Age of Empires


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am 02. 01 2017

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Age of Empire sollte der Beginn einer Reihe von Strategiespielen werden, welche auf jeder Festplatte sein zuhause finden wird. Spätestens nach dem zweiten Teil ist der Spieletitel in aller Munde und weit verbreitet. Natürlich darf auch der erste Teil nicht auf unserem Blog fehlen, mit dem alles angefangen hat. Age of Empire spielt in der alten Antike und behandelt den Zeitraum ab Beginn der punischen Kriege bis zum Aufstieg Julius Cäsars. Die Spielbaren Völker sind die Karthager, Römer, Griechen, Perser, Ägypter, Babyloner, Sunniten und Japaner ( Yamato ). Die Kampagne beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Untergang Karhagos sowie der Römischen Expansion in Europa. Insgesamt ist das Spiel von der Steinzeit bis zur Eisenzeit spielbar.

Wir beginnen also als einfache Nomaden errichten ein kleines Dorf dessen Zentrum uns die Ausbildung von Bauern ermöglicht. Um die auf die Spielwelt loszulassen benötigt man aber Nahrung. Also Speer in die Hand und auf zur nächsten Gazelle. Vegetarier können natürlich auch den nächstgelegenen Busch mit Beeren verwenden. Zusätzlich sollten wir noch einen bescheidenen Hafen, bestehend aus Sandbänken, errichten. Auf hoher See gibt es in unserer Zeit unbegrenzte Fischschwärme. Steht erstmal die Lebensmittelversorgung kann es auch gleich weitergehen ins nächste Zeitalter. Nach und nach bauen wir eine blühende Metropole auf. Aus einfachen Strohhütten werden Häuser aus Stein. Farmen , die ähnliche Funktionen haben wie die Getreidefelder aus Age of Empire 2, ersetzen unser früheres Jagdbedürfniss. Unsere Keulenkrieger entwickeln sich zu schlagkräftigen Soldaten in Bronzerüstungen. Die Stadt blüht auf, doch dann schlagen Schwere Steine in unsere Gebäude ein. Der Krieg macht auch vor uns nicht halt. Aber wir haben vorgesorgt, denn unsere hochentwickelten Mauern und Wachtürme hat das feindliche Heer, dessen Volk noch in simpler Jungsteinzeit ist,  nichts entgegenzusetzen.

So ungefähr spielt sich Age of Empire. Und das macht Lust auf mehr! 17 Gebäude einschließlich eines Weltwunders stehen uns im Laufe des Fortschritts zur Verfügung. Über das Regierungsfundament verbessern wir unsere Truppen, Der Marktplatz dient zur Erforschung verbessertem Handwerks für die Wirtschaft ( über den Markt kann nicht wie im Nachfolger gehandelt werden). Und der Tempel unserer Götter bildet Priester, die unsere Kämpfer heilen und feindliche Einheiten und sogar Gebäude konvertieren können. Handel zwischen Verbündeten findet ausschließlich über den Seeweg statt. Damit wir aber auch dort gut beschützt unseren Geschäften nachgehen können, verbessern wir erstmal unsere Galeeren zu Tirimen. Forschung und Weiterentwicklung sind ein wichtiger Modifikator. Denn ohne sind wir schnell unseren Kontrahenten unterlegen, und was kann schon ein Steinschleuderer gegen eine Phalanx ausrichten?

Jedes der im Bericht erwähnten Völker greift im Kriegsfall auf historische Waffen zurück. Wie etwa die Karthager und Ägypter auf berittene Elefanten und Kamelreiter. Die Griechen kontern die Kavallerie mit ihren langen Phalanxeinheiten. Die Römer ziehen mit Eisenschwertern in den Krieg. Leider ganz im gegensatz zum Nachfolger sind das die einzigsten unterschiede zwischen den Heeren. Denn die meisten Einheiten stehen allen Völkern offen. Besonders schwach das Volk der Yamato. Bronzeschwertkämpfer anstatt Samurai Krieger? Die Gebäude der Japaner sind Volksspezifisch, ihre Armee dagegen nicht. Zum Glück fällt diese historische Unkorrektheit nur bei den Yamatos auf alle anderen scheinen da schon glaubwürdiger rüberzukommen.

Grafik und Sound. Viele Instrumentale Midi`s schmücken den Hintergrund des Spiels. Meistens aber eher unpassend, da manche Musikstücke keinen Faden zum behandelten Spielinhalt aufweisen. Die Sound und Animationskulisse ist da schon eher passend umgesetzt. Age of Empire 2 Veteranen werden gemeinsamkeiten finden. Die Grafik besteht aus einer unbekannten 2D Engine die Vergleichsweise der vom zweiten Teil entspricht. Auch das Interface ähnelt dem des Nachfolgers. Leider ist die Auflösung bei 1024×786 begrentzt. Das Spiel lässt sich aber trotzdem auf Widescreen Monitoren problemlos in vollem Bildschirm spielen. Ein so altes Spiel hat natürlich auch seine Macken. Bei Übergängen der Hintergundmusik kommt es gelegentlich zu Rucklern und auch die Wellen im Wasser werden nicht Singemäß dargestellt. Anstatt dieser werden nur bunte Pixelblüten angezeigt. Im Fazit kann ich jeden AOE2 Spieler empfehlen mal den ersten Teil auszuprobieren, auch wenn er bei weitem nicht den Umfang wie der Nachfolger bieten kann.

Das gefällt unsDas gefällt uns nicht
+ guter Kompromiss aus Wirtschafts- und Kriegsstrategie– sehr sehr angestaubte Grafik
+ Schwierigkeitsgrad reicht von sehr einfach
bis sehr anspruchsvoll
– eher wenig Einheiten, Gebäude und Ressourcen
+ Storymodus
+ schöne Multiplayerschlachten
+ Editor zum Bauen von eigenen Karten
+ Mitunter Vater aller modernen Echtzeit-Strategiespiele

Age of Empires macht Nostalgikern heute noch durchaus Spaß, gerade im Mehrspielermodus. Alle anderen sollten sich lieber direkt den dritten, hervorragenden Teil anschauen.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (3)
Rückblick: Age of Empires (PC), 5.0 out of 5 based on 3 ratings
Profilbild von Dominik von Dominik am 12.August 2011   Age of Empires in der Datenbank! « 1.676 Klicks

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