktion gefangen wie auch wohl der Rest der mechanischen Einwohner also zum Beispiel Roboter. Aber das ist schlicht nur der Anfang einer düsteren wie auch unheimlichen Reise und auch nur ein kleiner Ausschnitt der schrecklichen Wahrheit, die sich hinter all dem verbirgt. Und wer ist diese Computer-KI “SHODAN”, deren Name wir in vielen Audio-Logs erwähnt finden? ”System Shock 2″ erzählt seine komplette Handlung in Form von direkt Erlebtem des Spielers, z.B. über die Funksprüche von Dr. Polito als Eine der letzten Überlebenden, und dem Vergangenem in Form der auffindbaren und jederzeit abhörbaren Audio-Logs einzelner Besatzungsmitglieder.

Atmosphäre und Spielmechanik

Das Spiel nutzt die auch aus “Thief - The Dark Project” bekannte Engine und setzt vollends auf Immersion durch die Augen des Protagonisten. Der verwöhnte Spieler aus dem Jahre 2012 / 2013 wird jetzt rufen: “Holla, das ist aber eine sehr kantige Grafik!” Nun dem kann aber auch entgegnet werden, dass “System Shock 2″ weit mehr als das zu bieten hat. Daneben natürlich lässt sich das Spiel auch sehr gut modifizieren und damit aufhübschen, jedoch hierzu komme ich später noch einmal zurück. Von der technischen Seite her bietet das Spiel ähnliche Eigenschaften wie auch die “Thief”-Reihe: Ein dynamisches Musik- und Soundsystem sorgen für deftige Gruselatmosphäre, wenn man einen Gegner nur hören aber nicht sehen kann, und derbe Schockmomente, sobald dieser direkt hinter Einem auftaucht. Hierbei ist “System Shock 2″ jedoch nicht so plump wie zum Beispiel “Doom 3″ und lässt die Gegner einfach irgendwo erscheinen. Das Team von Looking Glass und Irrational Games haben sich interessante Methodiken einfallen lassen, so dass ein Gegner auch gern aus der zuvor passierten Luftschleuse hinter dem Spieler her hechtet. Vor allem als “Hybriden” bezeichneten Opfer der annelidischen Kreaturen sind hier nicht wirklich zimperlich. Es mag sein, dass die Grafik zunächst abschreckend wirkt im Jahre 2013. Dennoch ist die Atmosphäre ungeschlagen und kann selbst den sog. Kino-Inszenierungen so mancher Neu-Erscheinungen in den letzten Tagen etwas vormachen. Nachfolgend ein musikalisches Intermezzo, untermalt mit Original-Aufnahmen und Sounds, welche auch so im Spiel vorzufinden sind:

Wie zuvor gesagt erlebt man das Spiel zur Gänze aus der ICH-Perspektive. Hier bietet sich dann auch einr vollumfänglichr Oberfläche an. ”System Shock 2″ setzt hier auf starke Rollenspiel-Systeme und -Eigenheiten wie einem Inventar. So können auch kybernetische Module als eine Art Punktesystem dazu verwendet werden Fertigkeiten zu erlernen oder auszubauen: Man kann als brachialer Waffennarr durch die Korridore rennen, allerdings dürfte man hier dann so seine lieben Schwierigkeiten mit dem Sicherheitssystem haben, welches durch den wahnsinnig gewordenen Schiffscomputer Xerxes gesteuert wird und bei Sichtung den Alarm auslöst, der dann folgerichtig die nächsten Kreaturen und Gegner lockt. Vor allem auch, da Munition ein rares Gut ist und die Waffen einer Abnutzung unterlegen sind. Also sollte man vielleicht doch etwas mehr machen als sich nur auf “Waffen” zu konzentrieren. Reperaturfertigkeiten wären nicht verkehrt, Modifikationen der Datenbanken der zwischendurch auffindbaren Automaten für Essensrationen, Hackmöglichkeiten für das Sicherheitsnetz, um vielleicht den Kameras zwischendurch ausweichen zu können oder diese vollends zu deaktivieren respektive zerstören. Die Liste ist sehr lang. Grundlegend unterteilt der Spieler sich in seiner Auswahl zu Beginn in drei Klassen:

- Marine (höhere Affinität für Waffen und Stärke)
- Navy (verbesserte Hackfertigkeiten, Forschung und Wissenschaft)
- O.S.A. Agent (direkteres Erlernen psionischer Fähigkeiten)

Im darauffolgenden Tutorial können diese in einer Ausbildung noch weiter verfeinert werden. Damit kann dann zum Beispiel der “Marine” auch weitere Forschungspunkte erwerben und seine Fertigkeiten dahingehend erweitern. Es gibt im Internet unzählige “Guides” und “Vorschläge für die optimale Klasse”. Aber ich würde sagen: Das probiert man am Besten selbst für seine Spielweise aus. Nachfolgend eine mögliche Spielweise wie auch ein Gesamteindruck von “System Shock 2″:

Grafik und Sound

Wie zuvor erwähnt teilen sich die Spiele “Thief” und “System Shock 2″ das gleiche Engine-Grundgerüst: Die DARK-Engine. Ihr Alter ist unverkennbar und dennoch schafft diese Engine etwas was selbst modernste Derivate der “Unreal”-Technik so manches Mal nicht hinbekommen. Dies liegt aber auch am Talent der Designer und Entwickler vor dem Bildschirm, die uns hier ein wahres Kunstwerk geschenkt haben. Für das Spiel wurde das technische Grundgerüst damals auch stark erweitert, um farbige Lichtquellen zum Beispiel zu ermöglichen. Es ist zwar ein “Good Old Game”, allerdings weiterhin zeitlos. Sound und Grafik lassen sich bisweilen stark modifizieren. Ersterer wäre gar nicht wirklich nötig, denn Musik und Sound sind bei diesem Spiel allem Zweifel tatsächlich erhaben!

Modifkationen

Hat “System Shock 2″ wirklich Modifikationen nötig? Ja und nein. Das hängt ganz davon ab was man konkret haben möchte. Höher aufgelöste Texturen? Verbesserte Charaktermodelle? Das ist ohne große Schwierigkeiten möglich. Ebenso kann man aber auch weiter ins Detail abtauchen. Hier sei erwähnt, dass sämtliche Resource-Dateien schlicht über ein Packprogramm der persönlichen Wahl geöffnet werden können. So kann man alle CRF-Dateien durchforsten und auf den Spuren der Entwickler wandeln!
Für alleinige Grafikverbesserungen wären zwei Modifikationen absolut zu empfehlen:

SHTUP
Dieses Paket verbessert viele Texturen im Spiel und ersetzt diese auch durch höher aufgelöste Versionen.
http://www.shtupmod.net/

REBIRTH
Mit diesem Paket werden die Charaktermodelle hinsichtlich ihrem Aussehen stark verbessert.
http://www.systemshock.org/inde x.php/topic,8.0.html

Vor allen Modifikationen sollte man sich allerdings noch dem SS2Tool zuwenden (http://www.systemshock.org/inde x.php?topic=392.0). Hierdurch werden notwendige Verbesserungen aufgespielt und die Verzeichnisstruktur der “System Shock 2″-Installation für das Modifizieren vorbereitet.

Resümee

Eine wahre Perle hat man uns hier zugänglich gemacht. ”System Shock 2″ war und ist natürlich auch weiterhin über ebay zum Beispiel erhältlich, jedoch hat das Spiel inzwischen nebst der Zeit auch einen Sammlerwert auf dem Buckel. Und wer die Originalverpackung sein Eigen nennen möchte muss wohl auch inzwischen einen sehr stolzen Preis bezahlen. Jedoch auch dieser wäre gerechtfertigt. Ganz davon ab: GOG bietet massig Zusatzmaterial. So findet man dort auch die Original-Soundtrack in den Formaten FLAC oder MP3, Konzeptzeichnungen, Interviews und Entwurfsdokumente.
Das Spiel ist in der Tat zeitlos: Es charakterisiert die Urängste des Menschen. Allein, verlassen und auf sich gestellt muss man sich in der Gestalt des namenlosen Helden einen Weg durch diese unwirkiche Umgebung suchen, ohne Wissen was konkret geschehen ist. Dies offenbart das Spiel in seiner Handlung erst nur langsam, fast schon widerwillig. Aber gerade das ist der Reiz! Zugleich hebt das Spiel schon fast unterschwellig den Finger, denn es führt uns direkt vor Augen was durch eine Computer-KI und technische Entfremdung geschehen kann. Natürlich in dieser Form absolut überspitzt: Man hat sich auf das perfekte Schiff Von Braun verlassen und trotzdem drang etwas Fremdes, Bedrohliches ein. All die Technik konnte die Menschen nun nicht schützen und ist sogar nun auch ihr Feind, denn die durchgedrehten Andoiden und Roboter wenden sich mitunter gegen ihre Schöpfer im Dienste der “Masse”. Gerade die Kommentare SHODANs und ihrem steten Hinweis auf den Imperfekt des “Fleisches” wie auch dem Kontrast der Masse, die das “Fleisch” als ihr Ein und Alles bezeichnet, machen das Spiel zu weit mehr als nur einem Vergnügen für Zwischendurch. Der Konflikt wird immer wieder thematisiert und findet am Schluss der Handlung in der jeweiligen Entscheidung des Spielers ihren Höhepunkt. Kann sich denn der Spieler frei entscheiden? Das verrate ich an dieser Stelle nicht und gebe nur den Hinweis, dass “System Shock 2″ auch etwas Kopfarbeit abverlangt wie auch eben besagtes “Kopfkino” verursacht. Hat das Spiel wie der Roboter jetzt einen Kunden vertrieben und muss demontiert oder degradiert werden? Entscheidet selbst und lasst euch von SHODAN verzaubern und erschrecken zugleich!

9 /10

Link zur GOG-Gamecard “System Shock 2″

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Bewertung: 5.0/5 (1)

Dawn of War II – The Last Stand: Test, Review

Dominik am 27.August 2012 um 17:08:30
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Angeführt durch ihren furchtlosen und übermenschlichen Imperator hat sich das menschliche Imperium über die gesamte Galaxie des 41. Jahrhunderts ausgebreitet. Mit einer aggressiven Expansion Politik kontrolliert das Imperium einen gigantischen Großraum den es gegen plündernden Ork Horden, dem Wahnsinn verfallenen Chaos Anhängern, den Überlebenden des einstigen Eldar Sternenreichs und weiteren fremdartigen Völkern zu verteidigen gilt. Um die regulären Truppen der Imperialen Armee und Planetaren Verteidigungseinheiten in ihrem Kampf zu unterstützen und letztendlich das Kriegsglück zu Gunsten des Imperiums zu wenden, wurden aus der Gen Saat des Gott Imperators die Space Marines erschaffen. Diese an mehreren Orden gebundenen Krieger sind mit modernsten Technologien und Waffen ausgestattet um es gegen Feinde aufzunehmen die den normalen Menschen in jeglicher Form überlegen sind. Die ständigen Feuerstürme und Gefechte in der Galaxie ermöglichen kein gewöhnliches friedfertiges Leben für die imperialen Bürger. Und Obwohl das menschliche Imperium immer noch einen Großteil seines Reiches halten kann, bröckelt es an allen Fronten und tief in seinem Inneren. Denn die mächtigen Götter des Chaos manipulieren und beherrschen unzählige Welten außerhalb des bekannten Raums und warten nur auf Ihre Gelegenheit dunkle Kreuzzüge zu entsenden um das Universum in Schutt und Asche zu legen. Und wäre diese Bedrohung nicht schon genug, erheben sich auch noch alte Völker aus ihren Jahrtausende alten Gräbern um ihre Ansprüche im Schwarzen Raum geltend zu machen.

Nach dem Bahnbrechenden Erfolg des Last Stand Modus im erschienen Dawn of War 2 Retribution Addon entschied der Publisher THQ den Modus als eigenständiges Spiel für gerade einmal 7 Euro im Verkaufsshop der Online Plattform Steam anzubieten. Wir haben bei dieser Gelegenheit zugeschlagen und bereits über 150 Spielstunden in der Welt des 41. Jahrhunderts hinter uns gelassen. Ob sich der Kauf gelohnt hat erfahrt ihr in unserem Testbericht.

The Last Stand verfolgt keiner eigenständigen Geschichte im Warhammer 40K Universum. Bei diesem Spiel handelt es sich vielmehr um eine Mischung aus Tower Defence mit Hack&Slay Elementen. In diesem kann der Spieler zwischen 6 verschiedenen Charakteren wählen, die alle einer anderen Rasse angehören. Da gibt es den kühnen Space Marine, einen Offizier der Imperialen Armee, einen Hexer des Chaos, Die Runenprophetin der Eldar, einen Schusswütigen Ork sowie einen übergroßen Schwarmtyrannten der Tyranniden ( ein Alienhaftes Volk). Als zusätzlicher DLC Inhalt kann noch der Tau Commander erworben werden, den wir in diesem Test mit einbeziehen werden. Jeder dieser Helden verfügt über mehrere Fertigkeiten und Waffen die im Verlauf des Spiels bei jedem Stufenaufstieg Frei geschaltet werden. Insgesamt kann ein Charakter 20 Stufen aufsteigen. Wer eine Herausforderung sucht kann auch das gesamte Level zurücksetzen um erneut bei Stufe 1 wieder anzufangen. Einen  spielerischen Vorteil gibt es bei dieser Option nicht. Um seinen Helden aber erstmal auf das Endlevel zu bringen, müssen mehrere Wellen von verschiedenen Angreifern in den zwei verfügbaren Karten, der Amboss des Khorne und das blutige Kolosseum, besiegt werden. Nach jeder Angriffswelle erscheint eine neue immer größer werdende Gegnergruppe die man vernichten muss. Erfahrungspunkte erlangt man durch das besiegen der einzelnen Gegner. Um die Erfahrungspunkte pro Feind zu erhöhen, müssen zwei Flaggenpunkte gehalten werden. Diese im Spiel als Türme dargestellten Modifikatoren müssen zu Spielbeginn von den Spielern eingenommen werden. Je länger die Spielergruppe die Türme hält umso mehr Erfahrung gibt es für die gefallenen Gegner. Zusätzlich kann der Modifikator durch schnelles Besiegen einer Welle gesteigert werden. Da alle Heldencharaktere über mehrere Waffen und Ausrüstungstypen im Laufe des Spiels bekommen, kann ein Spieler verschiedene Kombinationen anwenden um ein Spiel zu meistern. Effektiv sollten die Spieler bereits vor Rundenbeginn die spielende Klasse ihrer Helden aufeinander abstimmen um die Überlebenschancen in der Arena zu erhöhen.

Da The Last Stand ein zusätzlicher Modus im Strategiespiel Dawn of War 2 war, wird das Spiel aus der Sicht der Vogelperspektive dargestellt. Mithilfe von Maus und Hotkeys auf der Tastatur wird das Spiel gesteuert. Ein wichtiger Aspekt ist neben ergänzenden Ausrüstungen, falls vom Level vorhanden, das nutzen von Deckungsmöglichkeiten um erlittenen Schaden zu reduzieren. Neben zerstörbaren Mauern und Büschen gibt es noch Krater und betretbare Hochstände die als Deckung vor feindlichen Beschuss genutzt werden können. Auch die feindlichen Einheiten nutzen dieses Spielfeature, mit Ausnahme der Wachtürme. Zu Beginn des Spiels verfügen die einzelnen Helden über wenig Ausrüstungsgegenstände weshalb es nicht allzu viele Möglichkeiten zur Individualisierung gibt. Mit dem Aufstieg jeden Levels können sich neue Kombinationen an Fähigkeiten und Waffen ergeben um verschiedene Vorgehensweisen spielen zu können. Spezialfertigkeiten werden erst ab der oberen Levelgrenze Frei gegeben. Zusätzlich kann jede Heldenklasse noch zwei Errungenschaft Waffen und Rüstungen für das Ausführen von schweren Aufgaben erhalten. Neben einer guten Kombination aus Heldengruppen der Spieler ist das Wiederbeleben von Verbündeten ein wichtiger Bestandteil des Spiels um vorwärts zu kommen. Denn ein gefallener Spielercharakter bleibt im Spiel, so fern es kein Verbindungsabbruch gibt, und kann von Mitspielern wieder aufs Schlachtfeld zurück belebt werden. Einige Charakter klassen besitzen zudem Fähigkeiten um Verbündete im Kampf zu stärken, zu heilen oder die Stärke der Gegner, mittels Kampfschreie, zu minimieren. Um ein Scheitern in der Arena vorzubeugen ist es ratsam wie bereits erwähnt eine gute Klassenkombination aufzustellen. Ähnlich wie in diversen Rollenspielen können Charaktere mittels Fertigkeiten und Gegenstände bestimmte Aufgaben übernehmen. So eignet sich der Space Marine hervorragend als Heiler, Nahkämpfer oder Verteidiger während der Ork Gegner mit schweren Schusswaffen niederhalten oder mit speziellen Minenfallen verlangsamen  kann. Als reine Unterstützungsklasse ist die Prophetin der Eldar ausgelegt, die durch Massen Teleportation und Schutzschilden verbündete Spieler schützen kann. Der Chaoshexer verfügt über mächtige Kampfzauber und kann sogar feindliche Truppen Klonen. Als etwas Overpowered erweist sich der DLC Zusatz des Tau Commanders. Denn dieser Held ist neben seiner immer einsatzbereiten Mobilität auch in der Lage Schutz oder Angriffsdrohnen mit in die Schlacht zu nehmen und verfügt zudem über sehr starke Schusswaffen. Aber was will man von einem kostenpflichtigen Content Inhalt auch erwarten?

Grafisch macht the Last Stand einen sehr guten Eindruck. Die Hochauflösenden Polygon Modelle sehen für ein ( Ursprüngliches) Strategiespiel mehr als ausgezeichnet aus und man sieht dem Spiel seinen Dawn of War Touch erheblich an. Die Effekte spielen ebenfalls in der oberen Liga mit. Schöne Partikelfilter und in mehreren Farben schillernde Explosionen und Effekte verursachen ein Feuerwerk auf dem Bildschirm, dass nicht nur imposant aussieht, sondern auch ordentlich am Grafikchip frisst. Mit dem Einsatz von Shader Model 3.0 lohnt sich das Spiel erst ab einer Grafikleistung von einer Nvidia 7800 GT oder höher zu kaufen. Die Animationen laufen flüssig und entsprechen dem jeweiligen Modelltyp ( Alien oder Mensch). Das GUI ( Spielerinterface) ist übersichtlich gestaltet und man verliert selten den Überblick, mit Ausnahme von der Anwesenheit vieler Feinde in den Gefechten. Physikalisch reagiert die Umgebung realistisch auf Effekte und anderer äußeren Einflüsse. Bei Explosionen bilden sich tiefe Krater, die Gegner werden durch Flächenschadenden Angriffen korrekt durch die Luft gewirbelt. Und auch Gebäude fallen in realistischen Zügen bei Beschädigungen auseinander. Bei all dieser Perfektion verwundert es das zerstörte Pflanzen völlig unschlüssig zersetzt werden. Die UV Texturierung von Modellen und Objekten wirken wie aus einem Guss und passen stimmig zusammen. Abzüge machen die Texturen von Hintergrund und Umgebung. Trotz Hoher Breitbild Auflösung wirken diese eher verwaschen und sind nur aus großer Distanz ansehnlich. Für ein mittlerweile eigenständiges Spiel macht The Last Stand einen grafisch zusammenpassenden Eindruck der durch das flotte Spielgeschehen zu großer Form verkommt.

6 spielbare Heldenklassen Hohe Ladezeiten
viele Klassen Kombinationen möglich häufige Verbindungsabbrüche
Team orientiertes Spiel DLC Inhalte erwerbbar
Eindrucksvolle Zauber und Effekte nur 2 Levels
große Auswahl an Waffen etc.
Teilweise lustige Fähigkeiten
Hohe Motivationskurve
viele unterschiedliche Feinde
Errungenschaften verfügbar

Kompletten Beitrag lesen

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Bewertung: 5.0/5 (7)

Orcs Must Die! 2: Test, Review

Malte am 31.Juli 2012 um 14:07:51
Orcs-Must-Die-2-Cover-PC-2012

Ein flotter Startschuss für die zweite Runde der spaßigen Ork-Metzelei „Orcs Must Die“! Knapp ein Jahr ließen sich die Entwickler nun Zeit für den Nachfolger zum preisgekrönten ersten Teil. Nun stellt sich natürlich die Frage, welche Erwartungen überhaupt an solch einen „Schnellschuss“ Nachfolger gestellt werden dürfen. Oder hat das eine Jahr doch für eine konsequente Weiterentwicklung ausgereicht, denn was soll schon großartig am tollen Konzept des ersten Teils geändert werden, außer kleinerer Detailverbesserungen? Was Ihr letztendlich für 14,99€,- geboten bekommt, erfahrt Ihr in diesem kurzen Testbericht.

Wie spielt sich Orcs Must Die! 2?

Das Spielkonzept von Orcs Must Die 2 ist leicht erklärt: Die kleinen, grünen, dämlichen Orks mit allen Mitteln zurück in die Hölle befördern! Zu Beginn eines Levels können wir in aller Ruhe, ganz im Stil von Tower Defense, die Winkel und Ecken mit einem natürlich ausgeklügelten Fallensystemen ausstaffieren, um Orks und Monster gar nicht erst in die Nähe zum Herzen unserer Festung durchdringen zu lassen. Wenn wir die Tore öffnen, stürmen die fiesen kleinen Gestalten unsere Burg. Sollten die Fallen hierbei einmal versagen, können wir mit unserem Helden oder unserer Heldin aus der 3rd-Person-Ansicht selbst Hand anlegen, mit vielzähligen Waffen und destruktiven Zaubersprüchen selbst in die Schlacht ziehen. Nachdem Überstehen einer Welle Orks haben wir wieder genügend Budget zur Verfügung um unsere Fallen zu reparieren, neue zu platzieren oder später gar Kampfeinheiten wie Bogenschützen oder Ritter zu rekrutieren. Sollten einmal eine gewisse Anzahl Orks oder Monster die Tore unserer Festung gestürmt haben, haben wir versagt. War’s das mit dem Spielkonzept? Ja, das war’s, aber genau durch dieses simple System macht Orcs Must Die! 2 unheimlich viel Spaß. Jeder Level stellt eine neue Herausforderung, die aber mit immer demselben Schema gemeistert werden kann. Das mag zwar negativ klingen, zieht aber in einen spielerischen Bann.

Was ist denn neu an Orcs Must Die 2?

Auf den ersten Blick leider fast gar nichts. Beim Spielstart werden wir mit einem ähnlichen Menü und einer identischen Titelmusik begrüßt. Die erste kleine Neuerung lässt aber trotzdem nicht lange auf sich warten: Beim Spielstart haben wir nun die Wahl zwischen dem altbekannten Helden „Der Kriegsmagier“, der mit dem Mut der Dummen gesegnet ist, und „Die Zauberin“, die wohl gerne das Sagen hat. Die beiden Charaktere unterscheiden sich im weiteren Spielverlauf faktisch nur optisch, spielerische Vor- und Nachteile? Zumindest nur marginal mit viel Vorstellungskraft. Neu und teilweise “heldenspezifisch” sind eine kleine Handvoll Fallen und Waffen, die sich in Orcs Must Die 2 übrigens mehrstufig verbessern und erweitern lassen – über 225 Upgrades stehen, laut Entwickler, insgesamt zur Verfügung. Eine nette Neuerung, zumal wir uns nun auf ein paar ausgewählte Fallen spezifizieren und in sie stärker investieren können. Die neuen Fallen, Waffen und Zaubersprüche sind jedoch gerade bedingt innovativ und ähneln teils anderen, die meisten sind darüber hinaus aus dem Vorgänger unverändert bekannt – Schade.

Die wohl schönste Neuerung ist der Koop-Modus, in dem wir uns mit einem Freund oder Mitspieler über Steam zu zweit in die Schlacht stürzen dürfen. Im neuen Endlos-Modus metzelen wir, wahlweise auch mit einem Freund, so viele Runden, wie wir überleben. Hierbei rennt alle vier bis fünf Wellen ein Oger („Endgegner“) durchs Level, der uns‘re Schädelkasse mächtig füllt, vorausgesetzt wir fangen ihn ein. Der Endlos-Modus läuft hierbei parallel zu unserer Kampagne, weshalb wir die durch diesen gewonnenen Schädel in unseren Charakter oder unsere Waffen investieren können. Moment, Charakter? Ja, immerhin stehen vier freischaltbare Outfits zur Verfügung, die Orks schon beim Anblick unseres Heldens das Fürchten lehren sollen. Ob sich diese weitere Neuerung nun tatsächlich auswirkt sei dahingestellt. Maßgebend unterscheidet sich der Endlos-Modus leider nicht von der klassischen Kampagne und stellt nur bedingt eine größere, abwechslungsreichere Herausforderung. Wo wir bei „abwechslungsreichere“ sind: Die Level sind im Vergleich zum Vorgänger leider so gut wie gar nicht „abwechslungsreicher“. Wieder einmal haben sich die Orks wohl einzig und allein auf die unterirdischen Festungen versteift, wo es doch auch so viele, schönere Festungen überirdisch als Domizil geben könnte. Sonst was Neues? Leider Fehlanzeige. Neben einem leicht veränderten Aussehen des Helden aus dem ersten Teil gibt’s so gut wie gar keinen nennenswerten, weiteren Neuerungen. Vieles bleibt eben beim Alten.

Fazit

Das unveränderte Spielkonzept geht auch nach einem Jahr auf: Orcs Must Die! 2 macht einfach großen Spaß. Die Möglichkeit, das gesamte Spiel zusammen mit einem Freund zu meistern ist eine wirklich nette Dreingabe, zumal sich die taktische Vielfältigkeit dadurch automatisch erhöht. Mit Neuerungen tut sich Orcs Must Die 2 allerdings äußerst schwer: Zwar haben wir nun immerhin die Möglichkeit Waffen, Fallen, Zaubersprüche (und den eigenen Helden) mehrstufig zu verbessern, substanziell neu ist aber wenig. Die Level spielen sich zumeist unterirdisch ab. Ein paar Festungen überirdisch, in vielfältigerem Terrain hätte dem Abwechslungsreichtum sicherlich sehr gut getan, zumal die Kampagne verhältnismäßig schnell durchgespielt ist. Trotz einiger Kritik: Keine Empfehlung für dieses Spiel auszusprechen wäre ein Unding, für 15€ kommen Fans von Tower Defense und 3rd-Person-Action nämlich voll auf ihre Kosten. Auch Käufer und Fans des ersten Teils können bedenkenlos zuschlagen, auch wenn sie keine große Innovation erwarten dürfen.

spaßige Metzelei, das Konzept geht auf! sehr wenige Neuerungen gegenüber dem ersten Teils
viele Waffen, Zaubersprüche, Fallen teils abwechslungsarme, unterirdische Level
zwei Charaktere spielbar, 225 Upgrades Grafik nicht mehr auf der Höhe der Zeit
toller Koop-Modus
witzige Musik, Sprüche des Helden

7 /10

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Bewertung: 5.0/5 (5)

Diablo 3: Test, Review

Dominik am 15.Juni 2012 um 22:06:41
Diablo-3-Offical-Cover-Front-PC-Game

Es herrscht wieder einmal Chaos auf dem Kontinent Sanktuario. Ein Meteor durchschlägt den Himmelsphäre über das Gebiet rund um Tristram. Der einstige Schauplatz an dem Diablo das Königshaus Leorics verdarb und seine Macht ausbaute wird wieder Zeuge unvorhersehbaren Schreckens. Denn als der Meteorit in die alte Kathedrale einschlägt reißt er den letzten verbliebenen  Horadrim Deckard Cain in die Tiefen der unterirdischen Katakomben des einstigen Palastes des untergegangenen Königs Leoric. Durch die dadurch freigesetzten Energien wird der verstorbene König wieder ins Leben zurückgerufen und mit ihm zahlreiche Untertanen die nun als wandelnde Leichen den neuen Ortsteil von Neu Tristram verwüsten. Nur durch Glück entgeht Cains Nichte Leah den Einschlag des überirdischen Gesteinsbrocken und flüchtet mit letzter Kraft in die nun von Zombie Horden belagerte Stadt. Dieses Ereignis blieb der Außenwelt nicht verborgen und unermüdliche Helden machen sich auf dem Weg um sich der neuen Bedrohung zu stellen und Neu Tristram vor dem Untergang zu retten. Wir sind einer von Ihnen.

 

 

 

 

Mit Diablo 3 geht eine mehr als 10 jährige Entwicklung endlich zu Ende. Blizzard hat sich viel Zeit gelassen und einen meiner Meinung nach bisher halbwegs gelungenen Nachfolger zum Hack&Slay Klassiker des Jahres 2000 erschaffen. Neben vielen Änderungen am Talentsystem, dem Spielumfang insgesamt und der Grafik wurden außerdem 5 brandneue Klassen dem Spiel hinzugefügt. Vorbei sind die Zeiten des Paladins, Amazonen und der Totenbeschwörer. Stattdessen haben nun der auf Distanzangriffe spezialisierte Dämonenjäger, den universal einsetzbare Hexendoktor und der Nahkampf spezifische Mönch den Weg in die Pforten Sanktuarios gefunden. Die neuen Klassen bieten nur teilweise einen Kontrast zu ihren Vorspielern aus Diablo 2. So kann der Mönch neben zahlreichen Kung Fu Einlagen seine Gefährten heilen und Feinde kurzzeitig außer Gefecht setzen. Der Hexendoktor beschwört mithilfe von Vodoo Zaubern unterschiedliche Gehilfen die Diablos Diener im Nahkampf binden können während er selber mit dem Spuckrohr aus der Ferne agiert. Den Dämonenjäger sind Bögen und Armbrüste wichtiger als irgendwelche Äxte und Schwerter. Aus dem Hinterhalt überrascht diese Klasse seine Gegner mit Pfeilhageln und Bolzengeschossen. Im direkten Kontakt mit Untergebenden der Hölle sieht er aber kein grünes Licht. Der Handel mit seltenen und wertvollen Gegenständen und Waffen hat bereits Diablo 2 sehr geprägt. So sehr das auf der Handelsplattform Ebay digitale Schwerter für echte Dollars zu ergattern waren. Blizzard hat dieses Konzept 1:1 in das neue Metzelspiel integriert. An erster Stelle wurde das Auktionshaus als wichtiger Bestandteil des Spieles integriert. Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung hat der Publisher angedeutet das dieses System zum zentralen Spielinhalt des neuen Diablos gehören wird. Um den Handel zwischen den Spielern effektiver zu gestalten wurden außerdem die Droprates an dieses System angepasst. So kommt es sehr selten vor das man beim Spielen nützliche Gegenstände für die eigene Charakterklasse findet. Vielmehr muss man sich diese im Auktionshaus für Spielgeld kaufen. Neu hinzugekommen ist auch noch das Echtgeldauktionshaus. In diesem können Spieler Items für echte Euros kaufen. Blizzard behält sich als Plattformanbieter außerdem das Recht vor bei einer Geldauszahlung eine  teil des Gewinns für sich zu behalten. Mit der Unterstützung von Drittanbietern wie Paypal werden die Transaktionen abgewickelt. Bis jetzt sind noch nicht alle digitalen Spielgüter für Euros zu haben. Mit kommenden Hotfix`s werden aber auch diese nachgereicht werden wie etwa zum Beispiel Spielgold. Ich persönlich hoffe das ein Großteil der Community diesem Bezahlsystem kritisch gegenüber steht und die Finger vom Handel mit dem echten Geld lässt.

Geschichtlich spielt das neue Diablo einige Generationen nach dem letzten Teil. Seit die drei großen Übel Diablo, Mephisto und Baal von einer Heldengruppe besiegt und vernichtet wurden kehrte für längere Zeit Frieden in Sanktuario ein. Bis ein Feuer vom Himmel dieser Idyllischen Ruhe ein Ende bereitete und ein Meteor in die alte Kathedrale der Ruinen von Tristram einschlägt. Deckard Cain der letzte verbliebene Magier des vom Erzengel Tyrael gegründeten Horadrim Ordens wird bei dem Aufprall in die Tiefen gerissen und nur seine Nichte Leah schafft es dem Einschlag zu entgehen. Die durch den Meteor freigesetzten Ströme bringen neues Unheil über die Bevölkerung von Neu Tristram. Der gefallene König Leoric wurde wieder in die Welt der Lebenden geholt und mit ihm eine ganze Horde Untoter verschiedener Dimensionen. Der Terror des einstigen Tyrannen entflammt erneut auf und die Überreste der Lebenden verschanzen sich in der belagerten Stadt. Die eigentlich Bedrohung der Welt geht jedoch nicht von Leoric und seinem Gesindel aus. In den weiten Wüsten von Kehjistan, in der Kaiserlichen Handelsmetropole Caldeum lauert im Untergrund eine weitaus größere Gefahr. Das vergessene Böse hat sich erneut erhoben und ist bereit die Welt mit Flammen zu überziehen.

Wie auch in den beiden Vorgängern ist Diablo3 ein Hack&Slay Spiel bei dem es darum geht immer bessere Ausrüstung zu sammeln um immer stärker werdende Gegner schneller zu besiegen. Dabei kämpft man nicht gegen einzelne Feinde sondern steht fast immer einer großen Gruppe gegenüber. Neben der richtigen Ausrüstung spielt noch das Talentsystem in Form von Runen eine wichtige Rolle. Nach einem Stufenaufstieg hat der Spieler die Möglichkeit neue Runen mit Fertigkeiten auszuwählen. Darunter gibt es viele Spezialisierungen. So kann man sehr starke Zauber wirken die besonders gegen schwer gepanzerte oder besondere Gegner effektiv sind. Dann gibt es noch Fähigkeiten deren Stärke in der Anwendung auf Flächen basiert. Neben diesen Angriffsfertigkeiten sind noch Runen zu entdecken die Ausweichmanöver, verstärkende Rüstungen oder das Beschwören von Gehilfen ermöglichen. Alle diese Fähigkeiten können beliebig kombiniert werden um besondere Taktiken zu entwickeln. Der Großteil des Spielspaßes ist auf den Mehrspielermodus ausgelegt. In diesem werden die Feinde je nach Anzahl der Spieler stärker oder schwächer und seltene Rare Gruppen bieten auf den vier Schwierigkeitsgraden immer neuere Herausforderungen. Allerdings sind viele dieser Bossgruppen auf höheren Stufen sehr schwer zu bezwingen. Im letzten Schwierigkeitsmodus, dem Inferno, ist es wenigen Spielern bisher gelungen das erste Drittel des Spiels erfolgreich zu meistern. Im Einzelspieler gibt es Begleiter die den Spieler im Kampf unterstützen können. Darunter sind ein Templer, eine andere Version des Paladins, ein Schurke und eine Zauberin. Diese vom Computer gesteuerten Charaktere können mit dem Spieler neue Level aufsteigen, ausgerüstet werden und besitzen sogar ein eigenes kleines Talentsystem. Als Spieler kann man aber nur einen von den Drei mit nehmen. Der Wechsel zu einem anderen Begleiter kostet kein Gold jedoch sollten diese optimal ausgerüstet sein damit sie gegen die Höllenbrut ihre Stärken ausspielen können.

Technisch ist Diablo 3 wie fast jeder Titel von Blizzard kein Meilenstein in der grafischen Darstellung. Es wurde auf eine Dreidimensionale Umgebung verzichtet und die Spielmodelle sind bei genauerem betrachten recht Polygonarm gehalten. Die Welt wird in einer vorgerenderten 2D Grafik präsentiert. Diese ist sehr Detailverliebt gestaltet und bietet mit seiner Farbenfrohen Darstellung den ein oder anderen Hingucker. Durch den Einsatz mehrerer Farbpaletten ist Diablo 3 bunter als sein Vorgänger und damit weniger düster was der Atmosphäre aber keinen Abbruch tut. Denn insgesamt ist die Grafik an sich sehr stimmig und es gibt keinen Moment in den man das Zusammenspiel von Bildhintergrund und Geschichte missversteht. Leider gibt es nur eine begrenzte Zoomfunktion. Drehen oder Höhenverstellungen mit der Kameraansicht sind nicht möglich. Damit schafft es Blizzard Low Polymodele geschickt zu verwischen um Ecken und Kanten an Figuren nicht bemerkbar zu machen. Bei Effekten wurde hingegen weniger gespart. Partikel und Explosionen wirken wie aus einem Guss. Damit wird bei Gruppenkämpfen so manches Feuerwerk auf dem Bildschirm gezaubert. Sehr nett anzusehen, bei brenzligen Situationen jedoch eher ein Störfaktor. Das GUI ( Benutzerinterface) sieht mit seinen beiden Globes sehr gut umgesetzt aus und auch die malerische Darstellung von Inventar, Items und anderen Gegenständen passt wunderbar zusammen. Am beeindruckendsten sind aber die Cinematic Sequenzen. Deren Hollywood reife Inszenierung zeigt mal wieder das Blizzard es versteht spannende Momente in Szene zu setzen. Gemeinsam betrachtet stimmt die Optik überein und zeigt der Branche wieder mal sehr deutlich das High end Grafik nicht in allen Genrebereichen von großer Bedeutung ist.

massiv Items zum Sammeln und verkaufen Droprate zu niedrig
sehr viele Monster und Gegnertypen Berufe bringen kaum Vorteile
neue gut spielbare Klassen Talentsystem nicht Individuell genug
Film reife Cinematic Sequenzen Echtgeldauktionshaus
schöne detailverliebte Umgebung AH steht zentral im Game Design
Event Dungeons AKT III und Akt V bieten zu wenig Umfang
4  herausfordernde Schwierigkeitsgrade Online Zwang als DRM Maßnahme
gut inszenierte Geschichte Aktbosse zu einfach gehalten
Stabile Server Inferno Modus teilweise zu schwierig
gute deutsche Synchronisation
ausreichend Speicherpunke
sehr guter Soundtrack

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Bewertung: 4.6/5 (10)

Sniper Elite V2: Test, Review

Malte am 13.Juni 2012 um 13:06:56
Sniper Elite V2

Wie ich sie hasse. Scharfschützen in Multiplayer-Spielen. Ob Battlefield, Star Wars Battlefront oder Team Fortress 2 – sie verderben mir als normalen Soldat die Spiellaune. Aber eine Sache gibt es definitiv nicht zu bemängeln: Die Effektivität der Scharfschützen. Für eine gewisse Zeit ungesehen räumen sie das Schlachtfeld mächtig auf, unterstützen Fußsoldaten und haben meist einen hervorragenden Überblick. In Sniper Elite V2 steuern wir sogar einen Einzelgänger, der es gleich mit der halben deutschen Nazi-Wehrmacht aufnehmen soll. Inwiefern diese Übermacht glaubwürdig verkauft wird und ob das Spiel einem Gegner der Scharfschützen Spaß machen kann, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen!

 

Historische Hintergründe

Zeitlich angesiedelt ist Sniper Elite V2 gegen Ende des zweiten Weltkrieges. Die Roten waren einmarschiert und es wurde um jeden Fleck in Berlin gekämpft. Für Sniper Elite Namensgebend ist die Vergeltungswaffe 2, die von Deutschen Wissenschaftlern entwickelte erste ferngesteuerte Großrakete. Später wurde sie massenproduziert und kam gegen Ende des Krieges tatsächlich über 3.000x zum Einsatz. Die Vereinigten Staaten bauten währenddessen an einer eigenen Atombombe. Als sie von den ersten Prototypen der V2 erfuhren, hatten sie allerdings gerade den ersten Druckwasserreaktor in Betrieb genommen, der das für die Atombombe verwendete Material „Plutonium“ herstellte. Eine funktionstüchtige Atombombe war also noch nicht in absehbarer Zeit fertiggestellt. Der Bau der ersten einsatzfähigen V2-Raketen musste also verhindert werden, und hier kommt unser Protagonist von Sniper Elite V2 ins Spiel, der hierbei eine Entscheidende Rolle spielen wird.

Die ersten Spielminuten im Krieg

Schon in den ersten Spielminuten wird die kalte Atmosphäre dieses bitteren Krieges hervorragend vermittelt. Zerfallene Häuser, die Straßen mit Schutt und Asche überfüllt und keine zivile Menschenseele wagt es auch nur auf offener Straße umherzuirren. Nachdem wir im Prolog direkt ins Geschehen geworfen werden, liegt unser Ziel gar nicht weit entfernt, nur müssen wir es erst mal schaffen ungesehen von Deutschen durch die zerfallenen Ruinen zu schleichen. Zwar sind wir auch mit schallgedämpfter Pistole und einem kleinen Maschinengewehr für den Nahkampf gerüstet, doch unser Scharfschütze segnet schnell das Zeitliche während eines direkten Gefechtes. Angekommen in einem mehrstöckigen, zerfallenen Wohnhaus müssen wir nur noch ein paar Augenblicke auf unser Ziel Hans von Eisenberg, einen fiktiven, leitenden Mitarbeiter der V2-Rakete, warten. Kurz anvisieren, Luft anhalten und abdrücken. Diesen Vorgang einfach wiederholen bis keine Feinde mehr in Sichtweite sind. So schnell können Ziele als Scharfschütze eliminiert werden. Der wichtigste Teilt liegt allerdings noch vor uns: Vor den jetzt alarmierten Nazis flüchten, das Gebiet verlassen und dabei so viele direkte Waffengefechte vermeiden wie nur möglich.

Snipen, snipen, snipen

Zwar kommt man um die ein oder andere Schießerei nicht herum, das Hauptaugenmerk bleibt aber stets auf unserem Scharfschützengewehr und direkte Ballereien aus der Nähe werden zu keinem Zeitpunkt ein zentrales Spielelement, sehr schön! Im weiteren Spielverlauf finden wir einige neue Scharfschützengewehre, die beispielsweise ein größeres Zielfernrohr oder mehr Stabilität zu bieten haben. Das sich viele von ein Stück weit Brutalität doch immer wieder beeindrucken lassen, zeigt die an sich sehr gut in Szene gesetzt X-Ray-Kill-Cam, die in der Deutschen Version allerdings leider beschnitten wurde. Man sieht förmlich wie die abgefeuerte Kugel durch Haut und Knochen der getroffenen Gliedmaße dringt. Das ist zwar „nett“ anzusehen, eine normale Bullet-Time hätt’s allerdings auch getan. Die Soundeffekte wirken dabei immer knackig und stolze Besitzer einer 5.1 Anlage kommen auf ihre Kosten. Durch die Umgebungsgeräusche können wir uns allerdings auch einen taktischen Vorteil verschaffen: So kann das Gewehr abgefeuert werden, wenn z.B. Kirchenglocken erklingen, ohne dass wir dabei gehört werden. An einigen Stellen liefern wir uns auch Gefechte mit anderen, deutschen Snipern, die sich zuweilen aber kaum von den anderen Snipereien (neues Wort!) nach Schema F unterscheiden.

Und wenn wir schon bei Schema F sind …

Das Missions- und Leveldesign hinterlässt allerdings einige, sichtbare, schlechte Spuren. So befinden wir uns in den 10 Levels meist in Berlin bei Tag, müssen zu einer geografisch hoch gelegenen Position vordringen, das Scharfschützgewehr auspacken und ein paar Ziele niederschießen. Nur an wenigen Stellen erreicht das Spiel seine Höhepunkte in Sachen Abwechslung, wie zum Beispiel in einer unterirdisch gelegenen Rüstungsschmiede, in der die Produktion der ersten V2-Raketen beginnt. Grundsätzlich kann so ein Schema F ja funktionieren, siehe die Hitman-Serie, allerdings bietet Sniper Elite V2 weder alternative Lösungswege, noch würde es sich lohnen irgendein Level erneut zu spielen, denn der Ablauf ist eben derselbe. Das Spiel startet äußerst stark, nach c.a fünf Levels pausiert man aber doch ganz gern ein paar Tage, denn im Grunde genommen weiß man schon, was auf einen zukommt, und vor allen Dingen, wie es endet. „Ziel ist Tod, nächstes Level.“
Storymäßig hat mich Sniper Elite V2 ebenso wenig in seinen Bann gezogen. Der amerikanische Held bleibt blass und auch sonst gibt’s nichts Nennenswertes; die Zwischensequenzen habe ich nach einiger Zeit einfach weggedrückt, ohne das Gefühl dabei gehabt zu haben, irgendetwas wichtiges verpasst zu haben.

Fazit

Sniper Elite V2 ist durch sein simples Spielprinzip zweifelsohne ein reizvoller Titel. Die Entwickler haben es genauso geschafft, einfach das umzusetzen, was man sich unter einem Spiel mit einem Scharfschützen als Protagoisten vorstellt, denn die Schießereien aus unmittelbarer Nähe werden an keiner Stelle zu einem zentralen Spielelement. Dass wir nicht allzu sehr auf Ballistik und weitere, physikalische Einwirkungen wie in ARMA 2 achten müssen, stört keineswegs. Gewürzt wird das ganze durch Ansätze von Stealth-Elementen. Durch Schema F bleibt das Spiel zwar simpel, an vielen Stellen hätte man sich allerdings mehr Abwechslungsreichtum gewünscht. So wissen wir im Grunde genommen schon im ersten Level, was im letzten Level zu tun ist. Eine Story, die ich mit Spannung mitverfolgt hätte, wird auch nicht geboten, obwohl die Geschichte mit den V2-Raketen eigentlich eine gute Grundsubstanz gewesen wäre. Weiteres Potential vergeudet Sniper Elite V2 durch eine absolut stumpfsinnige K.I. Kein einziger Gegner unterscheidet sich auch nur ansatzweise in seinem taktischen Vorgehen, wenn man es denn als solches überhaupt bezeichnen darf. Trotzdem: Wer nach einem gemächlichen Action-Kracher mit ein paar Stealth-Elementen für Zwischendurch sucht, und keine allzu großen Erwartungen hat, liegt mit Sniper Elite V2 goldrichtig, denn letztendlich erfüllt es die Kriterien, die man sich für einen kurzen Action-Trip wünscht.

Snipen macht Spaß rudimentäre, langweilige Story
Koop-Modus für mehrere Spieler stumpfsinnige Gegner
Atmosphäre und Level wirken authentisch Durchweg Ablauf nach Schema F
grafisch alles Butter, auch wenn keine Revolution streng linear, schlechte Levelbegrenzungen
knackiger Sound
einfache, präzise Bedienung

 7 /10

Solider Sniping-Trip für Zwischendurch

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Bewertung: 5.0/5 (5)

Blade Runner im Retro-Test (Review)

Malte am 28.April 2012 um 11:04:23
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Das Leben in Los Angeles im Jahre 2019 ist düster. Die maßlos überbevölkerte Stadt wird täglich von verseuchtem Dauerregen heimgesucht; die Straßen sind bis ins kleinste Eck mit verrottetem Essen, altem Blech und weiterem Müll bedeckt. Tiere, Pflanzen und Bäume sind größtenteils ausgestorben, sind unbezahlbar und verweilen nur noch in den Gedanken derer, die eine bessere Zeit erleben durften. Doch der letzte Funken Hoffnung soll noch einige Zeit bestehen. Tagtäglich wird den Menschen durch an jeder Ecke hängenden Werbebildschirmen eine bessere Welt versprochen. Eine bessere, außenplanetare Welt. Die Megamanufaktur Tyrell Corporation hat bereits das sechste Modell ihrer Nexus-Serie fertiggestellt.Künstlich erzeugte Menschen, die einzig und alleine konstruiert wurden um außerplanetarische Räume zu erschließen und sich selbst ein besseres Leben zu ermöglichen. Kompletten Beitrag lesen

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Bewertung: 5.0/5 (8)

Gun (PC): Test, Review

Dominik am 21.März 2012 um 18:03:45
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In der Wildnis rund um die Rocky Mountains wächst der junge Colton White unter seinem Ziehvater, dem Trapper Ned, zu einem Wildjäger heran. Als die beiden in ihrem Revier an Bord  eines Dampfschiffs gehen um ihre letzte Beute zu verkaufen ändert sich sein Leben schlagartig. Psychopathische abtrünnige Soldaten überfallen den Dampfer und ermorden die gesamte Besatzung. Um Colton zu retten opfert sich sein Pflegevater und weißt ihn an nach Dodge City zu reisen um dort Kontakt mit seiner alten Bekanntschaft, der Dirne Jenny, aufzunehmen. Im Alhambra einem Freudenhaus der Stadt kann Colt das Mädchen aus der Gewalt betrunkener Banditen befreien und gemeinsam suchen sie nach Antworten auf Neds Mörder. Doch Dodge City befindet sich im Notstand, da wilde Indianer den Zugang zur Außenwelt abgeschottet haben. Um die Blockade zu durchbrechen und den Hintergrund des Überfalls aufzuklären mutiert Colton zum Revolverheld und lässt die Kugeln sprechen.


Gun besteht aus einer großen fast frei Erkundbahren offenen Welt, die zwischen der Staatsgrenze von Kansas zu Mexiko angesiedelt ist. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Regionen voneinander. Vom trockenen Canyon über weitläufige Prärien bis zu dichten Wäldern ist alles vertreten. Durch Eisenbahnstrecken werden die beiden Städte Dodge und Empire City verbunden. Um schnelleres Reisen zu ermöglichen dürfen in diesem Wild West Spiel selbstverständlich keine Pferde fehlen. Die sind auch vorhanden und können vom Spieler benutzt werden. Durch Hufschläge können die Pferde zum sprinten angespornt werden, weshalb auch ein flottes Tempo erreicht werden kann. Jedoch sollte man dabei den Ausdauerbalken seines Reittieres nicht außer Acht lassen. Denn zu viele Schläge können das Pferd schädigen und im Extremfall zum Tod führen. Und ohne ein passendes Reitgefährt steht man schnell auf dem Punkt. Neben der eigentlichen Story gibt es noch viele Nebenaufgaben abzuschließen. Man kann auch ohne diesen Nebenjobs das Spiel abschließen muss somit aber einige Abzüge bei Schussfertigkeiten und Waffenverbesserungen in Kauf nehmen. Denn das Erledigen von Rancharbeiten, Deputy Aufgaben oder Pony Express Botschaften wird mit Dollars belohnt. Und ohne Geld kommt man bei den Ladenbesitzern, die diese Verbesserungen anbieten, nicht weit. Ein weiterer Vorteil wäre die mit Geld zu erwerbende Spitzhacke. Mit der ist nämlich das Gold schürfen, dessen Vorkommen auf der ganzen Welt verteilt sind,  möglich.

Den ganzen Ganoven, Indianern und korrupten Gesetzeshütern die Stirn zu bieten ist nicht leicht. Deshalb greifen wir auf viele Waffen zurück die in sieben Hauptkategorien untergeordnet sind. Dazu gehören neben klassischer Pistolen und Gewehren auch Scharfschützengewehre, Bögen und Wurfwaffen. Im Verlauf des Spiels bekommt man immer besser werdende Versionen dieser Waffen um den Feind auch weiterhin gleichberechtigt entgegenzutreten. Als interessante Abwechslung bietet der Revolver als einzige Schusswaffe den Schnellziehen Modus. Sobald dieser gestartet wurde werden das Geschick und die Reflexe des Spielers erhöht, was einen Zeitlupenähnlichen Zustand erlaubt. Durch die Schnellziehen Anzeige ist aber auch dieser Modus begrenzt. Das Bezwingen von Feinden durch genauere Treffer oder durch Entwaffnen kann die Zeit verlängern. Munition kann neben gefallenen Gegnern auch an Versorgungskästen aufgeladen werden. Die meisten befinden sich in den beiden Städten oder auch auf der Ranch, der Rest ist in der Welt verteilt.

Technisch punktet Gun vor allem wegen der sehr dichten Atmosphäre durch schöne Hintergrundmusikstücke, von denen auch einige der amerikanischen Country Szene angehören. Dazu gesellt sich eine liebevoll gestaltete Welt die wunderbar den Wilden Westen widerspiegelt. Die Animationen von Tieren und Menschen beiderseits ist sehr gut gemacht worden. Die Reitbewegungen wirken realistisch und auch das sonstige Verhalten von Pferden, Büffeln und Kälbern bringt einen großen Grad an Realismus auf den Monitor herüber. Texturen sehen vor allem bei Charaktermodellen sehr detailtreu aus. Auch der Einsatz von Effekten und Partikeln fiel nicht unter dem Sparhammer und sieht dementsprechend gut aus. Die Sichtweite konnte man in den Grafikeinstellungen zwar erhöhen aber es dauerte meistens sehr lange bis sich manche Regionen in Bilder aufgebaut hatten. Dieser Prozess führte teilweise zum Absturz des Spieles wenn man beritten in diesem Bug war. Für ein Spiel aus dem Jahr 2005 sah das Wasser nicht aktuell auf damaligen technischen Stand aus. Es fehlten Spiegelungen und realistische Strömungen. Im Gegensatz dazu sind aber die Wasserfälle sehr gut gebaut worden.

Mein Fazit:
Gun war mein erstes Computerspiel welches im Wilden Westen angesiedelt war. Mich hatte die dichte Story und die dazu passende Atmosphäre sehr mitgenommen. Das Kundschaften der Welt bot mir außerdem genug Motivation um die vielen Nebenaufgaben zu bewältigen. Ich finde das diese unbedingt gemacht werden sollten, da nur für sich genommen die Hauptgeschichte nicht lang genug ausfällt um alle Ecken in der Welt gesehen zu haben. Die vielen Ballereien haben dank dem Schnellziehen viel Spaß gemacht und der Zeitbeschränkte Lieferservice als Pony Express war eine nette Abwechslung zwischendurch. Klare Empfehlung zum Spielen!

offene Spielwelt Bug beim laden neuer Bereiche
sehr dichte Atmosphäre Missionen wiederholen sich häufig
interessante Charaktere
Nebenjobs
Reiten macht Spaß
viele unterschiedliche Waffen
spannendes Szenario
viele Verbesserungsmöglichkeiten

 

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Bewertung: 5.0/5 (5)

Enter The Matrix: Test, Review

Dominik am 17.März 2012 um 18:03:49
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Entwickler: Shiny Entertainment
Publisher: Warner Bros. Interactive Entertainment
Plattformen: Pc (Windows), Gamecube, Xbox, Playstation2
Release: 14.Mai 2003
Genre: Actiongame
Basierte Engine: Unbekannt

Mit Enter the Matrix lieferten die Wachowski Brüder 2003 das offiziele Videospiel zu ihrer Matrix Triologie in den Spielemarkt. Das Spiel stellt nicht die Geschichte des Films dar, sondern ist als ein Prequel zu Matrix Revolutions gedacht. In der Hauptrolle übernehmen anstatt der Filmhelden der Captian des Schiffes Logos, Niobe, und ihr erster Offizier Ghost das Ruder. Kurz vor Spielbeginn hat man die Wahl, mit welchen von den Beiden man Enter the Matrix durchspielen möchte. Dabei unterscheiden sich Niobe und Ghost vor allem in ihren Nahkampftechniken sowie den Bewegungsanimationen. In unseren Testbericht wählen wir den ersten Offizier und prügeln uns durch die Matrix um die menschliche Zivilisation vor dem Untergang zu retten.

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Bewertung: 5.0/5 (4)

Star Wars Battlefront: Test, Review

Dominik am 8.März 2012 um 16:03:04
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Entwickler: Pandemic Studios
Publisher: Lucas Arts
Plattformen: Pc (Windows), Playstation2,Xbox, MAC
Release: 21. September 2004
Genre: Multiplayershooter
Basierte Engine: Zero

Es herrscht Krieg im  Star Wars Universum. Die alte Republik muss sich gegen die auferstandene KUS ( Konföderation unabhängiger Systeme ) zur Wehr setzen. Nur um wenige Jahre später in das galaktische Imperium verwandelt zu werden. Um der grausame Regierungspolitik des Imperators entgegen zu treten verbünden sich einzelne Sternensysteme zur Rebellen Allianz, die den Kampf gegen die Imperialen Truppen aufnimmt. In Battlefront kämpfen wir nacheinander für die 4 Fraktionen und unterwerfen die Galaxie. Es ist das erste halbwegs gut umgesetzte Star Wars Videospiel, dass das gameplay der Battlefieldreihe in George Lucas Science Fiction Welt integriert.

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Bewertung: 5.0/5 (6)

Geländewagen-Simulator 2012: Test, Review

Malte am 1.Januar 2012 um 15:01:37
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Test, Review zum Geländewagen-Simulator 2012 (Off-Road Drive).

Ein weiterer Simulator. Diesmal wohl mit Gabelstaplern durch Matsch und Schlamm heizen. Doch der Name trügt, denn eigentlich heißt der Geländewagen-Simulator 2012 schlicht und einfach Off-Road Drive. Warum der Geländewagen-Simulator, wahrscheinlich wegen dem eigentlichen Namen, Spaß machen kann, und den geringen Preis von 17€,- allemal rechtfertigt, erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

Schlamm, Dreck, Matsch

Wer das alte Bleifuß Offroad kennt und schon mal gespielt  hat, wird sich im Geländewagen-Simulator schnell zurechtfinden. Ziel ist es, die vorgegebenen Checkpoints und Abschnitte fehlerfrei zu passieren und den Kurs schnellstmöglich zu meistern. Schlamm muss mit geringem Reifendruck durchdrungen werden, steile Hügel werden mit Allrad-Antrieb angefahren und Baustämme müssen per Differenzialsperre und einem niedrigen Gang überquert werden. Stößt man währenddessen gegen einen Baum abseits der Strecke, durchbricht die Bande oder macht sich den „Respawn-Button“ zu nutzen, kassiert man ordentlich viel Strafzeit. Die Schlammschlacht sieht wirklich knackig und hübsch aus, frustriert aber durch beinharte Zeitvorgaben, die wir gar unterbieten müssen. Für jede Strecke sind dutzende Versuche von Nöten, alles muss zusammenpassen und Fehler werden immer und direkt bestraft.

Ich bin ein umfangreicher Simulator!

Insgesamt dürfen wir uns durch sechs Regionen schlagen. Darunter bekannte Off-Road-Regionen wie Thailand, Afrika und Malaysia, die mit drei bis vier Events ausstaffiert sind. Eine ganz ordentliche Spielzeit also, die durch den hohen Anspruch und die dutzenden Versuche, die wir pro Event benötigen um endlich die notwendige Punktzahl zu erreichen, allerdings auch künstlich in die Länge gezogen wird. Die 20 Off-Road-Boliden unterscheiden sich leider nur optisch maßgebend, spielerisch fahren sich alle ziemlich ähnlich. Immerhin dürfen wir ganz dezent tunen und unser Können mit ihnen auch im Mehrspielermodus unter Beweis stellen.

Wie Ihr den bisherigen Textzeilen mit Sicherheit entnommen habt, spielt sich Off-Road Drive anspruchsvoll. Leider ist der Grat zwischen Arcade, Simulation und Anspruch äußerst schmal. Off-Road Drive spielt sich über weite Strecken eher wie ein Arcade-Racer, womit eine größere Zielgruppe angesprochen werden soll, möchte durch schwierige Passagen und anspruchsvolle Physik aber sehr gerne ein waschechter Simulator sein, was Off-Road Drive auch besser hätte sein sollen. Das hat schon damals mit Bleifuß Offroad nicht ganz funktioniert und die Jungs von 1C Company verpassen diese schmale Lücke auch beim Geländewagen-Simulator 2012. Eigentlich schade.

Fazit

Trotz zu hohem Anspruch und trotz zu wenig Mut, eine schlicht und einfach realitätsgetreue Simulation konsequent umzusetzen, bleibt der Geländewagen-Simulator 2012 ein solides Spiel für diejenigen, die endlich mal wieder etwas taktischer durchs Gelände wühlen wollen. Ein schöner Ansatz! Das sieht ordentlich aus, Geschick und Taktik führen bei Off-Road-Drive, früher oder später, auch zum Erfolg. Alle anderen sollten vor dem Kauf ein Blick auf YouTube-Videos werfen. Die Packung bekommt man schon für 17€,-.

hübsche, knackige Schlammschlacht hässliche Fahrzeugmodelle und Cockpits
sechs abwechslungsreiche Gebiete, viel Terrain öder Soundtrack, öde Motorengeräusche
dezente Wettereffekte, Tageszeiten schlechter Mix aus Arcade und Simulation
zwanzig Fahrzeuge, Mehrspielermodus zu anspruchsvoll, Strecken zu klein

6 \ 10

Solider Off-Road-Spaß bei schlechter Mischung aus Arcade und Simulation mit kleineren Macken. Da wäre mehr drin!

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Bewertung: 5.0/5 (5)

King’s Quest 8 – Maske der Ewigkeit im Retro-Test (Review)

Malte am 22.Dezember 2011 um 13:12:17
King's Quest 8

Testbericht, Review zu King’s Quest 8 – Maske der Ewigkeit

Roberta Williams, die kreative Denkerin von Sierre die einst die große King’s Quest-Serie geschaffen hat, bricht mit King’s Quest 8 alle Gesetze der Reihe. Kein Point & Click, sondern ein atmosphärisch dichtes 3D-Spiel mit Tastatur-, Maussteuerung sowie einer 1st- oder wahlweise 3rd-Person-Perspektive. Vollblütige Action- und Rollenspielelemente fehlen im Adventure King’s Quest ebenfalls nicht. Tester und Spieler waren verärgert und King’s Quest 8 erhielt größtenteils vernichtende Bewertungen. Warum mir King’s Quest 8 eine Menge Spaß macht, erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

Testbericht, Review lesen

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Bewertung: 5.0/5 (6)

Call of Duty 2: Testbericht, Review

Dominik am 20.Dezember 2011 um 19:12:00
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Und wieder versetzt uns Infinity Ward in den zweiten Weltkrieg. Mit Call of Duty 2 flackert wieder der Monitor und erneut zieht man mit den Sowjets und den Allierten gegen das dritte Reich. Gleiches setting wie schon beim ersten Teil heißt aber nicht unbedingt gleiches Spielprinzip. Es hatte sich einiges verändert seit dem Debüt des Vorgängers. Neben neuer DirectX 9 Grafikoberfläche wurden viele neue Waffen und Features eingeführt. Der Mehrspieler modus wird nach wie vor von vielen aktiv genutzt, und das bei einer Serie wo fast ( mittlerweile ) jährlich neue Nachfolger erscheinen. Viele Fans sehen in Call of Duty 2 den letzten richtigen Teil der Reihe. Wir haben uns das Spiel nochmals angeschaut und möchten diesen Mythos näher erläutern.

Es ist Winter 1941 als private Vasili Koslov eingezogen wird. Durch den rasanten Vormarsch der Deutschen durch deren Blitzkriegtaktik steht die Wehrmacht kurz vor Moskau. Die rote Armee ist verstreut und zerrieben, so bleibt es nur den jungen übrig gebliebenen Rekruten überlassen ihre Hauptstadt zu verteidigen. Der Versuch glückt und Koslov wird nach Stalingrad versetzt. Zur gleichen Zeit tobt in Nordafrika der Krieg zwischen dem britischen Commonwealth und dem deutschen Afrika Korp. Hier muss sich Sergeant Davis unter dem Kommando von Captain Price den Invasoren des Wüstenfuchs stellen. Die Schlacht um El Alamein und der Vorstoß der 7. Panzerkompanie auf Tunesien bildet den Höhepunkt dieses Kapitels. Die Deutschen sind zwar in Afrika geschlagen aber noch lange nicht vernichtet. Dieses Unternehmen muss das zweite Ranger Bataillon um Corporal Bill Taylor einleiten. Die Amerikaner landen am D-Day an den französischen Klippen von pointe du Hoc. Auf dem Boden der Normandie angekommen wechseln in regelmäßigen Abständen strategisch wichtige Positionen den Besitzer. Und fast gelingt es der Wehrmacht die zukünftigen Befreiher Europas wieder in den Ärmelkanal zurück zu schicken.

Call of Duty 2 ist spielerisch fast wie sein Vorgänger, mit einigen unterschiedlichen Neuheiten. Eine davon ist die Rauchgranate. Schon sehr früh während dem Tutorial lernt der Spieler diese geschickt einzusetzen, um MG42 Stellungen und Panzern die Sicht zu vernebeln und somit ohne Schäden vorrücken zu können. Das ganze funktioniert wunderbar nur kann nach dem durchqueren der Rauchschwade auch eine böse Überraschung auf uns warten. Denn wir sehen nicht wie sich die feindliche KI hinter den Rauch verhält. Und wenn wir schon bei der KI sind gibt es auch dort einige kleine änderungen. Denn die Soldaten gehen taktischer vor und nutzen häufiger Deckungsmöglichkeiten. Ist man im direkten Feindkontakt stürmen die Krauts auch im Nahkampf auf den Spieler zu. Hier sollte man sehr schnell handeln, denn nach drei Kolbenhieben kann das Spiel sehr schnell vorbei sein. Vom ersten Teil nicht übernommen ist das freie Speichern. Stattdessen werden automatisch Speicherpunkte gemacht. Die sind dafür sehr gut gesetzt, sodass man nie das ganze Level von vorne beginnen muss. Auch Benzinfässer sind in Call of Duty 2 neu zu entdecken. Besonders dazu geeignet um feindliche Mörserstellungen in Brand zu setzen. Negativ dagegen ist der Waffenwechsel, welcher nicht mehr durch das Mausrad betätigt werden kann.

Ein Call of Duty aus dem Jahr 2005 setzt in der Grafik selbstverständlich DirectX 9 voraus. Für damals schwächere Computer gab es auch die Möglichkeit auf DirectX 7 umzustellen.Die Vorteile von Polygon-Meshes und verbesserten Abläufen bei Animationen kamen auch im Spiel zum Einsatz. Die Gesichter der KI Darsteller waren um ein vielfaches detailreicher als beim ersten Teil. Der neue volumetrische Rauch überbot zur damaligen Zeit alles dagewesene. Auch Bump Mapping und Vertex Shader wurden verstärkt eingesetzt. Der gewaltige Grafiksprung war beim Wasser leider nicht festzustellen. Die Wellen und die sonstige Darstellung wurden unbearbeitet aus COD 1 übernommen. Zusammengefasst kann man sagen das der zweite Teil eine grafische Aufarbeitung des Vorgängers war.

Und Wieder besteht die Kampagne aus einer nicht zusammenhängenden Geschichte. Diesmal hat man den Ablauf umgekehrt. Man startet als russischer Rekrut absolviert die Kämpfe um Stalingrad und wechselt dann nach Nordafrika zu den Briten. Die Missionen des Commonwealth stellen den längsten Teil des Einzelspielers da. In Lybien, Ägypten und Tunesien verbringt man den größten Teil des Spielinhaltes. Den Abschluss macht man als amerikanischer Ranger in Frankreich und Deutschland. Die gesamte Kampagne bietet sehr viel Unterhaltung. Man befindet sich stets im Mittelpunkt sämtlicher Gefechte und muss Aufgaben wie zB. das Ausschalten feindlicher Mörserteams mit einem Scharfschützengewehr, mit einer Flak88 deutsche Stukas vom Himmel holen, Ortschaften einnehmen und vor Gegenangriffen sichern usw. ausführen. Die KI Kameraden und feindlichen Truppen geben zur Situation passend Kommentare ab. So warnt ein Verbündeter wenn die Gegener versuchen uns von der Seite anzugreifen. Was in Medal of Honor bereits Standart war fand auch in Call of Duty 2 seinen Weg in das Szenario. Es gab endlich synchronisierte Zwischensequenzen, die aus Dokumentaraufnahmen bestanden. Teilweise wurden auch Einzelbilder zur jeweiligen Mission passend in den Levelübergängen eingeblendet. Bei soviel beeindruckenden Darstellungen im Spiel hat mich besonders das Ende überrascht. Denn ganz so spektakulär wie man es sich vorgestellt hatte verläuft dieses doch nicht.

Sonstiges:

Der in den britischen Missionen auftauchende Captain Price hat das selbe Erscheinungsbild wie der gleichnamige Hauptprotagonist aus Modern Warfare. Außerdem wurde für diese Figur derselbe Synchronsprecher verwendet. Einer der russischen KI Begleiter heißt private Makarov. Diesen Name trägt der Hauptfeind aus den neuen Modern Warfare teilen.

Mein Fazit:

Im Vergleich zum ersten Teil wurde außer der Grafik nicht viel verändert. Die neuen Rauchgranaten und Benzinfässer sorgten zwar für etwas mehr Abwechslung, aber unterm Strich blieb das Gameplay mit Ausnahme von noch mehr Gegnerwellen realtiv gleich. Der neue Schauplatz in Nordafrika und dessen Missionen haben mir in der Kampagne am besten gefallen. Der ganze Einzelspieler wird dermaßen spektakulär in Szene gesetzt das man den Schlussteil gar nicht bemerkt. Technisch war das Spiel damals einer der Hingucker schlechthin und ich finde das die Grafik auch für heutige Verhältnisse noch recht gut ausschaut. Der Multiplayer wird noch gut besucht und es gibt einige Mods die den Spielspass dort mehr oder weniger ankurbeln. Ob es nun das beste Call of Duty ist darüber lässt sich mit Sicherheit streiten

 

spektakuläre Effekte nur 2 Waffen können getragen werden
neue möglichkeiten durch Rauchgranaten Waffenwechsel nicht mehr durch Mausrad möglich
Granatenwarnung unfertig wirkendes Ende
neue Waffen zB. Gewehr 43, PPs42, SVT40 Gewehr
DirectX 9 Grafik
neues Zielsystem bei Scharfschützengewehren
gute Zwischensequenzen
sehr gute Musik, Sounds und Synchronsprecher

8 / 10

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Bewertung: 4.0/5 (5)

Call of Duty: Testbericht, Review

Dominik am 16.Dezember 2011 um 20:12:19
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Fast jedem Spieler ist der Name Call of Duty ein Begriff. Kein Wunder, war es doch Infinity Ward die es schafften Medal of Honor vom Thron der Weltkriegsshooter abzulösen. Mittlerweile ist die Marke auf fast jeder Spieleplattform vertreten. Angefangen hat alles aber auf dem heimischen Pc als ehemalige MOHA Entwickler ihr eigenes Actionspiel herausbringen wollten. Wir haben den ersten Teil der Serie nochmal durchgespielt und möchten versuchen zu erklären warum Call of Duty so erfolgreich wurde.

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Bewertung: 5.0/5 (6)

Medal of Honor Spearhead: Testbericht, Review

Dominik am 16.Dezember 2011 um 20:12:23
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Die erste Erweiterung von Medal of Honor erzählt die Geschichte des amerikanischen Fallschirmspringers Sergeant Jack Barnes. Noch vor der allierten Landung in der Normandie stößt dieser mit seiner Einheit hinter den deutschen Verteidigungslinien vor. In den Dörfern an der französischen Küste muss die kleine Truppe Sabotageakte durchführen um die Nachschubwege der Wehrmacht zu unterbrechen. Aber nicht nur in Frankreich beginnt der Feldzug zur Befreihung Europas. Was Barnes alles erlebt und welche Herausforderungen noch vor ihm liegen erfahrt ihr in unserem Test.

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Bewertung: 5.0/5 (4)
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