TOCA 2 – Touring Cars: Patch für Windows 7, 8.1 (x64)

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Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft: Test, Review

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Fan-Remake zu Pitfall – Cliffall: Treasures of the Lost Cave

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Star Wars – Empire At War: Test, Review

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» PC

TOCA 2 – Touring Cars: Patch für Windows 7, 8.1 (x64)

Malte am 8.Juni 2014 um 12:06:37
TOCA2-Cover

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And finally we’ve got a patch for TOCA 2: Touring Cars which allows you to play this great racing game on your Windows Vista, Windows 7 or Windows 8.1 (x64) computer! Big thanks to Zeus on Zeus Software who worked out the solution. The following, executable installer contains the patched TC2.exe and the official Patch 4.1. Just “install” it in your TOCA 2: Touring Cars game directory.

TOCA 2: Touring Cars - Patch für Windows Vist
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Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft: Test, Review

Markus am 18.Mai 2014 um 13:05:59
Wallpaper_03

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In diesem Review möchte ich über das LucasArts Spiel, Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft, berichten.

Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass ich natürlich Indiana Jones Fan bin und dementsprechend aufpassen muss, bei diesem Review objektiv zu bleiben. Sollte dennoch an der einen oder anderen Stelle der Eindruck entstehen, dass hier subjektiv bewertet wurde, bitte ich schon vorab um Verzeihung. Aber als Indiana Jones Fan, macht nun halt mal letzten Endes jedes Spiel irgendwie Laune.

Verpackung

Beginnen wir bei der Verpackung des Spieles. Ich kann mich noch daran erinnern, als wäre es erst gestern gewesen, als ich das Spiel zum ersten Mal im Verkaufsregal gesehen habe. So erfreut ich, damals über die einfallsreiche Verpackungsmethode war, so schnell kam auch die (persönliche!) Enttäuschung. Das Adventure kommt in einem Karton Schuber, den Inhalt herausgezogen, kann man diesen ausklappen und die Anleitung, sowie die beiden CDs kommen zum Vorschein. Nun finde ich die generelle Aufmachung der Verpackung ja sehr gelungen, einfallsreich und hübsch. Nachhaltig betrachtet jedoch, beinhaltet diese Variante einen großen Nachteil.

Gerade als Indiana Jones Fan möchte man sein Spiel, als Teil seiner Sammlung, natürlich auch äußerlich wohl gehütet wissen. Was passiert jedoch mit Pappkartons? Genau! Die Ecken klaffen etwas auf, die Farbe an den Kanten schabt ab, der Karton vergilbt etc.

Das ist jedoch etwas, dass mir subjektiv, aus eben erwähnten Gründen nicht gefällt, für Andere mag dies auch vollkommen irrelevant sein.

Im Karton findet man anschließend die 2 CD-ROMs des Spiels, sowie eine, doch recht aufwändig gestaltete, Spielanleitung. Sie wurde im „Notizbuch-Format“ entworfen und macht für Indiana Jones Fans entsprechend was her. Für Spieler, die nur kurz betreffend der Steuerung nachschlagen wollen, finde ich sie jedoch etwas unübersichtlich, da der tatsächliche Hauptinhalt, zum Teil in den vielen Grafiken und Zeichnungen untergeht und man – sagen wir mal – „etwas genauer hinsehen“ – muss, um den sinngemäßen Handbuchinhalt, optisch von den Grafiken abzugrenzen.

Im Großen und Ganzen ist die Aufmachung jedoch optisch nett gestaltet und man kann daran nicht wirklich etwas aussetzen.

EmperorsTomb_08

Installation

Die Installation gestaltet sich sehr einfach. Wie bei anderen Spielen üblich, wird CD-1 eingelegt, die Installation gestartet und nach Auswählen des Speicherpfades, der optionalen Startmenü Einträge und der optionalen Desktop Verknüpfung wird das Spiel installiert, wobei während der Installation natürlich auch der zweite Datenträger benötigt wird.

  • Hinweis: Ich empfehle, das Spiel, unter allen Windows Versionen, nach Windows XP, nicht im Standardinstallationspfad C:\Programme\LucasArts\ zu installieren, sondern einen Installationspfad in den „Eigene(n) Dateien“, oder einem sinngemäß vergleichbaren Ordner zu wählen. Grund hierfür ist das „Rechte-System“ von Windows, seit Vista, unter welchem man nicht mehr standardmäßig, als angemeldeter Benutzer, Administratorrechte besitzt und somit auch die ausgeführten Anwendungen nicht mehr Vollzugriff, auf alle Dateiordner, haben. In weiterer Folge entstehen beispielsweise dadurch Probleme, wenn man den Wunsch verspürt, seine Spielstände zu sichern. Der Speicherorder „Saves“ und die darin abgelegte SaveGame *.ses Datei, befindet sich ansonsten nicht im Spielordner, sondern sehr versteckt, im AppData Cache des Systems. Die Daten von dort aus zu sichern, ist natürlich wesentlich umständlicher.
  • Hinweis: Wird das Spiel unter Windows 8.1 64Bit installiert, erscheint während der Installation der Hinweis seitens des Betriebssystems, dass für die Funktionstüchtigkeit des Spiels „Direct-Play“ installiert werden muss. Nach Bestätigung der Meldung durch OK, installiert Windows diese Komponente selbstständig und führt im Anschluss daran, die Installation des Spieles fort. Des Weiteren wird für die Spielbarkeit unter Windows 8.1 64Bit der offizielle Spielpatch von LucasArts benötigt, der parallel dazu auch diverse Fehler im Spiel behebt. Dieser lässt sich per Google Suche sehr einfach finden und auch downloaden. Die Datei hat ca. 13MB und extrahiert sich selbst ins Spieleverzeichnis. Nach Update der Programmdateien, erhält man das Feedback, dass das Spiel nun gepatcht sei, außerdem befindet sich im Anschluss daran eine entsprechende ReadMe Datei im Spieleverzeichnis.

Nach der Installation wird zum Spielstart wiederrum CD-1 benötigt. Dies jedoch lediglich aus Kopierschutzgründen, Spieldaten werden nicht länger vom optischen Datenträger, sondern von der Festplatte gelesen.

EmperorsTomb_01

Etwas unangenehm ist die Lautstärke der Installer Animation. Startet man die Setup.exe, wird man durch einen netten Installationsbildschirm begrüßt. Hier wurde als akustische Animation der Sound hinterlegt, welcher auch am Beginn des Filmes “Jägers des verlorenen Schatzes (Raiders of the lost Ark)“, verwendet wurde, als Indy die Statue vom Podest nimmt und anschließend der Komplex beginnt, in sich zusammenzustürzen. Das Geräusch der fallenden Felsbrocken wurde hier eingebunden. Hat man durch Zufall die Systemlautstärke gerade sehr hoch eingestellt, erleidet man kurzfristig einen “gefühlten” Hörschaden, da die Lautstärke des Sounds sehr hoch skaliert. Beim Bewegen der Maus über die Schaltflächen des Installations-/Spielemenüs, wurde der Sound hinterlegt, welcher beim Schwingen (nicht Knallen), der Peitsche entsteht, animiert, auch hier ist die Lautstärke entsprechend hoch. Hier hätte man die Lautstärke durchaus etwas zurückfahren können. Gerade für Spieler mit Headset, finde ich das schon recht heftig.

Nach der Installation des Spieles und des Patches, begrüßt uns das Spiel, nach Klick auf die Verknüpfung, ebenfalls mit eben erwähntem Startbildschirm, lediglich mit dem Unterschied, dass nun an der Stelle des Punktes „Installation“, die Option „Neues Spiel“ anwählbar ist.

  • Hinweis: Gerade beim Replaying, verwenden Viele des Öfteren bewusst ältere Systeme, um die Kompatibilität der jeweiligen Spiele zu gewährleisten. von welcher ich damals noch niemals etwas gehört hatte. Diese Technologie stammt(e) scheinbar von Nvidia und kam erstmals bei der Grafikkarte Geforce 256 zum Einsatz. Onboard Grafikkarten, vor allem und im Besonderem bei älteren Systemen, unterstützen diese Technologie nicht. Die Fehlermeldung welche ausgeworfen wird, lautet wie folgt:
  • „(Render) Unable to initialize D3D on your system. You need update to directx 8.1 or later, and make sure that your video card supports hardware transfomation and lighting.“

Steuerung und erster Eindruck

Hat man als Spieler das Spiel, „Indiana Jones und der Turm von Babel“, in Erinnerung und die zum Teil damit verbundene, frustrierende, Steuerung, sowie die sehr altbackene Grafik, erhält man im ersten Moment den Eindruck, man befände sich im Schlaraffenland für Gamer, vor allem zum damaligen Zeitpunkt der Technik. Obwohl die Grafikengine nicht bahnbrechend, sondern im Generellen eher durchschnittlich war, begrüßt ein grafisch wesentlich ansprechenderes Intro, eine kurze animierte Einleitung und man findet Indy, mitten im grünen Paradies stehend, vor. Es ist sonnig, rechts sitzen ein paar gelbe Vögel, man hat den Eindruck als befände man sich im Urlaub unter Palmen. Beim nach vorne Laufen stellt man fest, dass die Spielfigur nun, neben der Tastatur, auch die Maus benötigt und die Vögel, bei Annäherung, automatisch wegfliegen. Tolle KI, oder nur gut gescriptet? Man weiß es an dieser Stelle noch nicht,…

Gameplay

Wie bei vielen, oder vermutlich fast allen, Games üblich, fungiert/fungieren das erste Level bzw. die ersten Teillevel als Tutorial Level. Man bekommt Tipps und Hinweise, wie man die Steuerung einsetzt, wie man mit Gegenständen interagieren kann und wie die Kamera zu positionieren ist. Gerade am Anfang ist die Steuerung jedoch etwas frustrierend. Da die Richtung in welche Indy läuft, sowohl durch die Richtung in welche die Kamera, welche man durch die Maus steuert, zeigt, bestimmt wird, als auch durch die Tastatur, durch Drücken der Richtungstasten W, A, S und D, läuft oder springt man hier schon des Öfteren nicht so ganz in die Richtung, in welche man sich gerne bewegen würde. Soweit ich mich erinnern kann, hat es bei mir durchaus einige Level gedauert, bis ich die Steuerung, bzw. sagen wir mal, das vollständige Potential der Steuerung, verinnerlicht hatte. Anfänglich frustrierend und ungenau, ist sie aber mit genug Übung und Gewohnheit, dann doch sehr gelungen und annehmbar.

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Bereits im zweiten Teillevel des ersten Kapitels, lernt man die Faustkämpfe, sowie die neuen Funktionen der Peitsche und der herumliegenden, nun interaktiven, Gegenstände, kennen. Gerade jedoch bei diesem Spielfortschritt, könnte das Spiel, neue Spieler, mal eben auf den Gedanken bringen, das Spiel aufzugeben. Indy greift oft ins Leere, verfehlt Gegner, steckt jedoch selbst ein und fällt verletzt um. Und spätestens beim Ersten Mal an dieser Stelle, stellt man entsetzt fest, dass das Spiel keine manuelle Speicherfunktion besitzt.

Es gibt in Summe, einschließlich des ShowDown Kapitels am Ende, 10 Hauptkapitel, welche sich in unterschiedliche Teilabschnitte aufteilen. Das Spiel speichert, nach Abschluss des jeweiligen Teillevels, automatisch. Stirbt man dazwischen, kann man wieder am Beginn, des jeweiligen Teils, starten. Im Besonderen aufgrund der anfänglich ungewohnte Steuerung, welche den einen oder anderen, oft sogar einfach aussehenden, Sprung, tödlich enden lässt, ist das ausgesprochen frustrierend. Spätestens beim letzten Teillevel des Spieles, würde man am liebsten die Tastatur zerbeißen.

  • Spoiler: Man begegnet einem Riesenkrokodil in einem unterirdischen Gewölbe, dessen erster und einziger Biss, unverzüglich tödlich endet. Natürlich bewegt man sich, in genau diesem Level, permanent frei in der Luft, über dem Gewässer, und springt von A nach B und weiter zu C. Dauernd die Gefahr im Nacken, nach unten ins Wasser zu fallen um vom Krokodil zerfetzt zu werden, bevor man rasch genug das Trockene erreichen konnte. Ich gebe zu, dass auch ich das Spiel damals, trotz anfänglicher Euphorie, an dieser Stelle beendet und ein paar Tage Spielpause eingelegt habe. Nach einigen mühsamen und nervenzerfetzenden Versuchen, verteilt über mehrere Tage, war das erste Großkapitel, dann am Ende doch geschafft und wie nach dem Tutorial Bereich üblich, startete das zweite Kapitel mit der Einleitung zur Haupthandlung des Spiels. Spoiler
  • Bemerkung: Wenn ich das Spiel heute, auch nach längerer Spielpause, erneut spiele, klappen auch Level wie diese, fast immer auf Anhieb. Hat man die Steuerung erst inhaliert, scheitert man kaum noch an solchen Stellen.

 

Nach Beenden des Tutorial Kapitels finden wir uns, in Indys Universität wieder, wo wir die Einleitung zu Story des Hauptteils erhalten

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  • Spoiler: Indy befindet sich am Schreibtisch in einem seiner Hörsäle und begutachtet sein Fundstück, aus dem vorangegangenen Kapitel. Plötzlich betritt eine Delegation aus China den Raum und heuert unseren Abenteurer an, das Herz des Drachens zu finden, eine makellose schwarze Perle, die in der Gruft, des ersten Kaisers von China, versteckt sein soll. Mithilfe dieses Artefakts, sei man in der Lage, den Willen der Menschen zu kontrollieren und die Menschheit somit zu unterwerfen. Bislang hätte die chinesische Republik niemanden gestattet das Grab zu betreten, dies hätte sich nun jedoch geändert. Um den Eingang der Grabkammer zu finden und zu öffnen, benötige man jedoch den Spiegel der Träume, welcher in drei Teile verstreut, am ganzen Kontinent zu finden sei. Indy hat die Suche sogar bereits, unwissentlich durch das zuvor entdeckte Relikt, begonnen. Es enthält den ersten Teil des Spiegels, wie sich nach Zerbrechen des Artefaktes herausstellt. Indiana Jones startet seine Suche unverzüglich, dies führt uns in das zweite Großkapitel und nach Prag. Spoiler

 

Im Laufe der nächsten Kapitel, lernt man die Steuerung etwas besser kennen und freundet sich langsam damit an. Schnell bemerkt man jedoch leider, dass die anfänglich umfangreich wirkenden Interaktionen, doch am Ende in der Anzahl begrenzt sind und beginnen langweiliger zu werden. Die KI der Gegner ist gut, aber auch nicht ganz ausgereift, sowie zum Teil sehr nervig, die Bewegungs- und Kampfvariationen sind umfangreich, man stößt aber auch hier nach einer gewissen Zeit an die Grenzen. Nach einiger Zeit verändern sich nur noch die Umgebungen und die Schauplätze, das Gameplay fängt an, etwas zu ermüden. Wir beschränken uns auf das Töten von Gegnern, das Hochsteigen von Leitern, das betätigen von Schaltern um Dinge zu aktivieren/deaktivieren, ein-/auszuschalten, oder zu bewegen. Konkrete Abwechslung gibt es hier nur selten.

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Die wirklichen Rätsel, bei denen man überlegen, raten, oder suchen muss, fehlen hier nahezu vollständig und stellen keinen Vergleich, zum Vorgänger, „Turm von Babel“ dar, bei welchem man oftmals stundenlang erfolglos probieren und sogar auf Komplett-Lösungen zurückgreifen musste. Der Spielverlauf ist sehr linear, man kann sich im Wesentlichen nicht verlaufen und auch kaum Handlungsabfolgen in ungünstiger oder gar vollkommen falscher Reihenfolge durchführen. Stattdessen begegnet man zum Teil nur besser bewaffneten Gegnern, in höheren Mengen, bei welchen man sich, an der zum Teil gefühlt übermenschlichen KI, jeweils eine Zeit lang die Zähne ausbeißt. Auch hier spürt man abermals die fehlende Speicherfunktion. Neben den flachen Rätseln, gibt es auch storytechnisch, bis zum Ende des Spiels, wenig Änderungen. Vieles lässt sich bereits vorab erahnen, oder ist von Anbeginn klar. Erst gegen Ende des Spiels, nach Betreten der Kaisergruft, begegnen wir wieder etwas Mystik Feeling. Wobei auch hier die wirklich knackigen Aufgaben auf sich warten lassen und sich dies eher auf die, durch Sound und Grafik generierte, Atmosphäre beschränkt.

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Vom Ende des Spiels war ich offen gestanden etwas enttäuscht. Schon bei „Turm von Babel“, sowie im Kinofilm „Königreich des Kristallschädels“, finden wir uns, in einem vollständig irrealen Gebiet, außerhalb der uns bekannten Realität, wieder. Und obwohl wir von Indy ja bereits wissen, dass sich seine Expeditionen, bzw. die daraus resultierenden Funde, immer am Rande der Realität und Mystik bewegen, werden wir im Vorgängerspiel, sowie im Film, zumindest von Anfang an irgendwie darauf vorbereitet. In „Legende der Kaisergruft“, habe ich ein derartiges Ende, eher als Wende in der Handlung wahrgenommen, nicht als Indy typisches Showdown. Das ist natürlich eine ausgesprochen subjektive Wahrnehmung. Um hier nicht zu Spoilern, möchte ich jedoch nicht näher darauf eingehen.

Spielende

Generell hat man das Gefühl, als hätte das Spiel nun relativ abrupt geendet und wäre sehr kurz gewesen. Dies mag jedoch ebenso ein subjektiver Eindruck sein. Die Abschlusssequenz hätte etwas umfangreicher ausfallen können, auch wenn Indy-Fans, den Inhalt dieser, bereits hätten erahnen können. Im Großen und Ganzen ist man jedoch ganz zufrieden.

8 /10

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Bewertung: 5.0/5 (4)

Fan-Remake zu Pitfall – Cliffall: Treasures of the Lost Cave

Malte am 17.Mai 2014 um 09:05:46
Pitfall_Artwork_by_Frogcloset_Deviantart

Das legendäre Pitfall!, 1982 durch Activision für die Atari 2600 veröffentlicht, erhält nebst einigen, offiziellen Nachfolgern nun ein mühevoll gestaltetes Fan-Remake, genannt Cliffall: Treasures of the Lost Cave von Aloan Moreira. Im Gegensatz zu Pitfall steuert Ihr die fiktive Figur Cliffall Larry, Pitfall Harrys Cousin, mit dem Ihr ebenfalls allerlei Hindernisse und Fallen in dschungelartigen Szenarien überwinden und die versteckten Schätze sammeln müsst. Zwar ist Larry Harry athletisch geringfügig überlegen, kann schwimmen und noch komplexere Klettereinlagen meistern, jedoch pazifistisch veranlagt und krümmt keinem Äffchen ein Häärchen – vielleicht fehlt auch einfach nur die Peitsche? Auch die altbekannten Skorpione wittern in Larry leichte Beute und tauchen in großem Maße auf. Insgesamt beinhaltet das Remake aktuell 7 Level in unterschiedlichen Szenarien, angelehnt an Pitfall typisches Gameplay. Die 8-Bit-Art kommt der Originalfassung recht nahe, erinnert aber vielmehr an frühere Jump ‘n’ Runs für MS-DOS, aufgrund der deutlich erhöhten Anzahl an Grafiken und Ebenen, die ein MS-DOS konformer PC dank erhöhter Arbeitsspeicherkapazität in der Regel problemlos darstellen konnte – dem imitierten Entwicklungsstand zufolge könnte Cliffall also durchaus ein Pitfall 3 sein.

Cliffall: Treasures of the Lost Cave
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Version02-03-2014
Veröffentlichungsdatum17-05-2014
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Bewertung: 5.0/5 (3)
0 » Retro

Star Wars – Empire At War: Test, Review

User am 14.Mai 2014 um 16:05:08
eaw

Star Wars: Empire at war

Star Wars: Empire at war, erschien 2006, eine Mac-Version folgte eine Jahr darauf und wurde von Petroglyph Games entwicklet. Es handelt sich hier um ein Echtzeit-Strategie-Spiel, das zeitlich zwischen die Rache der Sith und eine neue Hoffnung spielt. Es handelt sich hier um ein gelungenes Spiel, das leider recht unbekannt ist.

Verpackung:

Das Goldpack kommt in einer ca. A4-Blatt großen Verpackung, die aus Karton besteht. In ihr befindet sich das eigentliche Spiel in einer kleinen CD-Hülle. Die Anleitung kommt auf den Datenträger und lässt sich nur auf den Computer lesen. Die Hülle macht sich gut im Regal und nützt sich nur schwer bzw. gar nicht ab, meine Verpackung ist fast noch im Originalzustand.

Steuerung:

Das Spiel steuert sich einfach: Mit den Pfeiltasten steuert man die Kamera und mit Maus wählt man Truppen aus und gibt einen Befehle. Zusätzlich gibt es noch einige Tastenkürzel, die man aber grundsätzlich nicht braucht.

Singleplayerkampagne:

Man kann zwischen zwei (mit Addon sogar drei) Kampagnen auswählen, in den man eine verschiedene Story folgt mit unterschiedlichen Fraktionen, Einheiten und Missionszielen. Die erste Kampagne wäre die Rebellenkampagne, hier muss man hauptsächlich auf Helden und ihre Spezialfähigkeiten setzen, da die Soldaten der Rebellen nicht so stark sind. Auch empfand ich die Rebellen-Kampagne am besten unter anderem weil die Story am interessantesten war und man auch auf bekannte Gesichter wie Han Solo trifft. Zweitere wäre die Imperium-Kampagne, die hauptsächlich auf Macht setzt. Gigantische Raumschiffe, AT-ATs, Panzer, Dunkle Truppen und den Todesstern, den man am Ende der Kampagne herstellt und dann ganze Planeten in Asteroiden verwandelt. Die dritte und letzte Kampagne, welche man nur mittels Addon dazubekam, wäre die Konsortium-Kampagne, die ich persönlich als nicht sehr gut empfand. Sie fühlt sich sehr unausgeglichen an und der Protagonist ist keine interessante Person. Allerdings finde ich die Idee dieser Kampagne sehr gut, nämlich man sollte die Korruption über die ganze Galaxis ausbreiten, was sie auch recht gut umgesetzt haben, man kann zum Beispiel die lokale Miliz eines Planeten bestechen, einen Gouverneur kidnappen…

Zusätzlich sollte man sagen, dass die Handlung der Missionen durch cineastische Zwischensequenzen fortgetrieben werden, die meistens sehr gut animiert sind, auch ist das Voice-Acting gelungen. Man sollte auch sagen, dass die Kampagnen in drei Schwierigkeitsgraden spielbar sind: Leicht, Normal und Schwer. Insbesondere die Rebellen-Kampagne wird sehr schwer durch einen erhöhten Schwierigkeitsgrad.

Gameplay:

Bei EaW handelt es sich um ein Echtzeitsstrategiespiel und wer solche Spiele öfters spielt, wird sich gleich heimisch fühlen. Man kann das Spielen in drei Abschnitte unterteilen: Wirtschaft, Weltraum und Boden.

Wirtschaft: Die Wirtschaftskarte besteht aus den verschiedenen Planeten, die man kontrolliert, aber auch die der Feind beherrscht. Hier verbringt man die Zeit zwischen den Schlachten und bereitet sich auf die nächsten vor. Man bekommt pro Planet, den man kontrolliert einen fixen Geldbetrag, aber je mehr Minen man auf einen Planeten setzt, desto mehr Geld fließt hinzu. Man erbaut verschiedene Raumstationen im Orbit der Planeten und am Boden errichtet man Minen, Turbolaser, Kasernen… Mittels Kasernen und Fabriken stellt man Truppen, wie Sturmsoldaten, Rebelleninfanterie, Panzer… her, Verteidigungsanlagen, wie Turbolaser, schützen vor Invasionsflotten. Und die Weltraumstationen dienen als Produktions- und Verteidigungsanlage gleichzeitig. Zusätzlich kann man noch mit Spionen und Helden den Gegner manipulieren.

Weltraum: Entweder greift man mit einer Invasionsflotte den Gegner an oder verteidigt sich solche. Meistens muss man seine Weltraumstationen vor gegnerischen Beschuss und greift mit Bombern, Tie-Jägern oder sogar dem Todesstern den Gegner an. Öfters wird man von Admirälen angefunkt die panisch schreien wenn ihr Schiff in Flammen aufgeht oder Berichte über den Feind machen.

Boden: Mit Panzern, Speederbikes und AT-ATs bekämpfen sich die drei Faktionen auf dem Boden, hier kommen meistens auch Helden zum Einsatz, mächtige Krieger wie: Darth Vader oder Luke Skywalker. Öfters bekommt man Unterstützung von freundlich gesinnten Bewohnern.

Durchgehend gibt es eine sogenannte Battlecam, die die Kämpfe aus üblichen Filmeinstellungen zeigt, verbunden mit der genialen Musik kommt wahres Star Wars Feeling auf.

Add-on:

Es gab auch ein Add-on, welches hauptsächlich eine neue Faktion einfügt und eine paar zusätzliche Truppen und Einheiten hinzufügte. Es war eigentlich durchaus gelungen, aber die neue Kampagne war, wie schon erwähnt, die Schlechteste. Außerdem führte das Add-on die Supersternenzerstörer ein, die alles zerlegten wo man sie hin schickte.

Ein gelungenes Spiel, mit wirklich nur ein paar kleinen Schwächen, so spielt es sich manchmal etwas untatktisch, da man öfters einfach eine große Masse an Truppen braucht um den Gegner in den Boden zu stampfen, auch ist die Kampagne des Add-ons nicht so gelungen. Noch zu kritisieren sind die Nutzlosigkeit mancher Einheiten und dass manche Einheiten (Supersternenzerstörer) extrem overpowert sind. Das positive überwiegt aber eindeutig und mit dem umfangreichen Mod Republic at war zahlt sich das Spiel eindeutig aus. Ich würde die Gold-Pack empfehlen, da diese auch gleich das Add-on inne hat.

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Bewertung: 4.3/5 (3)

S.T.A.L.K.E.R.: Lost Alpha – Mod erschienen!

Malte am 1.Mai 2014 um 10:05:17
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Ab sofort kann’s wieder in die Zone gehen, denn die Standalone-Modifikation S.T.A.L.K.E.R. – Lost Alpha ist vor einigen Tagen nach fünfjähriger Entwicklung erschienen. Aktuell befindet sich der veröffentlichte Version noch im Beta-Stadium. Die auf S.T.A.L.K.E.R. – Shadows auf Chernobyl basierende Mod bringt außerdem zahlreiche Anpassungen an Grafik, Karten und Szenarien mit sich, erzählt aber dennoch eine gänzlich eigene Geschichte um das Reaktorunglück.

Das 6 Gigabyte umfassende Spiel kann aktuell auf moddb.com in vier Parts heruntergeladen werden.

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Bewertung: 5.0/5 (1)
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Schadensmodell von Carmageddon: Reincarnation vorgestellt

Malte am 3.März 2014 um 16:03:26
Carmageddon_Reincarnation_Wallpaper_1920x1080

Carmageddon_Reincarnation_Wallpaper_1920x1080

Lange war es still um das Kickstarter finanzierte Carmageddon: Reincarnation. Jetzt bringt Stainless Games endlich mal wieder ein bisschen Bewegung in die Sache und stellt prompt in einem Video eine frühe Version des Schadensmodell vor – ein wohl elementarer Bestandteil eines jeden Carmageddon.

Carmageddon: Reincarnation erscheint voraussichtlich im 4. Quartal 2014. Bereits Ende März gibt’s für alle Vorbesteller Early Access via Steam.

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Bewertung: 5.0/5 (1)

Entwickler von Outcast haben Markenrechte zurückerworben!

Malte am 2.Juli 2013 um 18:07:24
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Outcast_Banner
Wie videogamer.com berichtet, haben Appeal S.A. die Markenrechte an Outcast zurückerworben. Yann Robert, Franck Sauer und Yves Grolet haben dahingehend bereits den Kaufvertrag unterschrieben und damit das Recht an der Entwicklung einer Fortsetzung. Der Entwicklung von Outcast 2 stände eigentlich nur noch die Finanzierung des Projektes im Wege – na, wer riecht auch Kickstarter in der Luft?

Outcast ist ein Action-Adventure, das im Sommer 1999 veröffentlicht wurde. Charakteristisch für diesen Titel ist vor allen Dingen die Voxel-Technik.

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3 » News, Outcast

Abandoned Gameware #3: Blood & Magic (PC)

throgh am 9.März 2013 um 11:03:44
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“Schattig war das Land vor mir. Groß und leer war mein Herz in Anbetracht der kommenden Schlacht. Gleich Poesie meine Magie, streckte ich nur meine Hand aus zu greifen nach der Macht. Was sollte schon geschehen? Die vergessenen Reiche sollten die Meinen sein!”

Heute woillen wir uns gemeinsam auf einen Feldzug vorbereiten. Und zwar geht die Reise weit hinein in die “vergessenen Reiche”, einer der Welten von “(Advanced) Dungeons & Dragons”, dem großen Regel- und Nachschlagewerk für alle Freunde phantastischer Rollenspiele, Geschichten und Abenteuer wie auch das Zuhause zahlreicher namhafter Helden und Schurken wie zum Beispiel Drizzt Do’Urden, dem persönlichen Feind der Spinnenkönigin Lloth.

Was ist “Blood & Magic”?

Das Spiel ist ein Klassiker im Gewand eines Echtzeitstrategiespiels, sofern man zunächst einmal eine Einstufung des Genres vornehmen möchte. Als Hintergrund haben die Entwickler damals eben die Welt der “vergessenen Reiche” gewählt, wobei das Spiel zugleich auch etwas exotisch in der Gesamtaufmachung anmutet. Schon die Einführung lässt erahnen, dass auf uns geneigte Abenteurer etwas Anderes als die gewohnte Kost zukommt.

Die Welt der “Keller und Drachen”

“Dungeons and Dragons” umfasst als Rollenspiel-Regelwerk etliche Welten, die im Laufe der initialen Kreation im Jahre 1974 das Licht der Welt erblickt haben (Man verzeihe mir die absichtliche Übersetzung ins Deutsche für den Titel dieses Kapitels!). Ursprünglich erschaffen wurde das Ganze durch Gary Gygax und Dave Arneson. Weitere Informationen findet ihr im entsprechenden, deutschen Wikipedia-Artikel. Die “vergessenen Reiche” sind nun Eine der Welten, zugleich allerdings auch die mitunter die Bedeutendste überhaupt, da sehr viele Anhänger und Werke sich hierauf berufen. Etliche Spiele haben die “vergessenen Reiche” als Hintergrund gewählt, es gab bereits Kinofilme und Hörspiele wie auch Bücher. Über die Umsetzung lässt sich bekanntlich streiten, von daher führe ich ohne weitere Beurteilung einige Werke auf, die eben in den “vergessenen Reichen” spielen.

Insgesamt kann man sagen, dass sowohl das grundlegende Regelwerk als auch die “vergessenen Reiche” im Besonderen einen Kultstatus besitzen dienlich als multipler Quell von Geschichten, der noch heute gern gewählt wird.

Inhalt

“Blood & Magic” beinhaltet selbst 5 verschiedene Kampagnen, welche jeweils eine für sich abgeschlossene Geschichte erzählen. Jede Kampagne steigt im Schwierigkeitsgrad an und wird durch den Abschluss der vorherigen Geschichte entsprechend erst freigeschaltet. Der typische Erzählstil von “Blood & Magic” setzt auf einen Erzähler in Kombination mit entsprechenden Bildern und Überblendungen. Nachfolgend eine kurze Auflistung der einzelnen Kampagnen in eben der steigenden Abfolge des Schwierigkeitsgrades:

Howl of Vengeance

In diesem Kapitel dreht sich Alles um den Barbarenanführer Rathgar, welcher das Königreich Doegan zu erobern versucht. Nach Gelingen verflucht der rechtmäßige König mit seinem letzten Atemzug den Barbaren. Seine Tochter flieht vor den Eindringlingen und sucht Schutz bei einem Nekromanten namens Aelric. Nun ist es an dem Spieler sich für eine Seite zu entscheiden: Wird er den Fluch des Königs erfüllen oder das gestohlene Reich erbittert verteidigen?

Matchmaker Mayhem

Roxana, Prinzessin im Königreich von Edental, ruft eine Herausforderung aus als sie das heiratsfähige Alter erreicht: Jeder Mann, der um ihre Hand anhalten möchte, muss sie erst in einem magischen Duell besiegen. Als Spieler kann man nun versuchen Roxana aus ihrem Dilemma zu helfen oder eben als Bryan der Tapfere Armeen aufstellen, um so das Herz der streitbaren Prinzessin zu gewinnen!

Tartyron Unbound

Diese Kapitel handelt um den klassischen Konflikt zwischen Ordnung und Chaos: Tartyron, ein Dämonenlord aus den unteren Ebenen, kann aus seinem Gefängnis entfliehen und sucht nun Chaos mit seinen Truppen auf der Oberfläche der vergessenen Reiche zu verbreiten. Seine Gegenspieler sind zwei Lords und eine Lady vom “Zirkel der Ordnung”, die Tartyron einst selbst verbannt hatten und nun darauf hoffen dies erneut zu vollbringen.

Nuts and Bolts

Diese Kampagne beinhaltet viele komödiantische Züge: Die zwei Brüder Garrulos und Wurmschädel haben ein Artefakt von unglaublich magischer Stärke gefunden. Jedoch ist dieses Artefakt – eine Perle – zugleich auch verflucht und verursacht Streit und Zwietracht zwischen den beiden Brüdern. Wurmschädel will nun die Macht der Perle nutzen, um immer größere Erfindungen zu kreieren und letztendlich die Macht in den vergessenen Reichen an sich zu reißen während Garrulos die wahnsinnigen Pläne seines Bruders zu vereiteln und den König auf diese Gefahr aufmerksam zu machen versucht.

Harvest of Horrors

Die Bewohner eines an den Grenzlanden gelegenen Dorfes im Schatten eines verbotenen Plateaus fürchten die Erntezeit: Denn hier kommen seltsame Kreaturen von dem Plateau in die Ebenen hinunter, hungernd nach dem Fleisch der Menschen und machen Jagd auf die Dörfler. Doch nun scheint diese düstere wie auch grausame Tradition ein Ende zu finden als der Magier Heradan sich den dunklen Horden entgegenzustellen versucht. Diese Horden aus dem Königreich Nix werden wiederum ihrerseits angeführt von Redfang dem Jäger. Diese Kampagne führt neue Einheiten auf der Seite von “Nix” ein (Goblin, Harpyie und Verzauberer) ebenso wie einen magischen Kessel, welcher die Kreaturen in direkte magische Energie umwandeln kann.

Atmosphäre und Spielmechanik

Grundsätzlich ist “Blood & Magic” mit seiner Konkurrenz aus der Zeit vergleichbar, jedoch gibt es keinen konkreten Basisbau. Kernelement hier ist stets die als “Mana” bezeichnete magische Energie, wie sie auch inzwischen in nahezu unzähligen Werken als Begrifflichkeit Verwendung findet. Repräsentiert wird dies durch eine magische Quelle, die für jede Seite zu Beginn verfügbar ist. Aus dieser werden dann die Basisgolems erschaffen: Menschen ähnelnde Kreaturen, die bewegungslos zu einem Konstrukt werden und so auch die kostbare Energie produzieren. Diese wird stets pro Golem auf den maximalen Wert “10” hochgezählt und dann automatisch oder durch den Spieler per Mausklick zur Quelle gebracht. An bestimmten Gebäuden können nun die Basisgolems zu Einheiten wie zum Beispiel dem “Bogenschützen” (oder plakativ “Jäger”) ausgebildet werden. Hierzu ist dann je nach gewünschter Einheit eine gewisse Wartezeit nötig. Jede Aktion auf einer Karte bringt dem Spieler Erfahrungspunkte, welche er in die Erforschung weiterer Einheitsprüche investieren kann. Die Golems selbst wiederum können in freier Wildbahn kämpfen, dies jedoch nur sehr schwach. Sie können allerdings auch direkt zum Bau von Mauern oder eben Gebäuden auf entsprechenden Bauplätzen vorgesehen werden. Wie auch das Intro zu Beginn des Artikels zeigt: Es lohnt sich wirklich die Basisgolems in andere Einheiten durch Magie zu transfomieren und so eine schlagkräftige Armee aufzubauen!

Insgesamt kann man dem Spiel eine sehr ungewöhnliche Handhabung nachsagen, etwas bedauerlich ist allerdings, dass damals die Konkurrenz wie “Warcraft” bereits die Maussteuerung besser verstanden hatte. So muss man doch sehr viele Tätigkeiten mit einer etwas unkomfortablen Steuerung erledigen. Dies kann man aber verschmerzen, da das Spiel eine sehr eigenwillige Atmosphäre aufbaut und die Kampagnen schön illustriert erzählt werden. Langeweile kommt wirklich niemals tatsächlich auf, da man doch die aktuelle Mission abschließen und die Geschichte weiter hören möchte!

Grafik und Sound

“Your zombie is ready!”: Die monotone Stimme der Erzählers ist der stete Begleiter während der Missionen und auch mitunter der negative Punkt. Während die Grafik durch schöne Details noch heute zu überzeugen weiß, hätte man dem Sprecher doch etwas mehr Motivation geben sollen. So wirkt das Ganze manches Mal eher lustlos. Natürlich kann man hier entsprechend den Sound deaktivieren, da ebenso die Geräusche der Mana-Ernte doch etwas sehr arg die Ohren reizen können.
Ansonsten kann man hier eine Empfehlung aussprechen: “Blood & Magic” ist mit Sicherheit eine verlorene wie auch vergessene Perle und hat eine Chance verdient, sowohl bei Kennern als auch eben Neueinsteigern! Wer hier die Lust und Zeit mitbringen möchte, erhält ein wundervolles Spiel mit viel Liebe zum Detail erstellt und einigen kleinen Kanten.

Kompatibilität

“Blood & Magic” ist ohne weitere Einstellungen unter der DOSBOX lauffähig. Auf größeren Monitoren dürfte schlicht der Vollbildmodus gewinnbringender sein, da das Spiel sich nicht im Fenster selbst skalieren lässt. Ansonsten gibt es jedoch keinerlei technische Beanstandungen!

Wo ist das Spiel erhältlich?

Ich habe explizit bei der Firma Interplay angefragt und doch leider bis heute keine Antwort erhalten. Somit muss ich erst einmal annehmen, dass es sich mitnichten um eine reine “Abandonware” handelt und die Weitergabe von Links hierdurch eine illegale Handlung ist. Dennoch ist “Blood & Magic” nicht vergessen: Erhalten kann man das Spiel bei Glück im gut sortierten Fachmarkt oder online zum Beispiel über “ebay”. Allerdings könnten die Preise doch sehr unterschiedlich sein. Bei der letzten Suche war hier eine Spanne zwischen 20 EUR und 50 EUR durchaus gegeben, was mich zu der berechtigten Annahme führt, dass es sich um ein begehrtes Sammlerstück handelt.
Natürlich wäre der Bericht an sich hier vorerst beendet, aber fühlt euch frei in den Kommentaren weitere Erfahrungen oder eben Kritik wie auch Anmerkungen zu hinterlassen, vielleicht auch Hinweise für andere Leser, wo das Spiel noch erhältlich wäre!

von throgh
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Bewertung: 5.0/5 (2)
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Portal 2: Test, Review

Dominik am 9.März 2013 um 10:03:27
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2007 wurde mit „Portal“ ein Spiel entwickelt, dass sich von dem großen Angebot üblicher Genres deutlich abhebt und eine vollkommen neue Spieldimension erschafft. Portal wird aus Ego-Sicht im Parcourlauf in einem großen, aufgeteilten Testlabor gespielt. Mit Hilfe von zwei verschiedenfarbigen Portalen muss die Heldin „Chell“ zahlreiche Testkammern passieren, indem sie Portale, deren Position sie selbst festlegen kann, zur Fortbewegung nutzt. Die Testkammern werden durch den Einbau von Objekten einzigartig und fördern zudem den Spielfluss. Die Story (wenn man es denn so bezeichnen kann) wird von einem netten und humorvollen Computerprogramm namens Glados erzählt, dass allerdings zum Ende hin seine böse Seite zum Vorschein bringt.Und genau am Ende knüpft nun Portal 2 an: ihr spielt wieder die Heldin Chell und versucht den tödlichen Testkammern zu entkommen, die zum Ende hin immer kniffliger werden. Im Gegensatz zum ersten Teil seid ihr nicht ganz alleine, da euch ein kleiner Roboter namens „Wheatley“ begleitet, mit dem ihr im Verlauf des Spiels humorvolle kleine Dialoge führt. Als neues Featue kommen verschiedene Schleimarten an Wänden und Böden vor, wobei z.B. blauer Schleim als als Trampolin fungiert und weißer Schleim erlaubt es euch, Öffnungen von Portalen auf vorher nicht haftbare Flächen zu heften. Euer Ziel ist, dem Labor mit seinen Testkammern zu entkommen. Die Singelplayer Kampagne bietet, je nachdem, wie viel Zeit man in den jeweiligen Räumen verbringt, ca. 9 stunden Spielspaß. Aber damit nicht genug: es gibt auch einen kooperativen Modus, den ihr entweder im LAN oder Online mit einem Freund zocken könnt. Mit der Möglichkeit, den Co-op Modus erstmals durch eine Verbindung zwischen PC und Playstation 3 spielen zu können, wird das Spiel um ein multimediales Feature bereichert.Im Co-op Modus spielt ihr die Roboter P-body (orange) und Atlas (blau) und bestreitet eine ganz eigene Kampagne, dessen Story aus den Spielverläufen im Singleplayer-Modus weitergeführt wird. Trotzdem steht es euch frei, mit der Co-op Kampagne zu beginnen. Ihr müsst, wie auch im Solo-Spiel, Testkammern bestehen, und das geht nur mit ganzer Teamarbeit. Zudem besitzt ihr nun 4 Portale, jeweils 2 pro Spieler, die ihr miteinander verknüpfen könnt. Nebenbei werdet ihr auch von Glados unterschwellig gegeneinander auf-gehetzt, was im Spiel immer wieder für kleine Lacher sorgt. Technisch bietet Portal 2 hohen Spielspaß, da es keine Laggs und keine Frame-Einbrüche gibt, aber die optischen Möglichkeiten des betagten “Source”-Grafiksystems können mit einem Crysis 2 nicht mehr mithalten. Dennoch reicht es aus, um eine spannende atmosphärische Stimmung herbeizuführen.

Fazit:

Schon Portal war beeindruckend, und Portal 2 tritt in die großen Fußstapfen seines Vorgängers. Es stimmt alles; von der Grafik bis hin zum Spielspaß. Hier und da gibt es zwar kleinere langweilige Spielabschnitte und die Story wirkt teilweise etwas verwirrend, aber wer darüber hinwegsehen kann, wird seine helle Freude an Portal 2 haben.

8,5 /10

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Bewertung: 5.0/5 (3)

Limbo: Test, Review

Dominik am 9.März 2013 um 10:03:06
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Es müssen nicht immer 16.777.216 verschiedene Farben und Millionen von Angriffskombinationen sein. Das zeigt ein sogenanntes Indigame aus dem Hause Playead. Ein Adventure Jump and Run über einen kleinen Jungen mit weißen Knopfaugen, der versucht seine Schwester zu retten. Ohne einen Vorspann oder einem Tutorial wachen wir in Person eines kleinen Jungen in einem düsteren Wald auf und hören nichts als die normalen Geräusche der Umgebung. Dies ist nicht nur der Stoff aus dem die Alpträume von kleinen Jungen und Mädchen ist sondern auch verschiedener Filme. Die Ahnungslosigkeit in Bezug auf die Identität des Jungen und seiner “Mission” wird auch das Spiel über beibehalten. Nur aus der Beilage im Heft oder auf der Internetseite erhalten wir Informationen über die Hintergrundgeschichte des Jungen in Schwarz. Er ist auf dem Weg durch den Rand der Hölle um unsere kleine Schwester zu retten. Das Spiel ist anders als zu erwarten doch farblos in Schwatz Weiß gehalten. Dies unterstützt jedoch einerseits die Einsamkeit des Charakters und andererseits die Bedrohlichkeit der Umgebung. Diese wird auch durch die wenigen Hintergrund Geräusche eher unterstrichen als Begleitet. Wir nehmen die Hintergrundgeräusche durch die Ohren des kleinen Jungen wahr, was uns beim ersten Tod durch Ertrinken klar wird. Trotz der Tristen Umgebung und das Fehlen der Farben ist die Grafik sehr gut und auch mit Hilfe der mitgelieferten Brille in 3D. Auf seiner Reise muss er viele Gefahren in Form von Bärenfallen, Kreissägen, riesigen Spinnen und anderen überstehen. Selbst die einzelnen Gestalten, die ihm auf seinem Weg begegnen sind entweder längst tot oder legen alles daran den kleinen Jungen zu töten. Zum Glück sind die automatischen Speicherpunkte gut und zahlreich gesetzt, da Limbo kein Erbarmen mit dem Spieler zeigt. Auch bei den Rätseln lernt man die Speicherpunkte zu schätzen, da diese im Spielverlauf schwerer und auch komplexer werden, was teils mehrere Versuche bedarf. Dies mag für den einen oder anderen vielleicht auf Dauer frustrieren sein. Es zeigt aber so am besten den schwarzen Humor des Spiels und die Bedrohlichkeit der Spielewelt.

 Fazit:

Limbo ist für jeden zu empfehlen, der Spaß an den Rätseln findet, das Durchhaltevermögen und vielleicht auch eine Spur von schwarzem Humor besitzt. Denn in Limbo wird dem kleinen Jungen mit den weißen Knopfaugen nichts geschenkt.

7,5 /10

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Bewertung: 3.3/5 (4)

“Age of Empires 2: HD” erscheint im April!

Malte am 8.März 2013 um 13:03:02
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Tolle Neuigkeiten für alle Fans der großartigen “Age of Empires”-Reihe: Ein Remake erscheint … noch dieses Jahr … in einem Monat! Age of Empires 2: HD wird voraussichtlich am 20. April für 18,99€,- über Steam erhältlich sein. Das Remake wird von Hidden Path Entertainment entwickelt, die auch die Entwicklung von Counter Strike: Global Offensive geleitet haben, was ja auch irgendwo, irgendwie eine Art Remake ist. Das Spiel soll unter anderem neue Texturen und Modelle spendiert bekommen und die Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten bei mehreren Monitoren gleichzeitig unterstützen. Ob es neue Kampagnen gibt bleibt abzuwarten, sicher ist, dass das ehemalige Add-On The Conquerors inkludiert sein wird. Tja, wird es eine lahme, hingerotzte Remake-Krücke wie MDK 2 HD oder dürfen wir uns tatsächlich auf innovative, spielerische Neuerungen freuen? Der folgende Ankündigungs-Trailer zeigt zumindest ein paar Szenen aus dem (fast fertigen) Spiel:

Viel Spaß!

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Bewertung: 5.0/5 (3)

Etherlords im Retro-Test (Review)

throgh am 7.März 2013 um 15:03:35
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“Merke auf, Kind:  Der Äther ist der Quell all unserer Magie und durchzieht die Welt wie ein dünner Faden, an manchen Stellen stark, an Anderen wiederum schwach. Unser Wille und Handeln allein entscheiden, ob Chaos oder Ordnung unser Sein bestimmen: Der Äther versklavt Diejenigen, welche folgen, und zerstört alle Anderen, die sich ihm verweigern!”

Auch wenn dies nun kein wirkliches Zitat aus dem Spiel selbst ist, orientiert es sich an eben diesem. Aber was hat es auf sich mit “Etherlords”? Können die inzwischen über GOG.com erhältlichen Teile 1 und 2 tatsächlich faszinieren? Oder ist das Spiel doch nur eher ein standardisiertes wie auch lustloses Plagiat weit größerer Vorbilder? Ich würde sagen, dass entscheiden wir gemeinsam in dem folgenden Test wie auch gern weiterhin in den Kommentaren.

Inhalt

Die Etherlords-Saga unterteilt sich inzwischen in zwei Teile auf. GOG.com bietet beide Spiele unabhängig zum Kauf an, leider jedoch nicht als Komplettpaket. Dennoch lohnt es sich beide Spiele zusammen hier zu beschreiben und auch in ihrer Erzählung bauen diese aufeinander.

Als Grundelement der gesamten Welt von Etherlords wird der “Äther” genannt: Ein großer Fluss aus weißem Äther, der in der Mitte des Universums entspringt, teilt sich in vier gleichmäßige Strömungen auf – eine Kraftquelle, die als Magie bezeichnet wird. Die Welt selbst wird von vier verschiedenen Rassen bewohnt, die sich jeweils die Macht einer dieser Ätherströmungen zu Nutze gemacht haben: Die aggressiven Chaosianer, die sich Rudeln fortbewegen und wilde Kreaturen wie Wölfe, Ratten, Orks sowie Kobolde herbeirufen können. Zu ihren magischen Fähigkeiten gehören Blitze bis hin zu mächtigen Erdbeben. Dann gibt es die Kineten, die eher auf Wasser- und Wind-Magie setzen. Nur ihnen ist es möglich, die gewaltigen Drachen herbeizurufen. Die dritte Partei sind die Vitali, die Macht über viele Tiere und Pflanzen in der Natur haben. Daher kämpfen Schlangen, Zecken, Bienen usw. auf Seiten der Vitali. Die vierte und letzte Rasse nennt sich Syntheten und besteht aus einer Mischung von Mensch und Maschine. Im Kampf setzten sie mechanische Würmer oder sonstige mit Messern bewaffnete Maschinen ein.
Geführt werden diese Parteien von den so genannten Lords, Herrscher ihrer jeweiligen Rasse. Mit Hilfe des Äthers errichten diese Burganlagen, zähmen Monster, graben Minen, trainieren Helden und arbeiten an den magischen Fähigkeiten. Bis eines Tages die Planeten wieder alle in einer Reihe stehen und der weiße Äther gebündelt auf die Welt strömt. Wenn diese Sternenkonstellation erreicht ist, kann Einer der Herrscher im “Tempel der Zeit” aufsteigen. Er wird dann der Weiße Lord genannt und kann entsprechend die komplette Magie in sich bündeln.

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Im ersten Teil werden wir als Spieler nunmehr initial mit dieser Welt konfrontiert und müssen nach Wahl der Seite erkunden was es nun mit den kommenden Veränderungen auf sich hat – zur Wahl setehen jeweils die Vitali / Kineten und Chaosianer / Syntheten. Dabei kann es durchaus passieren, dass man mit zunächst Verbündeten oder gar Freunden brechen muss. Am Schluss steht die Konfrontation mit dem Weißen Lord selbst, aber bis dahin sind noch einige Hürden zu nehmen und zahlreiche Lektionen in der Kunst des Krieges wollen schmerzlich gelernt werden!

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Der zweite Teil greift die vorangegangenen Ereignisse auf und erwähnt nunmehr auch namentlich direkt zu Beginn die Figur der Diamanda, welche durch Experimente der Syntheten verändert wurde. Sie taucht nun als eine Art Hybrid auf und verbreitet eine Krankheit, welche den Opfern all ihre Energie und damit die Lebensgrundlage entzieht. Die jeweiligen zwei Seiten verbleiben wie auch im ersten Teil und der Spieler muss sich für eine Partei entschließen. Am Ende jedoch wartet das Spiel mit einem kompletten Epilog auf, in welchem man dann die Rolle der Diamanda übernimmt und herausfindet wer tatsächlich hinter all den Vorgängen der magisch verursachten Krankheit steckt! Mehr sei aber an dieser Stelle auch nicht verraten.

Atmosphäre und Spielmechanik

“Etherlords” ist ein rundebasiertes Strategiespiel. Aus der isometrischen Perspektive steuern wir als Spieler unseren jeweiligen Helden über eine Karte und überdenken die einzelnen Züge wie auch Vorgehensweisen ohne weitere Einflüsse oder Hektik. Allerdings bietet das Spiel auch weit mehr, denn die Kämpfe selbst geschehen mit einem sog. Schriftrollen-Set. Die einzelnen Schriftrollen sammelt man als Trophäen aus den verschiedenen Konfrontationen. In der Anwendung haben sie verschiedene Auswirkungen und rufen Monster / Kreaturen herbei oder beschwören mächtige, elementare Kräfte als Zerstörung oder Unterstützung. Auch erhält der Held nach Kämpfen, besonderen Funden von versteckten Orten und Schätzen wie auch erledigten Aufgaben Erfahrungspunkte und kann Fertigkeiten, Lebens- und Magiepunkte steigern bzw. ausbauen.

Die zwei Teile unterscheiden sich in ihrer grundlegenden Spielweise nur insoweit, dass “Etherlords 2″ weit näher mit der Kamera am Geschehen ist und etwas mehr Vielfalt in Sachen Aufgaben mit sich bringt. Ansonsten sind Kämpfe und Fortbewegung an das rundenbasierte Konzept gebunden, welches dennoch sehr fordernd sein kann, sofern zum Beispiel der Gegner einen vollkommen unerwarteten Zug tätigt und eine Kreatur beschwört, der unsere Verteidigung kaum etwas entgegensetzen kann. Hierbei unterscheidet das Spiel nochmals zwischen passiven und aktiven Kreaturen.

Diese sind leicht zu unterscheiden, da die jeweiligen Punkte für “Angriff” und “Verteidigung” eingeblendet werden. Wenn nun eine gegnerische Kreatur mit einem höheren Angriffswert attackiert unterliegt unsere natürlich folgerichtig. Das sorgt in den Kämpfen für reichlich Dynamik!

Grafik und Sound

Aufgrund des Alters dürften beide Spiele im Vergleich zu heutigen Produktionen sicherlich nicht mehr als “zeitgemäß” gelten. Von daher ist auch hier die Einordnung als “Good Old Games” korrekt. Allerdings hat NIVAL hier einen kleinen Trick verwendet und die Spielwelt eher mit Comic-Elementen versehen. So entsteht ein eher ungebundenes Gesamtbild und auch heute wissen beide Spiele zu begeistern in ihrer audiovisuellen Darstellung. Ein Wehmutstropfen ist jedoch, dass die Bildschirmauflösungen relativ fix vorgegeben sind. Die interne Architektur erlaubt sicherlich auch Veränderungen, jedoch wird die Oberfläche nicht mit skaliert. Das bedeutet eben, dass man durchaus eine Skalierung des gesamten Bildes vermeiden kann dafür dann aber auch eine abgeschnittene Oberfläche akzeptieren muss.

Es ist daher nicht ratsam die Auflösung intern durch Manipulation der Konfigurationsdateien zu verändern. Das Ergebnis wäre nur zur Hälfte tatsächlich befriedigend. Hier hätte NIVAL vielleicht doch noch etwas Abhilfe schaffen können. Dem eigentlichen Spiel jedoch bringt dies keinen allzu großen Schaden! Unter Linux lassen sich die beiden Klassiker problemfrei wie auch unter Windows installieren. Empfehlenswert wäre aber auch gerade für Linux die Kontrolle, ob eine 16Bit-Farbtiefe konfiguriert ist. Gerade für “Etherlords 1″ ist das essentiell wichtig!

Resümee

“Etherlords” wirkt teils immer noch wie ein Zusammenspiel vieler einzelner Komponenten: Der Sammeltrieb aus einem System wie “MAGIC – The Gathering”, Rollenspielelemente und Entdeckerfreuden aus einem “Heroes of Might & Magic”. Kann das denn begeistern? Klare Antwort: Natürlich! Auch wenn die Erzählweise der Geschichte doch etwas bieder zunächst wirkt, können sowohl “Etherlords 1″ als auch “Etherlords 2″ faszinieren. Der Reiz entfaltet sich hierbei nicht in pompös inszenierten Zwischensequenzen sondern eben schlicht wie einfach durch die Handlungsweisen des Spielers selbst. Allerdings muss man auch hierzu schon etwas resistenter gegenüber Frustrationen sein: Die “Etherlords”-Saga ist nur bedingt einfach gehalten. Wählt man eine eher ungünstige Kombination der Karten respektive Schriftrollen zu Beginn hat man es im weiteren Verlauf nicht gerade einfach. Daher gilt auch der Leitsatz: Lieber einmal mehr sichern als keinmal!
Die Geschichte rund um den Äther und seinen Einfluss wie auch den schlichten Antrieb von Mächten zum reinen Selbsterhalt ist zwar nur unterschwellig, aber dennoch stets präsent. Gerade der zweite Teil setzt das weit geschickter um mit dem Verweis auf die pure Abhängigkeit, die aber auch zugleich ein Fluch ist: Chaos und Ordnung stehen in steter Konkurrenz. Dennoch hätte NIVAL hier den Spieler etwas mehr bei der Hand nehmen können: An einigen Stellen fühlt man sich schon etwas “verloren”. Aber auch das lässt sich mit etwas Wille zum Risiko bewältigen. Was bleibt sind eben zwei wirklich schöne wie auch alte Spiele, deren Kauf man keinesfalls bereut.

Link zur GOG-Gamecard “Etherlords 1″
Link zur GOG-Gamecard “Etherlords 2″

von throgh
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Bewertung: 5.0/5 (1)

Deponia: Test, Review

Dominik am 4.März 2013 um 12:03:53
Deponia

Nach dem großen Erfolg von „Harveys neue Augen“ versuchen die Jungs von Daedalic sich an einem neuem Setting. Sie nehmen uns mit auf eine Reise auf den von Müll übersähten Planeten Deponia und seiner zahlreichen Bewohner. Doch im Gegensatz zu den restlichen Bewohnern, die sich mit ihrem Leben im Müll abgefunden haben, will Rufus nur eins: weg. Es muss nicht immer ein vor Grafikeffekten strotzendes Actionspektakel sein um ein mitreißende Geschichte zu erzählen. Dies beweist Deponia, der neue Titel aus dem Hause Daedalic. Die Hamburger Schmiede, die schon mit ihren früheren Titeln wie „Edna bricht aus” und „Harveys neue Augen“ gezeigt hat, dass die Herren und Damen mit vielen Ideen und einer ordentlichen Portion Humor gesegnet sind. Mit Deponia stürzen sie sich wieder auf ein neues Setting, welches zwar immernoch ein Grafik Adventure ist jedoch von der Umgebung her nicht klassisch eingeordnet werden kann. Wir spielen den egozentrischen, kindlichen jedoch erfindungsreichen Außenseiter Rufus, der noch bei seiner Ex-freundin Toni wohnt. Wir begleiten ihn auf seinem Weg nach Elysium. Einem weit entfernten Ort mit wunderschönen Orbitelfen, welche natürlich nur auf Rufus warten. So zumindest seine Vermutung. Und natürlich hat Rufus auch wieder mal einen Plan sein ehrgeiziges Ziel zu erreichen. Auch aller skeptischen und meist sarkastischen Bemerkungen zum Trotz, setzt er seinen Plan in die Tat um. Auf der ersten Station seiner Reise kommt es, wie könnt es auch anders sein, zur Situation der holden Mait in Nöten. Der tapfere Rettungsversuch endet zwar mit der Befreiung der holden Mait aus den Klauen des Organon jedoch landen beide auf Deponia, wo das eigentlich Abenteuer beginnt. Deponia ist ein Point and Klick Adventure in einer im Comicstil gezeichneten Welt in hochauflösender Grafik. Jeder einzelne der Charaktere der Rufus auf seiner Reise begegnet, fügt sich gut in das Gesamtbild Deponias ein. Seien es Jacken mit Löchern oder auch Hütte, welche nicht von einem konventionellen Hutmacher gemacht wurden. Auch hat jeder seine eigene Art und trägt mit seinen Aussagen immer mehr zum Gesamtbild von Rufus bei.Während der Gesamten Spielzeit fügen sich Hintergrundmusik und Geräusche dezent und authentisch ins Spiel ein. Bei Gesprächen wie auch Monologen werden sie auch entsprechend reduziert um keinen Witz zu verpassen. Zusätzlich zum Hintergrundsound wurden für Kapitelwechsel auch Songs in das Spiel integriert. Diese werden von Poki, einem der Entwickler von Deponia, gesungen,  was dem Spiel zusätzlich Charme verleiht. Die Rätsel, die ja das wichtige bei einem Point and Klick Adventure sind, wirken zwar an einigen Stellen skurril. Sie passen jedoch immer perfekt in die Welt. Auch wenn ein Espresso mit Batteriesäure verfeinert für unsere Begriffe doch recht seltsam erscheinen mag.

 Fazit:

Deponia kann allen empfohlen werden, die sich gern kniffligen Rätseln stellen. Aber auch für die, die einen der Vorgänger gespielt haben, ist am Ende noch ein witziges Gimmick eingebaut worden. Man darf gespannt sein, ob und wenn ja wann eine Fortsetzung von Rufus Abenteuern erscheint.

8 /10

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Bewertung: 5.0/5 (1)

The Binding of Isaac: Test, Review

Dominik am 4.März 2013 um 11:03:44
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Der kleine Isaac kauert sich ängstlich zusammen. Doch dafür ist keine Zeit. Er muss überleben und das auch im Angesicht des Grauens, dass auf ihn wartet. In so einer Situation kann er nur noch eins tun: weinen. The Bindung of Isaac ist ein Action RPG-Shooter und das „Action“ ist definitiv gerechtfertigt. Es ist zu großen Teilen ein sehr schnelles Spiel. Dies liegt dabei nicht nur an den Gegnern, von denen einige ziemlich flott unterwegs und andere in größerer Anzahl ersccheinen, sondern auch an den sehr verschiedenen Angriffen, die es Isaac oft schwer machen zu überleben. Die gesamte Geschichte von Isaac ist eine doch recht traurige. Er lebt mit seiner Mutter in einem netten Haus. Das Leben ist schön bis zu dem Tag, an dem seine Mutter anfängt eine Stimme zu hören. Diese befiehlt ihr Isaac ihr zu opfern. In seiner Angst entdeckt Isaak nur einen Ausweg: Die Falltür die in den Keller führt. Im Keller muss er sich dem Grauen stellen. Die Spielewelt ist in mehrere Ebenen, mit jeweils zufällig angeordneten Räumen, aufgeteilt. Am Ende einer jeden Ebene wartet auf Isaac ein Zwischenboss. The Binding of Isaac ist für alle ab 16 Jahre freigegeben. Man sollte jedoch erwähnen, dass es kein Survival Horror Titel ist. Die comichafte Grafik und die teilweise recht skurrilen Feinde nehmen The Binding of Isaac etwas den Schrecken. Die Hintergrundmusik ist bis auf die Bosskämpfe eine Mischung aus Rock und der ruhigen Musik, die aus Horrorfilmen bekannt ist. Auch ist die Idee, den kleinen Isaac mit einem endlosen Vorrat an Munition auszustatten, wenig furchterregend. Die Tatsache, dass seine Tränen und einige Bomben meist alles sind, mit denen Isaac den gefährlich Weg durch die zufällig generierten Level beschreitet, ist auch eher belustigend. Zusätzlich zu den Tränen können jedoch noch über 100 verschiedene Objekte mit den unterschiedlichsten Effekten gefunden und neue Charaktere freigeschaltet werden. Die Effekte sind aber nicht immer positiv. Was teilweise witzig ist – manchmal aber bei zu wenig Lebenspunkten auch zum sofortigen Tot führen kann. Die freizuschaltenden Charaktere haben jeweils eine besondere Fähigkeit oder Eigenschaft, wie zum Beispiel ein zusätzliches Herz. Es lohnt sich also die komplette Welt von The Binding of Isaac zu erkunden.

Fazit:

The Binding of Isaac richtet sich besonders an alle Shooter-Fans, die RPG-Elemente und eine Comic-Grafik zu schätzen wissen. Aber auch Gelegenheitsspieler kommen bei The Binding of Isaac voll auf ihre Kosten. Durch seine vielen Objekte gibt es auch viel zu entdecken, jedoch ist es dadurch erforderlich, mehrere Runden zu spielen, um alles zu entdecken.

8 /10

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Bewertung: 5.0/5 (2)

Guild Wars Factions: Test, Review

Dominik am 4.März 2013 um 11:03:39
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Guild Wars zählt zu den MMORPGs, spielt sich jedoch etwas anders als die meisten Vertreter dieses Genres. Dennoch findet es großen Anklang und vor allem der Nachfolger Guild Wars 2 wird schon sehnlichst erwartet. Doch was macht den Ausreißer dieses Genres so spannend?

Man startet in einem kleinen Außenposten einer größeren Stadt im Anfangsgebiet. Hier sind keine anderen Mitspieler zu finden, denn in Guild Wars sind alle Gebiete außerhalb der Städte instanziert. D. h., dass für jeden Spieler ein eigenes, sozusagen “privates” Abbild der Welt erschaffen wird. Bei Guild Wars können bis zu 8 Spieler gleichzeitig in einem dieser Abbilder spielen. Wenn man sich nun also zum ersten mal eingeloggt hat, erwartet einen ein netter Tutor, der einem die Grunddynamik des Spiels näher bringt. Nebenbei wird auch noch die Einführung in die Story erzählt. Die Story wird stets durch Missionen und Videosequenzen erzählt.

Schauplatz der Factions-Kampagne ist Cantha, der Heimatkontinent des Kaiserreichs der seefahrenden Händler, mit einem asiatischen Hintergrund. Die Hintergrundgeschichte dreht sich um den Antagonisten Shiro Tagachi, einen ehemaligen Beschützer des canthaischen Kaisers etwa 200 Jahre vor dem aktuellen Geschehen. Shiro ermordete seinen Herrn und wurde dafür getötet. Bei seinem Tode stieß er einen Schrei aus, der so machtvoll war, dass er die Ozeane in Jade verwandelte und die Wälder versteinerte. Und, was noch schlimmer ist, 200 Jahre nach seinem Tod kommt er als Geist wieder und belästigt die Canthaner erneut. Die Aufgabe des Spielers ist es, Shiro endgültig zu besiegen. Außerdem konzentriert sich die Geschichte auf die zwei Fraktionen Luxon und Kurzick, die um die Ressourcen in Cantha kämpfen und beide benötigt werden, um Shiro zu besiegen.

http://www.youtube.com/watch?v=8z3anYxWmFo

Quelle: GuildWiki (http://www.guildwiki.de/wiki/Guild_Wars_Factions)

Guild Wars ruft verschiedene Gefühle in den Spielern hervor. Die einen hassen es, die anderen lieben es.

Doch was macht dieses Spiel so besonders und einzigartig?

Hier ein paar der wichtigsten Punkte:

Man kann nur bis Level 20 leveln

Alle Gebiete außerhalb der Stadt sind instanziert

Es gibt keine ultimativen Ausrüstungsgegenstände. Rein das spielerische Können entscheidet über den Sieg.

Man kann eine Primär- und eine Sekundärklasse wählen, wodurch viele taktische möglichkeiten entstehen.

Das Spiel ist vor allem für “Teilzeitgamer” etwas, da man sich nicht mühselig ein gutes Equip erarbeiten muss, um mit anderen Spielern mithalten zu können.

Doch auch die “Vollblutzocker” kommen auf ihre kosten: PvP-Schlachtfelder, schwierige Dungeons, schwer zu erreichende Titel und nette Events sind zu genüge vorhanden.

 

Der Spieleinstieg kann sich etwas schwierig gestalten. Obwohl einem der Tutor das Spiel erklärt, kann man es noch lange nicht spielen. Erst nach der Zeit erkennt man den Nutzen bestimmter Fähigkeiten und weiß diese geschickt im Kampf einzusetzen. So können vor allem die Missionen kurz nach der “Schonungsphase” zu Beginn schwierig zu meistern sein. Da Guild Wars ein MMORPG ist, spielt man ständig mit anderen Spielern. Doch dies ist nicht zwingend notwendig. Wenn man einmal keine Mitspieler findet oder einfach keine Lust hat eine Gruppe zu suchen, nimmt man einfach NPCs mit, die einen bei den Kämpfen unterstützen. Mit diesen NPCs sind fast alle Quest zu schaffen, nur bei den Story-Missionen sollte man sich eine Gruppe mit realen Spielern suchen. In Guild Wars Factions gibt es insgesamt 8 Klassen zu Spielen. So kann man zwischen 56 verscheidenen Klassenkombinationen wählen. Außerdem wurden 20 neue Missionen, über 200 Quests und 300 neue Skills implementiert. Guild Wars Factions legt einen großen Wert auf PvP, weshalb auch hier ein neuer Modus, der Allianzenkrieg, eingeführt wurde. Die Grafik ist sehr gut für ein MMORPG diesen Alters. DIe komplette umgebung wie auch die Charactere sind in Echtzeit gehalten. Die Städte sind teilweise zwar sehr groß, jedoch trotzdem übersichtlich gestaltet. Die Landschaft in Guild Wars Factions ist im asiatischen Stil. Weite Wiesen mit ein paar asiatischen Schreinen und Tempel, wie auch verwinkelte Gassen durch alte Städte sind oft zu finden. Gegen Ende des spiels kommt man dann entweder in eine Wald oder in eine Art “Eismeer” Region, die wieder leicht asiatisch angehaucht sind. Die Musik von Guild Wars Factions ist immer sehr stimmig mit dem jeweiligen Event zusammenpassend. Sie ist auch sehr im Asiatischen Stil gehalten, was mir persönlich sehr gefällt.

Fazit:

Guild Wars Factions ist ein sehr gelungenes MMORPG, das einen frischen Wind in die MMORPG-Szene bringt. Es birgt für jeden, sowohl Vollblut- als auch Teilzeitzocker, seine Vorteile. Durch das Kämpfen mit NPCs, kein langes Suchen nach guten Ausrüstungsgegenständen und einem Maximallevel von 20, kann man selbst mit wenig Zeitaufwand schon alles erleben. Doch auch die Langzeitmotivation bleibt durch den sehr großen PVE- und sehr anspruchsvollen PVP-Content nicht auf der Strecke. Wer etwas neues im MMORPG Genre sucht, und noch nicht Guild Wars ausprobiert hat, sollte dies unbedingt tun, nicht zuletzt da das Spiel nurmehr 15€ kostet.

7,5 /10

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Bewertung: 1.0/5 (1)

Ultima 9: Ascension im Retro-Test (Review)

throgh am 2.März 2013 um 11:03:49
Ultima-9-Ascension-Cover-Dragon-Edition.png

“Avatar, wachen Sie auf! Der Guardian ist in Britannia eingefallen, und Lord British hat Sie zu Ihrem letzten Abenteuer gerufen!”

Tja, da sind wir: Frisch aufgestanden und vielleicht noch etwas verschlafen. Zumindest stehen wir mit unserem Alter Ego, dem Avatar, in entsprechend leichtem Nachtgewand neben dem Bette. Nebst der doch sehr höflich wie förmlichen Anrede des Erzählers werden wir durch illustres Vogelgezwitscher von draußen und dem anbrechenden Tage geweckt. Hat man es bereits am Titel erkannt? Ja, in diesem Blogeintrag geht es um Eines der letzten Werke der Firma “Origin”. Basierend auf der Idee von Richard Garriott alias “Lord British” erschuf das Unternehmen die Welt von “Ultima”, in deren Erzählung wir als Erdenbürger in einer anderen Welt den Einwohnern gegen die Mächte der Finsternis zu Hilfe eilen. Nun ist der letzte Teil der Saga auch auf GOG erhältlich und somit auch Anlass für ein kurzes Resümee.

Inhalt

Wie im Intro bereits angekündigt: Der Guardian als finsterer Gegenspieler des Avatars hat es erneut geschafft Britannia in arge Bedrängnis zu bringen. In diesem Fall sind die acht Tugenden gefährdet wie auch korrumpiert. Auf uns als “Avatar”wartet also die Aufgabe die Schreine und verbundene Tugenden zu reinigen. Wie jetzt, das war es schon? Nein, keineswegs. Vorweg sei gesagt, dass “Ultima 9″ gleich zu Beginn eine ordentliche Portion Freiheit anbietet. Man kann schon allein das Haus des Avatars mit Geduld erkunden und entdeckt allerlei Andeutungen und Verweise auf andere Spiele von Origin und EA. Etwas traurig hierbei ist allerdings, dass “Origin” auch zugleich der Name der DRM-Maßnahme wie auch Onlineplattform seitens EA geworden ist. Die eigentliche Firma hat hiermit aber nichts mehr zu tun. Deren Erbe findet sich eben hier in diesem Spiel.

Was erwartet mich denn überhaupt in “Britannia”? Das kann man so adhoc gar nicht einmal sagen. Vielleicht würde es am Besten passen, wenn man schlicht erwähnt, dass es reichlich Abenteuer und Entdeckungen gibt. “Ultima 9″ ist hierbei ganz und gar nicht linear und bietet auch einfach nur Möglichkeiten durch die Landen zu streifen. Was es dann mit dem Guardian und den verdorbenen Schreinen wie auch Tugenden auf sich hat, erfährt man durch die Gespräche mit den Einwohnern. Und man entdeckt wirklich ungeheuerliche Dinge. So besuchen wir im Verlauf der Geschichte eine Stadt der Magie, werden Zeugen einer Zivilisation der Gargoyles am Rande der Vernichtung und folgen den Spuren der Vernichtung eines Drachen. Und das sind nur einige Höhepunkte. Hatte ich schon die gute Raven nebst dem Dorf der Piraten in einer Bucht erwähnt? Und das Schiff des Avatars, mit welchem wir uns über weitere Entfernungen bewegen? “Ultima 9″ ist ein wunderschöner Klassiker mit einer eher klassisch angehauchten Atmosphäre. Für Freunde der schnellen “Action” vielleicht nur bedingt geeignet, jedoch für den Genießer umso mehr. Man sollte also auch etwas Zeit mitbringen, um “Britannia” kennenzulernen.

Atmosphäre und Spielmechanik

Wie zuvor erwähnt: “Ultima 9″ ist ein Spiel für Genießer. Schnelle Action findet sich hier vielleicht in den Kämpfen, aber ansonsten kann man sich auch etwas Zeit nehmen. Gerade bei dem Erkunden der “Dungeons” und der dort lauernden Fallen ist auch dies nicht gerade unwichtig. Direkt noch auf der guten alten “Erde” wird man schon mit einem der zentralen Elemente konfroniert: Der Entscheidung. Das Spiel legt hier großen Wert auf die Entscheidung des Spielers bzw. Avatars und signalisiert dies auch bei der Art der Charaktererstellung, die nicht durch Werte an sich, sondern durch eine Zigeunerin geschieht. Die Dame stellt entsprechende Fragen, zu welchen man entsprechende Antworten geben kann. Hieraus resultiert dann quasi die Charakterklasse. Das Spiel ist somit auch ein wirkliches ROLLENSPIEL. Natürlich machen Werte auch einen Bestandteil eben besagten Genres aus. Jedoch ist ein Rollenspiel nicht gekennzeichnet durch das Streben nach eben besseren Werten, sondern durch das Erleben der Welt durch die Augen eines Charakters. So nimmt “Ultima 9″ dies dem Spieler aus der Hand. Keine gute Entscheidung? Nun in meinen Augen die Beste, die “Origin” hier treffen konnte. Es gibt zwar auch reichlich Kleidungsstücke, aber auch Gegenstände haben nicht den Stellenwert, wie sie es bei modernen Vertretern unter Umständen haben. Jedem bleibt selbst überlassen, wie er sich der Spirale an Gegenständen hingeben möchte. Allerdings ist in “Ultima 9″ erkunden und erforschen an der Tagesordnung.

So bestaunt man schlicht die mächtige Architektur der Stadt der Gargylen oder zieht das Schwert in einem finsteren Kellerloch in Erwartung furchtbarer Fallen und Gegner um die Ecke. Das Spiel gewinnt seine Atmosphäre durch die vielen kleinen Details. Ich kann mich durchweg daran erinnern damals noch mit einer 3DFX-Karte gerüstet mehrfach nur auf einer Klippe gestanden und die Bahnen der virtuellen Sonne beobachtet zu haben. Das allein für mehrere Stunden mit offenem Mund und dem leisen Wort “WAHNSINN” auf den Lippen. Nun ja, die Zeit ist vergangen und doch hat das Spiel bis heute nichts davon einbüßen müssen. Vielleicht hierzu noch ein Video aus der damaligen Ausgabe der GameStar?

Nein, keine Sorge: Das Spiel ruckelt nicht mehr auf heutigen PCs. Im Gegenteil läuft es außerordentlich gut.

Grafik und Sound

Auch “Ultima 9″ ist definitiv ein “Good Old Game”. Die Schärfe der Texturen ist im Vergleich zu heutigen Spielen auch kaum ein Vergleich. Ist das Spiel deswegen jetzt häßlich? Nein, die vielen kleinen Details und die liebevolle Ausgestaltung der Welt machen direkt von Angebinn bis zum Ende des Spiels Freude. Ja auch die etwas altertümlich erscheinende Musik ist ein Genuß. Auch wenn dies im GameStar-Video anders erscheinen mag. “Ultima 9″ ist natürlich kein “Skyrim”, aber die durchweg schöne Spielwelt und eine gute Vertonung machen das Spiel zu einem echten Erlebnis.

Resümee

Das waren noch Zeiten, so möchte ich jetzt allerdings nicht enden. Viel eher mit einer weiteren Empfehlung: Jeder Cent ist gut investiert in “Ultima 9″. Man kann sich in der Welt verirren, kann aber auch jederzeit wieder auf den allg. Weg zurück finden. Nebenher sei auch erwähnt, dass die Geschichte des Spiels sehr tief erzählt wird. Also auch mit fein animierten Zwischensequenzen und das Ende, welches ich hier an dieser Stelle nicht verrate, lässt doch die eine oder andere Träne fließen. So war es zumindest bei mir als ich mit meinem Avatar dann kurz vor Abschluss stand und sich all die Weggefährten, welche man über wirklich mehr als 80 Spielstunden getroffen hat, nochmals zum Abschied versammelt hatten. Eindringlich erzählt und der Titel “Ascension” wurde auch nicht umsonst gewählt. So verbleibt die Wahl, denn “Ultima 9″ bietet auch als Originalverpackung reichlich Extras.

Allein deswegen nenne ich das Spiel immer auch bei Vergleichen zu heutigen Standards, bei welchen man schon froh sein kann ein dünnes Handbuch in der DVD-Verpackung zu bekommen. Ich bin froh, dass ich den Schritt gemacht und mir damals noch die Originalverpackung zugelegt habe. Allein die Landkarte ist wunderschön. Und nur zu gern habe ich die Fassung von GOG erworben. Der Grund? Schlicht und einfach: Meine Fassung ist deutsch. Die von GOG ist natürlich Englisch und nichts ist schöner als auch einmal den Vergleich zu haben.

8,5 /10

Einen tollen Videopodacst rund um Ultima gibt es auch diesmal auf StayForever: Hier klicken!

Link zur GOG-Gamecard “Ultima 9: Ascension”

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Bewertung: 4.0/5 (4)

Riddick: Assault on Dark Athena im Retro-Test (Review)

throgh am 28.Februar 2013 um 15:02:58
Riddick_Cover

“Aber diese neue Prämie auf meinen Kopf, von einem heiligen Mann, einem Typen dem ich mal den Hals gerettet hatte … tja, Lektion gelernt. Das Wort FREUND ist gestrichen. Es kann nur böse enden, wenn man jemanden zu dicht an sich ran lässt … böse für sie!”

Wie soll man einen absoluten Antagonisten beschreiben, der soviel “Coolness” – um dem Neudeutschen die Ehre an dieser Stelle zu geben – ausstrahlt, dass die eigentlichen Protagonisten neben ihm teils schon verblassen? Ist die Figur “Riddick” eine reine Mode-Erscheinung bzw. eine Selbstdarstellung für den Schauspieler Vin Diesel? Oder steckt dahinter doch etwas mehr? Vielleicht der Wunsch eines Jeden doch mal den “Bad Boy” spielen zu können? Den kompromisslosen Egoisten? Ist Riddick denn ein Egoist? Ich würde vorschlagen wir beleuchten gemeinsam in diesem Review Spiel, Welt und die Figur bzw. Rolle, welche wir als Spieler übernehmen.

Die Figur “Richard P. Riddick”

Geschaffen initial im Film “Ptch Black: Planet der Finsternis” wurde Riddick dem internationalen Publikum als absoluter Antiheld vorgestellt: Entflohener Sträfling, Mörder, Gewaltverbrecher. Es gäbe da wohl reichlich Attribute und Worte, um ihn zu beschreiben. Dennoch konnte Vin Diesel in der Rolle des besagten “Richard P. Riddick” mehr als nur überzeugen, wenn auch der Film initial nur wenig Aufmerksamkeit bekam und erst spät in der DVD- und VHS-Version damals seinen nachhaltigen Erfolg feiern konnte.

Riddick fühlt sich seit Anbeginn seiner Erinnerungen ungebunden an gesellschaftliche Vorgaben und Gesetze allgemein. Genauso lernen wir ihn kennen im Film wie auch im Spiel. Er folgt seinen eigenen Regeln und seinem ganz eigenen Kodex, der willkürlich zu wirken scheint und ihn deshalb für seine Umgebung so gefährlich erscheinen lässt. Dennoch scheint in ihm ein äußerst guter Kern an sich zu stecken oder vielleicht anders formuliert: Er ist nicht vollends durchtrieben oder verdorben! Hinzu kommen dann auch die körperlichen Eigenschaften: Riddick hat seiner eigenen Aussage nach das Spektrum seiner visuellen Wahrnehmung modifizieren lassen. Das heißt: Er kann selbst in absoluter Dunkelheit Details wahrnehmen. In “Pitch Black” erfährt man, dass man so angeblich besser sehen könnte wer sich von hinten im Dunkeln annähert. Zunächst blieb es mit “Pitch Black” auch nur bei diesem ersten Ausflug in das Universum von Riddick.

Im Jahr 2004 folgte dann ein neuer Film, viel größer und weiter. Ein weiterer Ausflug in das düstere Universum und eine Aufgabe für Riddick und den Überlebenden aus “Pitch Black”. Manchmal lässt sich das Böse vom Guten nicht aufhalten. Man muss es mit einer anderen Art des Bösen konfrontieren. So beginnt die Erzählerin in “Chroniken eines Kriegers”.

Hiernach wurde es filmisch gesehen bis auf eine Zeichentrickumsetzung still um unseren Antihelden. Aber spielerisch umso lebendiger: Die Firmen Starbreeze Studios und Tigon Studios erschufen das Riddick-Universum in der digitalen Welt. Zunächst in Form des Titels “Escape from Butcher Bay”, in welchem wir als Spieler Zeugen werden wie Riddick eigentlich erst zu seiner besonderen Gabe kommt. Später dann in der Fortsetzung “Assault on Dark Athena”, welche direkt nach der Flucht von Butcher Bay im Grunde einsetzt. Zugleich jedoch enthielt dieses Spiel ein Remake des ersten Teils, inkl. verbesserter Grafik und Spielmechanik-Anpassungen.

In der Zusammenfassung könnte man sagen, dass Riddick für Freunde finsterer Science-Fiction-Abenteuer durchweg eine Bereicherung sein kann. Natürlich sollte man sich allerdings von einem nicht ganz abzustreitenden Personenkult freimachen: Das Universum hat sehr viele Facetten und Figuren zu bieten, auch abseits von Herrn Richard P. Riddick! Ich hoffe er verzeiht mir diesen kleinen Schwenker und besucht mich nicht noch heute Nacht.

Inhalt

Die über GOG.com erhältliche Version bietet die volle Bandbreite des Spiels: Sowohl “Escape from Butcher Bay” als auch “Assault on Dark Athena” sind wie in der ursprünglichen Version enthalten. Von daher sollten wir die Inhalte der beiden Spiele getrennt beschreiben. Beide Inhalte sind direkt über das Hauptmenü nach Start der Anwendung verfügbar und durch den Spieler auszuwählen.

Escape from Butcher Bay

Wir werden hier Zeugen wie Riddick verurteilt für seine Verbrechen durch den Söldner Johns im düsteren wie auch namensgebenden Gefängnis “Butcher Bay” abgeliefert wird. Schon direkt in der Einführung schlüpfen wir in Riddicks Rolle und betrachten fortan die Welt durch seine Augen. Oberste Prämisse? Entkommen aus dieser Hölle. Dabei erzählt das Spiel seine Geschichte nahezu durchweg über die Aufträge und Aufgaben, welche Riddick wahlweise durch Wärter, Gefangene oder einfach der Situation selbst erhält.

Assault on Dark Athena

Leider lässt sich hier der Spoiler nicht verstecken: Letztendlich gelingt Riddick die Flucht aus dem düsteren Gefängnis “Butcher Bay”. Zuletzt sogar mittels seines Jägers Johns. Und genau mit diesem ist er auch weiterhin unterwegs als sie auf eine weitere Bedrohung stoßen. Diese offenbart sich in Form eines riesigen Raumschiffes namens “Dark Athena”. Unter der Führung von Captain Gail Revas wird das kleine Raumschiff von Johns aufgebracht und dieser in Gewahrsam genommen. Riddick schafft es rechtzeitig in eine dunkle Ecke und kann sich zunächst vor diesen neuerlichen Häschern verbergen. Die Frage ist nur für wie lange? Auf seiner Suche nach einer möglichen Flucht entdeckt Riddick eine weit größere Bedrohung als zunächst angenommen. In Sachen Spielprinzip hat sich aber zum Vorgänger nicht viel verändert: Auch hier erzählt das Spiel das Meiste direkt aus den Augen von Riddick.

Atmosphäre und Spielmechanik

Gleich vorweg: “Assault on Dark Athena” ist, sofern man gewillt ist sich auf dieses Szenario einzulassen, ein absoluter Tiefgang in Sachen Atmosphäre. In Sachen Synchronisation warten die Spiele und Abenteuer mit einer absoluten Starbesetzung auf. Nicht dass dies wirklich nötig wäre, jedoch werden die einzelnen Figuren auch tatsächlich von ihrem Pendant in den Filmen gesprochen. Ergo ist Riddick durch Vin Diesel vertreten, eben wie auch Johns durch Cole Hauser gesprochen wird. In Kombination mit der sehr verhaltenen und dennoch düsteren Musik bietet sich dem Spieler ein wahres Feuerwerk in Sachen Sound und Audio. Die Spielmechanik ist hierbei bisweilen sehr zurückhaltend und Riddick lässt sich sehr eingängig steuern, wenn auch manches Mal vielleicht träger als erwartet. Maus und Tastatur können über das Menü konfiguriert werden und die Anbindung von anderer Peripherie wie zum Beispiel einem Gamepad dürfte ebenso keine großen Probleme darstellen. Die Oberfläche ist bisweilen ebenso im Hintergrund. Viel wird auch nicht angezeigt außer eben dem aktuellen Gesundheitszustand unseres Antihelden. Der Riddick-Ausflug findet im Vorgehen Ähnlichkeiten zu Spielen wie “Thief”, da der Gute lieber aus der Dunkelheit heraus zuschlägt. Aber anders als Garrett ist Riddick auch an sich gut gewappnet gegenüber einer offenen Konfrontation. Es sollten nur nicht zuviele Gegner auf einmal sein, da ansonsten die Übersicht verloren geht und man dann sehr schnell auf dem Boden liegt und erneut einen früheren Spielstand laden muss.

Grafik und Sound

Das technische Grundgerüst des Spiels kann heute noch locker mit so manchem aktuellen Spiel mithalten. Auch wenn es aufgrund des Alters als “Good Old Game” deklariert werden kann, finden sich wundervoll sinistre Umgebungen in diesem Spiel wieder. Die Einstellungen lassen sich sehr gut an die Hardware anpassen ohne selbst viele Verluste hinnehmen zu müssen. Natürlich könnte so manche Textur schärfer sein. Aber der Gesamteindruck zählt und hier kann “Assault on Dark Athena” absolut die volle Punktzahl für sich veranschlagen.

Bei genauerer Betrachtung fällt auch auf, dass der zuvor gezeigte Trailer keineswegs mit vorgerendertem Material erstellt wurde. Das Spiel lässt sich sowohl über Windows als auch Linux zum Laufen bringen. Unter Ubuntu Linux 12.04 über PlayOnLinux in Kombination mit Wine auch ruckelfrei!

Resümee

Man könnte sagen: Riddick ist der Anarchist in uns Allen! Vielleicht ist es auch gerade diese Eigenschaft, die teils Faszination ausübt? Das muss Jeder für sich entscheiden. Faktisch gesehen ist “Assault on Dark Athena” ein mehr als solides Spiel mit wunderschöner Grafik, verhaltener und dennoch guter Musik wie auch hervorragender Synchronisation. Ein kleines Manko wäre noch zu nennen: Die Gesichtsmimik leidet in manchen Szenen doch etwas. Das ist allerdings nur ein kleiner Wehrmutstropfen.
Das Angebot von GOG.com ist absolut lohnenswert. Man wird mit einer reichhaltigen Welt belohnt und kann diese durch die Augen einer interessanten Figur als Antagonist erleben. Riddick ist keineswegs ein Gutmensch mit einer rauen Hülle. Wenn er seinen Vorteil nutzen kann, dann wird er dies auch ohne Kompromisse machen. Wie anfangs beschrieben ist es doch dieser kleine, verbliebene Rest “Gutes”, der das gewisse Etwas der Figur ausmacht. Sehnen wir uns vielleicht auch so handeln zu können? Oder nur der kurze Ausflug um schlichtweg einfach mal der “coole” Antiheld zu sein? Letztendlich könnte man auch sagen, dass sich Riddick mit Absicht abspaltet, weil er befürchtet Leute auf seinen Weg zu ziehen. Im Grunde genommen ist er sich vollends darüber im Klaren was er für Andere darstellt. Eine Form des Schutzes, eine sichere Panzerung? Diese Entscheidung überlässt das Spiel durchweg dem Kunden. Aber das darf auch ruhig so sein. Wir haben doch keine Angst vor der Dunkelheit, oder? Wir müssen ja nicht das “Monster” sein, wenn wir nicht wollen.

8 /10

Link zur GOG-Gamecard “The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena”

von throgh
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Bewertung: 5.0/5 (2)

Beyond Good & Evil 2 – Entwicklung bestätigt

Malte am 27.Februar 2013 um 20:02:46
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Es gibt Licht am Ende des Tunnels, denn die Entwicklung von Beyond Good & Evil 2 wurde vor zwei Tagen, wie kotaku.com meldet, von Ubisofts CEO Yves Guillemont offiziell bestätigt. “Aber hey, wie oft wurde die Entwicklung von Beyond Good & Evil 2 nun schon bestätigt … dabei kam doch nie was raus!” Ganz richtig, allerdings liegen mittlerweile PlayStation 4 und Xbox 720 zum Greifen nahe, für welche BG&E 2 voraussichtlich 2014 erscheinen wird. Dennoch, der lange Verschiebebahnhof bleibt auch dieses Mal weitgehend unbegründet – oder soll BG&E 2 als Adventure wirklich neue Maßstäbe in Sachen Grafik setzen, für welche die Leistung der PS3 und Xbox 360 unzureichend ist? Ob BG&E 2 darüber hinaus für die Nintendo Wii U erscheinen wird, darf bezweifelt werden: Die Wii U unterliegt technisch deutlich den ohnehin mittlerweile leistungsschwachen Konsolen PS3 und Xbox 360 von Sony und Microsoft; sollte die Hinausschieberei nun noch mit unzureichender Hardwareleistung dieser begründet werden – dann gute Nacht, Wii U.

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Redline Racer: Patch für Windows Vista, 7 (x86) (x64)

Malte am 24.Februar 2013 um 17:02:28
Redline_Racer_Coverart

Mit diesem Patch, Fix könnt Ihr Redline Racer unter Windows XP, Vista, Windows 7 und sogar Windows 8 (32-Bit und 64-Bit-Editionen) problemlos zocken. Kurzanleitung: Installiert zunächst die 3dfx-Version von Redline Racer über die SETUP.EXE auf Eurer CD-Rom. Daraufhin einfach diesen Patch herunterladen und ins Spielverzeichnis installieren und schon kann’s losgehen.

Redline Racer Windows 7 Patch
Patches « Downloads

AttributeValue
Version
Veröffentlichungsdatum24-02-2013
heruntergeladen107 mal
Größe2.59 MB
Dateitypexe
\"Redline Racer\" (PC) Windows Vista, Windows 7, Windows 8 Patch (x64) (x86)
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Bewertung: 3.3/5 (4)

Fan-Addon “Forgotten Empires” für Age of Empires 2 erschienen!

Malte am 14.Januar 2013 um 19:01:31
AoE_2_Cover_Alle_Expansionen

Insgesamt drei Jahre in Entwicklung und seit ein paar Wochen in einer finalen Version zum Download freigegeben: Es dreht sich ums nicht allzu bekannte Fan-Addon “Forgotten Empires” zum fast vergessen Strategie-Klassiker Age of Empires 2! Neben FullHD-Auflösung ergänzen das Spiel neue Völker, Gebäude, Einheiten, Karten und Technologien. Zwar wurden die Texturen oder 3D-Modelle nicht hochskaliert, in 1920×1080 Pixeln, mit echtem Widescreen-Support, sieht Age of Empires 2 aber vergleichsweise ansehlich aus bei großartiger Übersicht! Auch der Netzwerk-Code wurde verbessert, sodass einer gemütlichen LAN-Runde nichts mehr im Wege steht.

  » Download des Addons “Forgotten Empires”

Die Deutsche Sprachdatei befindet sich derzeit noch im Beta-Stadium; es ist allerdings noch diese Woche mit einem Release zu rechnen.

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Half-Life: Video zur ersten Alpha-Version!

Malte am 10.Januar 2013 um 13:01:38
Cover_half-life

Seit ein paar Tagen wurden erstmalig Videos und Bilder zu einer frühen Half-Life-1 Alpha-Version (v. 0.52) von 1997 enthüllt. Die alte Tech-Demo zeigt, dass sich bis zum Release am 31. Oktober – ob man’s glaubt oder nicht – grafisch und technisch noch einiges getan hat. Das folgende Video zeigt eine frühe Version von September 1997.

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Gothic 2: FAQ #01 – Ab welchem Level sollte ich ins Minental?

Malte am 4.Januar 2013 um 12:01:10
Minental06

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Das Minental in Gothic 2 birgt viele Gefahren wie starke Orks, Snapperherden oder gar Razor. Daher sollte Euer Char in der Lage sein, folgendes zu erfüllen:

  • eine kleine Snapperherde (ca. 3 Stück) sollte für Euch kein Problem darstellen.
  • Ihr solltet es mit einem Rudel Wölfen (ca. 5 Stück) aufnehmen können.
  • ein paar Minecrawler (leicht stärker als Snapper) müsst Ihr für eine Quest zwangsläufig bezwingen. Es wäre von Vorteil, wenn Ihr mit Eurem Char einen einzelnen Minecrawler-Warrior bezwingen könnt.
  • Ork-Kriegern könnt Ihr größtenteils aus dem Weg gehen, somit ist es nicht absolut notwendig einen besiegen zu können.
  • Ich empfehle Euch, je nach Gilde und Skillverteilung, einen Char ab Level 9 bis 11 das erste Mal ins Minental zu schicken. Falls Ihr das AddOn “Die Nacht des Raben” spielt, sollte Euer Char Level 12 erreicht haben.

Viel Spaß!

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